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Philosophen/innen

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S

SEDERSTRÖM, HOLGER

Studium der Philosophie und Kulturwissenschaten an der Humboldt-Universität zu Berlin, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Lehrstuhl Volker Gerhardt, Promotionsprojekt über Hannah Arendt
(2016)

 

SELLMER, SVEN

Studium der Philosophie, Indologie und Klassischen Philologie an der Universität Kiel. 2004 Promotion mit einer Arbeit zur griechischen und indischen Philosophie. Oberassistent am Seminar für Orientalistik der Universität Posen.
Arbeitsgebiet: Indische und griechische Philosophie in vergleichender Absicht.

SEYLER,  FRÉDÉRIC

Studium an den Universitäten in Louvain-la-Neuve und Brüssel, Promotion 2008 in Mainz zur Ethik in der Lebensphänomenologie.

SHEPLYAKOVA, TATJANA

Studium der Philosophie, Interkultureller Wirtschaftskommunikation und Anglistik an der Friedrich-Schiller Universität Jena, Magistra Artium mit einer Arbeit zu „Friedrich Schillers Konzept des ‚ästhetischen Scheins‘“ (2007); Promotionsstipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes (2008-2010); Promotionsstudium an der Universität Potsdam und an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, ‚Visiting Scholar‘ am Department of Philosophy, University of Texas at Austin (Feb.-Aug. 2010), Promotion an der Goethe-Universität Frankfurt mit einer Arbeit zum Thema „Öffentliche Freiheit und Individualität. Das moralisch-juridische Modell politischer Kultur und die Frage nach Sozialität im Anschluss an Hegel“ (2011).

Im WS 2010/11 und in der Zeit vom Okt. 2011 bis Okt. 2012 war Tatjana Sheplyakova wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Praktische Philosophie am Institut für Philosophie und im Exzellenzcluster „Normative Orders“ an der Goethe-Universität Frankfurt; im WS 2012/13 war sie Lehrbeauftragte am Institut für Philosophie. Seit April 2013 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Exzellenzcluster „Normative Orders“ mit einem von der DFG geförderten Projekt „Die Rechtshandlung der Klage aus philosophischer Perspektive“ („Eigene Stelle“).

SIEBEL. MARK

geb. am 7. Juni 1964, wurde als Nachfolger von Michael Sukale auf den Lehrstuhl für Theoretische Philosophie der Universität Oldenburg berufen.
Siebels philosophisches Interesse wurde durch Bücher der Physiker und Naturphilosophen Heisenberg und Weizsäcker geweckt. Er studierte ab 1985 an der Universität Hamburg, zunächst auf das Lehramt hin, dann wechselte er auf ein Magisterstudium Philosophie mit den Nebenfächern Physik und Geschichte der Naturwissenschaften. Er war nach dem Abschluss wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Lothar Schäfer und promovierte 1998 bei Wolfgang Künne über „Erinnerung, Wahrnehmung, Wissen“. Anschließend arbeitete er als Postdoktorand im Graduiertenkolleg Kognitionswissenschaft der Universität Hamburg sowie in zwei DFG-Projekten (über Sprechakttheorie bei Georg Meggle und über Erklärungskohärenz bei Thomas Bartelborth, beide in Leipzig), bis er von Dezember 2005 bis März 2007 wieder wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg war. Lehraufträge übernahm Siebel zudem am Institut für Philosophie der Universität Bern.

Ausgewiesen ist Mark Siebel in der Philosophie der Sprache und des Geistes, der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie und den Ursprün¬gen der Analytischen Philosophie (insbesondere Bernard Bolzano, über den der Künne-Schüler seine Magisterarbeit geschrieben hat). Siebel ist ein analytischer Philosoph, der zwar keiner konkreten Position zugerechnet werden kann, der aber der Auffassung ist, dass (auch und besonders) in der Philosophie immer die Frage „Ist das wahr?“ im Hintergrund stehen sollte.

In der Forschung will Siebel in Osnabrück zum einen mit den Sozialwissenschaften ko-operieren. Dabei geht es um deren Grundlagenfragen (Was macht eine Menge von Menschen zu einer sozialen Gruppe / Gemeinschaft? Wie entstehen Wünsche und Überzeugungen von sozialen Gruppen?), aber auch um Sinn und Unsinn von Signifikanz-tests (dem sozialwissenschaftlichen Standardverfahren zur experimentellen Überprüfung von Hypothesen). Zum andern will er in Zusammenarbeit mit den Physikern den Ge-meinsamkeiten und Unterschieden sowie der Tragfähigkeit von Gedankenexperimenten in der Physik und der Philosophie nachgehen.

In der Lehre legt er Wert auf Einführungsveranstaltungen, in denen nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die Fähigkeit zur stringenten Argumentation und ihrer klaren schriftlichen Darlegung geschult wird. Er richtet E-Learning-Plattformen ein, auf denen u. a. die Veranstaltungsliteratur, Vorlesungsfolien und Übungsaufgaben bereitgestellt werden.

SIEROKA, NORMAN
Norman Sieroka studierte Philosophie, Physik und Mathematik. Er erwarb 1999 den M.Phil. für Wissenschaftsphilosophie und -geschichte der Universität Cambridge sowie 2002 das Physikdiplom an der Universität Heidelberg. Danach promovierte er in Physik über "Neurophysiologische Aspekte der Zeitwahrnehmung" (Institut für Theoretische Physik, Heidelberg 2004, englisch) und war gleichzeitig als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Philosophie an der Universität Bamberg (bis 2004) und als Physiker in der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg angestellt (bis 2006). Seit 2004 ist er an der Professur für Philosophie der ETH Zürich beschäftigt (von 2004 bis 2010 als Assistent, seit Mai 2010 als Oberassistent). Er hat dort 2009 mit der Arbeit "Umgebungen. Philosophischer Konstruktivismus im Anschluss an Hermann Weyl und Fritz Medicus" promoviert. Seine philosophischen Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Wissenschaftstheorie (insbesondere Philosophie der Physik und Mathematik), Metaphysik und Phänomenologie sowie in der Philosophie der frühen Neuzeit und der Naturphilosophie.

http://www.phil.ethz.ch/de/personen/norman-sieroka.html

Positionen:
Norman Sieroka sieht eine Reihe neuronaler Antworten des menschlichen Gehirns, deren unterschiedliche zeitliche Verlaufsmuster den Unterschieden in den Arten und Qualitäten geistiger Akte zu „entsprechen“ scheinen. Das verlockt dazu, zu versuchen, das eine auf das andere zu reduzieren. Sieroka kommt jedoch zum Schluss, dass damit ein jeweils erheblicher Teil der menschlichen Erfahrungswelt diskreditiert würde. Statt nach einer monistischen Welt Ausschau zu halten, in der alle Erscheinungen letztlich von gleicher Art sind, sollte man vielmehr nach einem gemeinsamen Bezugspunkt suchen, von dem aus die verschiedenen Perspektiven als jeweils eigenständig denkbar sind. Es sollte nicht darum gehen, die Kluft zwischen physikalischen und bewusstseinstheoretischen Gleichmachereien zuzuschütten, sondern man sollte diese Kluft ernst nehmen und eher etwas zwischen ihnen Vermittelndes suchen, das Aspekte sowohl der einen wie der anderen Seite in sich trägt, selbst aber kein Bestandteil dieser Seiten ist.
Das Gehirn ist kein guter Kandidat für eine gemeinsame gleichberechtigte Beschreibung des Physikalischen und des Geistigen. Die geistige Wirklichkeit würde immer ins Hintertreffen geraten, da mit dem Gehirn der Ausgangspunkt selbst ein physikalischer wäre. Und entsprechendes gilt für das Bewusstsein als Ausgangspunkt für die physikalische Welt. Als aussichtsreich hingegen sieht Sieroka die Zeit. Sie erlaubt eine nicht-reduktionistische Verbindung zwischen der physikalischen und der subjektiven Welt. Sieroka sieht die Analogien in einem Art Knoten zusammenlaufen.
Philosophie naturalis 2/2009

SCHMIDT, STEFFEN W:
geb. 1979, studierte Philosophie, Psychologie und Mathematik an der Universität Bonn. Nach Abschluss des Magisters arbeitete er für einige Jahre als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Philosophie der Universität Bonn, wo er auch eine Ausstellung studentischer Bilder kuratierte. Dissertation über den Freiheitsbegriff bei Heidegger, anschliessend als Postdoktorand Arbeit an der phänomenologischen Kritik der kantischen Freiheitsantionomie.

SIMON, JOSEF

Studium der Philosophie, Germanistik, Geographie und Geschichte in Köln, 1975 Promotion in Köln bei Liebrucks, 1967 Habilitation für das Fach Philosophie, 1967-1971 Oberassistent, Dozent und Professor an der Universität Frankfurt, 1971-1982 Ordinarius für Philosophie an der Universität Tübingen, 1982-1995 Ordinarius für Philosophie an der Universität Bonn, 1995 Emeritierung, 2004 Dr. h.c. der Universität Thessaloniki.

SISTERMANN, ROLF

War Lehrer für Philosophie, Deutsch und Evangelische Religion an einem Kölner Gymnasium und ist Fachleiter i.R. für Philosophie und Praktische Philosophie.

SLABY, JAN

 
Professur für Philosophie des Geistes und Philosophie der Emotionen, FU Berlin

http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we01/institut/mitarbeiter/professuren/slaby/index.html

 https://fu-berlin.academia.edu/JanSlaby

jan.slaby(at)fu-berlin(dot)de.

Lebenslauf

Studium der Philosophie (Hauptfach), Soziologie und Anglistik an der Humboldt Universität zu Berlin von 1996-2001

Oktober 2001 Abschluß zum M.A. Philosophie. Juni 2006 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Osnabrück mit einer Arbeit über den Weltbezug der menschlichen Gefühle.

Von 2001 bis 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kognitionswissenschaft (IKW) der Universität Osnabrück (Arbeitsbereich „Philosophie der Kognition“ unter Leitung von Prof. Dr. Achim Stephan), von 2006-2008 dort als PostDoc im VW-geförderten Forschungsprojekt „animal emotionale – Gefühle als missing link zwischen Erkennen und Handeln“ (Osnabück/Bonn), interdisziplinäre Emotionsforschung mit philosophischem Schwerpunkt.

Von Oktober 2008 bis September 2010 akademischer Rat (auf Zeit) am Institut für Philosophie an der Philipps-Universität Marburg (Lehrstuhl theoretische Philosophie, Prof. Dr. Christoph Demmerling).

Sprecher des internationalen Forschungsprojekts „Neuroscience in Context“, gefördert von der Volkswagen-Stiftung, Nov. 2007-Juni 2010.

Seit Oktober 2010 Juniorprofessor für Philosophie des Geistes und Philosophie der Emotionen an der Freien Universität Berlin.

Seit 7/2015 Mitglied des Vorstands im Sonderforschungsbereich 1171 Affective Societies; Leiter des Teilprojekts B05 "Emotionsrepertoires im Wandel. Zur Theorie affektiver Relationalität und Transformativität"

Forschungsgebiete

Philosophie des Geistes (insb. Philosophie der Emotionen/Affektivität), Sozialphilosophie, Phänomenologie, Philosophie der Psychiatrie, Wissenschaftsphilosophie und interdisziplinäre Wissenschaftsforschung (u.a. 'critical neuroscience' sowie Wissenschaftstheorie der Kulturwissenschaften), philosophische Grundlagen der Kognitionswissenschaften, insb. Theoriebildung im Bereich embodied, embedded cognition und extended mind, politische Philosophie, cultural studies

neuere Publikationen

  • Critical Neuroscience and Socially Extended Minds (mit Shaun Gallagher), in: Theory, Culture & Society 32, 2015, 33-59.

  • Critical Neuroscience Meets Medical Humanities, in: Medical Humanities 41, 2015, 16-22.

SODEIKA, THOMAS

Thomas Sodeika (geb. 1949) promovierte 1983 zum Thema „Phänomenologische Ontologie von Roman Ingarden“ (Romano Ingardeno fenomenologinė ontologija). 2007 habilitierte er bei Profesor Zenonas Norkus. Er war Leiter des Lehrstuhls für Philosophie an der Vytautas-Magnus-Universität Kaunas und lehrte an der Fakultät für Geisteswissenschaften der Technologischen Universität Kaunas sowie Kunstakademie Vilnius. Jetzt ist er Professor an der Universität Vilnius.

SÖLCH, DENIS

seit 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Düsseldorf

2013 Promotion zum Dr. phil. (summa cum laude) am Institut für Philosophie, Universität Düsseldorf.

Titel der Dissertation: Prozessphilosophien. Wirklichkeitskonzeptionen bei Alfred North Whitehead, Henri Bergson und William James.

2008 Staatsexamen in Philosophie, englischer Literaturwissenschaft und englischer Sprachwissenschaft

Interessen- und Arbeitsgebiete

Metaphysik und Metaphysikgeschichte
Amerikanische Philosophie (Transzendentalismus und Pragmatismus)
Prozessphilosophie
Erziehungsphilosophie
Religionsphilosophie

SOENTGEN, JENS

geb. 1967, Studium der Chemie, Promotion in Philosophie mit einer Arbeit über den Stoffbegriff. Habilitation 2015 in Philosophie. Seit 2002 wissenschaftlicher Leiter des Wissenschaftszentrum Umwelt der Universität Augsburg, seit 2016 Adjunct Professor of Philosophy an der Memorial University in St. John's (Kanada).

SOLIES, DIRK

geb. 1964, Privatdozent am Philosophischen Seminar der Universität Mainz.

SOMAVILLA, ILSE

Dr. phil., freie Mitarbeiterin am Forschungsinstitut Brenner-Archiv der Universität Innsbruck. Wittgenstein-Forscherin.
http://www.uibk.ac.at/brenner-archiv/mitarbeiter/somavilla.html
Ilse.Somavilla@uibk.ac.at

SOMMER, MARC NICOLAS

Oberassistent am Lehrstuhl für Geschichte der Philosophie an der Universität Basel.
Forschungsgebiete: Kritische Theorie, klassische deutsche Philosophie, Vernunft- und Vernunftkritik sowie Metaphysik. 2016 wurde er mit dem Karl-Jaspers-Förderpreis für Nachwuchswissenschaftler an der Universität Oldenburg ausgezeichnet.

SORGNER, STEFAN LORENZ

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität Erlangen-Nürnberg.
http://www.sorgner.de/
Positionen: schlägt eine von Nietzsche inspirierte Revision der kategorialen Dualität zwischen Sachen und Personen vor (diese Dualität soll aufgelöst werden)

SPIELES-KÜPPERS, MONIKA

Studiendirektorin und Fachleiterin für Philosophie am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Essen.

STAMMER, DENIS

Studium an der Hochschule für Philosophie, München. 2013-2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Wolfhart Pannenberg-Forschungsstelle am Institut für Religionsphilosophie der Hochschule für Philosophie München, 2015 Promotion mit der Arbeit"Im Erleben Gott begegnen. Zur Philosophischen Theologie Simon L. Franks", ab 2016 Wissenschaftlicher Mitabeiter des Seminars für Fundamentaltheologie und Religionsphilosophie der Kath.-Theol. Fakultät der WWU Münster in dem Forschungsprojekt "Gott oder Göttliches"

STEIGLEDER, KLAUS

Dr. theol., war von 2002-2009 Professor für Ethik der Medizin und Biowissenschaften und ist seit 20009 Professor für Angewandte Ethik am Institut für Philosophie I der Universität Bochum. Leiter des interdisziplinären Masterstudienganges "Ethics - Economics, Las, and Politics".

STELZER, HUBERTS

Lehrer für Latein, Philosophie und katholische Religionslehre an einem Gymnasium in Mindelheim.

 

Prof. Dr. Markus Stepanians (Extraordinarius mit Schwerpunkt
Poliltische Philosophie)
markus.stepanians@philo.unibe.ch

Lebenslauf

•1979: Ausbildung zum Labortechniker („Bachillér de Técnicas de Laboratorio“) an der deutsch-peruanischen „Hochschule für berufliche Bildung Ernst-Wilhelm-Middendorf“ in Lima, Peru.

•1980: Studium der Philosophie, Literaturwissenschaft und Linguistik an der Universität Hamburg.

•1990: „Magister Artium“ (M.A.) an der Universität Hamburg

•1991–93: „Visiting Scholar“ am Department of Philosophy der Harvard University.

•1994: Promotion zum „Dr. phil.“

•1998–2006: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Praktische Philosophie (W. Hinsch) der Universität des Saarlandes.

•2001–02: „Visiting Scholar” am Department of Philosophy, Harvard University.

•2002–05: DFG-Forschungsprojekt „Der Begriff eines moralischen Rechts – Analyse und rationale Rekonstruktion“.

•2005: Habilitation und Venia legendi für Philosophie an der Universität des Saarlandes.

•2006–2013: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Institut der RWTH Aachen.

•2008–2010: Gruppenleiter des Forschungsprogramms „Law & Technology“ des Human Technology Centre (HumTec) der RWTH Aachen.

•Seit Juni 2009: Antragsteller und Mitglied der DFG-Forschergruppe „Kausalität, Gesetze, Dispositionen und Erklärungen am Schnittpunkt von Wissenschaften und Metaphysik“.

•Seit 2009: Mitglied der Forschergruppe „Causation in Science“ (Causci) der Norwegian University of Life Sciences.

•Februar 2013: Ernennung zum außerordentlichen Professor für Philosophie der Universität Bern.

neuere Publikationen

https://boris.unibe.ch/:
- Why Schaffer’s solution to the problem of absence causation fails (eine Auseinandersetzung mit  Schaffer’s “Disconnection and Responsibility: On Moore’s Causation and Responsibility”).
- Rights and the good: What is just for individuals

http://unibe-ch.academia.edu/MarkusStepanians (132 Followers):
Moore on “the true metaphysics of causation”

Interviews:

https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/anschlag-in-paris/Wir-sollten-ruhig-ein-wenig-Rueckgrat-zeigen/story/18729643

 

STOECKER, RALF

Professur für Praktische Philosophie, Universität Bielefeld

http://www.uni-bielefeld.de/philosophie/personen/stoecker/

ralf.stoecker@uni-bielefeld.de

Philpapers:
https://philpapers.org/s/Ralph%20Stoecker

neuere Texte:

Lebenslauf:

Nach einem Philosophiestudium in Hamburg und Heidelberg promovierte Stoecker 1990 an der Universität Bielefeld bei Peter Bieri mit einer Arbeit zur Frage Was sind Ereignisse?. 1987–1990 war Stoecker Assistent bei Bieri und von 1990 bis 1997 Assistent bei Rüdiger Bittner. 1997–1998 und 2000–2003 war Stoecker wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Jens Kulenkampff  an der Universität Erlangen-Nürnberg. 1999 habilitierte er sich an der Universität Bielefeld mit der Arbeit Der Hirntod. Ein medizinethisches Problem und seine moralphilosophie Transformation.

2005 wurde Stoecker Professor für Philosophie mit Schwerpunkt Angewandte Ethik an der Universität Potsdam. Seit 2013 ist er Professor für Praktische Philosophie an der Universität Bielefeld.

Stoecker ist Mitglied im Vorstand der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM) und stellvertretendes Mitglied in der Zentralen Ethikkommission für Stammzellenforschung.

Forschungsgebiete:

Angewandte und theoretische Ethik, insbesondere mit den Themen: medizinische Ethik, Leben und Tod, Personalität, Menschenwürde, Verantwortung

Handlungstheorie und Philosophie des Geistes

Metaphysik und Ontologie der Person

 Neuere Publikationen:

In Würde sterben (2017)
Mittelpunkt Mensch - Hospizbewegung Herford e.V. 5: 16-21.

Das höchste Gut? Menschenwürde aus moralphilosophischer Sicht
(2017)  Dr. med. Mabuse. Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe 42(227: Würde): 22-25.

Interview:

http://tv.doccheck.com/de/movie/72569/organspende-interview-mit-prof-dr-ralf-stoecker

 

 

STOJANOV, KRASSIMIR

Krassimir Stojanov (Jahrgang 1965) ist geboren in Goce Delcev, Bulgarien. Nach seinem Studium der Philosophie, Pädagogik und Soziologie in Sofia und Hannover hat er 1997 an der Universität Hannover promoviert. Habilitiert hat Prof. Stojanov 2005 an der Universität Magdeburg mit einer Arbeit zu „Bildung und Anerkennung“. Von 2002 bis 2005 hat er ein DFG-Projekt („Eigene
Stelle“) geleitet, das sich mit der konzeptuellen Entwicklung eines anerkennungstheoretischen Bildungsbegriffs befasste und in Kooperation mit dem Frankfurter Institut für Sozialforschung durchgeführt wurde. 2004/2005 war Prof. Stojanov als Visting Scholar an der New School for Social Research, New York, tätig. In 2006 und 2007 war er DAAD-Gastdozent an der Universität Sofia sowie an der Neuen Bulgarischen Universität Sofia. Vom Oktober 2008 bis zu seiner Ernennung als Professor für Systematische Pädagogik/ Bildungsphilosophie an der KU-Eichstätt-Ingolstadt zum 01.April 2012 war Krassimir Stojanov Professor für Bildungstheorie und Bildungsphilosophie an der Universität der Bundeswehr München. Zu seinen zentralen Forschungsgebieten zählen die (analytische) Bildungsphilosophie, sowie die Kategorien der Bildung und der Gerechtigkeit.

STERNAD, CHRISTIAN

Christian Sternad ist Postdoctoral Research Fellow am Husserl Archiv der Universität Leuven, Belgien. Nach dem Studium der Philosophie und der Geschichte an der Universität Wien, arbeitete er von 2011 bis 2014 zusammen mit PD. Dr. Michael Staudigl in einem vom FWF geförderten Projekt „Religion Beyond Myth and Enlightenment“ am Institut für Philosophie Wien, Österreich. Daneben war er in der externen Lehre für das Institut tätig. Seit 2014 ist er im Rahmen des von Prof. Dr. Nicolas de Warren geleiteten ERC-Projektes "The Great War and Modern Philosophy" (GRAPH) beschäftigt.

Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Phänomenologie, sowie deren Kritik und Weiterentwicklung v.a. im französisch-sprachigen Raum. Abseits klassisch "philosophischer" Arbeitsgebiete beschäftigt er sich vor allem mit Themen und Problemen der Geschichtstheorie, hier besonders mit starkem Bezug auf Jacques Rancière‘s frühe Arbeiten zur Arbeitergeschichte.

Ein Kernthema seiner Arbeit bildet die Beschäftigung mit der Vielfalt phänomenologischer Todesanalysen bzw. der damit verbundenen methodischen Frage, wie der Tod mittels der phänomenologischen Methode adäquat beschrieben werden kann. Die hauptsächlichen Bezugsautoren sind hier in der klassischen Phänomenologie v.a. Edmund Husserl, Martin Heidegger und Eugen Fink, in der sog. Französischen Theorie weitere Denker wie Emmanuel Lévinas, Maurice Blanchot und Jacques Derrida.

In dem aktuellen Projekt "The Great War and Modern Philosophy" beschäftigt er sich mit den Texten der deutschen Philosophen zum und während des Ersten Weltkrieges. Dabei interessiert er sich vor allem für dessen Theorien zum Spannungsverhältnis zwischen Zeit und Ewigkeit, welches er bei Denkern wie Rudolf Eucken, Edmund Husserl und Max Scheler zu entwickeln versucht.

http://homepage.univie.ac.at/christian.sternad/

STRASSBERG, DANIEL

Psychoanalytiker in eigener Praxis und Philosoph in Zürich. Arbeitet über die Grenzgebiete zwischen Philosophie und Psychoanalyse.

STREUBEL, THORSTEN

Privatdozent an der FU Berlin

thorsten.streubel@fu-berlin.de

http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we01/institut/mitarbeiter/pd_apl_hon/streubel/index.html

neuere Veröffentlichungen:

Kritik der philosophischen Vernunft. Die Frage nach dem Menschen und die Methode der Philosophie. Versuch einer methodischen Grundlegung. Wiesbaden 2016. http://www.springer.com/us/book/9783658106065

Wahrheit als existenzieller Wert. Versuch über das Verhältnis von Wahrheit, Philosophie und Leben (erscheint 2017 in: DZPhil).

 Intuition und Argumentation. Zum Verhältnis von intuitiver und diskursiver Vernunft. In: Rinofner-Kreidl, Wiltsche (Hg.): Analytic and Continental Philosophy. Methods and Perspectives. Berlin 2016. 157-172.

 

STREUBEL, THORSTEN

Privatdozent für Philosophie an der FU Berlin.
http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we01/institut/mitarbeiter/pd_apl_hon/streubel/index.html

Positionen:

Michael Tomasello hat in seinen Forschun-gen die gestische Kommunikation als Bedingung der lautsprachlichen Kommunikation ausgewiesen. Danach ist die Fähigkeit, sich gemeinsam auf einen Gegenstand zu richten, eine Grundvoraussetzung dafür, auch gemeinsame Handlungsziele zu verfolgen, zu koopierieren, geteilte Praktiken auszubilden und im Rahmen dieser Praktiken bedeu-tungsvolle Kommunikationsformen zu ent-wickeln. Für Thorsten Streubel bedeutet dies vor allem, dass es nach Tomasello un-denkbar ist, dass sich eine Lautsprache direkt aus dem tierischen Schrei entwickelt hat. Er sieht dabei Analogien zu der Sprachursprungstheorie Herders, wonach der ur-sprüngliche menschliche Spracherwerb aus der Korrelation von tönender Natur und Gehör des Menschen im Besonderen zu rekonstruieren ist. Aber anders als Tomasello begreift Herder die Sprache in erster Linie vor ihrer ordnungsstiftenden und nur sekundär von ihrer kommunikativen Funktion her. Allerdings lassen sich die herderschen Überlegungen genau an der Stelle in den Ansatz Tomasellos integrieren, die bei ihm unterbe-lichtet bleibt: beim Übergang von der gestischen zur lautlichen Kommunikation.

STRUB, CHRISTIAN

Privatdozent an der FU Berlin


christian_strub@yahoo.de
http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we01/mitarbeiter/pd_apl_hon/strub/index.html

Geboren 1960. Studium der Philosophie, Germanistik und des Alt- griechischen in Tübingen, Bonn und Freiburg (Br.). 1985 Erstes Staatsexamen für die Fächer Philosophie und Deutsch, 1987 Erweiterungsprüfung für das Fach Griechisch. 1989 Promotion, 1990-1993 Wissenschaftlicher Angestellter an der Universität Freiburg. 1993-1999 Hochschulassistent, 2000 Habilitation für Philosophie an der Universität Hildesheim. Seit 1995 Redakteur der Allgemeinen Zeitschrift für Philosophie. 2002-2003 Fellow am Leo-Baeck-Institute in London. 2003-2006 DFG-Forschungsprojekt an der Universität Bamberg. März 2006 Fellow am Collegium Budapest, Februar 2007 Gastwissenschaftler am Zentrum für Literaturforschung Berlin. Seit August 2007 Studienreferendar für das Lehramt an Gymnasien in Berlin, Januar 2010 Zweites Staatsexamen, seit April 2010 Studienassessor an der Friedrich-Rückert-Oberschule (Gymnasium) Berlin

 

 

STURM, HANS-PETER

apl. Professor, Universität Augsburg

http://www.philso.uni-augsburg.de/de/lehrstuehle/philosophie/philosophie1/mitarbeiter/sturm/

hans-peter,sturm@phil.uni-augsburg.de

Ausrichtung der Lehre:
Abendländische-/asiatische-, besonders indische Philosophie
Schwerpunkt interkulturelle Philosopnie und Comparative Philosophy

Neuere Publikationen:

WIDERSPIEGELUNG DES GEISTES II/1
Einleitung in die Strukturphilosophie der Re–flexion in transkulturaler Anwendung
(Transkultural–Philosophie) auf die antike Philosophie Indiens, Griechenlands und Chinas. Von
der szientistischen Real-Aporie: Formalien, Ausgangspunkt, Methodik, Rahmenbedingungen
Augsburg 2016, 258 Seiten

SYDOW, BJÖRN

1999-2004: Studium der Philosophie und Computerlinguistik an der Universität Potsdam
2005/2006: wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Universität Potsdam
2006-2010: Promotion in Philosophie an der Universität Potsdam (Titel der Dissertation: „Philosophische Anthropologie der Leidenschaft. Über den Menschen als Bestandteil der sinnlich zugänglichen Wirklichkeit“)
2006-2010: Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes
2005-2008: assoziiertes Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs „Lebensformen und Lebenswissen“ an der Europa Universität Viadrina Frankfurt/Oder u. der Universität Potsdam
2010/2011: PostDoc-Stipendium (Anschubförderung) im Rahmen des GK „Lebensformen und Lebenswissen“
Juli 2011-Dezember 2013: PostDoc-Stipendiat im DFG-Graduiertenkolleg „Bioethik“ am IZEW
seit 2012 Lehrbeauftragter am Philosophischen Seminar der Universität Tübingen

 







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