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Kongresse

11.04.2017 Druckversion  |  Schrift: vergrößern verkleinern 

Tagungen

Eine Uebersicht über Veranstaltugen ausserhalb dem Universitätsbereich, etwa über
philosophische Cafes und Vorträge finden Sie hier:

http://www.philosophischeveranstaltungen.de/

Internationale Tagungen:

http://philevents.org/events

 

 

20.-22. April

ERNST VON GLASERSFELD (1917–2010)
RADIKALER KONSTRUKTIVISMUS: VERGANGENHEIT, GEGENWART UND ZUKUNFT

ERNST VON GLASERSFELD CENTENARY CONFERENCE 2017
RADICAL CONSTRUCTIVISM: PAST, PRESENT AND FUTURE

20.–22. April 2017 | Universität Innsbruck, Claudiana, Herzog-Friedrich-Str. 3


Eine Veranstaltung der Ernst von Glasersfeld Gesellschaft an der Universität Innsbruck in Kooperation mit dem Forschungsinstitut Brenner-Archiv, dem Heidelberger Institut für systemische Forschung und Therapie e. V., der Fakultät für Soziale und Politische Wissenschaften, der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät, der Philosophisch-Historischen Fakultät, dem Institut für Medien, Gesellschaft und Kommunikation und dem Institut für Psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung.


PROGRAMM/PROGRAM

DONNERSTAG, 20. APRIL / THURSDAY, APRIL 20, 2017

09:30–10:30 Eröffnung / Opening: KARLHEINZ TÖCHTERLE, Bundesminister für Wissenschaft und Forschung und Rektor der Universität Innsbruck a. D. | BERNHARD FÜGENSCHUH, Vizerektor für Lehre und Studierende | ULRIKE TANZER, Institutsleiterin Brenner-Archiv | SANDRA CECCARELLI | THEO HUG und JOSEF MITTERER, Nachlassverwalter | HANS RUDI FISCHER, Heidelberger Institut für systemische Forschung und Therapie e. V.
10:30–11:10 EWA BINCZYK: Radicalizing Constructivism in the Age of the Anthropocene? ALBERT MÜLLER: Biographische und intellektuelle Beziehungen zwischen Heinz von Foerster und Ernst von Glasersfeld
11:20–12:00 KRZYSZTOF ABRISZEWSKI: Radical Constructivism or New Materialism ACHIM BARSCH: Konstruktivismus und Lernen im Deutschunterricht
12:00–14:00 Mittagspause / lunch break
14:00–14:40 HEIKE EGNER: Mattering matter in Radical Constructivism? RAINER LESCHKE: Vom Verblassen einer unendlichen
Geschichte. Anmerkungen zum Verhältnis von Neuem Realismus und Konstruktivismus.
14:50–15:30 ALEKSANDRA DERRA: Gender sensitive philosophy of science meets radical constructivism ARMIN SCHOLL: Kritischer Rationalismus und Radikaler
Konstruktivismus: Verschiedene Ansätze aber keine Feinde
15:50–16:30 PETRA HERCZEG: „Wie wirklich sind die Fakten?“ Von der De-konstruktion zur Fälschung. WILLI DÖRFLER: Construction – mental or semiotic.
Or: Glasersfeld - Peirce and Wittgenstein
16:40–17:20 MARCO BETTONI: Aufmerksamkeitsquanten: Die Bausteine autonomen und kreativen Denkens ALEXANDER RIEGLER: Prospects for Constructivist Publishing

FREITAG, 21. APRIL / FRIDAY, APRIL 21, 2017

09:30–10:10 VINCENT KENNY: A way of thinking about the reluctance to change JACK LOCHHEAD: Impediments to Radical Constructivism
10:20–11:00 MARZENNA CYZMAN: Glasersfeld and Mitterer on Education MATTHIAS KROSS: Ethik – Ein ‚blind spot’ des Konstruktivismus?
11:20–12:10 HUGH GASH: Radical Constructivism and Tolerance PETER M. HEJL: Radikaler Konstruktivismus und Nischenkonstruktion: erkenntnis- und evolutionstheoretischer Konstruktivismus
12:10–14:20 Mittagspause / lunch break
14:20–15:00 KATHARINA NEGES: Tolerance – a constructivist virtue? MANFRED FASSLER: Konstruktivismus im (algorithmischen) Stresstest. Globales User-Self, Identitäts-Abos und Ad hoc - Soziales
15:10–15:50 DEWEY DYKSTRA: The Farmer & The Seeds: the nature of knowledge FRANZ OFNER: Konstruktivismus und Interrelationismus. Ernst von Glasersfeld und George Herbert Mead im Vergleich.
16:10–16:50 HANS RUDI FISCHER: Realism nowhere. Constructivism now here. Ambivalenz und ontologische Indifferenz URBAN KORDEŠ: Against natural attitude. Constructivism and phenomenology in a constructive circle
17:00–17:40 VOLKER GADENNE: Viabilität und Wahrheit: Ein Vergleich der Auffassungen von Ernst v. Glasersfeld und Karl Popper KARL H. MÜLLER: The Viability of Viability
17:50–18:10 JONATHAN HOIER & MARKUS MURSCHITZ: EvG Light Window - Präsentation / presentation

SAMSTAG, 22. APRIL / SATURDAY, APRIL 22, 2017

09:30–10:10 SIEGFRIED J. SCHMIDT: A Future of Constructivism
10:20–10:50 Ernst von Glasersfeld Filmdokumentation / film documentation (PETER KRIEG)
11:00–12:00 Abschlussdiskussion / concluding discussion

Ort/venue: Claudiasaal, 2. Stock / Claudia hall

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21.-23. April

 

XXV. Symposion

 

Das Eigene und das Fremde. Heimat in Zeiten der Mobilität

Vom 21. bis 23. April 2017 findet an der Hochschule für Musik und Theater Rostock das jährliche Symposion der Gesellschaft für Neue Phänomenologie statt.

Sie finden das Programm auch hier als Download.

Tagungsort

Hochschule für Musik und Theater Rostock
Beim St.-Katharinenstift 8, 18055 Rostock

Kammermusiksaal

Weitere Nachfragen zur Anreise können sie gerne an das Sekretariat der GNP stellen.

Tagungsgebühr

Eintritt frei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

Tagungsprogramm

Freitag, 21. April 2017

16.00 - 18.00 Uhr

Werkstattgespräch mit Prof. Dr. Hermann Schmitz (Kiel)

20.00 - 22.00 Uhr

Podiumsdiskussion
"Heimaten. Resonanzinseln in einer unübersichtlichen Welt"

Teilnehmer:

Prof. Dr. Hartmut Rosa, Jena

Prof. Dr. Hermann Schmitz, Kiel

Moderation:

Prof- Dr. Michael Großheim, Rostock

Samstag, 22. April 2017

9.30 - 11.00 Uhr

Eröffnung der Tagung durch Prof. Dr. Michael Großheim (Präsident der GNP)

Einführung in das Tagungsthema durch Dr. Christian Bendrath, Aumühle bei Hamburg

Prof. Dr. Hermann Schmitz, Kiel
"Das Fremde als Bedingung für die Abgrenzung des Eigenen"

11.00 - 11.30 Uhr

Pause

11.30 - 12.30 Uhr

Prof. Dr. Hartmut Rosa, Jena
"Heimat als Versprechen der Moderne - Ein resonanztheortischer Deutungsvorschlag"

12.30 - 14.00 Uhr

Mittagspause

14.00 - 15.00 Uhr

Prof. Dr. Jürgen Hasse, Frankfurt
"Heimat - ambivalente Gefühle"

15.00 - 15.15 Uhr

Pause

15.15 - 16.15 Uhr

Dr. Karen Joisten, Kassel
"Heimisch in der Fremde – Fremdsein im Heimischen?
Anmerkungen zur Lebensaufgabe, der zu werden,
der man sein könnte"

16.15 - 16.45 Uhr

Pause

16.45 - 17.45 Uhr

Prof. Dr. Gernot Böhme, Darmstadt
"Der Fremde ist der Gast der bleibt"

17.45 - 18.00 Uhr

Pause

18.00 - 19.00 Uhr

Nina Trčka, M. A., Berlin
"Das Eigene und das Fremde.
Heimat in Zeiten der Mobilität"

ab 19.30 Uhr

Empfang aus Anlass des 25. Symposions
Laudatio: Prof. Dr. Gernot Böhme

Sonntag, 23. April 2017

9.00 - 10.00 Uhr

Dr. Simone Egger, Innsbruck
About Heimat.
Leben und Wohnen in der postmodernen Stadt

10.00 - 10.30 Uhr

Pause

10.30 - 11.30 Uhr

Prof. Dr. Carolin Stapenhorst, Aachen
„'Heimat' als Entwurfsthema (in der Architektur).
Eine Annäherung durch Programme und Formen"

11.30 - 12.00 Uhr

Pause

12.00 - 13.00 Uhr

Prof. Dr. Amalia Barboza, Saarbrücken
"Bewegte Heimat.
Eine Topographie des Provisorischen"

Informationstext zum Tagungsthema

 

Heimat: Für manche ist es nur ein Ort, für andere gehören Menschen dazu, einige denken vor allem an eine Landschaft oder Sprache, und auch Atmosphärisches scheint im Spiel zu sein. Ist Heimat eine Sache der Gegenwart oder der Vergangenheit? Haben wir Heimat nur im Rückblick, und dann auch nur sentimental und verklärend? Wie viele Heimaten kann ein Mensch haben? Kann man sich seine Heimat aussuchen?
Wenn Heimat im Leben auch etwas „Eigenes“ ist, so erweist sich die Spannung zum Fremden doch als unverzichtbar und produktiv. Wer dies aber als unwirtlich, bedrohlich und lebensfeindlich erlebt, dem schwindet die Hoffnung auf Heimat, insbesondere in Zeiten von Mobilität, Globalisierung, Migration, Kriegen und Unsicherheit. Situationen sozialer Entwurzelung, Deklassierung und Demütigung machen die Betroffenen anfällig für Ideologien. Das Symposion soll helfen, den vielfältigen Fragen nach Heimat und Heimatlosigkeit philosophisch nachzugehen.

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27./28. April

Zur „Maschinen-Cultur“.


Über das Verhältnis von Mensch und Technik bei Nietzsche
Workshop am Kolleg Friedrich Nietzsche der Klassik Stiftung Weimar
Programm
Donnerstag, 27. April 2017 und Freitag, 28. April 2017
Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek
Platz der Demokratie 4, 99423Weimar
Leitung: Dr. Sarah Bianchi/Dr. Rüdiger Schmidt-Grépály
Um Anmeldung wird bis zum 22. April 2017 gebeten:
Kontakt: sarah.bianchi.1@philosophie.hu-berlin.de


Donnerstag, den 27. April
Vormittag
10.45 Begrüßung & Einführung
Dr. Rüdiger Schmidt-Grépály (Weimar) und Dr. Sarah Bianchi (Berlin)
11.15-12.45 Eröffnungsvortrag
Nietzsche auf dem Weg zu einer Theorie des Bewusstseins
Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Gerhardt (Berlin)
anschließend Gemeinsames Mittagessen (TBA)
Nachmittag
Moderation: Dr. Sarah Bianchi
14.45-15.30 Selbstbestimmung bei Nietzsches Anthropologie der Macht und der
Individualität
Dr. Silvia Silveira Laguna (Berlin/Madrid)
15.30-16.15 Nietzsches Übermensch: Erörterung im Kontext der Human
Enhancement Technologies und ihrer möglichen Ziele
Ilona Ibrahim (Berlin)
Pause
16.30-17.15 Zwischen Samsara und Nirwana. Erkenntnistheoretische Motive in
Nietzsches Radikalisierung des Nihilismus als Grundlegung
kybernetischer Epistemologien? – Ausführungen zum Gedanken
(der Erkennbarkeit) von Mensch und Technik in der „Geburt der
Tragödie“ F. Nietzsches und der „Gesellschaft der Gesellschaft“ N.
Luhmanns
Laurin Schwarz (Berlin)
17.15-18.00 „Das Problem ‚Mensch’“ – Enhancement als Zuspitzung
Oliver Kuchenbuch (Mainz)
Abend
18.15-19.45 Abendvortrag
Nietzsches Maschinen-Menschen. Über Avatare, Nietzscheans und
Cyborgs
Prof. Dr. Renate Reschke (Berlin)
anschließend Gemeinsames Abendessen (TBA)
Freitag, den 28. April
Vormittag
Moderation: Dr. Sarah Bianchi
10.00-11.00 Lebenskunst und Lebenstechnik
Prof. Dr. Martin Saar (Leipzig)
Pause
11.15-12.00 Selbsterzeugung im Wettkampf – Das Ideal des Agon als Kritik der
Konkurrenz
Dr. Nils Baratella (Oldenburg)
12.00-12.45 Das Unheimliche – Zum Verhältnis von Humanem und
Maschinischem
Philipp Linstädter (Leipzig)
anschließend Gemeinsames Mittagessen (TBA)
Nachmittag
14.45-15.30 Autonomie der Maschinen nach Hegel und Nietzsche
Marcus Döller (Frankfurt a.M.)
15.30-16.15 Abschlussdiskussion

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4. Mai

 

04.05.2017, 13 Uhr: Die philosophischen Grundlagen des Datenschutzes

Donnerstag, 4. Mai 2017, 13 Uhr

Berlin – Deutsche Telekom – Hauptstadtrepräsentanz Französische Straße 33 a-c | 10117 Berlin

Die aktuelle Datenschutz-Diskussion konzentriert sich auf die Ausformulierung und Interpretation europäischer und nationaler Datenschutzvorschriften. Dabei werden die ethischen und philosophischen Grundlagen der Privatsphäre und des Schutzes personenbezogener Daten vielfach ausgeblendet. Genau darum soll es bei diesem Workshop gehen

 

ACHTUNG: Raumänderung!

Programm (Stand: 13.03.2017)

Einlass: 12:30 Come-Together bei einem Mittagsimbiss

13:00

Begrüßung:

Dr. Claus Ulmer, Deutsche Telekom AG, Datenschutzbeauftragter

Peter Schaar, Vorsitzender der EAID

Thematische Einführung in den Workshop und Diskussionsleitung:

Prof. Dr. Alfred Büllesbach, Peter Zoche M.A.

13:30 PDDr. Jessica Heesen, Universität Tübingen,

"Stellenwert und Ambivalenz des Privaten in der digitalen Welt"

14:10 Dr. Carsten Ochs, Universität Kassel,

"Vom Ancien Régime zur soziodigitalen Figuration - vier Typen informationeller Privatheit"

14:50 Lorena Jaume-Palasi, M.A., Universität München,

"Der (a)soziale Algorithmus? Ein Beitrag zur ethischen Betrachtung von Algorithmen"

15:30 Diskussion

16:00 Kaffeepause

16:30 Prof. Dr. Gerhard Banse, Berliner Zentrum Technik & Kultur,

"Reflexionen über informationelle Selbst- und Fremdbestimmung in einer smarten Welt"

17:00 Dr. Bruno Gransche, Universität Siegen,

"Wer handhabt wen? Die Relevanz von Datenschutz für menschliche Entwicklungspotentiale angesichts 'lernender Systeme' "

17:45 Abschlussdiskussion

18:30 Imbiss und Ausklang

Datenschutzhinweis:

Fotos von Veranstaltungsteilnehmern können im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der EAID auf deren Webseite veröffentlicht werden. Wenn Sie das nicht wünschen teilen Sie dies bitte der Veranstaltungsleitung mit.

Eine Anmeldung ist auch ohne XING-Account möglich!

Xing-Events erhebt und verarbeitet die Daten im Auftrag der EAID ausschließlich für Zwecke der Veranstaltungsdurchführung, Rechnungslegung und Abrechnung.

 

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6./7. Mai, Meissen

Frühjahrstagung von IGPP und BV-PP am 6.-7. Mai 2017 in Meißen


„Erfahrungsaustausch in und über Philosophische Praxis“


Liebe Freunde der Philosophischen Praxis,
die gemeinsame jährliche Frühjahrstagung von IGPP und BV-PP ist eine Gelegenheit, sich mit Kolleginnen und Kollegen zum Austausch zu treffen. Schwerpunkte der Frühjahrstagungen sind die persönlichen Begegnungen, der Erfahrungsaustausch sowie Selbstreflexion. In Form von persönlichen Denkbiografien und authentischen Werkstattberichten werden Einblicke in die Erfahrungen einzelner Praktiker möglich.
Die diesjährige Frühjahrstagung stellt diesen Erfahrungsaustausch in ihren Workshops und Plenumsveranstaltungen explizit in den Mittelpunkt:
· Wie sind die Erfahrungen des gemeinsamen Denkens und Sprechens Dritten gegenüber mitteilbar?
· Wie kann der Gast seine existenziellen Erfahrungen im dialogischen Denken im Rahmen der Philosophischen Praxis mitteilen? Was sind beeinflussbare Rahmenbedingungen, die diesen Erfahrungsaustausch befördern?
· Wie ist ein Verständnis dieser ganz individuellen und persönlichen Erfahrungen des Gastes möglich? Lassen sich gemachte Erfahrungen in ihrer Gänze überhaupt mitteilen?
· Was machen die Erfahrungen des Gastes mit dem Philosophischen Praktiker? Wie können Übertragungsphänomene produktiv genutzt werden? Wie sieht die Selbstsorge des Praktikers aus?
· Welcher Formen und Formate bedarf es, um „Fallgeschichten“ in kollegialer Inter- oder Supervision mitteilen zu können?
Mit den besten Grüßen und in der Vorfreude auf ein Wiedersehen oder Kennenlernen
Michael Niehaus Leon de Haas und Svenja Lüdemann BV-PP IGPP
Anmeldung: Internationale Gesellschaft für Philosophische Praxis (IGPP) Roger Wisniewski Troppauer Str. 19 D-12205 Berlin Tel: +49 (30) 774 40 14 roger.wisniewski@igpp.org
Tagungskosten: Tagungspauschale mit Mittagessen Samstag, Kaffee und Abendessen, eine Übernachtung im EZ, Frühstück und Mittag am Sonntag, incl. Tagungsgetränke: 150,- € für IGPP und BVPP Mitglieder, 180,- für Nichtmitglieder. Bei Anreise bereits am Freitagabend 195,- für Mitglieder bzw. 225,- für Nichtmitglieder.


Tagungsort: Evangelische Akademie Meissen, Freiheit 16, 01662 Meißen
Programm der Frühjahrstagung von IGPP und BV-PP am 6.-7. Mai 2017 in Meißen
„Erfahrungsaustausch in und über Philosophische Praxis“
Samstag
10.00-12.30 Begrüßung, Einführung in das Thema der Tagung
10.15-12.30 Präsentation der Abschlussarbeiten des Bildungsgangs
• Jan Lemmens: Mein Leben als existentieller Bildungsprozess: eine Entdeckungsreise
• Dr. Frank Niggemeier: Sich im Denken orientieren - Philosophische Praxis als Erschließung eines Denkraumes
• Kristin Raabe: Ich, Du, die Anderen und das Dazwischen
12.30-14.30 Mittagessen und Pause
14.30 – 16.00 Denkbiografien und Werkstattberichte
• Denkbiografie Marek Zmijewski
• Werkstattbericht Dietlinde Schmalfuß-Plicht: Umgang mit Trauer und Tod in meiner Philosophischen Praxis
16.00 - 16.30 Pause
16.30 – 18.30 Parallele Workshops 1
• Dr. Ralf Gunkel: PEP Prozess- und Embodimentorientierte Psychologie--eine philosophische Interventionstechnik?
• Ran Lahav Ph.D.: Philosophical Companionship (In Englisch)
18.30 Essen
Zeit für kollegialen Austausch
Sonntag
09.00 - 11.00 Parallele Workshops 2
• Dr. Christiane Pohl: Wie sind Erfahrungen des gemeinsamen Denkens und Sprechens gegenüber Dritten mitteilbar?
• Dr. Björn Migge: Bewusstheit und Unbewusstheit im äußeren und inneren Dialog - Denkimpulse aus der Hypnose
• Marek Zmijewski: Der Kinofilm „Arrival“ als Impuls für die Arbeit in der Philosophischen Praxis: Ist jeder Gast ein Alien?
11.30 – 12.30 Plenum : Erfahrungsaustausch in und über Philosophische Praxis
12.30 – 13.30 Mittagessen
13.30 – 15.00 Mitgliederversammlung des BV-PP
www.bv-pp.eu www.igpp.org

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 8./9. Mai

„Selbstbewusstsein und phänomenales Bewusstsein“

Am 8. und 9. Mai 2017 findet am Philosophischen Seminar der Eberhard-Karls-Universität Tübingen ein Workshop zum Thema „Selbstbewusstsein und phänomenales Bewusstsein“ statt. Im Rahmen des Workshops werden Fragen zur Konstitution und zur Struktur von Selbstbewusstsein behandelt sowie zur Beziehung zwischen phänomenalem Bewusstsein und Selbstbewusstsein. Dabei werden sowohl analytische Theorien als auch klassische Theorien (Fichte, Hölderlin, Hegel und Sartre) berücksichtigt. Neben Vorträgen werden moderierte Lektüresitzungen zu ausgewählten Texten stattfinden. Die Vorträge und Lektüresitzungen werden gehalten oder geleitet von: Manfred Frank, Stefan Lang, Julia Peters, Ulrich Schlösser, Charles Siewert, Jürgen Stolzenberg und Kenneth Williford.

Ort: Fuerstenzimmer, Schloss Hohentuebingen, Burgsteige 11, 72070 Tuebingen, Deutschland.
Veranstalter: Prof. Dr. Ulrich Schlösser, PD Dr. Stefan Lang
Kontakt:
ulrich.schloesser@uni-tuebingen.de, stefan.lang@uni-tuebingen.de

Beschränkte Teilnehmerzahl. Teilnahme nach persönlicher Anmeldung

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Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Humanökologie (DGH) 2017

11. – 13. Mai 2017 in Sommerhausen am Main (bei Würzburg)

 

Philosophische Aspekte der Nachhaltigkeitsforschung und der Humanökologie

– Wissensintegration, Menschenbild, Ethik –

 

 

Theorieangebote aus der Human- und Sozialökologie sowie daraus inspirierte Vorschläge für die Praxis können der eher pragmatisch aufgestellten Nachhaltigkeitsforschung wesentliche Impulse geben. Konzepte wie Gesellschaftliche Naturverhältnisse, Sozialer Metabolismus, Ordnungsvorschläge wie das POET-Schema[1], aber auch Vorschläge für die Einbeziehung  von Praxispartnern und lokalen Akteuren können hier beispielhaft genannt werden.

 

Ziel der Tagung ist es, drei wesentliche Teilaspekte mit Grundlagencharakter, die Wissensintegration, das Menschenbild sowie die Ethik etwas näher zu beleuchten, in Keynotes in die Thematik einzuführen und in Workshops intensiv zu diskutieren.

 

Die Probleme, denen sich die Humanökologie stellt, sind durch eine Vielzahl z.T. isoliert betrachteter, z.T. miteinander verknüpfter Einflussfaktoren charakterisiert, die in unterschiedlichen Fachdisziplinen und im Rahmen unterschiedlicher Wissenschaftsparadigmen bearbeitet werden. Um diese problembezogen aufeinander beziehen zu können, ist Wissensintegration erforderlich. Vorschläge dazu sind zu diskutieren und in ihrer Leistungsfähigkeit einzuschätzen. Die Forderung nach praktizierter Transdisziplinarität ist dabei ein wichtiger Gesichtspunkt der, auch im Hinblick auf Forschungs- und Umsetzungsvorschläge, zu diskutieren ist.

 

Damit ist auch die Frage nach dem zugrunde liegenden Menschenbild angesprochen.  Angeknüpft werden kann hier an eine lange Tradition anthropologischer Philosophie, insbesondere im deutschsprachigen Raum, und die Rolle, die zunehmend die Berücksichtigung ökologischer Belange und Nachhaltigkeitsgesichtspunkte bei einer Neufassung des Menschenbildes spielen. Fragen sind hier z.B. die nach gesteigerten Bedürfnissen in modernen Gesellschaftsformationen, deren Veränderung sowie generell die nach der Einbettung in Gesellschaft und Gemeinschaft als grundlegendes Definitionsmerkmal.

 

Schließlich ist die Ethik als Zweig philosophischen Argumentierens zu berücksichtigen, im Hinblick auf Begründung und Umsetzbarkeit von Bewertungsgesichtspunkten und Handlungsempfehlungen bzw. –direktiven. Es geht dabei u.a. um Fragen wie nach der Kompatibilität individueller Lebensentwürfe und ökologischer Imperative, nach der Begründung und Verallgemeinerbarkeit von Werturteilen und dem normativen Rahmen, innerhalb dessen Problemlösungsvorschläge im Nachhaltigkeitsdiskurs diskutiert und beurteilt werden

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12. Mai

 

Workshop "Ethik der Integration - Reflexionen zum Umgang mit kultureller Heterogenität"

12.05. – 13.05.2017

"Altes Heizhaus", Straße der Nationen 62, 09111 Chemnitz

 
 
In Zeiten, in denen jedes Jahr neue Rekorde der weltweiten Migrantenzahlen hervorbringt, wächst das Bedürfnis nach moralischer Orientierung in Fragen der Migration. Die Ethik der Migration hat, mit gutem Grund, Hochkonjunktur. Es ist wohl ebenso verständlich, dass sich – in einer politischen Situation der (wieder-) erstarkenden Nationalismen, der verstärkten Sicherung nationaler Grenzen und des Feilschens um möglichst geringe Aufnahmekontingente – die Debatten der Migrationsethik auf Fragen eines Menschenrechts auf Migration und der Legitimität geschlossener Grenzen konzentrieren. Dabei drohen jedoch die Fragen einer Ethik der Integration auf der Strecke zu bleiben: Gibt es für Migranten eine Pflicht zur Integration? Korrespondieren dieser Pflicht auch Rechte auf Integration? Welche Rechte und Pflichten hat die integrierende Gesellschaft gegenüber den Migranten? Welche Maßstäbe gelten für eine gelingende Integration? Wie sind sie begründbar? Was sind die Ziele von Integration? Wie viel Anpassung kann man von den zu Integrierenden verlangen? Und wie viel Veränderung ist andererseits den integrierenden Gesellschaften zuzumuten?
 
Ziel des Workshops ist es, Grundlagen, Begriffe und einzelne Aspekte einer Ethik der Integration zu diskutieren. 
 
Programm:
 
Freitag, 12. Mai
15.00 Uhr: Begrüßung und Kaffee
15.30 – 16.15 Uhr: Gianluigi Segalerba: Seyla Benhabibs neues Modell von Staatsbürgerschaft: Das Recht, Rechte zu haben
16.15 – 17.00 Uhr: Marcel Vondermaßen: Homogenität vs. Heterogenität in der Debatte um Immigration
17.00 – 17.30 Uhr: Kaffeepause
17.30 – 18.15 Uhr: Kathrin Bouvot: Flexible Identitätsmodelle als Chance für eine gelingende Integration
18.15 – 19.00 Uhr: Minkyung Kim: Vortrag „Wahlheimaten und die Ethik der Integration“
19.30 Uhr: Gemeinsames Abendessen
 
Samstag, 13. Mai
9.30 – 10.15 Uhr: Frank Asbrock: Vortrag „Die Integrationsbereitschaft der Aufnahmegesellschaft“
10.15 – 11.00 Uhr: Ulrich Arnswald: Gibt es für Migranten eine Pflicht zur Integration?
11.00 – 11.30 Uhr: Kaffeepause
11.30 – 12.15 Uhr: Jan Friedrich: Erfordert Sollen Können? Zum Verhältnis von Migrations- und Integrationsethik
12.15 – 13.00 Uhr: Tobias Gutmann: Was ist gelingende Integration?
13.30 Uhr: Gemeinsames Mittagessen
 
Für Fragen und zur Anmeldung schreiben Sie bitte bis 10. Mai an tobias.gutmann@zlb.tu-chemnitz.de; die Teilnahme ist kostenlos.
 
 
 

 

 15, Mai

Symposium zum 100. Todestag Franz Brentanos am 15. Mai in der Universität Witten/Herdecke


Ein Symposium zum 100. Todestag Franz Brentanos veranstalten Prof. Ulrich Weger und Dr. Terje Sparby im Audimax der Universität Witten/Herdecke am 15. Mai. Ihr Ansatz: In der Psychologie werden immer mehr technische Geräte und Instrumente genutzt, um den Geist zu erforschen. Dagegen ist im introspektiven Ansatz der Geist selbst das Instrument: Durch eine Ausbildung der inneren Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Meditation, wird ein Zugang zu den tieferen Schichten des menschlichen Geistes eröffnet. Erst wenn diese Schichten erforscht sind, können sie eventuell mit äußeren Mitteln gemessen werden. Beide Ansätze können sich also gegenseitig unterstützen, aber bis heute ist die Introspektion wenig entwickelt worden.

Im Rahmen des Symposiums wird einerseits an die humanistischen Wurzeln der Psychologie erinnert, welche einen solchen erfahrungsorientierten Umgang bereits enthalten; andererseits soll die Möglichkeit einer methodischen Fortentwicklung der Innenschau (Introspektion) diskutiert werden. Im Zentrum steht dabei der Beitrag von Franz Brentano, der vor 100 Jahren – am 17. März 1917 – verstorben ist und in dieser Richtung ein wesentlicher Wegbereiter war.

16:00-17:00 Uhr Dr. Martin Basfeld: Intentionalität und Sinneswahrnehmung bei Brentano und Steiner
17:00-17:15 Uhr Pause
17:15-18:15 Uhr Prof. Harald Walach: Brentano und die Methode der introspektiven Psychologie
18:15-18:45 Uhr Pause
18:45-19:45 Uhr Dr. Terje Sparby: Konturen einer spirituellen Bewusstseinsforschung
19:45-20:15 Uhr Podiumsdiskussion: Perspektiven für eine Spirituelle Psychologie. Moderation: Prof. Ulrich Weger

Weitere Informationen bei Univ.-Prof. Ulrich Weger, Ph.D., 02302 / 926 – 776, Ulrich.Weger@uni-wh.de

 

 

 

Bautzen, 20. Mai

 

Tagung: Denken im Zwiespalt – Zum 200. Geburtstag des Philosophen Rudolph Hermann Lotze
Infos: Ort: Museum Bautzen
Beginn: 20.05.2017 09:00
Ende: 21.05.2017 16:00
Text: Zum 200. Geburtstag des Philosophen Hermann Lotze zeigt das Museum Bautzen vom 19. Mai bis 24. September 2017 eine Sonderausstellung mit dem Titel „Denken im Zwiespalt – Zum 200. Geburtstag des Philosophen Rudolph Hermann Lotze“. In diesem Zusammenhang findet am 20. und 21. Mai 2017 im Museum Bautzen eine wissenschaftliche Tagung mit Referenten aus dem In- und Ausland statt. Heute in Deutschland fast vergessen, galt Hermann Lotze lange als einer der bedeutendsten deutschen Philosophen des 19. Jahrhunderts. In seiner Philosophie versuchte er eine Synthese von naturwissenschaftlichem Realismus einerseits und idealistischer Wertorientierung andererseits. Im Mittelpunkt der Sonderausstellung stehen anschauliche und zum Teil interaktive Modelle und Versuchsanordnungen, die sich mit den Inhalten von Lotzes breitgefächertem Werk beschäftigen: Metaphysik, Naturphilosophie und -geschichte, Physiologie, Psychologie, Ethik, Geschichte, Religionsphilosophie, Logik und Ästhetik. weitere Informationen und Anmeldung unter: www.museum-bautzen.de
PDF: http://dgphil.de/uploads/media/1488182451-Museum-Bautzen.pdf

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Duisburg-Essen, 30. Mai

 

  Workshop on Adam Smith's Sentimentalism
Infos: Ort: Universität Duisburg-Essen
Beginn: 30.05.2017 10:00
Ende: 30.05.2017 16:00
Text: There will be a "Workshop on Adam Smith’s Sentimentalism" at the department of Philosophy of the University Duisburg-Essen with Vivienne Brown (Open University) and Geoffrey Sayre-McCord (UNC Chapel Hill). The workshop will take place on the 30th of May on the Campus Essen in room S06 S01 B29. At the workshop we will discuss pre-read papers on Smith’s Sentimentalism.  The workshop, organised by Sebastian Köhler and Neil Roughley, is free and open to all. For further information and registration, please send an email to: se.koehler@web.de. You will receive the papers that are to be pre-read upon registration.

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München, 20./21. Mai

Workshop: Causality in Hegel / Kausalität bei Hegel

LMU Munich, May 20-21, 2017

Organized by Christopher Yeomans (Purdue University / LMU Munich) and Ansgar Lyssy (LMU Munich)

The purpose of this workshop is to discuss the various conceptions of causation at play in Hegel’s philosophy and its development.

While historical conceptions of causality have recently managed to attract comprehensive attention, many researchers have largely ignored Hegel’s take on this issue. This is a striking contrast to the fact that the concept of causality plays a major role in Hegel’s philosophy. It plays a role in the early Dissertatio, it is discussed both in Hegel’s early systematic writings in Jena and in his writings on natural philosophy. It is closely connected to the concept of force in the Phenomenology of Spirit and receives detailed attention in the Science of Logic and the Encyclopedia.

We are interested in understanding Hegel’s particular concept of causation, its development and its function within the overall outline of Hegel’s system. It is apparently closely related to the concepts of objectivity, mechanism, chemism and teleology, but also to force, progress, action, development, contingency, nature and laws of nature. It still has to be understood how his concept of causation is influential for his philosophy of science, his philosophy of nature, his critiques of atomism and traditional substantivist metaphysics, and for his own outline of rationalist metaphysics.

The conference aims at providing a space for fruitful exchanges between established scholars, junior researchers and PhD students.

Saturday, May 20, 2017

8:45-9:00 Introduction
9:00-10:20 Dina Emundts (FU Berlin) – Force and Understanding. Hegel’s Criticism of Kant’s Concept of Causality in the First Part of the Phenomenology of Spirit.
10:20-10:40 Coffee
10:40-13:10
  • Kai-Uwe Hoffmann (Jena) – Die systematische Funktion der Kausalitätskonzeption in den Jenaer Systementwürfen II
  • Ansgar Lyssy (LMU München) – Objektivität statt Naturphilosophie – Über Kausalität und die
    Prinzipien der Naturerkenntnis in Hegels Wissenschaft der Logik
13:10-15:00 Lunch
15:00-16:20 James Kreines (Claremont McKenna College) – The Metaphysics of Causality in Hegel, the More and the Less explicable
16:20-16:40 Coffee
16:40-18:55
19:00 Dinner

Sunday, May 21, 2017

9:00-11:15
11:15-11:45 Coffee Break
11:45-13:05 Julia Peters (Tübingen) – Causal Concepts in Hegel’s Philosophy of Mind
13:05 End of conference

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München, 31. Mai

 

Reasoning and Argumentation in Science

Internationale Tagung unter Leitung von Benjamin Eva, Ph.D., Prof. Dr. Stephan Hartmann und Karolina Krzyżanowska, Ph.D., (CAS Senior Researcher in Residence).

31.05.2017 – 02.06.2017

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Progress in science is not only a matter of new models and theories, but also of new ways of reasoning and arguing for specific conclusions. In this conference, we focus on these epistemological features of science and consider the following questions: Which new reasoning and argumentation schemes do contemporary scientists use? How are these schemes justified, and how can they be assessed? Is it possible to come up with a unified normative theory of reasoning and argumentation in science? The conference focuses on reasoning and argumentation in the sciences in general, but there will also be a special focus on reasoning in specific natural and social sciences.

  1. Topics of the conference will include, but are not limited to: The general classification and analysis of patterns of reasoning and argumentation used in contemporary science.
  2. The philosophical and formal investigation of specific instances of the application of non-standard forms of reasoning and argumentation in the natural and social sciences.
  3. The application of logical and probabilistic methods to the study of scientific reasoning and argumentation.

Keynote Speakers: Catarina Dutilh-Novaes (Groningen) • Christian List (LSE) • Wayne Myrvold (Western University)

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1st ZUKUNFTSKOLLEG – COLLEGIUM HELVETICUM WORKSHOP
 
World Government or Else?

 
June 13-14, 2017
Collegium Helveticum, Zurich (June 13), Zukunftskolleg, Konstanz (June 14)
 
This two-day workshop will examine the question whether we need a world government, both from theoretical and from empirical angles.

Invited speakers:

 
1. Torbjörn Tännsjö, University of Stockholm, Sweden
 
2. Alice Pinheiro Walla, University of Bayreuth, Germany
 
3. Eva Erman, University of Stockholm, Sweden
 
4. Henning Hahn, University of Kassel, Germany
 
5. Timothy Sinclair, University of Warwick, UK
 
6. Andras Miklos, University of Rochester, USA (paper with Attila Tanyi)
 
7. Marco Cellini, LUISS Guido Carli, Rome, Italy
(paper with Daniele Archibugi)

8. Raffaele Marchetti, LUISS Guido Carli, Rome, Italy

 
9. Joachim Wündisch, University of Düsseldorf, Germany
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Conference: Feminist Philosophy and Methodological Commitments

International Conference: Feminist Philosophy and Methodological Commitments

July 13th – 14th, Humboldt-University of Berlin, Germany

Over the past few decades, feminist philosophy has become recognised as a philosophical sub-discipline in its own right. Feminist philosophers typically aim both to critique real-world patriarchal social structures by utilising mainstream philosophical tools, and to shape mainstream philosophy with the help of feminist political insights. It is typically distinctive in being framed around specific concepts and background beliefs, which are sensitive to gender justice. Feminist philosophers usually reject the view of philosophy as value-free, neutral investigation upon which feminist insights neither can nor should bear. Many reject the view that the political value commitments of feminism are inconsistent with the supposed valueless theoretical commitments of philosophy. More radically, we contend that philosophers cannot, and should not, generally draw a clear distinction between allegedly constitutive theoretical and cognitive values and contextual social, practical, or ethical values. Echoing the work of Helen Longino and Elizabeth Anderson, we contend that relying on moral, practical, and political values is legitimate and even necessary when making theory choices in philosophy. In so doing, feminist philosophy has brought new methodological insights to bear on traditional ways of doing philosophy. This conference aims to investigate in more depth methodological insights that feminist philosophy can afford, and to examine points of intersection between feminist commitments and existing methodological outlooks (e.g. non-ideal theory, pragmatism, amelioration, critical theory).

Confirmed speakers and talks:

Ásta (Sveinsdóttir)
Nancy Bauer
Alisa Bierria
Christine Bratu
Alice Crary
Ann Garry
Esa Díaz-León
Hilkje Hänel & Johanna Müller
Sally Haslanger
& Katharine Jenkins

For more info see: http://feminist-philosophy-berlin.weebly.com/

 






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