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Kongresse

22.03.2017 Druckversion  |  Schrift: vergrößern verkleinern 

Tagungen

Eine Uebersicht über Veranstaltugen ausserhalb dem Universitätsbereich, etwa über
philosophische Cafes und Vorträge finden Sie hier:

http://www.philosophischeveranstaltungen.de/

Internationale Tagungen:

http://philevents.org/events

 

 

 

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16.-18. März

16.-18.03.2017, Tagung


"Literatur als Gedankenexperiment / Literature as Thought Experiment".
Im Kontext der interdisziplinären Frage um die Erkenntnisqualität von fiktionaler Literatur ist vorgeschlagen worden, Literatur als eine Art Gedankenexperiment aufzufassen. Die Tagung »Literatur als Gedankenexperiment?/Literature as Thought Exeperiment?« hat das Ziel, die These von Literatur als eine Art von Gedankenexperiment anhand konkreter literarischer Beispiele gewissermaßen ›auszutesten‹: Die ReferentInnnen werden ein literarisches Werk vorstellen und im Sinne eines Gedankenexperimentes rekonstruieren. Was wäre das Erkenntnisziel eines solchen Gedankenexperimentes? Durch welches ›experimentelle setting‹ soll es erreicht werden? Welche Faktoren werden dafür isoliert, welche ignoriert? Ist es ein gutes Gedankenexperiment? Kann man etwas daraus lernen oder ist das Ergebnis trivial? Auf diese Weise soll erreicht werden, dass nicht nur, wie es im Bereich der Literaturphilosophie häufig der Fall ist, über Literatur, sondern tatsächlich mit Literatur philosophiert wird. Aus den Vorträgen wird sich dabei ein vielfältiges, sowohl die Literatur und die unterschiedlichen literarischen Formen wie auch das philosophische Nachdenken jeweils berücksichtigendes Gespräch ergeben.
Interessierte ZuhörerInnen sind herzlich willkommen. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
OrganisatorInnen: Falk Bornmüller (Magdeburg), Íngrid Vendrell Ferran (Jena), Johannes Franzen (Freiburg/Breisgau), Mathis Lessau (Freiburg/Breisgau)

Gefördert von der Neuen Universitätsstiftung Freiburg, der Ernst-Abbé-Stiftung und der Universität Magdeburg.

Donnerstag 16.3.2017
20.00   CATHERINE ELGIN (Harvard University Boston) Imaginative Exploits, Epistemic Rewards
 
Freitag 17.3.2017
9.00–9.45 GOTTFRIED GABRIEL (Universität Konstanz) The Cognitive Value and Ethical Relevance of Fictional Literature
9.45–10.30 CHRISTIANE SCHILDKNECHT (Universität Luzern) Experiments in Thoughts and Fiction. A Comparison
11.00–11.45  WOLFGANG HUEMER (Università Parma) Power and Limits of an Image: on the Notion of Thought Experiments in the Philosophy of Literature 11.45–12.30 HARALD WILTSCHE (Stanford University Palo Alto) The Forever War. Relativity Theory, Existential Understanding, and Hard Science Fiction
14.30–15.15  STEPHAN PACKARD (Universität Freiburg) Conjugations of the What if - Golden Age SF Between Futurology, Thought Experiment, and Imagination
15.15–16.00 EVA-MARIA KONRAD (Universität  Frankfurt/Main) Counterfactual Literature as Thought Experiment
16.30–17.15  JULIA LANGKAU (Université de Fribourg) Thought Experiments, Counterfactual Knowledge, and Fiction 17.15–18.00 SABINE ZUBARIK (Universität Erfurt) Many Worlds – no Decision: Forking Path Narratives as Literary Thought Experiments and their Textual as well as Ethical Implications 

Samstag 18.3.2017
9.00–9.45 KATJA HETTICH (Universität Bochum) The Thought Experiment as Emotional Experience: Zola’s  Thérèse Raquin (1867)
9.45–10.30 ALEXANDER FISCHER (Universität Bamberg) „...luck is not to be coerced”: Camus The Plague as a Thought Experiment 
11.00–11.45 GIULIA AGOSTINI (Universität Heidelberg) The Geometrical Figure as Literary Thought Experiment  (Samuel Beckett und Julio Cortázar)
11.45–12.30 MORITZ RATHJEN (Universität Freiburg) Living without Intentions: On Handkes Die Angst des Tormanns beim Elfmeter
14.30–15.15  LOREEN DALSKI (Universität Mainz) Das epistemische Potenzial der Langeweile in Wilhelm Genazinos Wenn wir Tiere wären
15.15–16.00 SOPHIA ALT, CATERINA BRAND, VANESSA HAAZIPOLO (Universität Magdeburg) The Physicists by Friedrich Dürrenmatt – a Paradoxical Thought Experiment about Scientific Responsibility
16.30–17.15  ÍNGRID VENDRELL FERRAN (Universität Jena)  Literature as Thought Experiments in Miguel de Unamuno
17.15–18.00 JOHANNES FRANZEN (Universität Freiburg) Autofictional Thought Experiments. Lunar Park by Bret Easton Ellis
18.00–19.00 Abschlussdiskussion  

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16./17. März 2017

Sein und Zeit:

Neu verhandelt

Untersuchungen zu

Heideggers Hauptwerk

 

Konzept:

Marion Heinz, Sidonie Kellerer

 

Adresse:

Universität Siegen, Alter Senatssaal (AR-UB 032)

Adolf-Reichwein-Straße 2, 57068 Siegen

 

Die Publikation der Schwarzen Hefte begründet das Interesse, sich über den Rang von Heideggers Philosophie Rechenschaft zu geben. Denn diese Texte demonstrieren, dass Philosophie, Metapolitik und Politik bei Heidegger eine Einheit bilden, zu der die Befürwortung des Nationalsozialismus und der Antisemitismus gehören. Ins Zentrum der kritischen Revision rückt das erste Hauptwerk, Sein und Zeit, das nahezu unangefochten als epochaler Beitrag zur Philosophie des 20. Jahrhunderts gilt. Die Schwarzen Hefte fordern eine „Destruktion“ dieses Werks auch insofern heraus, als die dort präsentierten Selbstinterpretationen das philosophische Profil dieses Denkens schärfen und neue Gesichtspunkte für die Diskussion seiner Substanz im philosophischen und ideologischen Kontext des 20. Jahrhunderts eröffnen.

90 Jahre nach seinem Erscheinen stellt sich der philosophischen Forschung die kritische Auseinandersetzung mit Sein und Zeit als unabweisbare Aufgabe. Im Vordergrund stehen hierbei zwei Fragen: Wie ist das Unternehmen einer in der „Fundamentalontologie“ des Daseins begründeten temporalen Ontologie der systematischen Intention und Durchführung nach philosophisch zu beurteilen? Beinhalten die ausgearbeiteten Teile bereits gedankliche Präfigurationen oder Grundlagen für Heideggers Antisemitismus und Nationalsozialismus?

 

Programm:

Donnerstag, 16. März 2017

09.00 Uhr Begrüßung und Einführung

09.30 Uhr RAINER MARTEN: Sein und Zeit. Die Methode der Enteignung des Menschen

10.30 Uhr EMMANUEL FAYE: Être et temps ou le combat pour l’être

11.45 Uhr Kaffeepause

12.00 Uhr PEG BIRMINGHAM: The Opening of Boundaries: ‚Räumlichkeit‘ and ‚Gelassenheit‘ in Sein und Zeit

13.00 Uhr Mittagessen

14.00 Uhr WILLIAM BLATTNER: The ‘Authentic Dictatorship’ of the Anyone in Being and Time

15.00 Uhr SIDONIE KELLERER: Wer ist das ‚Dasein‘?

16.00 Uhr Kaffeepause

16.15 Uhr LIVIA PROFETI: Understanding Biological Racism in Heidegger’s Notion of ‘Gemeinschaft’

17.15 Uhr DANIEL MEYER: Volk und Generation. Zum § 74 von Sein und Zeit

 

Freitag, 17. März 2017

09.30 Uhr CHRISTOPH JAMME: Heideggers Zeitauffassung vor dem Hintergrund von Aristoteles und Hegel

10.30 Uhr MARION HEINZ: Zur Kritik der Ontologie in Heideggers Sein und Zeit

11.30 Uhr Kaffeepause

11.45 Uhr HASSAN GIVSAN: Geschichtsgründung als Heideggers Grundwille und die Hermeneutik der Gewalt

12.45 Uhr Mittagessen

13.45 Uhr CHRISTOPH DEMMERLING: Sein und Zeit – Zur Verteidigung eines Buches gegen seine Kritiker und seinen Autor

14.45 Uhr TOM ROCKMORE: Heidegger: Interpretation, Thought and Context

15.45 Uhr Kaffeepause

16.00 Uhr ANTON M. FISCHER: Vom ‚Man‘ zur tiefsten Verunstaltung des Seins durch die Vormacht des Seienden. Die unaufhaltsame Liquidation des Menschen im Denken Heideggers, inklusive seiner selbst

17.00 Uhr REINHARD LINDE: Der Täuscher. Die Zeitschrift Die Tat und andere verborgene Quellen Heideggers

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 16./17. März



Workshop "Modal Knowledge"
Bielefeld, March 16th to 17th, 2017
http://www.uni-bielefeld.de/philosophie/2017_mk

MODAL KNOWLEDGE

Workshop organized by Christian Nimtz (Bielefeld) and Barbara Vetter
(Erlangen)

Bielefeld University (Germany), March 16th and 17th, 2017

Speakers: Al Casullo (Nebraska), Barbara Vetter (Erlangen), Christian
Nimtz (Bielefeld), Margot Strohminger (Salzburg), Michael Wallner (Graz),
Rebecca Hanrahan (Whitman College), Sonia Roca-Royes (Stirling), Timothy
Williamson (Oxford), Wolfgang Schwarz (Edinburgh)

Registration: Since space is limited, we ask all participants to register
in advance by e-mailing to: cnimtz@uni-bielefeld.de.

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16.-18. März 2017, Nietzsche-Dokumentationszentrum Naumburg/Saale

Im Kontext der interdisziplinären Frage um die Erkenntnisqualität von  
fiktionaler Literatur ist vorgeschlagen worden, Literatur als eine Art  
Gedankenexperiment aufzufassen. Die Tagung »Literatur als  
Gedankenexperiment?/Literature as Thought Exeperiment?« hat das Ziel,  
die These von Literatur als eine Art von Gedankenexperiment anhand  
konkreter literarischer Beispiele gewissermaßen ›auszutesten‹: Die  
ReferentInnnen werden ein literarisches Werk vorstellen und im Sinne  
eines Gedankenexperimentes rekonstruieren. Was wäre das Erkenntnisziel  
eines solchen Gedankenexperimentes? Durch welches ›experimentelle  
setting‹ soll es erreicht werden? Welche Faktoren werden dafür  
isoliert, welche ignoriert? Ist es ein gutes Gedankenexperiment? Kann  
man etwas daraus lernen oder ist das Ergebnis trivial? Auf diese Weise  
soll erreicht werden, dass nicht nur, wie es im Bereich der  
Literaturphilosophie häufig der Fall ist, über Literatur, sondern  
tatsächlich mit Literatur philosophiert wird. Aus den Vorträgen wird  
sich dabei ein vielfältiges, sowohl die Literatur und die  
unterschiedlichen literarischen Formen wie auch das philosophische  
Nachdenken jeweils berücksichtigendes Gespräch ergeben.
Interessierte ZuhörerInnen sind herzlich willkommen. Die Teilnahme an  
der Tagung ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht  
erforderlich.

OrganisatorInnen: Falk Bornmüller (Magdeburg), Íngrid Vendrell Ferran  
(Jena), Johannes Franzen (Freiburg/Breisgau), Mathis Lessau  
(Freiburg/Breisgau)

Gefördert von der Neuen Universitätsstiftung Freiburg, der  
Ernst-Abbé-Stiftung und der Universität Magdeburg

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27./28. März

Können Menschen die Geschichte gestalten?

Interdisziplinäre Tagung über Fragen der Gestaltbarkeit des Geschichtsverlaufs

Plakat
© Stefan Klatt

Mit der Gestaltbarkeit von Geschichte befasst sich im März eine interdisziplinäre Tagung des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Universität Münster. Philosophen, Historiker, Rechtswissenschaftler, Germanisten und Soziologen diskutieren vom 27. bis zum 29. März in Münster die Frage, ob Menschen den Verlauf der Geschichte gestalten, oder ob er ihnen schicksalhaft zustößt. Die Forscher greifen damit eine wissenschaftliche Debatte aus der Zeit von 1750 bis 1850 auf und erörtern sie aus der Gegenwart heraus. Die Philosophen Prof. Dr. Kurt Bayertz und Dr. Matthias Hoesch vom Exzellenzcluster veranstalten die Tagung „Die Gestaltbarkeit der Geschichte“ im Rahmen ihres Forschungsprojektes A2-1 „Die materialistische Weltanschauung im europäischen Kontext des 18. Jahrhunderts“.

„Zwischen 1750 und 1850 wurde die traditionelle Vorstellung von Geschichte durch eine neue abgelöst, nach der uns Geschichte eben nicht nur ‚zustößt‘“, erläutern die Veranstalter im Vorfeld. Es sind demnach die Menschen selbst, die historische Entwicklungen in Gang setzen, vorantreiben und auch gestalten können. „Dem neuen Geschichtsverständnis zufolge handelten Menschen nicht mehr innerhalb einer vorgegebenen kosmischen Ordnung oder nach dem Leitfaden einer göttlichen Vorsehung, sondern auf der Basis von individuellen oder kollektiven Entscheidungen.“

Umstrittene Vorstellung

Die Idee von der Gestaltbarkeit der Geschichte sei allerdings immer umstritten gewesen, heben die Veranstalter hervor. Es gab grundsätzliche, teils philosophisch, teils religiös motivierte Bedenken gegen sie sowie eine Fülle von Einwänden und Fragen, wie Matthias Hoesch ausführt. Als Beispiele nennt er: Können historische Prozesse überhaupt in ihrer Gesamtheit bewusst gesteuert werden? Welche Rolle fällt den Individuen, besonders den „großen Männern“, dabei im Vergleich zu Institutionen und Kollektiven zu? Welche Kollektive sind als die einflussreichen Macher der Geschichte anzusehen: das Volk, das Bürgertum, die Menschheit? Muss die Gestaltung „materialistisch“ an den realen Verhältnissen und Interessen ansetzen oder „idealistisch“ an Ideen und Bildung?

An Attraktivität verlor die Gestaltbarkeitsidee ab etwa 1850, bevor sie durch die Erfahrungen des 20. Jahrhunderts gelegentlich geradezu in Verruf geriet, wie die Wissenschaftler sagen. So sei die Idee weitgehend aus dem Fokus der Forschung geraten. Auf der Tagung des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ wollen die Wissenschaftler daher die Debatten zwischen 1750 und 1850 fächerübergreifend neu analysieren und auf den Prüfstand stellen. (ill/vvm)

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Tagung „Die Gestaltbarkeit der Geschichte“
Hörsaalgebäude des Exzellenzclusters
Raum Jo 101
Johannisstraße 4
48143 Münster

Um Anmeldung bis zum 20.03.2017 wird gebeten unter: matthias.hoesch@uni-muenster.de

Öffentlicher Abendvortrag „We the people“ – Verfassunggebung als Gestaltungsprozess
Prof. Dr. Horst Dreier (Würzburg)

Montag, 27. März, 19.00 Uhr
Hörsaalgebäude des Exzellenzclusters „Religion und Politik“
Hörsaal Jo 1
Johannisstraße 4
48143 Münster

Programm

Montag, 27.03.2017
9:00–10:00 Was könnte mit der These gemeint sein, dass die Menschen die Geschichte machen?
Kurt Bayertz (Münster)
10:00–11:00 Was heißt Geschichte gestalten in der Geschichtsphilosophie des 18. Jahrhunderts?
Andreas Urs Sommer (Freiburg)
Kaffeepause
11:30–12:30 Warum sich Geschichte nur historiographisch gestalten lässt
Jörn Rüsen (Bochum)
Mittagspause
14:00–15:00 Kontingenz und Verfügbarkeit der Geschichte
Johannes Rohbeck (Dresden)
15:00–16:00 Aufklärung durch Reform des Rechts: Thomasius, Voltaire, Beccaria
Oliver R. Scholz (Münster)
Kaffeepause
16:30–17:30 Gesetzgebung und Geschichte bei Rousseau
Walter Mesch (Münster)
Öffentlicher Abendvortrag
19:00–20:30 „We the people“ – Verfassunggebung als Gestaltungsprozess
Horst Dreier (Würzburg)
Dienstag, 28.03.2017
9:00–10:00 Claiming rights, making history
Thomas Gutmann (Münste
10:00–11:00 Civilization and the Capacity of Man. Die Diskussion um die Gestaltbarkeit von Geschichte in der schottischen Aufklärung
Annette Meyer (München)
Kaffeepause
11:30–12:30 Geschichtliches Handeln und seine Nemesis – Volneys Les ruines und Herders Adrastea
Wolfgang Proß (Bern)
Mittagspause
14:00–15:00 Faire la Révolution – Finir la Révolution. Über die Gestaltbarkeit von Geschichte im Zeitalter der Französischen Revolution 1789–1848
Hans-Ulrich Thamer (Münster)
15:00–16:00 Auf dem Weg zur materialistischen Geschichtsauffassung. Anmerkungen zum Streit zwischen Bruno Bauer und Karl Marx
Michael Quante (Münster)
Kaffeepause
16:30–17:30 Von den Stämmen zu den Staaten. Ökonomisches Handeln und die Periodisierung gesellschaftlicher Organisation
Eric Achermann (Münster)
Mittwoch, 29.03.2017
9:00–10:00 Moral versus Wissenschaft? Konkurrierende Visionen aufgeklärter Zukunftsgestaltung bei den „philosophes“ und den Physiokraten
Kirill Abrosimov (Augsburg)
10:00–11:00 Bentham und Condorcet: Zwei Modelle einer wissenschaftlich geleiteten Gestaltung der Zukunft
Matthias Hoesch (Münster)
Kaffeepause
11:30–12:30 Revolutionen als Experimente mit der Gesellschaft
Wolfgang Krohn (Bielefeld)

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27.-29. März

16. Workshop Ethik: Verstehen-Vermitteln-Verantworten

27.-29. März 2017, Martin-Niemöller-Haus, Schmitten-Arnoldshain

Der Workshop Ethik ist ein metaethisches Diskussionsforum, das sich vor allem an Nachwuchswissenschaftler/innen richtet. Auf dem 16. Workshop Ethik wollen wir uns aus interdisziplinärer Perspektive mit der „Hermeneutik ethischer Situationen“ befassen.

Wie wird man einer ethischen Situation mit ihren verschiedenen moralisch relevanten Merkmalen gerecht? Das moralisch Angemessene im Hinblick auf eine konkrete Situation zu erwägen, ist nicht nur eine Herausforderung unseres Alltags. Vielmehr stellt sich auch innerhalb der Moralphilosophie und der Moraltheologie die zentrale Frage, wie Prinzipien oder allgemeine normative Gesichtspunkte zu spezifizieren und mit einer konkreten Situation zu vermitteln sind.

Am 16. Workshop Ethik werden mit PD Dr. Andreas Vieth, Prof. Dr. Peter Dabrock und Prof. Dr. Corinna Mieth ausgewiesene Experten teilnehmen. Alle weiteren Vorträge werden von den Teilnehmern/innen übernommen.

Das gesamte Programm des Workshops, die Abstracts der Vorträge sowie Informationen zum Anmeldeprozedere finden Sie auf unserer Homepage: http://workshop-ethik.de/index2.html.

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27.-29. März

 
Titel: Die Gestaltbarkeit der Geschichte
Infos: Ort: Münster
Beginn: 27.03.2017 09:00
Ende: 29.03.2017 12:30
Text: Die Vorstellung, dass uns Geschichte nicht einfach ‚zustößt‘ oder nach göttlichem Ratschluss vorgegeben ist, sondern von Menschen selbst gemacht wird, gewinnt erst mit der Aufklärung an Bedeutung. Sie ist von Beginn an mit einer Fülle von Einwänden und Fragen konfrontiert: Können historische Prozesse überhaupt in ihrer Gesamtheit bewusst gesteuert werden? Welche Rolle fällt den Individuen (insbesondere den „großen Männern“) dabei zu, insbesondere im Vergleich zu Institutionen und Kollektiven? Welche Kollektive sind als die einflussreichen Macher der Geschichte anzusehen: das Volk, das Bürgertum, die Menschheit? Müssen die Gestaltbarkeitsbemühungen ‚materialistisch’ an den realen Verhältnissen und Interessen ansetzen oder ‚idealistisch’ Bildung und Aufklärung in den Blick nehmen? Nachdem die Gestaltbarkeitsidee bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an Attraktivität verloren hatte, ist sie durch die Erfahrungen des 20. Jahrhunderts gelegentlich geradezu in Verruf geraten. Das hat dazu beigetragen, dass diese Idee weitgehend aus dem Fokus der Forschung geraten ist. Auf der Tagung soll daher ein neuer disziplinübergreifender Blick auf die Debatten zwischen 1750 und 1850 geworfen werden. Organisation: Kurt Bayertz/Matthias Hoesch Um Anmeldung wird gebeten (siehe Link).
Links: https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/religion_und_politik/aktuelles/2017/01_2017/flyer_tagung_gestaltbarkeit_der_geschichte_matthias_hoesch.pdf https://www.uni-muenster.de/Religion-und-Politik/aktuelles/2017/jan/News_Tagung_Gestaltbarkeit_der_Geschichte_Matthias_Hoesch.html

Einsender
 
Name: Matthias Hoesch
E-Mail Adresse:
 
matthias.hoesch@uni-muenster.de

 

 28. März

Akademische Gedenkfeier
für Professor Dr. Dr. h.c. Josef Simon (1930-2016)
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 28. März 2017
Festsaal (Hauptgebäude), Am Hof 1, 53113 Bonn
Philosophie als Revolutionierung der Denkart.
Das Werk Josef Simons
im Spiegel seiner europäischen Rezeption
9.30-9.50 Uhr Grußworte
9.50-10.15 Uhr Einführung in die Thematik
Prof. Dr. Thomas Sören Hoffmann, Hagen
10.15-11.30 Uhr Sprache als Freiheit
Prof. Dr. Ana María Agud Aparicio, Salamanca
11.45-13.00 Uhr Über Humboldts Trias von Wort, Zeichen und Bild
Prof. Dr. Jürgen Trabant, Berlin
Mittagspause
14.15-15.30 Uhr Dimensionen der Interpretation bei Nietzsche nach Josef Simon
Prof. Dr. Theodoros Penolidis, Thessaloniki
15.45-17.00 Uhr Leib als Zeichen
Prof. Dr. Jaroslaw Merecki (Warschau/Rom)
17.15-18.30 Uhr Kritische Philosophie als Einsicht in die Standpunktbedingtheit
des Denkens. Zu Josef Simons Deutung einiger Grundbegriffe der
Kantischen Philosophie
Ass.Prof. Dr. Dr. Max Gottschlich, Linz (Österreich)
Die Veranstaltung ist öffentlich. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.
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Zürich, 30. März

 

Collective State Responsibility


Two-day international workshop at the Center for Ethics, Kutscherhaus
organized by Ivo Wallimann-Helmer (Zurich) and Jack Williams (Zurich)
Thursday, 30 March 2017
9:30 – 10:00 Coffee
10:00 – 10:15 Welcome and Introduction
Ivo Wallimann-Helmer and Jack Williams, University of Zurich
10:15 – 11:30 ‘Theorising Collective Responsibility in the International Realm’
Rob Jubb, University of Reading
11:30 – 11:45 Coffee
11:45 – 13:00 ‘Outcome Responsibility’
Alexa Zellentin, University College Dublin
13:00 – 14:15 Lunch
14:15 – 15:30 ‘Responsibilities of nation states for compensating climate-related threats and damages. Implications of an individualistic analysis.’
Christian Baatz, Kiel University
15:30 – 16:00 Coffee
16:00 – 17:15 ‘Individual Responsibilities to Accept International Climate Agreements’
Ivo Wallimann-Helmer, University of Zurich
19:00 Dinner
Center for Ethics
University of Zurich
Zollikerstr. 117
CH-8008 Zürich
Telephone +41 44 634 85 40
Fax +41 44 634 85 09
www.ethik.uzh.ch/afe.html

Friday, 31 March 2017
9:00 – 9:30 Coffee
9:30 – 10:45 ‘Collective Responsibility in Refugee Integration’
Jack Williams, University of Zurich
10:45 – 11:15 Coffee
11:15 – 12:30 ‘Citizen Responsibility and Regime Type’
Avia Pasternak, University College London
12:30 – 13:45 Lunch
13:45 – 15:00 ‘Collective Responsibility regarding Political Institutions and Organizations’
Doris Gerber, University of Stuttgart
15:00 – 15:30 Coffee
15:30 – 16:45 ‘The Subjects of Collectively Binding Decisions: Democratic Inclusion and Extraterritorial Law’
Ludvig Beckman, Stockholm University
16:45 – 17:30 Roundtable Discussion: Avenues for further research and collaboration; Insights for public policy
End of Workshop

KontaktInstitut für Philosophie, Geschäftszimmer, Monika Fahje, mfahje@uni-bonn.de

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31. März

3. Symposium der Gesellschaft für Philosophie und Medizin

Das 3. Symposium der Gesellschaft für Philosophie und Medizin

mit dem Titel

Die Verengung der Medizin zur Naturwissenschaft

wird am 31. März 2017
von 8:00 – 17:00
in der Eschenbachgasse 9, 1010 Wien

stattfinden.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Website des Symposiums:
http://www.symposium-philomed.at

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31.3./1.4.

Ideas worth preserving? Thomas Reid on Perception, Epistemology, and Metaphysics
  Ort: Köln
Beginn: 31.03.2017 15:00
Ende: 01.04.2017 18:00
  The workshop aims at shedding a contemporary light on the philosophy of Thomas Reid. It seeks to explore where themes from Reid’s theory of perception, epistemology, and metaphysics provide potential insights for current debates. At the same time, it will be asked where recent developments in these fields may in turn contribute to a renewed and sharpened look at Reid’s philosophical work. 

 

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3./4. April


Veranstaltungsankündigung:
Zeit - Sprache - Gott

Zeit und Ort:
03.04.-04.04.2017
Carl Friedrich von Siemens Stiftung in München

Organisatoren:
Prof. Dr. Axel Hutter
Prof. Dr. Georg Sans SJ

Das Institut für Religionsphilosophie der Hochschule für Philosophie
München und der Lehrstuhl II der Ludwig-Maximilians-Universität München
richten, gefördert durch die John Templeton Foundation, im April 2017
eine Tagung mit dem Titel "Zeit - Sprache - Gott" aus. Ziel der Tagung
ist es Vertreter der analytischen Philosophie mit Vertretern der
kontinentalen Philosophie über das Verhältnis von Gott und Zeit in ein
produktives Gespräch zu bringen. Die Keynote Speakers werden Brian
Leftow (Oxford) und Anton Friedrich Koch (Heidelberg) sein, deren
Vorträge sich auf Anselm von Canterburys Überlegungen zu Zeit und
Ewigkeit beziehen werden.
Die übrigen Referenten sind Christian Tapp (Innsbruck), Isabelle
Mandrella (München), Dirk Evers (Halle-Wittenberg), Henning Tegtmeyer
(Leuven), Sebastian Ostritsch (Stuttgart), Johannes Grössl (Siegen),
Raphael Döhn (Kassel) und Jan Juhani Steinmann (Wien).

Die Veranstalter Prof. Sans SJ und Prof. Hutter laden herzlich dazu ein
als Zuhörer*in und Diskussionspartner*in an der Tagung teilzunehmen. Um
den Verantwortlichen der Carl Friedrich von Siemens Stiftung die
Teilnehmerzahl melden zu können, wird um Anmeldung per E-Mail bis
spätestens 08. März 2017 gebeten.

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5.-7. April

Époque Émilienne

Philosophy and Science/Philosophie et Science/Philosophie und Wissenschaft

1700-1750

International and interdisciplinary conference presented by the Center for the History of Women Philosophers and Scientists in Cooperation with the Deutsche Gesellschaft für französischsprachige Philosophie e.V.

The conference Époque Émilienne focuses on the multi-faceted interactions in early 18th century philosophy and science. Leibniz’ appointment as a corresponding member of the Académie Royale des Sciences (1700) and Maupertuis’ appointment as president of the Sozietät der Wissenschaften at Berlin (1740) are two striking historical events which underline the lively intellectual exchanges between Paris and Berlin, significantly shaping the early history of the European Enlightenment. During the past few years, the importance of Émilie Du Châtelet as one of the central figures in this context has been increasingly recognized. The conference aims to reconstruct central themes of the Époque Émilienne and to contextualize the philosophical and scientific works of Émilie du Châtelet, their reception, their place in the history of ideas and their biographical and institutional networks.

The conference languages are English, French and German.

Place: Paderborn University, Campus L-Building

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6./7. April

 

Theories of Sense-Perception in the 13th and 14th Centuries
6th – 7th of April 2017


Humboldt University of Berlin, Department of Philosophy
(Topoi Building Mitte, Hannoversche Straße 6, Room 1.03, 10115 Berlin)
Speakers:
Elena Baltuta, Humboldt University of Berlin
Daniel De Haan, University of Cambridge
Martin Klein, Humboldt University of Berlin
Andrew LaZella, University of Scranton
Lukáš Lička, University of Ostrava
John Marenbon, University of Cambridge
André Martin, McGill University
Mattia Mantovani, Humboldt University of Berlin
Dominik Perler, Humboldt University of Berlin
Saliha Shah, Indian Institute of Technology Delhi
José Filipe Silva, University of Helsinki
Juhana Toivanen, University of Jyväskylä
Chairpersons: Han Thomas Adriaenssen (University of Groningen), Sonja Schierbaum (University of Hamburg), Stephan Schmid (University of Hamburg), Anna Tropia (Humboldt University of Berlin)
Organized by Elena Baltuta, with the financial support of Alexander von Humboldt Foundation and Humboldt University of Berlin. For more details please visit our website: https://medievaltheoriesofsenseperception.wordpress.com/ or write an email to Elena Baltuta: elena.baltuta@hu-berlin.de / elena_baltuta@yahoo.com

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7./8. April

 

International Symposium: Learning to be Human for Global Times

Challenges and Opportunities from the Perspective of Contemporary Philosophy of Religion

International Symposium: April 7 – 8, 2017

University of Vienna, Austria

(in English Language)

 

Coordinators

Mag. Dr. Brigitte Buchhammer and Univ.-Prof. i.R. Dr. Herta Nagl-Docekal, Department of Philosophy, University of Vienna.

 

Institutional Cooperation

Interdisciplinary Research Platform: ‘Religion and Transformation in Contemporary Society’, University of Vienna.                                         

Austrian Academy of Sciences.

The Council for Research in Values and Philosophy, Washington, D.C.

 

Venue 

Campus of the University of Vienna, Spitalgasse 2, Hof 2.8, Seminarraum des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin (= Kapelle)

 

Topic

The topic of the symposium refers to the XXIV. World Congress of Philosophy, to be held in Beijing, China: August 13-20, 2018, under the title 'Learning to be Human'.

The speakers from five countries will address current global issues such as the phenomena of increasing loss of solidarity and violent conflicts, the societal impact of recent research in the sciences (such as neuro-sciences and techno-sciences), and the dynamic changes in the socio-economic sphere. In view of these fundamental challenges, the symposium will explore new philosophical approaches to the human being and its self-understanding. The scope of topics includes suggestions to re-define the relation between human beings and extra-human nature, as well as theories focusing on the situation of religion in the context of modernity. 

The proceedings will be published by The Council for Research in Values and Philosophy, Washington, D.C., as part of a book series to be presented at the WCP, Beijing, China, 2018.

 

 

20./21. April: Die „Klage des Friedens“ (1517). Die Streitschrift des Erasmus von Rotterdam und der Streit um den Frieden heute. Hochschuldialog 2017 in Halle. www.francke-halle.deancke


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20.-22. April

ERNST VON GLASERSFELD (1917–2010)
RADIKALER KONSTRUKTIVISMUS: VERGANGENHEIT, GEGENWART UND ZUKUNFT

ERNST VON GLASERSFELD CENTENARY CONFERENCE 2017
RADICAL CONSTRUCTIVISM: PAST, PRESENT AND FUTURE

20.–22. April 2017 | Universität Innsbruck, Claudiana, Herzog-Friedrich-Str. 3


Eine Veranstaltung der Ernst von Glasersfeld Gesellschaft an der Universität Innsbruck in Kooperation mit dem Forschungsinstitut Brenner-Archiv, dem Heidelberger Institut für systemische Forschung und Therapie e. V., der Fakultät für Soziale und Politische Wissenschaften, der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät, der Philosophisch-Historischen Fakultät, dem Institut für Medien, Gesellschaft und Kommunikation und dem Institut für Psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung.


PROGRAMM/PROGRAM

DONNERSTAG, 20. APRIL / THURSDAY, APRIL 20, 2017

09:30–10:30 Eröffnung / Opening: KARLHEINZ TÖCHTERLE, Bundesminister für Wissenschaft und Forschung und Rektor der Universität Innsbruck a. D. | BERNHARD FÜGENSCHUH, Vizerektor für Lehre und Studierende | ULRIKE TANZER, Institutsleiterin Brenner-Archiv | SANDRA CECCARELLI | THEO HUG und JOSEF MITTERER, Nachlassverwalter | HANS RUDI FISCHER, Heidelberger Institut für systemische Forschung und Therapie e. V.
10:30–11:10 EWA BINCZYK: Radicalizing Constructivism in the Age of the Anthropocene? ALBERT MÜLLER: Biographische und intellektuelle Beziehungen zwischen Heinz von Foerster und Ernst von Glasersfeld
11:20–12:00 KRZYSZTOF ABRISZEWSKI: Radical Constructivism or New Materialism ACHIM BARSCH: Konstruktivismus und Lernen im Deutschunterricht
12:00–14:00 Mittagspause / lunch break
14:00–14:40 HEIKE EGNER: Mattering matter in Radical Constructivism? RAINER LESCHKE: Vom Verblassen einer unendlichen
Geschichte. Anmerkungen zum Verhältnis von Neuem Realismus und Konstruktivismus.
14:50–15:30 ALEKSANDRA DERRA: Gender sensitive philosophy of science meets radical constructivism ARMIN SCHOLL: Kritischer Rationalismus und Radikaler
Konstruktivismus: Verschiedene Ansätze aber keine Feinde
15:50–16:30 PETRA HERCZEG: „Wie wirklich sind die Fakten?“ Von der De-konstruktion zur Fälschung. WILLI DÖRFLER: Construction – mental or semiotic.
Or: Glasersfeld - Peirce and Wittgenstein
16:40–17:20 MARCO BETTONI: Aufmerksamkeitsquanten: Die Bausteine autonomen und kreativen Denkens ALEXANDER RIEGLER: Prospects for Constructivist Publishing

FREITAG, 21. APRIL / FRIDAY, APRIL 21, 2017

09:30–10:10 VINCENT KENNY: A way of thinking about the reluctance to change JACK LOCHHEAD: Impediments to Radical Constructivism
10:20–11:00 MARZENNA CYZMAN: Glasersfeld and Mitterer on Education MATTHIAS KROSS: Ethik – Ein ‚blind spot’ des Konstruktivismus?
11:20–12:10 HUGH GASH: Radical Constructivism and Tolerance PETER M. HEJL: Radikaler Konstruktivismus und Nischenkonstruktion: erkenntnis- und evolutionstheoretischer Konstruktivismus
12:10–14:20 Mittagspause / lunch break
14:20–15:00 KATHARINA NEGES: Tolerance – a constructivist virtue? MANFRED FASSLER: Konstruktivismus im (algorithmischen) Stresstest. Globales User-Self, Identitäts-Abos und Ad hoc - Soziales
15:10–15:50 DEWEY DYKSTRA: The Farmer & The Seeds: the nature of knowledge FRANZ OFNER: Konstruktivismus und Interrelationismus. Ernst von Glasersfeld und George Herbert Mead im Vergleich.
16:10–16:50 HANS RUDI FISCHER: Realism nowhere. Constructivism now here. Ambivalenz und ontologische Indifferenz URBAN KORDEŠ: Against natural attitude. Constructivism and phenomenology in a constructive circle
17:00–17:40 VOLKER GADENNE: Viabilität und Wahrheit: Ein Vergleich der Auffassungen von Ernst v. Glasersfeld und Karl Popper KARL H. MÜLLER: The Viability of Viability
17:50–18:10 JONATHAN HOIER & MARKUS MURSCHITZ: EvG Light Window - Präsentation / presentation

SAMSTAG, 22. APRIL / SATURDAY, APRIL 22, 2017

09:30–10:10 SIEGFRIED J. SCHMIDT: A Future of Constructivism
10:20–10:50 Ernst von Glasersfeld Filmdokumentation / film documentation (PETER KRIEG)
11:00–12:00 Abschlussdiskussion / concluding discussion

Ort/venue: Claudiasaal, 2. Stock / Claudia hall

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21.-23. April

 

XXV. Symposion

 

Das Eigene und das Fremde. Heimat in Zeiten der Mobilität

Vom 21. bis 23. April 2017 findet an der Hochschule für Musik und Theater Rostock das jährliche Symposion der Gesellschaft für Neue Phänomenologie statt.

Sie finden das Programm auch hier als Download.

Tagungsort

Hochschule für Musik und Theater Rostock
Beim St.-Katharinenstift 8, 18055 Rostock

Kammermusiksaal

Weitere Nachfragen zur Anreise können sie gerne an das Sekretariat der GNP stellen.

Tagungsgebühr

Eintritt frei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

Tagungsprogramm

Freitag, 21. April 2017

16.00 - 18.00 Uhr

Werkstattgespräch mit Prof. Dr. Hermann Schmitz (Kiel)

20.00 - 22.00 Uhr

Podiumsdiskussion
"Heimaten. Resonanzinseln in einer unübersichtlichen Welt"

Teilnehmer:

Prof. Dr. Hartmut Rosa, Jena

Prof. Dr. Hermann Schmitz, Kiel

Moderation:

Prof- Dr. Michael Großheim, Rostock

Samstag, 22. April 2017

9.30 - 11.00 Uhr

Eröffnung der Tagung durch Prof. Dr. Michael Großheim (Präsident der GNP)

Einführung in das Tagungsthema durch Dr. Christian Bendrath, Aumühle bei Hamburg

Prof. Dr. Hermann Schmitz, Kiel
"Das Fremde als Bedingung für die Abgrenzung des Eigenen"

11.00 - 11.30 Uhr

Pause

11.30 - 12.30 Uhr

Prof. Dr. Hartmut Rosa, Jena
"Heimat als Versprechen der Moderne - Ein resonanztheortischer Deutungsvorschlag"

12.30 - 14.00 Uhr

Mittagspause

14.00 - 15.00 Uhr

Prof. Dr. Jürgen Hasse, Frankfurt
"Heimat - ambivalente Gefühle"

15.00 - 15.15 Uhr

Pause

15.15 - 16.15 Uhr

Dr. Karen Joisten, Kassel
"Heimisch in der Fremde – Fremdsein im Heimischen?
Anmerkungen zur Lebensaufgabe, der zu werden,
der man sein könnte"

16.15 - 16.45 Uhr

Pause

16.45 - 17.45 Uhr

Prof. Dr. Gernot Böhme, Darmstadt
"Der Fremde ist der Gast der bleibt"

17.45 - 18.00 Uhr

Pause

18.00 - 19.00 Uhr

Nina Trčka, M. A., Berlin
"Das Eigene und das Fremde.
Heimat in Zeiten der Mobilität"

ab 19.30 Uhr

Empfang aus Anlass des 25. Symposions
Laudatio: Prof. Dr. Gernot Böhme

Sonntag, 23. April 2017

9.00 - 10.00 Uhr

Dr. Simone Egger, Innsbruck
About Heimat.
Leben und Wohnen in der postmodernen Stadt

10.00 - 10.30 Uhr

Pause

10.30 - 11.30 Uhr

Prof. Dr. Carolin Stapenhorst, Aachen
„'Heimat' als Entwurfsthema (in der Architektur).
Eine Annäherung durch Programme und Formen"

11.30 - 12.00 Uhr

Pause

12.00 - 13.00 Uhr

Prof. Dr. Amalia Barboza, Saarbrücken
"Bewegte Heimat.
Eine Topographie des Provisorischen"

Informationstext zum Tagungsthema

 

Heimat: Für manche ist es nur ein Ort, für andere gehören Menschen dazu, einige denken vor allem an eine Landschaft oder Sprache, und auch Atmosphärisches scheint im Spiel zu sein. Ist Heimat eine Sache der Gegenwart oder der Vergangenheit? Haben wir Heimat nur im Rückblick, und dann auch nur sentimental und verklärend? Wie viele Heimaten kann ein Mensch haben? Kann man sich seine Heimat aussuchen?
Wenn Heimat im Leben auch etwas „Eigenes“ ist, so erweist sich die Spannung zum Fremden doch als unverzichtbar und produktiv. Wer dies aber als unwirtlich, bedrohlich und lebensfeindlich erlebt, dem schwindet die Hoffnung auf Heimat, insbesondere in Zeiten von Mobilität, Globalisierung, Migration, Kriegen und Unsicherheit. Situationen sozialer Entwurzelung, Deklassierung und Demütigung machen die Betroffenen anfällig für Ideologien. Das Symposion soll helfen, den vielfältigen Fragen nach Heimat und Heimatlosigkeit philosophisch nachzugehen.

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Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Humanökologie (DGH) 2017

11. – 13. Mai 2017 in Sommerhausen am Main (bei Würzburg)

 

Philosophische Aspekte der Nachhaltigkeitsforschung und der Humanökologie

– Wissensintegration, Menschenbild, Ethik –

 

 

Theorieangebote aus der Human- und Sozialökologie sowie daraus inspirierte Vorschläge für die Praxis können der eher pragmatisch aufgestellten Nachhaltigkeitsforschung wesentliche Impulse geben. Konzepte wie Gesellschaftliche Naturverhältnisse, Sozialer Metabolismus, Ordnungsvorschläge wie das POET-Schema[1], aber auch Vorschläge für die Einbeziehung  von Praxispartnern und lokalen Akteuren können hier beispielhaft genannt werden.

 

Ziel der Tagung ist es, drei wesentliche Teilaspekte mit Grundlagencharakter, die Wissensintegration, das Menschenbild sowie die Ethik etwas näher zu beleuchten, in Keynotes in die Thematik einzuführen und in Workshops intensiv zu diskutieren.

 

Die Probleme, denen sich die Humanökologie stellt, sind durch eine Vielzahl z.T. isoliert betrachteter, z.T. miteinander verknüpfter Einflussfaktoren charakterisiert, die in unterschiedlichen Fachdisziplinen und im Rahmen unterschiedlicher Wissenschaftsparadigmen bearbeitet werden. Um diese problembezogen aufeinander beziehen zu können, ist Wissensintegration erforderlich. Vorschläge dazu sind zu diskutieren und in ihrer Leistungsfähigkeit einzuschätzen. Die Forderung nach praktizierter Transdisziplinarität ist dabei ein wichtiger Gesichtspunkt der, auch im Hinblick auf Forschungs- und Umsetzungsvorschläge, zu diskutieren ist.

 

Damit ist auch die Frage nach dem zugrunde liegenden Menschenbild angesprochen.  Angeknüpft werden kann hier an eine lange Tradition anthropologischer Philosophie, insbesondere im deutschsprachigen Raum, und die Rolle, die zunehmend die Berücksichtigung ökologischer Belange und Nachhaltigkeitsgesichtspunkte bei einer Neufassung des Menschenbildes spielen. Fragen sind hier z.B. die nach gesteigerten Bedürfnissen in modernen Gesellschaftsformationen, deren Veränderung sowie generell die nach der Einbettung in Gesellschaft und Gemeinschaft als grundlegendes Definitionsmerkmal.

 

Schließlich ist die Ethik als Zweig philosophischen Argumentierens zu berücksichtigen, im Hinblick auf Begründung und Umsetzbarkeit von Bewertungsgesichtspunkten und Handlungsempfehlungen bzw. –direktiven. Es geht dabei u.a. um Fragen wie nach der Kompatibilität individueller Lebensentwürfe und ökologischer Imperative, nach der Begründung und Verallgemeinerbarkeit von Werturteilen und dem normativen Rahmen, innerhalb dessen Problemlösungsvorschläge im Nachhaltigkeitsdiskurs diskutiert und beurteilt werden

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Bautzen, 20. Mai

 

Tagung: Denken im Zwiespalt – Zum 200. Geburtstag des Philosophen Rudolph Hermann Lotze
Infos: Ort: Museum Bautzen
Beginn: 20.05.2017 09:00
Ende: 21.05.2017 16:00
Text: Zum 200. Geburtstag des Philosophen Hermann Lotze zeigt das Museum Bautzen vom 19. Mai bis 24. September 2017 eine Sonderausstellung mit dem Titel „Denken im Zwiespalt – Zum 200. Geburtstag des Philosophen Rudolph Hermann Lotze“. In diesem Zusammenhang findet am 20. und 21. Mai 2017 im Museum Bautzen eine wissenschaftliche Tagung mit Referenten aus dem In- und Ausland statt. Heute in Deutschland fast vergessen, galt Hermann Lotze lange als einer der bedeutendsten deutschen Philosophen des 19. Jahrhunderts. In seiner Philosophie versuchte er eine Synthese von naturwissenschaftlichem Realismus einerseits und idealistischer Wertorientierung andererseits. Im Mittelpunkt der Sonderausstellung stehen anschauliche und zum Teil interaktive Modelle und Versuchsanordnungen, die sich mit den Inhalten von Lotzes breitgefächertem Werk beschäftigen: Metaphysik, Naturphilosophie und -geschichte, Physiologie, Psychologie, Ethik, Geschichte, Religionsphilosophie, Logik und Ästhetik. weitere Informationen und Anmeldung unter: www.museum-bautzen.de
PDF: http://dgphil.de/uploads/media/1488182451-Museum-Bautzen.pdf

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Duisburg-Essen, 30. Mai

 

  Workshop on Adam Smith's Sentimentalism
Infos: Ort: Universität Duisburg-Essen
Beginn: 30.05.2017 10:00
Ende: 30.05.2017 16:00
Text: There will be a "Workshop on Adam Smith’s Sentimentalism" at the department of Philosophy of the University Duisburg-Essen with Vivienne Brown (Open University) and Geoffrey Sayre-McCord (UNC Chapel Hill). The workshop will take place on the 30th of May on the Campus Essen in room S06 S01 B29. At the workshop we will discuss pre-read papers on Smith’s Sentimentalism.  The workshop, organised by Sebastian Köhler and Neil Roughley, is free and open to all. For further information and registration, please send an email to: se.koehler@web.de. You will receive the papers that are to be pre-read upon registration.

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München, 31. Mai

 

Reasoning and Argumentation in Science

Internationale Tagung unter Leitung von Benjamin Eva, Ph.D., Prof. Dr. Stephan Hartmann und Karolina Krzyżanowska, Ph.D., (CAS Senior Researcher in Residence).

31.05.2017 – 02.06.2017

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Progress in science is not only a matter of new models and theories, but also of new ways of reasoning and arguing for specific conclusions. In this conference, we focus on these epistemological features of science and consider the following questions: Which new reasoning and argumentation schemes do contemporary scientists use? How are these schemes justified, and how can they be assessed? Is it possible to come up with a unified normative theory of reasoning and argumentation in science? The conference focuses on reasoning and argumentation in the sciences in general, but there will also be a special focus on reasoning in specific natural and social sciences.

  1. Topics of the conference will include, but are not limited to: The general classification and analysis of patterns of reasoning and argumentation used in contemporary science.
  2. The philosophical and formal investigation of specific instances of the application of non-standard forms of reasoning and argumentation in the natural and social sciences.
  3. The application of logical and probabilistic methods to the study of scientific reasoning and argumentation.

Keynote Speakers: Catarina Dutilh-Novaes (Groningen) • Christian List (LSE) • Wayne Myrvold (Western University)

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1./2, Juni

Info Info
Info

Leuven Kant Conference

 

KU Leuven, June 1-2, 2017

 

Keynote Speakers

  • Jeanine Grenberg (St. Olaf College)
  • Julia Jansen (KU Leuven)
  • Konstantin Pollok (University of South Carolina)

 

About the Leuven Kant Conference

Kant is widely recognized as one of the most important figures in the history of modern philosophy. Dealing with almost all areas of research, including metaphysics, epistemology, the natural sciences, mathematics, ethics, aesthetics, theology, history, anthropology, and politics, his works have had a great impact on developments within and outside philosophy in the nineteenth and early twentieth centuries. The Leuven Kant Conference singles out neither a specific topic, nor a specific part of Kant’s oeuvre, nor a specific approach to it, but aims to provide a platform that enhances the exchanges and debates between (junior and senior) researchers from all over the world.

Organizers

Karin de Boer, Arnaud Pelletier, Simon Truwant, Dennis Vanden Auweele

Contact

 

 
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22./23. Juni

Call for Papers


The Experience of Suffering. Philosophical, Cultural and Social
Dimensions
International Conference
Institute of Philosophy, University of Innsbruck
Innsbruck, 22th-23th June 2017
Organizers: Noelia Bueno-Gómez, Anne Siegetsleitner
The entire experience of suffering and the way in which we make sense of it is
influenced by cultural and social patterns. Therefore, a phenomenon like suffering
can only be understood from a holistic and an interdisciplinary approach. Suffering
is at the same time a personal and a social experience. It affects people and their
relationships at an existential, psychological, and physical level. Human suffering
has always been treated through symbolical performances (rituals), narratives of
meaning, religious explanations, and technical interventions in human cultures. A
holistic approach to suffering should take into account all these dimensions, in
order to put them together and design a general interpretation of what causes
suffering, of how it affects human beings (and also non-human animals) and of how
they face it.
The aim of this conference is to bring together experts from different research
areas (particularly social and cultural philosophy, bioethics, anthropology,
psychology, and biomedicine) who are working on the topic of suffering in order to
stimulate an interdisciplinary discussion and an exchange of ideas. We will focus on
the experience of suffering in its different dimensions, its perceptions,
interpretations, expressions, and managements.
Questions
- How do cultural and social elements influence the experiences of suffering?
What are the main contemporary resources for individuals in different
societies in order to deal with suffering?
- How does techno-science determine the experience of suffering? Which
resources and limitations does it entail? Is it desirable to abolish suffering?
- How does religion influence the management of suffering?
- What is the role of suffering in philosophical and moral theories? How do
different philosophical approaches interpret suffering?
- What are the bioethical challenges of the current biomedical management of
suffering?
- Suffering, self, and subjectivity
- Suffering and non-human animals
- Biopolitics and social suffering
- Suffering and the mind-body problem
Invited speakers
Dr. Asunción Herrera Guevara, University of Oviedo





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