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Netzwerk Philosophie der Lebenswissenschaften in Deutschland

http://philbio.de/


Das Netzwerk Philosophie der Lebenswissenschaften wurde im Oktober 2011 gegründet und wird von der DFG gefördert. Es versucht, in Deutschland vorhandene Ressourcen zum Forschungsbereich der wissenschaftsphilosophisch ausgerichteten Philosophie der Lebenswissenschaften zu bündeln, um damit den Forschungsbereich inhaltlich wie wissenschaftsorganisatorisch voran zu bringen.

In der inhaltlichen Arbeit konzentriert sich das Netzwerk auf eine derzeit zu beobachtende, zweifache Neuorientierung des Forschungsbereichs:

1.Es gibt eine Neuorientierung in den wissenschaftsphilosophischen Fragestellungen, weg vom Status der Evolutionstheorie und dem Reduktionismus in der Genetik, hin zum spezifischen Charakter von Erklärungsarten, Methoden, gesetzesartigen Aussagen und anderen epistemischen Ressourcen in den Lebenswissenschaften (z.B. Mechanismen, Modelle, kontrafaktisches Denken, Klassifikationen, Datenbanken, gesellschaftliche und epistemische Werte).

2.Die Philosophie der Biologie wird zu einer Philosophie der Lebenswissenschaften im weiten Sinne. Teilgebiete wie die Physiologie, Immunologie, Neurologie, Systembiologie, synthetische Biologie, Medizin, Epidemiologie, Ökologie und Anthropologie rücken nicht zuletzt wegen der wissenschaftsphilosophischen Neuorientierung stärker in das Blickfeld.

Wissenschaftsorganisatorisch soll v.a. die Sichtbarkeit der deutschen Forschung im Bereich Philosophie der Lebenswissenschaften und die Kooperation zwischen einzelnen Standorten gefördert werden. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Erarbeitung von innovativen Konzepten zu einer verbesserten Nachwuchsausbildung in dem Forschungsbereich (z.B. durch eine interuniversitäre Doktorandenausbildung).







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