header


  

Philosophen/innen

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Druckversion  |  Schrift: vergrößern verkleinern 

Enders - Ertl

ENDERS, MARKUS

geb. 1963, Studium der Philosophie, katholischen Theologie, Religions
geschichte, Gräzistik und Germanistik in Freiburg i. Br., 1988 Magister Artium in Philosophie, 1989 Dipl. in katholischer Theologie, 1991 Promotion über Seuse, 199219999 Assistent und Oberassistent an der Universität München, 1997 Habilitation, seit April 2000 Professor für christliche Religionsphilosophie an der Universität Freiburg.

ENDRES, KIRSTEN B.

Studium der Philosophie an der Universität Hamburg, Schülerin von Wolfgang Künne und Jay Walle, 2003 Promotion über Praktische Gründe.

ENDRESS, MARTIN

geb. 8.1. 1960, Studium der Philosophie, Soziologie und Theologie in Frankfurt/M und Tübingen, Promotion 1993 in Tübingen, 199/93 freier Mitarbeiter der Akademie der Diözese RottenburgStuttgart, 19921992 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Soziologischen Seminar der Universität Tübingen, 19942004 Redakteur der Werkausgabe der Schriften von Albert Schütz am Institut für Soziologie der Universität ErlangenNürnberg, danach Vertretung verschiedener Professuren für Soziologie.

ENGEL, GERHARD

Geb. 195., Nach Pharmazeutischem Vorexamen Studium der Philosophie, Musikpädagogik, Musikwissenschaft, Soziologie und Erziehungswissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sowie an den Universitäten Hamburg und Hannover. 1988 Promotion im Fach Wissenschaftslehre bei Hans Albert (Universität Mannheim). 1992 Zweites Staatsexamen als Gymnasiallehrer. 19801983 Referent im Geschäftsbereich des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.  1985 bis 1989 Lehrbeauftragter für Musikpädagogik am Konservatorium Osnabrück. Freiberufliche Dozententätigkeit im Bereich der Erwachsenenbildung.
Lehrkraft für besondere Aufgaben am Seminar für Philosophie an der TU Braunschweig, Präsident der Humanistischen Akademie Bayern e.V. und Lehrbeauftragter für Wirtschaftsethik an der Fachhochschule Nordhausen, Mitherausgeber der Zeitschrift "Aufklärung und Kritik*.
Vertritt einen evolutionären Humanismus.
http://www.philosophie.tubs.de/profile/engel.html
gerhard_engel@tonline.de

ENGELEN, EVAMARIA

Geb. 1963, Studium der Philosophie und Geschichte in Mannheim und Konstanz und der Rechtswissenschaften in Mannheim und Freiburg. 1990 Promotion, 1996 Habilitation in Konstanz für das Fach Philosophie, wo sie seither lehrt. Gründungsmitglied der Jungen Akademie und 2004|2005 Fellow der ZiFForschungsgruppe »Emotionen als biokulturelle Prozesse«. Seit Frühjahr 2006 ist sie Mitglied der Forschungsgruppe »Funktionen des Bewusstseins« der BerlinBrandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

ENGELHARD, KRISTINA

Kristina Engelhard studierte Philosophie, Germanistik und Musikwissenschaft an der Universität zu Köln (Promotion 2003). Ihre Dissertation wurde mit dem Offermann Hergarten Preis ausgezeichnet. Von 2002 bis 2017 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität zu Köln. Im Wintersemester 2009/2010 hat sie den Lehrstuhl „Philosophie der Neuzeit“ an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main vertreten. Von 2013 bis 2017 war sie Postdoctoral Fellow der DFG-Forschergruppe „Kausalität, Naturgesetze, Dispositionen und Erklärungen“ (http://www.clde.uni-koeln.de/). Seit Februar 2017 ist sie Postdoctoral Fellow der DFG-Forschergruppe „Inductive Metaphysics: Articulation, Application and Challenges“ mit Sitz an der TU Dortmund. In den nächsten Jahren forscht sie in diesem Rahmen an dem Projekt: Kant and Inductive Methods in 18th Century Metaphysics.

Die Schwerpunkte ihrer Forschung sind Metaphysik, speziell Metaphysik der Wissenschaften, Erkenntnistheorie, Logik und Ästhetik. Die historischen Forschungsgebiete sind die Klassische Deutsche Philosophie, insbesondere Kant und Hegel sowie der Rationalismus mit einem Schwerpunkt auf der Philosophie Gottfried Wilhelm Leibniz’ sowie die Naturphilosophie des 17. und 18. Jahrhunderts (November 2017)

ENGELHARDT, DIETRICH VON

geb. 1941, war langjähriger Direktor des Instituts für Medizin und Wissenschaftsgeschichte in Lübeck; Gründungsmitglied und ehemaliger Präsident der Akademie für Ethik in der Medizin. Er gilt als einer der Pioniere der Medizinethik, dem es vorbildlich gelungen ist, das Fach in die Medizinische Fakultät zu integrieren.

ENGELHARDT, PAULUS

geboren 1921 in Berlin, Dominikaner, Lehrbeauftragter für Philosophie an der
PhilosopischTheologischen Hochschule Münster, Initiator der Walberberger PhilosophischTheologischen Tagungen, ThomasHerausgeber.
Arbeitsgebiet: Thomas von Aquin, Metaphysik, Wahrheit

ENGELMANN, PETER

geb. 1947 in Berlin, Studium der Philosophie und Soziologie an der HumboldtUniversität Wien, in Paris und Bremen. 1979 Promotion mit einer Arbeit über Hegel. Wurde 1972 in der DDR zu zwei Jahren Haft verurteilt und nach einem Jahr von der Bundesrepublik freigekauft. Lehrte als ständiger Gastprofessor Philosophie an der Polytechnic University in New York. War Vizepräsident der Österreichischen SchopenhauerGesellschaft. Seit 1985 Herausgeber der Edition Passagen. 1987 Gründung des PassagenVerlages.
http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Engelmann

ENGELS, BETTINA

Bettina Engels hat an der Uni Bremen und der FU Berlin Politikwissenschaft, anschließend an der HU Berlin Ländliche Entwicklung studiert. Diplomarbeit zu Gender in der Analyse und Bearbeitung von Gewaltkonflikten. Arbeitsschwerpunkte sind Friedens und Konfliktforschung, feministische und postkoloniale Ansätze, qualitative Methoden, West und Zentralafrika.
Schreibt regelmässig kluge Rezensionen und Übersichtsartikel auch über philosophische Themen, u.a. in der „Franfurter Rundschau“.

ENGELS, EVEMARIE

geb. 1951, Studium der Philosophie und Romanistik, zeitweise der Biologie und Anglistik an der Univ. Bochum, 1981 Promotion und 1988 Habilitation in Philosophie, Wissenschaftliche Assistentin in Bocum, Vertretungsprofessuren in Bielefeld, Göttingen und Hamburg, HeisenbergStipendiation, Forschungsaufenthalte in den USA, 1993 1996 Universitätsprofessorin an der GH Kassel, seit Sommer 1996 Inhaberin des Lehrstuhls für Ethik in den Biowissenschaften an der Universität Tübingen.
Arbeitsgebiete: Philosophie der Biologie, Evolutionstheorie, Bioethik.
http://de.wikipedia.org/wiki/EveMarie_Engels

ENGELS, HELMUT

Geboren 1937, Studium der Philosophie und Germanistik in Köln, Unterrichtete Deutsch und Philosophie am RiccardaHuchGymnasium in Krefeld und war Fachleiter, Fachberater und Moderator für Philosophie, viele Veröffenhtlichungen zur Didaktik der Philosophie, im Ruhestand seit 2003) wohnt in 47877 Willich
http://rcswww.urz.tudresden.de/~forumfd/Ueber_uns/Mitglieder/Engels.htm

ENGI, LORENZ

Lorenz Engi studierte Rechtswissenschaft und Philosophie. Er ist Privatdozent an der Universität St. Gallen. Zahlreiche Veröffentlichungen,
u. a. «Staatsdenker» (2011) und «Was verbietet die Würde der Kreatur?» (2015).
AG: Rechtsphilosophie

ENGLER, WOLFGANG

Geboren 1952 in Dresden, lehrt Kultursoziologie und Ästhetik an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ zu Berlin. Schreibt in verschiedenen Tageszeitungen und Zeitschriften. Fordert ein Recht auf Einkommen.
http://rcswww.urz.tudresden.de/~forumfd/Ueber_uns/Mitglieder/Engels.htm

ENGLERT, KLAUS

Dozent für Philosophie an der Kunstakademie Düsseldorf, freischaffender Journalist, Übersetzer. Arbeitet für verschiedene Medien (Radio, Tageszeitungen).
Arbeitsgebiet: zeitgenössische französische Philosophie, Derrida.

ENGSTLER, ACHIM

Gen. Achiengstler, 1959 in Wilhelmshaven geboren, Studium der Fächer Philosophie, Germanistik, Erziehung und Publizistikwissenschaft. Promotion in Philosophie 1988, 1989 wissenschaftlicher Assistent an der Universität Münster, Schüler von Harald Holz, ab 1994 im Vorstand der SpinozaGesellschaft Hannover, in der Erwachsenenbildung tätig.

ERHARD,CHRISTOPHER

2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU München, Dissertation über das
Problem nichtexistenter Gegenstände bei Husserl. Arbeitsschwerpunkte sind Phänomenologie, Philosophie des Geistes und Handlungstheorie.
www.cmererhard.de

ERLER, MICHAEL

1977/78 Promotion in Köln, 1984/85 Habilitation in Konstanz, seit 1991 Ordinarius für Gräzistik an der Universität Würzburg.
Arbeitsgebiet u.a. Platon
http://www.klassphil.uniwuerzburg.de/

ERBRICH, PAUL

Geboren 1928 in Rorschach, Eintritt in den Jesuiten 1947, Ordensausbildung in Philosophie und Theologie, anschliessend Biologiestudium in Wien, 1965 Promotion in Botanik, ab 1979 Assistent an der Hochschule für Philosophie in München, ab 1988 a.o. Professor für Naturphilosophie, 1996 emeritiert.
Vertritt eine katholischneuthomistische Position. Interpretiert die modernen Zufallstheorien als Ersatz für die alte Teleologie, die zu Unrecht geopfert worden ist.
http://www.hfph.mwn.de/einrichtungen/ing/erbrich.htm

ERLACH, KLAUS

Dr. phil., Dipl.Ing., studierte Maschinenbau und Philosophie in Darmstadt, Stuttgart und Tübingen. Tätigkeit als Redakteur bei der "Blaue Reiter" und als Unternehmensberater. Entwickelt eine „Technosophie“ genannte Technikphilosophie.
http://www.technosophie.de

ERLER, MICHAEL

geb. 1953, studierte Klassische Philologie und Philosophie in Köln und London, promovierte 1977 in Köln. 1985 Habilitation in Konstanz, 1989 Professor für Klassische Philologie in Erlangen, 1992 o. Professor für Klassische Philologie in Würzburg.
Arbeitsgebiet: Platon, römische Philosophie, Epikur.

ERNST, GERHARD

Der 1971 geborene Ernst war erst der Meinung, die ihn umtreibenden Fragen würden in der Physik behandelt (er hat ein Diplomstudium im Fach Physik abgeschlossen), er konnte dieses Missverständnis jedoch, wie er lächelnd und vielleicht etwas ironisch sagt, bald ausräumen und wechselte zur Philosophie. Erst studierte er das Fach an der Hochschule für Philosophie in München, sein Schwerpunkt lag hier in der klassischen Philosophie (insbesondere Hegel und Heidegger). Seminare über „Analyse und Hermeneutik“ bei Wilhelm Vossenkuhl und über Goodman bei Carlos C. Ulises Moulines gaben den Anstoß zum Wechsel an die LudwigMaximiliansUniversität: Ernst betrieb von nun an analytische Philosophie. Er promovierte 2001 über Das Problem des Wissens (2002), es folgte 2004 die Habilitation in Philosophie sowie in Logik und Wissenschaftstheorie, ebenfalls in München.

Im Bereich der theoretischen Philosophie hat Ernst insbesondere zur Erkenntnistheorie (Einführung in die Erkenntnistheorie, 2007) und zur Wissenschaftstheorie (Die Zunahme der Entropie. Eine Fallstudie zum Problem nomologischer Reduktion, 2003) gearbeitet. Im Bereich der praktischen Philosophie liegt sein Hauptaugenmerk auf der Metaethik. In seiner Habilitationsschrift Die Objektivität der Moral (2008) verteidigt er die These, dass die Moral in der gleichen Weise wie die Wissenschaft objektiv ist. Gegenwärtig arbeitet er über das Thema Relativismus und dessen verschiedene Ausprägungen. „Theorie der Normativität“ könnte man das Band nennen, das seine Arbeit zusammenhält.

Ein guter philosophischer Text ist für Ernst klar geschrieben, er enthält genaue (am besten überraschende) Beobachtungen und scharfsinnige Argumente. Für ihn sind aber auch literarische Qualitäten (wie elegante Ausdrucksweise), zu denen er auch die Klarheit rechnet, von Bedeutung – und dass der Text eine zentrale Frage der Philosophie behandelt. Misst man Ernsts eigene Arbeiten an diesem Maßstab, kommt man zu dem Urteil, dass auch er zu den Autoren gehört, die gute philosophische Texte schreiben. Bei den Gegenwartsphilosophen schätzt er insbesondere den Scharfsinn von Peter Hacker und die Klarheit und Eleganz der Bücher von Anthony Kenny. Persönlich sind ihm die Philosophischen Untersuchungen von Wittgenstein besonders wichtig.

Gegenwärtig hält Ernst – auch von professionellen Philosophen – die (durchaus vorhandene) Nützlichkeit der Philosophie für überbetont: Philosophie ist für ihn ähnlich wie die Literatur etwas an sich Wertvolles, das unser Leben bereichert. Eine Gefahr sieht er auch in der zunehmenden Interdisziplinaritätsforderung, die an die Philosophie herangetragen wird: Es darf nicht vergessen werden, dass bei der Arbeit der Philosophen die genuin eigenen Fragen der Philosophie im Zentrum stehen sollten.

ERNST, URSULA MARIANNE

Dr. phil., längere Zeit in der Erwachsenenbildung in Wien, danach mehrere Semester Philosophielehrerin an der Millersville State University, USA, körpertherapeutische Ausbildung, arbeitete als Vertragsassistentin am Institut für Informationsverarbeitung der Universität Wien, Lektorin für philosophische Frauenforschung an der Universität Wien.
Arbeitsgebiet: Feministische Philosophie

ERNST, WALTRAUD

geb. 1964, studierte Philosophie und Literaturwissenschaf in Tübingen, Bielefeld, Bordeaux und Wien studiert. Forschungstätigkeit in Minneapolis/St. Paul, MN, USA, an der Universität Amsterdam, NL und der Universität Wien, A. Zuletzt: Herta FirnbergForschungsstelle am Institut für Philosophie der Universität Wien des Austrian Science Fund: „Erotische Ökonomien der Wissenschaft“ und Visiting Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen, Wien Lehraufträge in feministischer Philosophie und Gender Studies an der FU Berlin, Universität Wien, TU Wien und Universität Hamburg
Dr. phil., M.A., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin/ Geschäftsführerin am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen und Geschlechterforschung (ZIF) der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst. Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen und der Stiftung Universität Hildesheim.
Arbeitsgebiet: Feministische Wissenschaftstheorie
Vertritt einen Konstruktivismus
http://zif.fhhildesheim.de/personalia/Waltraud.htm

ERNY, NICOLA

Privatdozentin am Universität für Philosophie der Universität Düsseldorf (2006)
Arbeitsgebiete: Pragmatismus, Peirce, Evolutionäre Ethik, Willensfreiheit
AG: Peirce

ERTL, WOLFGANG

Dr. phil., geb. 1965, 1992 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl III der Universität Erlangen, Promotion, Habilitation, nimmt 2006 eine Tätigkeit als „associate professor of moral philosophy“ an der Universität Kyoto wahr.
Arbeitsgebiet: Kant







© Information Philosophie     Impressum     Kontakt