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Philosophen/innen

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I

 

IBER,  CHRISTIAN
Geb. 1957, Studium der Philosophie in Heidelberg und Berlin, Theunissen-Schüler. Seit 1987 Wissenschaftlicher Assistent, dann Privatdozent am Philosophischen Institut der FU Berlin. Schreibt einen Kommentar zur Hegelschen Logik.1994 Privatdozent an der FU Berlin, Schüler von Theunissen.
AG: Kant (Ästhetik), Hegel.

IHMIG, KARL-NORBERT
Dr. phil., Privatdozent für Philosophie an der Universität Bielefeld. Studium der Mathematik und Philosophie. Promotion 1987, Habilitation 1996, 1997-2000 Heisenberg- Stipendiat, Kirchliche Hochschule Bethel (1993)
Arbeitsgebiet: Kant (Mathematik), Cassirer (Wissenschaft),

ILLIES, CHRISTIAN
Geb. 1963, Studium der Biologie, Philosophie und Kunstgeschichte in Konstanz, Promotion 1995 über Moralphilosophie, Habilitation 2002 über transzendentale Argumente in der Ethik,  bis 2002 Hochschulassistent in Essen (Lehrstuhl Hösle), 1999 Gastprofessur an der University of Notre Dame,  Privatdozent, Section of Philosophy Ethics of Technology, Eindhoven University of Technology, Professor für Philosophie an der Universität Bamberg.
christian.illies(at)philosophie.de

http://www.christian-illies.de/

Positionen: Arbeitet an einer Anthropologie, die die Erbebnisse der Evolutionstheorie berücksichtigt.Vertritt in der Frage des Klonens das Potentialitätsargument.
Arbeitsgebiete: Anthropologie, Evolutionstheorie. Architektur als Kunst,. Kant

Thesen:
Der Kategorische Imperativ hat eine Doppel- funktion: Er ist einerseits das oberste Prinzip der Vernunftmoral und zugleich ein Test für Maximen des Handelns. Allerdings ist es sehr umstritten, ob der Kategorische Imperativ tatsächlich als Test funktioniert. Christian F.R. Illies zufolge führen alle gängigen Versuche zur Rehabilitation des Tests zu un- sinnigen Ergebnissen. Er schlägt eine neue Deutung des Tests vor. Danach bietet der Kategorische Imperativ dann ein erfolgreiches Verfahren zur Selektion moralischer Maximen, wenn die performative Voraus- setzung der Wahl von Maximen, nämlich die Freiheit des Wollens, in dem Text Berücksichtigung findet. Gemäss der gegenwärtig vorherrschenden Standardinterpretation (die u.a. von O. O’Neill, C. Korsgaard und A. Wood) vertreten wird, besteht der Universalisierungstest darin, sich eine Welt vorzustellen, die genau wie unsere ist mit der Ausnahme, dass in ihr jeder in einer entsprechenden Situation X nach der entsprechenden Maxime handelt. Eine Maxime ist genau dann nicht universali- sierbar, wenn sie nicht von allen zugleich als Maxime des Handelns gewählt werden könne, weil die universelle Realisierung die Verwirklichung im Einzelfall verhindere (praktischer Widerspruch). Für Ilies scheitert diese Interpretation daran, dass sich mit ihr offensichtlich unmoralische Maximen widerspruchslos universalisieren lassen. Etwa die Maxime: „Wenn ich in Geldnot bin und mich jemand bestechen will, dann nehme ich die Bestechung an“.

Kant selber lässt keinen Zweifel, dass es entscheidend um das Wollen geht: „Man muss wollen können, dass eine Maxime unserer Handlung ein allgemeines Gesetz werde“. Illies formuliert eine neue Fassung des Tests, die dies berücksichtigt: „Man kann eine Maxime dann nicht als ein allgemeines Gesetz wollen (universalisieren), wenn sie in ihrer Verallgemeinerung eine Einschränkung jener Freiheit menschlichen Wollens impliziert, die die performative Voraussetzung dafür ist, Maximen zu ergreifen“. (KS 3/2007)

IMDAHL, GEORG
Promotion über Heidegger, arbeitet als Journalist. Insbesondere über Kunst.

IMMEL, OLIVER
Assistent an der Universität Mainz, arbeitet über Kulturphilosophie, Anthropologie, Existenzphilosophie, u.a. Nietzsche, Jaspers
oliverimmel@arcor.de

INEICHEN, HANS
Dr. phil., geb. 1946, Prof. für Philosophie an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universtität Erlangen, pensioniert.
Arbeitsgebiet: Hermeneutik. Versucht Hermeneutik und analytische Philosophie in Verbindung zu bringen.

INGENFELD, MARTIN

Dr. phil., geb. 1983, Promotion an der Universität München, Studium der Politischen Wissenschaft, Philosophie und Germanistik in München und Zürich, Verlagsmitarbeiter.

INGENKAMP, HEINZ-GERD

geb. 1938, promovierte 1966 mit einer Untersuchung über die "pseudoplatonischen Dialogen" an der Universität Bonn, Habilitation über Plutarch, ab 1971 apl. Professor, ab 1980 ordentlicher Professor für klassische Philologie an der Universität Bonn. Publikationen u.a.  zu Schopenhauer, Schiller und Nietzsche.

INGENSIEP, HANS WERNER
geboren 1953, studierte Philosophie und Biologie an der Universität Bonn und Zürich, Habilitation mit einer Arbeit über die Pflanzenseele. Nach der Habilitation Dozent für "Philosophie und Wissenschaftsgeschichte" an der Uni­versität GH Essen. Seit 195 Hoch­schuldozent an der Universität Essen. Biologe und Ideenforscher

Arbeitete in der Projektgruppe zur Naturwahrnehmung in der industriellen Umweltkrise des Kulturwissenschaftlichen Instituts im Wissenschaftszentrum Essen. Steht Meyer-Abich nahe und sucht nach einer alternativen Biologie, nach einer alternativen Naturwahrneh­mung.

AG: Kant (Biologie), interdisziplinäre Fragen.

INGOLD, FELIX PHILIPP

geb. 1942, Emeritierter Ordinarius für Kultur- und Sozialgeschichte Russlands an der Universität St. Gallen. Kenner der russischen Philosophie.

IONEL, LUCIAN
geb. am 20. Sept. 1988, Philosophiestudium in Iasi (Rumänien), 2010 Masterstudium als DAAD-Stipendiat in Freiburg, Übersetzung von Heideggers Nietzsche-Vorlesung "Die ewige Wiederkehr" ins Rumänische. Promotionsvorhaben über Nietzsches Begriff der Gerechtigkeit.

IORIO, MARCO
marco.iorio@uni-bielefeld.de

Philpaper:

https://philpapers.org/s/Marco%20Iorio

Lebenslauf:

Studium bis 1993: Philosophie, Germanistik, Kulturpädagogik (Hildesheim, Göttingen, Yale, Rutgers, Bielefeld). Abschluss: Magister

Promotion 1997: Handlungen, ihre Begründungen und Erklärungen (Bielefeld)

Habilitation 2003: Geschichtsphilosophie, Sozialphilosophie und politische Theorie von Karl Marx (Bielefeld)

2015: Ernennung zum außerplanmäßigen Professor der Abteilung Philosophie, Universität Bielefeld

Forschungsschwerpunkte:

Politische Philosophie, Sozialphilosophie, Handlungstheorie

wichtigste Arbeiten:

Organallokation, öffentliche Vernunft und Demokratie, Ethik in der Medizin 27 (2015), S. 287-300. (DOI: 10.1007/s00481-014-0320-x.)

Echte Gründe, echte Vernunft. Über Handlungen, ihre Erklärung und Begründung. Dresden Univ. Press, Dresden und München 1998

Karl Marx. Geschichte, Gesellschaft, Politik. Eine Ein- und Weiterführung. Walter de Gruyter, Berlin und New York 2003.

Macht und Freiheit, Allgemeine Zeitschrift für Philosophie 32 (2007). S.299-312

IRRGANG, BERNHARD
geb. 1953, Prof. für Technikphilosophie an der TU Dresden, Studium der Fächer Philosophie, katholische Theologie, Germanistik und Indologie in Würzhburg, Philosophie und Theologie auch in Passau und München. Promotion in Philosophie 1982, bis 1985 Gymnasiallehrer, 1985 wissensch. Hilfskraft für Philosophie und Technikgeschichte an der TU Braunschweig, 1998-1991 Akademischer Rat am Institut für Moraltheologie an der LMU München, 1991 Promotion in Theologie, 1996 Habilitation für Philosophie in Bam­berg. Professor für Technikphilosophie an der TU Dresden.

Vertritt eine hermeneutische Ethik. AG: Technik, Bioethik

IRRLITZ, GERD
geb. 1935, 1953-58 Studium der Philosophie und Psychologie in Leipzig, 1959-61  VEB Chemische Werke Buna, 1961-72 wiss. Mitarbeiter am Institut für Philosophie der AdW der DDR, seit 1972 an der Humboldt-Universität in Berlin, 1983 ordentlicher Professor für Geschichte der antiken und mittelalterlichen Philosophie, 1993 Berufung für Philosophi­sche Propädeutik und Geschichte der Philosophie.

ISAK, RAINER
Theologie, Mitarbeiter an der Katholischen Akademie Freiburg.
Schüler von Carsten Brescher, Kriwiker von Spaemann.
AG: Religion und Naturwissenschaft, Evolution/Teleologie.

IVEN, MATTHIAS
geb. 1960, Studium der Philosophie, Staats- und Rechtswissenschaften und der Psychologie, Promotion mit einer Arbeit über Wittgenstein, seit 2002 in einem Projekt zur Erforschung der Philosophie Schlicks tätig, Mitherausgeber von Schlicks wissenschaftlichem Briefwechsel. Wittgenstein, Schlick

m.iven@web.de







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