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Philosophen/innen

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REHBOCK, THEDA

Studium der Philosophie, Germanistik, Romanistik und Geschichte in Zürich, München, Münster und Konstanz
1987-1990 Promotionsstipendium des Landes Baden Württemberg (Landesgraduiertenförderung)
1990-1993 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrtätigkeit im Fachbereich Philosophie der Universität Konstanz
1992 Promotion an der Universität Konstanz, mit der philosophischen Dissertation Goethe und die „Rettung der Phänomene“. Zur Kritik des wissenschaftlichen Weltbildes, am Beispiel der Farbenlehre
1993-1995 Postdoktorandenstipendium im Graduiertenkolleg am interdisziplinären Zentrum für Ethik in den Wissenschaften der Universität Tübingen
1995 Visiting Fellow, Division of Medical Ethics, Medical School, Harvard University, Boston, USA
1996 3 Monate Vollzeit-Pflegetätigkeit als Schwesternhilfe am Kantonsspital Münsterlingen (Schweiz)
seit 1996 Mitarbeit in der AG „Pflege und Ethik“ an der Akademie für Ethik in der Medizin (Göttingen)
1996-1997 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachbereich Philosophie (Prof. Franz Schupp), Universität GH Paderborn
1997-1998 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der TU Dresden
1999-2001 Lehrbeauftragte und Habilitandin, Institut für Philosophie, TU Dresden
2001-2003 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Philosophie, TU Dresden
2003 Habilitation mit der Schrift Personsein in Grenzsituationen. Beiträge zur Kritik der Ethik des medizinischen Handelns, Verleihung der Lehrbefugnis für Philosophie und des Privatdozenten-Status
2003-2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Philosophie, TU Dresden
2005 Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Hygiene-Musems Dresden für die europäische Bürgerkonferenz zur Hirnforschung Meeting of Minds
2007-2010 Gestaltung und Durchführung des Weiterbildungskurses "Ethikunterricht in den Gesundheitsberufen" an der Gesundheitsakademie der Charité, Berlin
2007-2009 Mitglied im wissenschaftlich-pädagogischen Beirat zum Projekt „Wie wollen wir leben? Ethische Debatten im Museum“ am Deutschen Hygiene-Museum Dresden
seit März 2009 Mitglied und Mitgründerin der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Sprache und Ethik“ in der Akademie für Ethik in der Medizin, Göttingen
2008-2010 Vertretung der W3-Professur für Praktische Philosophie am Zentrum für Philosophie und Grundlagen der Wissenschaften an der Universität Gießen (4 Semester)
SS 2010 DAAD-Kurzzeitdozentur für Philosophie an der Universität Tartu, Estland
2010-2011 Vertretung der W3-Professur für Praktische Philosophie am Institut für Philosophie der Philipps-Universität Marburg (2 Semester)
SS 2012 Gastprofessur, Forschungsbereich Praktische Philosophie, Universität Wien
2012-2013 Vertretung der W3-Professur für Praktische Philosophie am Institut für Philosophie der Philipps-Universität Marburg (2 Semester)
Dezember 2013 Bestellung zur außerplanmäßigen Professorin an der TU Dresden

 

Rehm, Michaela
Professur für Geschichte der Philosophie und Praktische Philosophie, Universität Bielefeld

michaela.rehm@philosophie.uni-bielefeld.de

http://www.uni-bielefeld.de/philosophie/personen/rehm/index.html

Philpapers:

https://philpapers.org/s/Michaela%20Rehm

Lebenslauf

Studium der Philosophie, Politikwissenschaft und Komparatistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Magister Artium mit einer Arbeit zu Emmanuel-Joseph Sieyès’ Repräsentationstheorie. Promotionsstudium in München, 2001 Forschungsaufenthalt in Paris. Promotion 2003 summa cum laude mit einer Dissertation über Jean-Jacques Rousseaus politische Philosophie, erschienen unter dem Titel Bürgerliches Glaubensbekenntnis. Moral und Religion in Rousseaus politischer Philosophie, Paderborn: Fink 2006. Habilitation 2016 mit einer Arbeit über moralische Verpflichtung, Venia legendi für Philosophie.

Von 1996 bis 1997 Lehrbeauftragte am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität in München, vom Wintersemester 1997/1998 bis Wintersemester 2003/2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Peter Joachim Opitz am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft, Lehrtätigkeit im Fach Politische Theorie und Philosophie. Vom Sommersemester 2003 bis zum Sommersemester 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Bernd Ludwig (Lehrstuhl für Philosophie mit Schwerpunkt Geschichte der Philosophie) am Philosophischen Seminar der Georg-August-Universität Göttingen. Seit dem Wintersemester 2007/2008 Juniorprofessorin an der Abteilung Philosophie der Universität Bielefeld. Positive Zwischenevaluation als Juniorprofessorin im Sommersemester 2010 (hochschulrechtliches Äquivalent zur Habilitation). Sommersemester 2011 bis Wintersemester 2012/13 Beurlaubung zur Wahrnehmung eines Junior Fellowships am Max-Weber-Kolleg in Erfurt. Vom Sommersemester 2013 bis zum Wintersemester 2014/15 in Elternzeit. Im März 2017 Annahme des Bleibeangebots der Universität Bielefeld zur Abwehr eines Rufes auf die W3-Professur für praktische Philosophie an der Universität Oldenburg. Seither Inhaberin der Professur für Geschichte der Philosophie und Praktische Philosophie.

Arbeitsgebiete

Ethik und politische Philosophie, Rechtsphilosophie, Religionsphilosophie, Ästhetik. Geschichte der Praktischen Philosophie.

Schwerpunkte in der Forschung:
Moralischer und politischer Kontraktualismus
Naturrecht
Moral ↔ Recht
Politik ↔ Religion
Praktische Philosophie der Frühen Neuzeit, besonders Suárez, Hobbes, Locke, Rousseau, Kant und deren Umfeld.

neuere Veröffentlichungen

Moralische Verpflichtung (Habilitationsschrift, eingereicht im Mai 2016 an der Universität Bielefeld, noch unpubliziert).

 

REHMANN, JOHANN

lehrt am Union Theological Seminary in the City of New York

janrehmann@aol.com

 

REICHARDT, BASTIAN

2017-2010 Studium der Philosophie und Germanistik in Bonn, 2010-2012 Student der Philosophie in Bonn, ab 2012  Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Dieter Sturma am Institut für Philosophie der Universität Bonn

bastian.reichardt@uni-bonn.de

Bastian Reichardt (Bonn) hält der klassisichen, cartesischen Sichtweise auf das Selbstbewusstsein eine auf Wittgenstein aufbauende Sichtweise entgegen. Aus Wittgenstein  Bemerkungen zur Grammatik des Ausdrucks „ich“ entwickelt er eine alternative Perspektive, wonach Selbstbewusstsein dadurch konstituiert wird, dass wir Teilnehmer einer Sprachgemeinschaft sind. Danach sind wir selbstbewusste Wesen nur insofern wir kompetente Sprecher sind (Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 1/2017).

REINHARDT, HEINRICH

Professor für Philosophie und Philosophiegeschichte an der Theologischen Hochschule Chur
http://www.thchur.ch/blog/lehrstuhl-fuer-philosophie-und-philosophiegeschichte-2/

Geboren am 14. März 1947 in Freising (Bayern),  1967 Eintritt in das Priesterseminar Freising,  Studium an der Phil.-Theol. Hochschule Freising und an der Kath.-Theol. Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach dem „Philosophicum“ Wechsel an die Philosophische Fakultät (I), Hauptfachstudium der Philosophie mit Schwerpunkt auf der ungebrochenen Tradition phil.-theol. Fragestellungen von der Vorsokratik bis zur Phänomenologie,  Weitgefächerte Interessen auch in anderen Fachrichtungen und Fakultäten: Bayerische Geschichte, Archäologie, Mediävistik, Neuere deutsche Literaturgeschichte, Psychologie, Physik, Medizin. Ab November 1969 Doktorand bei  Max Müller, ab März 1970 vom Priesterseminar zur Promotion beurlaubt, im Sommersemester 1970 Spezialstudien zur Phänomenologie bei Heinrich Rombach an der Universität Würzburg.

1972 Promotion in Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
1972–1974 wissenschaftlicher Assistent (Redaktor) beim „Handbuch der Dogmengeschichte“ in Eichstätt (Bayern). Im Oktober 1974 Wiedereintritt in das Priesterseminar München, Weiterstudium an der Ludwig-Maximilians-Universität München: Kath. Theologie (v. a. Dogmatik bei Leo Scheffczyk), Philosophie bei Robert Spaemann und Gräzistik bei Uvo Hölscher. Beginn intensiver Forschungen zur Philosophie der Renaissance. Bücher und Aufsätze zur nichtinstrumentalistischen Sprachphilosophie und zu philosophiegeschichtlichen Themen. Teilnahme am „Forschungsunternehmen 19. Jahrhundert“ der Fritz-Thyssen-Stiftung mit einem Buch über Richard Wagner. Lehrauftrag für Renaissance-Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 3 Jahre lang Förderung durch die Fritz-Thyssen-Stiftung.

1978 Diplom in Kath. Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
1978–1980 im Auftrag und mit Stipendium der Görres-Gesellschaft Fforschungsaufenthalt im Collegio Teutonico, Vatikanstadt. Fortsetzung der Renaissance-Forschungen, Beginn der Mitarbeit am „Lexicon Recentis Latinitatis“. 1980–1991 Rückzug ins Privatleben. Zahlreiche Publikationen, u. a. zur Religionspsychologie. Kirchliches Engagement auf Pfarreiebene. Beteiligung an der „neulateinischen Bewegung“ durch lateinische Vorträge und Diskussionen in mehreren europäischen Ländern sowie durch lateinische Artikel und Lyrik-Bände. 1989–1991 Lehrtätigkeit als Ständiger Gastprofessor für Systematische und Historische Philosophie und für lateinische Konversation am Internationalen Priesterseminar St. Petrus in Wigratzbad (Bayern).
1991 Berufung zum Studienleiter am neuerrichteten propädeutischen Seminar für Churer Priesteramtskandidaten, „Lauretanum“, in Zizers (Graubünden). Ab 1992 Wohnsitz in Zizers.

1992 Priesterweihe für das Bistum Chur. 1992–1996 Lehrtätigkeit am „Lauretanum“ in 5 sprachlich-kulturwissenschaftlichen Fächern, Organisation des Studiums, priesterliche Begleitung der Studenten.
1993–1995 Lehrstuhlvertreter (Dozent), 1995–1998 Ausserordentlicher, ab 1998 Ordentlicher Professor für Philosophie und Philosophiegeschichte an der Theologischen Hochschule


REMME, MARCEL

Fachberater für Ethik beim Regierungspräsidium Tübingen und Lehrbeauftragter für Philosophie/ Ehik am Studienseminar Tübingen. Er unterrichtet als Gymnasiallehrer für Philosophie, Psychologie, Geschichte und Mathematik.


REMMERS, PETER

Studium der Philosophie, Kommunikationswissenschaft und Musikwissenschaft an der TU Berlin, seit 2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der TU Berlin.
Arbeitsschwerpunkte: Wissenschaftstheorie, Klassische Deutsche Philosophie, Philosophie des Films, Ästhetik.

RENZ, URSULA

Von der Roskilde University in Dänemark, wohin sie im Jahr 2008 berufen worden war, hat Ursula Renz einen Ruf als ordentliche Professorin für Philosophie an die Universität Klagenfurt angenommen. Dort hat sich das Fach, bisher im „Instituts für Philosophie und Gruppendynamik“ be-heimatet, von der Gruppendynamik ge-trennt. So konnte eine neue Professur für Philosophie geschaffen worden. Klagenfurt, so begründet Ursula Renz ihren Entscheidung, dorthin zu gehen, biete ihr mehr Möglichkeiten, ihren Interessen nachzugehen, als Roskilde. Und zudem fällt in Österreich das Sprachproblem weg. Dabei war sie in einer beneidenswerten Lage: Vor Klagenfurt hatte sie einen Ruf auf eine W-2 Professur an die Universität Erfurt erhalten.

 Ursula Renz hat lange zwischen Philosophie und Germanistik geschwankt. In Zü-rich studierte sie zuerst Germanistik im Haupt- und Philosophie im Nebenfach. Danach arbeitete sie erst als Journalistin, dann als Gymnasiallehrerin sowie bei einer Firma, die Programme für E-Learning her-stellt. In dieser Zeit befasste sie sich intensiv mit Cassirer und beschloss, über ihn zu promovieren. Im Jahre 2000 schloss sie die von Helmut Holzhey betreute Arbeit mit dem Titel Zur Rationalität der Kultur über Cohen, Natorp und Cassirer ab. In ihrer in diesem Jahr erschienenen Habilitationsschrift Die Erklärbarkeit von Erfahrung. Realismus und Subjektivität in Spinozas Theorie des menschlichen Geistes rekon-struiert sdie Spinozas Theorie des Geistes vor dem Hintergrund der heutigen Diskus-sion über die Reduzierbarkeit mentaler Zu-stände. Spinoza gelingt es ihrer Interpretation nach, die These, dass Erfahrung etwas irreduzibel Subjektives sei, und die Annahme, dass es bessere und schlechtere Erklärungen von Erfahrungen gibt, auf über-zeugende Weise zusammenzuführen.

Ein Schwerpunkte ihrer Arbeit  liegt in der Philosophiegeschichte, zum einen im Übergang von 19. zum 20. Jahrhundert, zum anderen im 17. Jahrhundert. Dabei betont sie die systematische Ausrichtung dieser Arbeiten zur Philosophiegeschichte; sie versteht sie als Beitrag zur systematischen Philosophie. Dabei gehe es, führt sie aus, um die Herausarbeitung von Perspektiven, die uns gegenwärtig aus historischen Gründen fehlen, die aber für die Gegen-wartsphilosophie von Interesse sein können. Der Reiz der Philosophiegeschichte liegt für sie darin, zum einen die Fremdheit solcher Positionen wahrzunehmen, diese aber zugleich systematisch in den Gegen-wartsdiskurs einzubringen. Allerdings ist die Philosophiegeschichte nicht ihr einziges Thema, sie arbeitet – vor allem im Bereich der theoretischen Philosophie – auch systematisch.

Gute Philosophie zeichnet sich für sie durch Genauigkeit, durch gute Argumenta-tion und durch die Relevanz des Themas aus.  Wichtige Autoren sind für sie neben Spinoza Kant, Cohen und Cassirer. Immer wichtiger wird für sie zudem Husserl – die Bedeutung der Phänomenologie für die theoretische Philosophie ist eines der Themen, das sie besonders interessiert. Aus der Tradition der analytischen Philosophie interessiert sie sich für Denker, die sich wie etwa Sellars und Strawson als Trans-zendentalphilosophen verstanden haben und die „Brückenbauer“ zwischen ver-schiedenen Traditionen geworden sind.

REUTER, GERSON

1991-1998 Studium der Philosophie, Germanistik und Musikwissenschaft (Magister) und Studium der Fächer Deutsch, Sozialkunde und Philosophie für das gymnasiale Lehramt in Frankfurt/Main und Berlin (FU).
1998 Magister der Philosophie in Frankfurt/Main mit einer Arbeit zum Thema Implizite Normen und der Begriff der Bedeutung. Zu Brandoms Theorie normativer Praktiken bei Prof. Wolfgang Detel.
2004 Promotion (Disputation) im November 2004 an der J. W. Goethe-Universität bei Prof. Wolfgang Detel (Titel der Dissertation: Bedeutungen und soziale Praktiken. Eine Kritik des Sozialexternalismus).
Februar 2013

Einreichung der Habilitationsschrift mit dem Titel „Was wir grundlegend sind: Menschen unter anderen biologischen Einzeldingen. Überlegungen zu unserer Natur und unseren transtemporalen Identitätsbedingungen“.

November 2013 Habilitation an der Goethe-Universität Frankfurt/Main und Ernennung zum Privatdozenten.
   

Schwerpunkte

  • Philosophie des Geistes
  • Sprachphilosophie
  • Ontologie
  • Handlungstheorie
  • Musikästhetik

Aktuelle Projekte

  • Die Einheit von Handlungen
  • Die historische Dimension sprachlicher Bedeutung
  • Der Begriff des menschlichen Lebens
  • Die Rolle der Vorstellungskraft in der Musikwahrnehmung (Hören-als)

    Musik ist keine Sprache, aber es scheint so etwas wie expressive Gehalte in der wahrgenommenen Musik zu geben. Das ist die These von Gerson Reuter (Privatdozent am Institut für Philosophie der Universität Marburg). Aber es fehlt offenbar ein Subjekt, das etwas ausdrücken könnte. Reuter legt dar, dass Gehalte in der Musik nicht auf eine Weise artikuliert sind, dass wir diese Gehalte entdecken können – so als warteten sie nur darauf, von uns wahrgenommen zu werden. Stattdessen tragen wir Hörer diese Gehalte in unsere Musikerfahrung hinein. Wir erzeugen sie also, und die kognitive Instanz, die dies im Wesentlichen leistet, ist unsere Vorstellungskraft. (Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 4/2015).







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