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Philosophen/innen

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Quadflieg, Dirk

https://dquadflieg.wordpress.com/
dirk.quadflieg [at] normativeorders.net

 2015 Ernennung zum Privatdozenten am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt/Main
 2014 Habilitation am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt/Main mit der Arbeit “‘Der Geist der Sache’. Zur Dialektik der Verdinglichung nach Hegel und Marcel Mauss”; Venia legendi im Fach Philosophie
seit 2010 Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen” an der Goethe-Universität Frankfurt/Main
2009 – 2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt/Main
2007 – 2009 Wissenschaftlicher Koordinator des Graduiertenkollegs “Lebensformen und Lebenswissen” an der Universität Potsdam und der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Universität Potsdam, Lehrstuhl für Ethik und Ästhetik (Prof. Dr. Christoph Menke)
2007 Promotion im Fach Philosophie an der Universität Bremen
Betreuer: Prof. Dr. Gerhard Pasternack
2003 – 2005 Lehrbeauftragter im Studiengang Philosophie der Universität Bremen
1998 – 2002 Studium der Philosophie und der Soziologie (beide im Hauptfach) an der Universität Bremen Abschluss: Magister Artium in der Fachrichtung Philosophie
1994 – 1997 Magisterstudium der Soziologie, der Politischen Wissenschaften sowie der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der RWTH Aachen bis zur Zwischenprüfung.

Positionen:
Frederick Neuhouser und Axel Honneth haben in den vergangenen Jahren die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen sozialer Freiheit neu aufgenommen und im Anschluss an Rousseau und insbesondere Hegel an die fundamentalen gesellschaftlichen Bedingungen erinnert, die es den Einzelnen überhaupt erst erlauben, sich zu sich selbst zu verhalten und sich so als Subjekt mit einem eigenen Willen zu erfahren. Ein Freiheitsbegriff, der diese positiven Voraussetzungen individueller Freiheit ernst nimmt, muss daher jene gesellschaftlichen Institutionen und Praktiken, die von liberalen Theorien zumeist als Einschränkung individueller Freiräume wahrgenommen werden, gerade umgekehrt als Ermöglichungsbedingungen in den Blick nehmen. Dirk Quadflieg sieht nun beider Entwürfe dazu zu tendieren, das negative Moment der Freiheit, das die einseitige Grundlage des liberalen Freiheitsbegriffs bildet, in eine einseitige Abhängigkeit von den positiven Bedingungen seiner Realisierung zu bringen. Den Grund dafür sieht er darin, dass sich beide Autoren an einem einge-schränkten Begriff negativer Freiheit orien-tieren, nämlich am Freiheitsmodell der liberalen Theorie, wie ihn Isaiah Berlin prominent herausgearbeitet hat.


Quarch, Christoph

geboren 1964 in Düsseldorf), Philosoph, Theologe und Religionswissenschaftler, arbeitet freiberuflich als Autor, Publizist, Kursleiter, Veranstaltungsmacher und Berater; Gründer und Herausgeber der Zeitschrift Wir.Menschen im Wandel und lehrt Philosophie an der FH Fulda. Vom 2000 bis 2006 Programmchef des Deutschen Evangelischen Kirchentags; von 2006 bis 2008 Chefredakteur von „Publik-Forum“. Lebt mit seiner Familie in Fulda. Autor und Herausgeber von über 25 Büchern.

Quero-Sánchez, Andrés

1991-1998 Germanistik- und Philosophiestudium an der Universität Regensburg
2002 Promotion mit einer Arbeit über Meister Eckhart und Johann Gottlieb Fichte
2005-2012 Wissenschaftlicher Angestellter an der Kommission zur Herausgabe
       ungedruckter Texte aus der mittlelalterlichen Geisteswelt
2010 Habilitation über Albert den Grossen
2012/13 Mitarbeit an der historisch-kritischen Ausgabe der Deutschen Werke Meister Eckharts
ab 2013 Post-Doc-Stelle am Max-Weber-Kolleg Erfurt

Forschungsprojekt: »Der ewige Begriff des Individuums«: Eine historisch-philologisch-systematische Untersuchung der ›mystischen Vernunft‹ und deren Rezeption im Werk Schellings

 

 

 







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