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Philosophen/innen

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Fatzer - Figal


FATZER, DANIELA

geb. 1968, Studium der Philosophie, Wirtschaftswissenschaften und Linguistik an der Universität Zürich, von 19931996 Assistentin am Philosophischen Seminar der Universität Zürich, Visiting Scholar Department of Philosophy, Harvard University, Cambridge, MA., USA (1997)

FAZIO, GIORGIO

Dr. phil., Universitâ "La Sapienzia" die Roma.
Arbeitsgebiet: Karl Löwith

FECHLER, HANSULRICH

Mitarbeiter der "Rheinpfalz" (2009), arbeitet über Bloch.

FEGER, HANS

Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte in Berlin, 1995 Promotion über Kant und Schiller, 2004 Habilitation über Moral und Ästhetik im Deutschen Idealismus, Privatdozent an der FU Berlin.
Arbeitsschwerpunkte u.a. Literaturtheorie, Hermeneutik und Hermeneutikkritik
http://hansfeger.de

FEHER, ISTVAN M.

Professor für Philosophiegeschichte an der Universität Budapest
Hermeneutiker Gadamerscher Prägung, "die Geschichte der Hermeneutik beginnt mit Gadamer"

FEHIGE, JOERG H.Y.

geboren 1975, studierte Philosophie, Theologie und Physik an den Universitäten Frankfurt, München, Tel Aviv, New Yor und Mainz. Abschluss 2000 in Philosopie, 2001 in Theologie, erhält 2001 den Deutschen Studienpreis. Lehrt am St. Michaels College in Toronto.
Arbeitsgebiete: Philosophie der Sexualität, Wissenschaftstheorie, Religionsphilosophie.

Sexuelle Identität ist  weder im biologischen Geschlecht begründe noch schlummert sie im Innern des Menschen. Sie ist vielmehr zwischen Genetik und sozialer Praxis zu verorten.
(DZfPhilk 5/2009).


FEIGE, DANIEL MARTIN

Zunächst Jazz-Piano-Studium am Sweelinck-Konservatorium von Amsterdam, dann Studium der Philosophie, Neueren Deutschen Literaturwissenschaft und Psychologie an den Universitäten Gießen und Frankfurt am Main.

2009–2015
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 626 „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“ an der Freien Universität Berlin

seit 2015
Juniorprofessor für Philosophie und Ästhetik unter besonderer Berücksichtigung des Designs an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

Positionen:
In welchem Sinne kann man sagen, dass unsere Kunstwerke einen Anspruch auf Objektivität haben können? Daniel Martin Feige (Professor für Philosophie und Ästhetik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart) hat eine Antwort: Kunstwerke sind Objekte und Ereignisse, die im Rahmen unserer Lebensform in bestimmter Weise als werthaft erfahren werden. Dabei können sich relativ zum historischen Stand unserer Lebensformen jeweils andere ihrer Eigenschaften und Elemente als wesentlich oder unwesentlich zeigen. Feige stellt dies anhand einer „hermeneutischen Explikation der Objektivität der Kunst“ dar. Dabei zeigt sich, dass, was es heißt ein Kunstwerk angemessen zu interpretieren und zu evaluieren, beständig neu verhandelt wird (DZfPh 6/2015).

Daniel Martin Feige untersucht die Frage, was es heißt, das Computerspiel als ästhetische Gattung und was es heißt, einzelne Exemplare seiner Gattung als Kunstwerke zu behandeln. Seine Antwort: Computerspiele als Kunstwerke leisten eine je eigenständige Reflexion dessen, was wir sind. Dabei muss dieses Reflexionsgeschehen als Aspekt der Form des Spielens und nicht als Inhalt von Computerspielen verstanden werden. Das Spielen von Computerspielen selbst kann der Form nach ein Reflexionsgeschehen sein, und wenn es dies ist, handelt es sich hier um eine Kunsterfahrung. (DZfPh 5/2016)                    

 
FEIEREIS, KONRAD

geb. 1913 in Glogau, Priesterweihe 1954. 1967 Lehrauftrag für Philosophie am PhilosophischTheologischen Studium Erfurt. 1968 Dozent für Philosophe, ab 1974 Professor für Philosophie. Mitherausgeber der Erfurter Theologischen Studien, der Erfurter Theologischen Schriften und des Theologischen Jahrbuches.

FELLMANN, FERDINAND

geb. 1939, Studium der Anglistik, Romanistik und Philosophie in Münster, Giessen und Bochum, 1967 Promotion, 1973 Habilitation, seit 1980 Professor für Philosophie in Münster, ab 1993 in ChemnitzZwickau, emeritiert.
Arbeitsgebiet: Phänomenologie, Philosophie der Liebe
http://wwwuser.tuchemnitz.de/~ferdi/

Versucht einen allgemeinen Begriff von Liebe als spezifischer menschlicher Form der Paargewinnung zu gewinnen und daraus Folgerungen für das Selbstverständnis des Menschen zu gewinnen. Dabei sieht er Liebe als eine spezifisch menschliche, bei Tieren nicht anzutreffende Lebensform. Zwar gibt es auch bei Tieren Fälle lebenslangen Zusammenlebens, aber die Bindung bleibt funktional und ist nicht auf den Partner als Person gerichtet. Nur Menschen bilden Liebespaare, in denen jeder Partner für den anderen als Person Mittel und Zweck zugleich ist. Dabei sieht Fellmann in den Emotionen das Medium, in dem sich tierische Sexualität in menschliche Liebe verwandelt und schlägt vor, neben der natürlichen und der sexuellen Selektion die emotionale Selektion als dritte Form der Auslese im Sinne der Evolutionsbiologie anzunehmen. (DZPhil 5/2009)

FENNER, DAGMAR

Geb. 1971, studierte Philosophie und Germanistik an den Universitäten Basel und Paris, habilitiert sich 2004 in Basel, Assistentin am Philosophischen Institut Basel, Pieper-Schülerin. Lehrbeauftragte an der Universität Tübingen, seit 2010 Titularprofessorin
an der Universität Basel.
http://philsem.unibas.ch/seminar/personen/fenner/

FERENCZ-FLATZ, CHRISTIAN

Rumänischer Phänomenologie, Forscher am Institut für Philosophie "Alexandru Dragomir" arbeitet vor allem über Husserl und Heidegger.
http://www.phenomenology.ro/index.php/christian-ferencz.html

FERRARI, ARIANNA

geb. 1976, Studium in Mailand, Stuttgart, Liverpool und am  Zentrum für interdisziplinäre Technikforschung Darmstadt,  ab 2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im EUProjekt "Deepening the Ethical Engagement and Participation in Emerging Nanotechnologies" (DEEPEN), Promotionsprojekt zum Thema kultureller Aspekte um die ethische Diskussion im die Nanotechnik. Forschungsbereichleiterin und Senior Wissenschaftlerin am Institut für Technnikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am KIT in Karlsruhe.
Arbeitsgebiete: Tierethik, Technikphilosophie (Nanotechnologie)

FERRARI, MASSIMO

geb. 1954, ordentlicher Professor für Geschichte der Philosophie an der Universität L'Aquila, Turin.
Arbeitsgebiete: Neukantianismus, Phänomenologie, Wiener Kreis.

FERRER, URBANO

Geb. 1948, Promotion 1979 in Madrid über Husserl, seit 1984 als Professor für
Ethik an der Universität von Murcia tätig.
Arbeitsgebiet: Edith Stein (Johannes vom Kreuz)

FETZ, RETO LUZIUS

Geboren 1942, Studium der Theologie und Philosophie in Fribourg, seit 1975 Professor für Philosophie an der Universität Eichstätt. Literarische
(Kriminalroman) und philosophiedidaktische Arbeiten. Stark von Piaget beeinflusst.
Interpretiert Heidegger strukturgenetisch von Piaget her (AZfPh 3/92).
http://de.wikipedia.org/wiki/Reto_Luzius_Fetz

FESTL. MICHAEL G.

Seit Februar 2014 Ständiger Dozent für Philosophie an der Universität St. Gallen.
Promotion im Studiengang „Organisation und Kultur“ der Universität St. Gallen, Bereich Philosophie, betreut von Dieter Thomä (St. Gallen) und Axel Honneth (Frankfurt am Main/New York). Im September 2013 mit höchster Auszeichnung (summa cum laude) abgeschlossen.
„PhD-Visiting Student“ auf Einladung von Robert Pippin am Committee on Social Thought der Universität Chicago, von September 2012 bis August 2013; finanziert vom Schweizerischen Nationalfonds.
Mitglied des St. Gallen Research Center for Ageing, Welfare and Labour Market Analysis, bis August 2012.
Magisterstudium der Philosophie mit Soziologie und Statistik an der Ludwig-Maximilians Universität, bis August 2009.
Master of Arts in Banking and Finance an der Universität St. Gallen, bis Oktober 2010.
Diplomstudium Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Landshut, bis August 2006.

Projekte:
Gerechtigkeit, Erkenntnis und Literatur. Eine Aufsatzsammlung (seit Herbst 2014).
Habilitationsprojekt: Verrückt nach Sicherheit. Der Beitrag der politischen Philosophie zum Untergang der Weimarer Republik (seit Herbst 2013).

 

FETZ, UTA

Ärtzin in Bremen
Arbeitsgebiet: Zeit (versucht phänomenologische und neurobiologische Ansätze zusammenzubringen)

FICARA, ELENA

Geb. 1974 in Turin, Studium der Philosophie in Turin und Köln, Promotion über Kants Ontologiebegriff. Lehrauftrag an der TU Berlin. Projekt über die Verhältnisse zwischen Ontologie und Logik bei Hegel.
Arbeitsgebiet: Hegel
eficara@yahoo.de

FICHANT, MICHEL

Jahrgang 1941, studierte Philosophie an der Sorbonne, unterrichtete von 19641966 am Lycée in Rennes, ab 1966 Assistent bei Canguilhem und Suzanne Bachelard, Maitre Assistant und Maitre de Conferences an der Sorbonne.
Arbeitsgebiete: Kant, Wissenschaftsgeschichte, Leibniz.

FIDORA, ALEXANDER

Geb. 1975, Promotion in Frankfurt über „Dominicus Gundissalinus“, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie, Frankfurt.
Arbeitsgebiet: Philosophie des Mittelalters
http://web.unifrankfurt.de/fb08/PHIL/lutzbach/1fidora.html

FIGAL, GÜNTER

geb. 1949, Studium der Philosophie und der Germanistik in Heidelberg bei Gadamer, Henrich, Theunissen und Tugendhat, 1976 Promotion bei Theunissen, 1987 Habilitation, 19892001 Professor an der Universität Tübingen, dann an der
Universität Freiburg. Seit 2003 Vorsitzender der Martin HeideggerGesellschaft.
Vertritt eine hermeneutische Philosophie.
Arbeitsgebiete u.a. Gadamer, Hermeneutik, Heidegger, Ästhetik.
http://www.philosophie.unifreiburg.de/seminar/lehrstuhl_figal/figal
http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Figal

Günter Figal zeigt, dass Gadamer Heidegger stillschweigend darin folgt, dass die Ontologie beim „Seinsverständnis“ anzusetzen habe. Anders als Heidegger erörtert Gadamer das Sein aber nicht von der Verständlichkeit und deshalb vom Verstehen her, sondern er setzt Sein und Verständlichkeit gleich. Die Sprache, so Gadamer, sei wie ein Spiegel, in dem die angesprochene Sache gegenwärtig sei; zwar sei das Spiegelbild eine „Verdoppelung“, aber dennoch sei die Spiegelung „nur die Existenz von einem“. Für Gadamer ist in einem Bild das Dargestellte selbst präsent; das Bild ist eine dem Dargestellten zugehörige Erscheinung. Gadamer zahlt für seine Konzeption einen hohen Preis: Die für Husserl und den frühen Heidegger leitende Überzeugung, dass die Phänomenologie Forschung zu sein habe, spielt bei ihm keine Rolle mehr.  







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