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Einführungen: Lacan

LACAN

Hammermeister, Kai: Jacques Lacan. 128 S., kt., € 12.95, 2008, beck’sche reihe denker 578, C.H. Beck, München.

Lacans Denken entzieht sich einem leichten Zugriff, er gilt mit Recht als einer der schwierigsten der französischen Denker. Hinzu kommt, dass er sich auf einer Linie zwischen Psychoanalyse und Philosophie befindet, er verbindet nicht nur gewissermaßen Hegel mit Freud, seine Terminologie lehnt sich zudem an weiteren Denkern an.

 

Kai Hammermeister, der kürzlich ein Buch über philosophische Kunstfeindschaft geschrieben hat, lehnt sich in seiner Einführung an Dieter Henrichs Konstellationsmodell an und zeigt im ersten biographischen Teil die Denkräume auf, innerhalb derer sich Lacans Denken bewegt. Der zweite Teil versucht Lacans Werk anhand wichtiger Begriffe (das Imaginäre, das Symbolische, das Reale, Sprache und Begehren, Phallus und jouissance) und Themen (Religion, Neurose, Perversionen, Literatur, psychoanalytische Praxis) verständlich zu machen, was Hammermeister jedoch nicht immer gelingt. Ein letzter, kurzer Teil zeigt Lacans Einluss auf gegenwärtige Denker und Denkerinnen auf. Das Buch gibt einen ersten Einblick in Lacans Werk: ob einem dessen Texte aber nun verständlich werden, bleibt fraglich.

 

 




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