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Philosophen/innen

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Graumann - Grondin


GRAUMANN, SIGRID

Geboren 1962, studierte Biologie mit Hauptfach Humangenetik und Philosophie, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Mensch, Ethik und Wissenschaften in Berlin und Mitglied der Enquete-Kommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“.
http://www.imew.de/imew.php/cat/28/title/Mitarbeiter

GRAUPE, SILJA

Silja Graupe, Jahrgang 1975, hat Wirtschaftsingenieurwesen an der
Technischen Universität Berlin sowie Management und Philosophie an der
Sophia Universität in Tokio (Japan) studiert. Von 2001 bis 2005 hat
sie zur Methodologie der Wirtschaftswissenschaften im Licht
japanischer Philosophie an der TU Berlin promoviert. Anschließend war
sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am philosophischen Seminar der
Universität zu Köln mit dem Schwerpunkt interkulturelle Philosophie.
Als Stipendiatin der Fritz Thyssen Stiftung hat sie sich mit Thema
"Wissen und Innovation in japanischen Unternehmen" auseinandergesetzt.
Ab Juni 2009 Juniorprofessor für Philosophie und Wirtschaft an der Alanus-
Hochschule. Seit Februar 2014 ist sie Mitglied des Gründungspräsidiums der Cusanus Hochschule.
Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre an der Alanus Hochschule
liegen in Wirtschaftsphilosophie und -ethik sowie Interkultureller
Ökonomie.
Sie hat sich als Kritikerin der vorherrschenden Ökonomik einen Namen gemacht.
silja.graupe(at)alanus.edu

GREGOR, KAI

geboren 1975 in Iserlohn, ab 1996 Studium der Philosophie und der Geschichte in Bamberg und Berlin. Von 2003 bis 2005 Projektleiter des Pilotprojektes „Das Labor“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2002 Humboldt-Preis. Arbeitet am Zentrum für Zeitgeschichtliche Forschung in Potsdam.
Vertritt einen transzendentalphilosophischen Ansatz, eine "moderne Transzendentalphilosophie".
Arbeitsgebiet: Promotionsvorhaben hüber "Vernunftstystem und Irrationalität",  Grundlagen des 20. Jahrhunderts, Theorie und Methode der Geschichtswissenschaft.

GREIF, HAJO

Studium der Philosophie, Kulturanthropologie und Soziologie an der J.W.
Goethe-Universität Frankfurt am Main. Danach Arbeit im Medienbereich.
2000-2003 Stipendiat am Graduiertenkolleg "Technisierung und
Gesellschaft" an der TU Darmstadt. 2004 Promotion.
2004-2005 Lehrbeauftragter am Institut für Philosophie der Universität
Frankfurt.
2005-2009 Koordinator des Forschungsbereiches „Informations- und
Kommunikationstechnologien am „Interuniversitären Forschungszentrum für
Technik, Arbeit und Kultur“ (IFZ), Graz.
2009-2013 Assistenzprofessor am Institut für Technik- und
Wissenschaftsforschung, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.
2013-2016 FWF-Erwin-Schrödinger-Fellow am Munich Center for Technology
and Society (MCTS), TU München.
2015 Habilitation am Institut für Philosophie der Alpen-Adria-Universität.
Seit 2016 Senior Researcher und
Fachvertreter Philosophie am selben Institut".


Interessensgebiete: Technologie und menschliche Handlungsfähigkeit,
Geschichte und Philosophie der Kognitionswissenschaften, Naturalisierung
des Geistes, Theoretische und methodologische Fragen der Science and
Technology Studies.
http://wwwu.aau.at/hgreif/
hajo.greif@tum.de

GREIMANN, DIRK

Studium in München, Promotion 1990 bei Lorenz B. Puntel und 2000 Habilitation („Freges Theorie der Wahrheit“) in München, dann ab 2004 Professor für Philosophie in Santa Maria (Brasilien)
AG: Wahrheitstheorien, Ontologie der Ethik
Arbeitet das ontologische Dilemma der normativen Ethik heraus.
vertritt einen sprechaktanalytischen Ansatz. Arbeitet Regeln für das korrekte Explizieren von Begriffen heraus (ZfphF 3/2007)
http://www.dirk-greimann.de/

GREVE, WILFRIED

geb. 1950, Studium der Philosophie und Germanistik in Bonn und Heidelberg, Gymnasiallehrer in Flensburg (Deutsch und Philosophie), Leitung des dortigen Abendgymnasiums. Kierkegaard-Kenner.

GREVEN, MICHAEL TH.

geboren 1947 in Hamburg, Promotion 1973, von 1978 bis 1991 Professor für Politikwissenschaft und Soziologie in Marburg, 1991-1995 für Politikwissenschaft an der TH Darmstadt und ab 1995 mit Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte in Hamburg. Republikanisch orientiert-
http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Th._Greven

GRIESSER, WILFRIED

Wilfried Grießer, geb. 1973 in Wien, studierte Mathematik, Philosophie und evangelische Theologie an der Universität Wien. Mit einer philosophischen Dissertation über Hegel schließt Grießer, der bereits an einigen Wiener AHS als Pädagoge tätig war, sein Doktoratsstudium 2004  ab.
Arbeitsgebiet: u.a.  Hegel, Heidegger, Natorp 

GRIMM, HERWIG

geb. 1978, Studium der Philosophie in Salzburg, Zürich und München, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Technik, Theologie und Naturwissenschaften an der Universität München, seit 2011 Professor am Messerli-Forschungsinstitut der Veterinärmedizinischen Universität Wien.
Arbeitsgebiet: Methodenfragen der angewandten Ethik, Ethik in der Landwirtschaft, Ethik der Mensch-Tier-Beziehung. 
herwig.grimm@elkb.de

GRIMME, HANS-WERNER

Hans-Werner Grimme, Jahrgang 1958, Philosoph und Musikwissenschaftler, lebt als freier Autor und Dozent in der Erwachsenenbildung in Münster. Er arbeitet an einer Philosophie des Dialogs im Zeitalter der Kommunikationstechniken.

GRIMMEL, ANDREAS

2001 – 2007 Political Science (diploma), study of Political Science (emphasis on International Relations, European Studies, Theory and History of Thought), Law (International, European Law), Philosophy (Political Philosophy and Philosophy of Language, Ethics) and Vietnamese Studies, University of Hamburg
since 2006 Founder and Scientific Consultant, Association for Political Advice (Gemeinschaft für Politikberatung - gpb), think tank for scientific research and political advice, independent scientific consulting by young scientists, several research and consulting projects in the fields of Political Science, Law and intercultural communication (http://www.gpb-hamburg.de)
since 2007 Lecturer at the University of Hamburg, the University of Lüneburg and the Europa-Kolleg Hamburg
since 2008 Postgraduate Student, research on a dissertation titled “Integration through Law in Europe”, University of Hamburg
in 2010 Visiting Student, University of Cambridge, POLIS Department, Cambridge, UK: Research on Wittgenstein's philosophy of language and the European Court of Justice (ECJ) in the context of European integration (supervisor: Prof. Mette Eilstrup-Sangiovanni; sponsored by the German National Academic Foundation and the University Hamburg Foundation)
in 2010 Visiting Fellow, Harvard University, Graduate School of Arts and Sciences, Center for European Studies, Cambridge (MA), USA: Research on European integration theory and the concept of rationality in Political Science (supervisor: Prof. Stanley Hoffmann; sponsored by the German National Academic Foundation and the promotion of science program of the University of Hamburg)
in 2011 'chercheur en sciences politiques' at the European Court of Justice (ECJ), Luxembourg: Research on the Court of Justice of the European Union (CJEU) as an actor in the European Integreation Process (sponsored by the German National Academic Foundation and the Rievers-Foundation)
in 2011/21 Visiting Fellow, Sciences Po, Paris (L'Institute d'études politiques en Paris), Centre d'études européennes, Research on current Court of Justice of the European Union (CJEU) case law on fundamental rights (sponsored by the German National Academic Foundation)

http://europa-kolleg-hamburg.de/?id=378

Positionen:

Ludwig Wittgenstein hat den Begriff der Rationalität in seinen Arbeiten nicht verwendet. Denn, so Andreas Grimmel (Hamburg), hatte Wittgenstein das Ziel, zu zeigen, dass das Bild eines nach festen und zeitlosen Regeln rechnenden und somit auch berechenbaren Verstandes genauso falsch ist wie die Annahme einer naturgegebenen Fähigkeit zur Vernunft. Rationalität geht dem menschlichen Tun nicht voraus, sondern wird erst durch dieses geschaffen. Ein Blick auf Wittgensteins Philosophie der Sprache kann uns helfen, zu einem Konzept der Rationalität zu gelangen, das nicht auf dessen naturgegebene Verankerung abstellt. In einer sprachpragmatischen Reformulierung kann Rationalität weder ursächlich bestimmt noch eine universalistische und zeitlose Grösse sein. Sie ist vielmehr äusserst variabel. Diese Variabilität muss jedoch nicht in einer Haltlosigkeit oder generellen Unbegründetheit des Handelns münden, sondern sollte vielmehr als Chance begriffen werden. Denn sie erlaubt eine beständige Entwicklung und Fortschreibung ihrer selbst und eröffnet insofern ganz neue Handlungsperspektiven. Freiheit und Selbstbestimmung werden aufgrund von und nicht trotz Rationalität möglich.
Zeitschrift für philosophische Forschu8ng 3/2001

GRIMMLINGER, FRIEDRICH

Geb. 1937 in Wien, Ausbildung in Philosophie bei Erich Heintel. Habilitation mit einer Arbeit zu Begriff und Sinn der Philosophie. Dozent und Professor am Institut für Philosophie der Universität Wien.
Arbeitsgebiete: Hegel, Friedrich Ebner

GRÖNERT, PETER

Peter Grönert studierte Philosophie, Linguistik und Soziologie an der Freien Universität Berlin. Nach seinem M.A. bei Albrecht Wellmer (Davidson und Wittgenstein) promovierte er bei Pirmin Stekeler-Weithofer an der Universität Leipzig. Während der Promotion war er als Villigst Stipendiat Visiting Scholar an der University of Pittsburgh bei Robert B. Brandom und 1999 bis 2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Stekeler-Weithofer in Leipzig. Promotion 2005. Danach Lehrbeauftragter und Assistent in Vertretung an der Universität Leipzig sowie erneut Visiting Scholar in Pittsburgh, diesmal bei Michael Thompson.
Sein Forschungsprojekt Dichte Begriffe und Handlungsgründe ist seit 2010 ein SNF-Projekt am Lehrstuhl Sebastian Rödl an der Universität Basel.  Forschungsschwerpunkte sind

Philosophie des Geistes, Handlungstheorie, Metaethik, Sprachphilosophie, Erkenntnistheorie
. In seiner Promotion Normativität, Intentionalität und Praktische Schlüsse entwickelt Grönert ein prinzipielles Argument gegen das Projekt einer nicht-zirkulären Erklärung von Intentionalität, das er in kritischer Auseinandersetzung mit Brandoms und Dennetts Version dieses Projektes exemplarisch verdeutlicht.

GRÖTKER, RALF

Ralf Grötker, Jahrgang 1970, hat Philosophie und Kulturwissenschaften in Bremen, Paris und Köln studiert und seinen M.A. mit einer wissenschaftshistorischen Arbeit über Malerei und Wissenschaft in Leonardo da Vincis "Traktat über die Malerei" erlangt. Während des Studiums war er Stipendiat der Studienstiftung. 2000 wurde er an der FU Berlin mit einer Arbeit über die Grenzen der rationalen Rekonstruktion moralischer Anschauungen promoviert. Seit 1998 arbeitet er als Journalist - zunächst als freier Mitarbeiter der Berliner Zeitung und der Frankfurter Rundschau im Bereich Humanwissenschaften und Hochschule, dann als Redakteur für das Ressort Weekend der Financial Times Deutschland, und schließlich, wieder freelance, erst als Mitglied des Berliner Journalistenbüros und seit 2008 im Netzwerk des Journalistenbüros Schnittstelle.
Dr. phil., Journalist und Wissenschaftsautor für Philosophie und Sozialwissenschaften, Wirtschaft und Kultur.
http://www.explorat.de/start.html

GROH, DIETER

Professor an der Universität Konstanz für Geschichte, emeritiert.
These: langlebige metaphysische Deutungsmuster überleben alle Modernisierungen
Arbeitsgebiet: Kulturgeschichte der Natur

GROH, RUTH

Geb. 1934, Studium der Philosophie, Literaturwissenschaften und Sprachwissenschaften, 1960-1972 Übersetzerin und Lektorin, wissenschaftliche Schriftstellerin.

GRON, ARNE

Professor für Ethik und Religionsphilosophie an der Fakultät für Theologie der Universität Kopenhagen
Arbeitsgebiet: Kierkegaard

GRONDIN, JEAN

Geboren 1955, Studium an den Universitäten von Montréal, Heidelberg und Tübingen. Lehrte zunächst an den Universitäten Laval (Quebec) und an der Universität von Ottawa. seit 1991 Professor an der Universität von Montréal. Stipendiat der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Gadamer-Biograph.
Arbeitsgebiete: Hermeneutik, Gadamer, Habermas







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