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Philosophen/innen

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Gehring - Gerten


GEHRING, PETRA

geb. 1961, studierte Philosophie, Politikwissenschaftt und Rechtswissenschaft in Giessen, Marburg und Bochum, Promotion 1992, Habilitation 200. Hochschuldozentin an der Fern-Universität Hagen, seit 2002 Professorin am Institut für Philosophie der TU Darmstadt.
AG: Sterbehilfe (ablehnend), Bioethik (allgemein), Phänomenologie, Politische Theorie. Raum. Ist von der französischen Philosophie (Foucault) beeinflusst.
http://www.ifs.tu-darmstadt.de/fileadmin/gradkoll/Personen/Prof_GehringP.html

GEIER, FABIAN

Studium der Philosophie, Anglistik und Pädagogik in Würzburg, Heidelberg und Warwick,
2006 Promotion über "Zufall als Individuationsproblem", 2011 wissenschaftlicher Assistent am Philosophischen Seminar der Universität Bamberg

GEIGER, ROLF

Dr., Mitarbeiter am Institut für Philosohie der Universität Erlangen-Nürnberg, Höffe-Schüler; Arbeitsgebiet: Antike Philosophie (Platon, Aristoteles).

GEIJSEN, LUDWIG

geb- 1953, Research Fellow der Nederlande Organisatie voor Wetenschappelijk Onderzoek an der Vrije Universiteit Amsterdan sowie Gymnasiallehrer für Philosophie in Masstricht.
Arbeitsgebiet: u.a. Schelling (Autor einer umfassenden Darstellung von Schellings Philosophie der Freiheit)

GEISLER, LINUS

Facharzt für innsere Medizin, Chefarzt der Medizinischen Klinik am St. Barbara-
Hospital Gladbeck 1976-1999, Mitglied der Ethik-Kommission der Ärztekammer Nordrhein bis 2006, Sachverständiger der Enquiete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" 2002-2006
Arbeitesgebiet u.a. Bioethische Zeitfragen
www.linus-geisler.de
kontakt@linus-geisler.de

GEISMANN, GEORG

Jg. 1935, Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Germanistik und Philosophie in Köln, Amsterdam und Paris, Promotion 1964 in Köln, Habilitation 1971 in Mannheim. Ab 1973 Professor für Politische Theorie und Wissenschaftslehre an der Universität der Bundeswehr in München, emeritiert, lebt in Berlin.
Arbeitsgebiete: Hobbes, Kant, Rechtsphilosophie. Neigt zu etwas kämpferischem Stil.
Positionen:
Hobbes: Interpretiert Hobbes Naturzustand, den "Kampf aller gegen alle" als einen Zustand der Rechtsunsicherheit. Hobbes wird so zu einem Vorläufer von Kants Rechtsphilosophie.

Kant: Im Dialektik-Teil der Kritik der reinen Vernunft heißt es, der Begriff der praktischen Freiheit „gründe“ sich auf die transzendentale Idee der Freiheit und würde „zugleich“ mit deren „Aufhebung“ vertilgt. Im Kanon-Kapitel der „Methodenlehre“ heißt es hingegen, „für die Vernunft im praktischen Gebrauch“ könne man die Frage der „transscendentalen Freiheit…. als ganz gleichgültig bei Seite setzen“. Diese beiden Passagen sind oft als einander widersprechend empfunden worden und man hat sie als aus verschiedenen Entwicklungsphasen stammend interpretiert.
Für Georg Geismann handelt es sich hier keinesfalls um zwei verschiedene Freiheits- begriffe. Vielmehr geht es um einen und denselben Sachverhalt, der aber von verschiedenen Gesichtspunkten aus in den Blick genommen wird. Es geht um Freiheit in spekulativer und in praktischer Hinsicht. Nimmt man Freiheit in spekulativer (theoretischer) Hinsicht, d.h. will man sie in ihrer Möglichkeit begründen, dann kommt man ohne einen Rekurs auf die transzendentale Idee von ihr nicht aus, mit der sie gleichsam steht und fällt. Nimmt man Freiheit hingegen bloß in praktischer Hinsicht (als praktischen Begriff), dann kann man diese Idee ignorieren, sie wird „praktisch“ nicht benötigt.
e-mail: GeorgGeismann@GeorgGeismann.de
http://www.georggeismann.de/
(mit Artikeln zum Herunterladen)


GEISS, KARL-HEINZ

Studierte Philosophie, Soziologie und Politik in München, Bonn und Berlin. Arbeitet an einem Projekt zum Nihilismus in Literatur und Philosophie
Weitere Arbeitsgebiete: Foucault (Einfluss von Nietzsche)

GEISSLER, LINUS S.

Chefarzt am St. Barbara Hospital in Gladbeck, apl. Professor an der Universität Bonn, Sachverständiger in Kommissionen. Viele Veröffentlichungen u.a. zum medizin- und bioethischen Themen.
http://www.linus-geisler.de/

GEISZ, MARTIN

geb. 1948, Mitarbeiter der Schulberatungsstelle "Globales Lernen/ Eine Welt" im Hessischen Landesinstitut für Pädagogik (Reichenbachweg 36, D-61426 Königstein). Lehrer an der Philipp-Reis-Schule, Friedrichsdorf.
Bietet ein Internet-Portal „Philosophie lernen“ mit Angeboten für den Philosophie-Unterricht an.
http://www.geisz.de/

GEKLE, HANNA

geb. 1953 studierte bei Ernst Bloch in Tübingen, promovierte über Bloch und Freud, Lehranalyse als Psychoanalytikerin, lehrt und praktiziert am Frankfurter Sigmund-Freud-Institut.
Hat sich in Hannover habilitiert, gab nach Plagiatvorwurf die Venia legendi zurück.
Arbeitsgebiet: Bloch, Psychoanalyse

GELHARD, ANDREAS

Geb. 1969, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Frankfurt und am Institut für Philosophie der TU Darstadt. Wissenschaftslektor im Suhrkamp-Verlag und wissenschaftlicher Leiter des Forum interdisziplinäre Forschung der TU Darmstadt. Universitätsassistent für Philosophie und Bildungswissenschaft an der Universität Wien.
Arbeitsgebiet: französische Philosophie (Levinas, Blanchot, Foucault)

GELHAUS, PETRA

geb. 1966. 1996-1998 Leiterin des Geschäftsstelle der Ethik-Kommission der Universität Münster, 1998-2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, ab 2001 Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin am Uniklinikum Münster.
Arbeitsgebiete: medinische Ethik, Ökophilosophie

GERBER, DORIS

geb. 1961, 1981-1987 Studium der Sozialpädagogik, 1987-1995 Studium der Philosophie und der Geschichte, 2001 Promotion über  "Bedeutung, Wahrheit und Verstehen", 2001-2005 Lehrbeauftragte, ab 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin  am Philosophischen Seminar der Universität Tübingen, Forschungsprojekt "Geschichte und Handlung. Das Problem der historischen Erklärung und die Grundlagen einer Metaphysik der Geschichte".

GERBER, UWE

Akademischer Oberrat am Institut für Sozialethik der TH Darmstadt und a.o. Professor für Systematische Theologie an der Universität Basel.
geboren 1939, Studium der Theologie an den Universitäten Tübingen und Bonn, Promo¬tion Theologie an der Universität Basel, Pfarramt in Tübingen, Habilitation in Basel.
Beschäftigt sich aus christlicher Sicht mit Bioethik.

GERHARD, MYRIAM

Studium der Philosophie und der Politikwissenschaft an der Universität Hannover, 2001 Promotion über Schellings Naturphilosophie, Forschungsaufenthalt an der University of Durham, dann Mitarbeiter am Hegel-Archiv Bochum. 2004 Juniorprofessorin an der Universität Oldenburg.
Forschungsgebiet: Deutscher Idealismus, Naturphilosophie
myriam.gerhard@uni-oldenburg.de

GERHARD, UTE

Geb. 1939, Studium der Rechtswissenschaft, Soziologie und Geschichte, seit 1987 Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Frankfurt. Mitbegründerin der „Feministischen Studien“ und Mitherausgeberin von „L’homme. Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft“, seit 2004 emeritiert.
Arbeitsgebiete u.a. Feministische Philosophie (Recht), Menschenrechte (feministische Kritik)

GERHARDT, VOLKER

geb. 1944, Promotion 1974, Habilitation 1984, Schüler von Friedrich Kaulbach, 1995 Professur für Philosophie an der Universität Münster, 1986 Gastprofessur an der Universität Zürich, 1988 Professur für Philosophie an der Deutschen Sporthochschule verbunden mit der Leitung des Philosophischen Seminars, seit Oktober 1992 Lehrstuhl für Praktische Philosophie/Rechts- und Sozialphilosophie an der Humboldt-Universität Berlin. 2001 in den Nationalen Ethikrat berufen.

"Betreibt eine reflektierte Synthetisierung von Kant und Nietzsche (auch Foucault), indem er den Autonomiegedanken individualisiert. Der Ansatz liegt in einer Neuakzentuierung der moralischen Entscheidung des Einzelnen, die als individuelle Setzung verstanden wird"
Hans Krämer. "Ein Leuchtturm deutscher Gegenwartsphilosophie", Claus-E. Bärsch im Focus 52/2002
http://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Gerhardthttps://www.philosophie.hu-berlin.de/institut/lehrstuehle/politik/mitarbeiter/gerhardt

GERHARDUS, DIETFRIED

geb. 1938, Professor für Kunstwissenschaft, Literaturwissenschaft und Philosophie an der Universität Saarbrücken, ständiger Lehrbeauftragter für Semiotik an der Hochschule der Bildenden Künste Saar, Saarbrücken. Kommt vom Konstruktivismus der Erlanger Schule her.
Arbeitsgebiete; Zeichenphilosophie, Handlungstheorie, Wissenschaftstheorie der Kulturwissenschaften.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dietfried_Gerhardus


GERL-FALKOVITZ, HANNAH BARBARA

geb. 1945, Studium der Philosophie, Germanistik und Politische Wissenschaft, Promo¬motion 1970 bei Ernesto Grassi und Habilitation 1979 zum Thema Philosophie der Renaissance,  1993-2011 Professorin für Religionsphilosophie in Dresden, danach Professorin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. im Stift Heiligkreuz/Wienerwald. Mitherausgeberin der Gesamtausgabe der Werke von Edith Stein. Argumentiert vom christlichen Glauben als dem „Mass des rechten Erkennens“ her.
Arbeitsgebiete: Renaissance, Religionsphilosophie, Edith Stein
http://de.wikipedia.org/wiki/Hanna-Barbara_Gerl-Falkovitz

 

GERLACH, STEFAN

Studium der Philosophie, Kunstgeschichte, Rechtswissenschaft, Mathematik, Germanistik und Romanistik in Tübingen und Freiburg. 2008 Promotion bei Anton Friedrich Koch, seit 2010 Mitarbeiter am Fachbereich Philosophie der Universität Tübingen, Habilitationsprojekt über Zeitstrukturen von Handlungen.

 

GERMAN, NADJA

Studium an der Universität Konstanz, zuerst der Physik, dann der Fächer Geschichte, Philosophie und Literatur des Mittelalters; Magister Artium 2001; studienbegleitend Mitarbeiterin auf archäologischen Ausgrabungen in Nordsyrien (1998 und 2000), Dissertation im Bereich der mittelalterlichen Philosophie (9.–11. Jahrhundert) an der Universität Tübingen, 2001–2004 als Stipendiatin des Graduiertenkollegs "Ars und Scientia im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit"; parallel dazu Studium der Orientalistik; 2005 Promotion, 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Philosophischen Seminar der Universität Freiburg (Maarten J.F.M. Hoenen).
Forschungsschwerpunkte: Wissenschafts- und Philosophiegeschichte im Mittelalter unter erkenntnistheoretischer Perspektive (bes. im Bereich Astronomie und Mathematik); Edition der komputistisch-astronomischen Schriften Abbos von Fleury (IRHT, Paris).

GERTEN, MICHAEL

Fichte-Forscher, Herausgeber von Bänden der Fichte-Studien, Lehraufträge für Philosophie an der Universität Bamberg,
AG: Descartes, Fichte, Reinhold,







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