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Philosophen/innen

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Li

 

LI, WENCHAO

Geb. 1957, studierte in Xi’an, Beijing, Heidelberg und Berlin. Habilitation an der TU Berlin, apl. Professor an der FU Berlin, Professor für Philosophie an Universität Dalian (China), Leibniz-
Professur in Hannover.
Arbeitsgebiete: Technikphilosophie, Leibniz, Buddhismus.


LIEBSCH, BURKHARD

geb. 1959, 1989-1999 Assistent am Lehrstuhl für Praktische Philosophie der Universität Bochum, 1997-1999 Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut im Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen, seit 1999 Leiter der Studiengruppe „Lebensformen im Widerstreit“,  2003 am Forschungsinstitut für Philosophie in Hannover, ab 2006 ausserplanmässiger Professor an der Universität Bochum. Schüler von Bernhard Waldenfels.

Arbeitsgebiete: Ricoeur, Levinas (versucht von diesen Autoren aus weiterzudenken), Phänomenologie (insbesondere Trauer, Feindschaft, Krieg), Kierkegaard.
Charakteristik:  orientiert sich an der französischen Schreibweise mit einer sich wiederholenden, fragenden Art.

Schlägt vor, die Rede von der menschlichen Person und ihrer Würde als nachträgliche Antwort auf ihre äußerste Infragestellung zu begreifen, wobei er vom Phänomen der menschlichen Verletztbarkeit ausgeht. Dieses gehört einerseits unvermeidlich zur Existenz leibhaftiger Subjekte, stellt andererseits aber auch das Einfallstor einer bewusst zugefügten Gewalt dar. AZPh 3/2007

LIEDTKE, RALF

Geb. 1960, Studium der Philosophie, Germanistik und Pädagogik an den Universitäten Braunschweig und Bamberg, 1994 Promotion,  2000 Habilitation in Bamberg, seit 2001 do Privatdozent am Lehrstuhl für Philosophie II in Bamberg, seit 2002 Studienrat am Eichendorff-Gymnasium Bamberg.

Homepage: http://www.ralf-liedtke.de/

LIENKAMP, CHRISTOPH

Dr. theol., geboren 1960, Studium der Theologie und Philosophie in Münster, Tübingen. Jerusalem und Freiburg, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Ethische Bewertung von Entschuldungsstrategien“ und Lehrbeauftragter am Institut für Christliche Sozialwissenschaften, Münster.
AG: Benjamin, Religion (Gewalt)

LIESENFELD, CORNELIA

Studierte Theologie, Philosophie und Mathematik, Schülerin von Klaus Mainzer, folgte ihm von Konstanz nach Augsburg, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wissenschaftstheorie an der Universität Augsburg Untersucht in ihrer Diss. die Religiöse Basis von Max Planck und Werner Heisenberg

LIESSMANN, KONRAD PAUL

Jahrgang 1953, Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Wien. Professor am Institut für Philosophie der Universität Wien. Essayist und Literaturkriti­ker. Seit 1996 wissenschaftlicher Leiter des „Philosophicum Lech“ und Herausgeber der gleichnamigen Buchreihe im Zsolnay-Verlag. Seit Oktober 2004 Studienprogrammleiter für Philosophie an der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien.  Guter Kenner der Gegenwartsästhetik.

AG: Ästhetik, Kunst- und Kulturphilosophie, Gesellschaftstheorie, Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts.

LIGGIERI, KEVIN

Promotion mit einer Arbeit über die Optimierung des Menschen. Wissenschaftliche Hilfskraft im Rahmen der Mercator-Forschungsgruppe II "Räume des anthropologischen Wissens".

LINDEMANN, GESA

1985 schloss Gesa Lindemann ihr Studium mit dem Diplom in Soziologie ab, war 1987-1988 und 1990-1992 Wissenschaftliche Angestellte der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft in Berlin. 1993 promovierte sie an der Universität Bremen zum Thema Zur sozialen Konstruktion von Geschlecht. Anschließend wurde sie von 1993 bis 1994 Lehrbeauftragte für Soziologie an der FU Berlin und von 1994 bis 1999 wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Heinz Steinert an der Universität Frankfurt am Main. Gesa Lindemann habilitierte sich 2001 und wurde nach der Wahrnehmung verschiedener Lehraufträge und Vertretungsprofessuren sowie von Visiting-Professuren in Großbritannien, Brasilien und Schweden im Jahr 2007 Professorin für Soziologie an der Universität Oldenburg.

Neben der Geschlechterforschung sind Lindemanns Arbeitsschwerpunkte: Soziologische Theorie, besonders Sozial- und Gesellschaftstheorie, Soziologie der Menschenrechte, Methodologie der Sozialwissenschaften, Medizinsoziologie und Soziologie naturwissenschaftlichen Wissens sowie besonders das Verhältnis von Soziologie und Anthropologie und die Grenzen der Vergesellschaftung.

Im Anschluss an die historisch-reflexive Anthropologie Helmuth Plessners entwickelte sie das Konzept einer reflexiven Anthropologie. Darin werden Anthropologie bzw. anthropologische Annahmen nicht als sozialtheoretisches Fundament begriffen, sondern zum Gegenstand der Beobachtung gemacht. Bei diesem Ansatz geht es um die Bearbeitung der Frage, wie in Gesellschaften der Kreis sozialer Personen begrenzt wird und welche Funktion der Anthropologie in der Moderne zukommt.

LINDEMANN, KAI

Jahrgang 1968, Vertreter der Kritischen Theorie aus politikwissenschaftlicher Sicht.

LINDNER, BURKHARDT

Prof. für Neuere Deutsche Literatur, Frankfurt am Main.
AG: Benjamin, Benjamin-Rezeption, essayistischer Stil

LINDSETH, ANDERS

Geb. 1946, Professor für praktische Philosophie an der Hochschule in Bodo. Führt seit 1989 eine philosophische Praxis.
AG: Philosophische Praxis (medizinische Ethik)

LINNEWEBER-LAMMERSKITTEN

geb. 1951 in Köln, Studium der Philosophie, Mathematik und Erziehungswissenschaften in Bonn, 1987 Promotion, 1996 Habilitation, Schüler von Gerhard Seel, Professor für Mathematik und Didaktik der Mathematik an der Pädagogischen Hochschule Aargau, Privatdozent für Philosophie an der Universität Bern.

LIPOWATZ, THANOS

Geb. 1943 in Athen, Studium der Soziologie, Psychologie und Ökonomie an der FU Berlin, 1981 Promotion, 1986 Habilitation an der FU Berlin. Seit 1987 Professor für politische Psychologie an der Universität für politische Wissenschaften und Sozialwissenschaften Panteion in Athen.
AG: Lacan

LIPPE, RUDOLF ZUR

Prof., Dr. phil., Dipl. rer. pol., Universität Oldenbourg. Geb. in Berlin. Jahrgang 1937, Promotion 1965 mit einer Dissertation zu der französischen Deutschland­politik gegenüber der Weimarer Republik. Freiberufliche Tätigkeit als Uebersetzer (Gabriel Marcel), am Theater, Feuilleton von Tageszeitungen. 1965-68 Lektor im Verlag (Propylä­en). 1973 Habilitation. 1971-76 Lehrtätigkeit an der Universität Frankfurt. Seit 1974 Pro­fes­sor und Inhaber des Lehrstuhls für Aesthetik an der Universität Oldenburg. Begründer des „Instituts für praktische Anthropologie“. Herausge­ber der Zeitschrift Poiesis. 2002 emeritiert.
AG: Bateson, Maturana, Viktor von Weizsäcker

LIPPITZ, PETER M.

Schüler des Wiener Philosophen Kurt Zeidler, vertritt einen spekulativen Ansatz im Anschluss an Zeidler.


LIPTOW, JASPER

  Geboren 1970 in Hamburg
  Ausbildung
1991 bis 1996 Studium der Philosophie, Linguistik und Physik an der Universität Hamburg
1996 Magister der Philosophie mit einer Arbeit zum Thema "Zum Begriff der Interpretation in der analytischen Kunstphilosophie" bei Prof. Martin Seel
2001 Promotion in Gießen mit einer Arbeit zum Thema "Gebrauchstheorien der Bedeutung" bei Prof. Martin Seel
2010 Habilitation am Fachbereich 08 Philosophie und Geschichteswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt mit einer Arbeit zum Thema "Begriffe im Denken. Grundzüger einer philosophischen Begriffstheorie"

Ernennung zum Privatdozenten

  Tätigkeiten
1996 bis 2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Philosophie der Justus Liebig-Universität Gießen
2001 bis 2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen eines DFG-Projektsvon Prof. Martin Seel zum Zusammenhang von Bedeutungsholismus und Erkenntnis
Seit 2004 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt
SoSe 2010 Vertretung der Professur für theoretische Philosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt
Oktober 2011-
September 2012
Gastprofessur am Institut für Philosophie der Johann Wolfgang
Goethe-Universität Frankfurt am Main
September 2012 –
August 2013
Vertretung des Lehrstuhls für theoretische Philosophie an der Universität Basel

 

LISKE, MICHAEL-THOMAS

Universität Passau, Lehrstuhl für Philosophie
Vertritt einen aristotelischen Essentialismus und in der Philosophie des Geistes eine aristotelische Zwischenposition zwischen Dualismus und Physikalismus: Mentale Eigenschaften sind nicht völlig von den physischen getrennt, sondern setzen sie voraus, bauen auf sie auf und lassen sich dennoch nicht von ihnen ableiten, sondern gehen als eine konsistente Erweiterung über die grundlegenden physischen Gesetze hinaus und so eine Wirklichkeit jenseits des Materiellen dar.
AG: Existenz, Kripke (Grazer PhS 92), Aristoteles (Modallogik), Frege, Ontologie, Vorherwissen Gottes im Mittelalter), Metaphysik

LITSCHEV, ALEXANDER

 geb. 1946 in Plewen (Bulgarien), Studium der Geschichte und Philosophie in Sofia, 1976-1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Bulgarischen Akademien der Wissenschaften, 1987-1990 Privatdozent an der Universität Sofia für Philosophische Anthropologie und Geschichte der Philosophie, seit 1991 Privatdozent für Philosophie an der Universität Düsseldorf.

AG: russische Philosophie







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