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Philosophen/innen

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Ko

 

KOBER, MICHAEL

Studierte Philosophie, Linguistik und Politologie in Göttingen, Helsinki und an der Universität of California. 1991 wissenschaftlicher Assistent am philosophischen Seminar der Universität Freiburg. Promotion 1991 über Wittgenstein, 2000 Habilitation über Davidson und Searle. Apl. Professor an der Universität Freiburg.

KOBUSCH, THEO

1966-1971 Studium der Fächer Philosophie, Griechisch, Latein in Gießen und Bern bei den Professoren L. Oeing-Hanhoff, O. Marquard, G. Müller, V. Buchheit, W. Theiler, O. Gigon
SS 1972 Promotion an der Universität Gießen mit der Arbeit "Studien zur Philosophie des Hierokles v. Alexandrien"
1975-1982 Wiss. Assistent an der Abt. für philosophische Grundfragen der Theologie an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Tübingen
1982 Habilitation an der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen für das Fach Philosophie Sept.
1983-1988 C2-Professor an der Ruhr-Universität Bochum
Okt. 1990 - Okt. 2003 Inhaber des Lehrstuhls für Philosophisch-Theologische Grenzfragen der Ruhr-Universität Bochum
Seit Nov. 2003 Inhaber des Lehrstuhls C4 für Philosophie des Instituts für Philosophie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, emeritiert.

KOCH, ANTON FRIEDRICH

Sept. 1952 geboren in Gießen
1959-1971 Schule in Fronhausen/Lahn und Gießen
1971-1980 Studium und Promotionsstudium der Philosophie und der Germanistik in Hei­del­berg
Mai 1980 Promotion in Heidelberg
1979-1981 Wissenschaftlicher Angestellter am Philosophischen Se­minar der Universität Heidelberg
1982-1989 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Philosophie der Universität München
Januar 1989 Habilitation in München
1989-1993 Privatdozent und Oberassistent am Institut für Philosophie der Universität München
1991-1993 Lehrstuhlvertretungen in Halle
1993-1996 Professor für Geschichte der Philosophie in Halle
1996-2009 Professor für Philosophie in Tübingen
Seit 2008 Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
2009 Gastprofessor an der Emory University, Atlanta, Georgia, USA
Seit 2009 Professor für Philosophie in Heidelberg
Winter 2016 Gastprofessor an der Universität Chicago

 

Vertritt eine kantisch geprägte aristotelische Onotologie: das aristotelisch Seiende wird kantisch als Erscheinung inspiriert. Vertritt eine modifizierte Erste Philosophie im Anschluss an Hegel. Vertritt die "Subjektivitätsthese": Die raumzeitlichen Objekte sind ihrem Wesen nach bezogen auf erkennende Subjektivität, sie zeigen sich an ihnen selber in ihrer durchgängigen Raumzeitlichkeit und in ihren wechelnden sekundären Qualitäten. Subjektivität bedarf der Verkörperung als "Ding" (Person) in Raum und Zeit.

KOCH, DIETMAR

geboren 1957 in Miltenberg am Main, Studium der Philosophie, Germanistik und Altphilologie in Tübingen,  seit 1990 Wissenschaftlicher Angestellter am Philosophischen Seminar der Universität Tübingen (Seminarassistent, Geschäftsführung), dort zugleich seit 1990 Lehrtätigkeit als Dozent, seit 1990 Vorsitzender der »Tübinger Gesellschaft für Phänomenologische Philosophie«,
Von 2006 bis 2014 Wissenschaftliches Mitglied im Vorstand der »Martin-Heidegger-Gesellschaft«
Herausgeber bzw. Mitherausgeber der Publikationsreihen »Phainomena«, »Tübinger Phänomenologische Bibliothek«, »Denkwege«, POIESIS im Attempto Verlag Tübingen
Seit 2008 Mitveranstalter der Tagungsreihe »Tübinger Zeitdiagnosen« an der Universität Tübingen,  ebenfalls seit 2008 Mitveranstalter der »Tübinger Platon- Tage«, in diesem Zusammenhang Mitherausgeber der Publikationsreihe: »Antike-Studien«)
Seit 2010 Mitveranstalter des Internationalen Kolloquiums Samothraki (Griechenland): Zur Phänomenologie der Natur und Naturbegegnung. Philosophische und kunstbestimmte Auseinandersetzungen (Veranstaltung: zweijährig), in Zusammenarbeit mit der Universität Thessaloniki, seit 2015 Mitveranstalter des Internationalen Kolloquiums Samothraki (Griechenland) »Europäische Philosophie in ihrem Verhältnis zur griechischen Mythologie und ihrem Mysterienwesen«

Arbeitsgebiete: Antike Philosophie, Deutscher Idealismus, Hermeneutik, Phänomenologie, Geschichte der Philosophie, Philosophie der Kunst

 

KOCH, HANS JOACHIM

Jahrgang 1924, studierte von 1945-54 in Stuttgart, Tübingen und München Chemie, Physik und Philosophie, bis 1983 arbeitete er als Betriebsleiter und Abteilungsvorstand in der chemischen Industrie. Nebenbei Schriftleiter der Zeitschrift „Wirklichkeit und Wahrheit“ der Freien Akademie und Dozent an der VHS Köln.
Arbeitsgebiet: Nietzsche

KOCH, JOACHIM

Jahrgang 1954, Dr. phil., studierte Philosophie, Pädagogik, Psychologie und Soziologie, lebt in Regensburg und Hamburg, dann in Rom und Passau. Seit 1983 selbständig, zuerst als Inhaber einer philosophischen Praxis, dann als Philosoph, Autor und Unternehmensberater.

KOCKERBECK, CHRISTOPH

Jahrgang 1954. Studium der Germanistik, Soziologie, Geographie und Philosophie an der Universität Frankfurt. Seit 1992 Mitglied des Arbeitskreises "Umweltorientierte Naturphilosopihe" am Institut für Philosophie der TH Darmstadt. Vorbereitung eines Forschungsprojektes "Zum Verhältnis von Biologie und Ästhetik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts".

AG: Geistesgeschichtliche Aspekte der Biologie des 19. Jahrhunderts. Biologie und Ästhetik im 19. Jahrhundert. Kulturtheorie der populärwissenschaftlichen Literatur um die Mitte des 19. Jahrhunderts.

KODALLE, KLAUS-M.

Studium der Philosophie, Germanistik und Pädagogik (Köln).Wissenschaftlicher Assistent in Regensburg und Hamburg. 1982 Professur für Religionsphilosophie und Sozialethik an der universität Hamburg (FB Theologie). Ab 1992 o. Professor für Praktische Philosophie/Ethik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Religionsphilosoph, plädiert für eine Aufassung des Absoluten, die dieses als "zwecklos", als indifferent gegenüber menschlichen Sinnansprüchen interpretiert.  Von Kierkegaard beeinflusst.
Schüler: Claus Dierksmeier

KOECHY, CHRISTIAN

1981-1988 Studium der Fachrichtung Biologie (Diplom) an der TU Braunschweig.
1988 Diplom in Biologie am Institut für Zoologie-Physiologie, TU Braunschweig zum Thema: Morphologie des Nervensystems der Gottesanbeterin.
1988-1992 Studium der Philosophie, TU Braunschweig.
1991 Promotion im Fach Biologie am Institut für Zoologie-Physiologie, TU Braunschweig. Dissertation zum Thema: Entwicklung und Neuroethologie des Abwehrverhaltens der Gottesanbeterin.
1995 Promotion im Fach Philosophie an der Universität Dortmund. Dissertation zum Thema: Ganzheitliche Phänomene und analytische Methoden. Konzepte zur Überwindung des mechanistisch-reduktionistischen Denkens.
1995 Wissenschaftlicher Assistent (C1) im Fach Philosophie, Lehrstuhl Technikphilosophie, Universität Dortmund
2000 Habilitation und Erlangung der Venia legendi für das Fach Philosophie an der Universität Dortmund. Habilitationsschrift zum Thema: Perspektiven des Organischen.
2001-2003 Wissenschaftlicher Mitarbeiter; Koordination der Interdisziplinären » Arbeitsgruppe "Gentechnologiebericht" der BBAW, Berlin
Ab SS 2003 Professur für Philosophie mit dem Schwerpunkt Theoretische Philosophie, Universität Kassel

Kristian Köchy hat Biologie, Philosophie und Wissenschaftsgeschichte in Braunschweig und Dortmund studiert. Von Beginn an war seine philosophische Forschung durch den engen Kontaktschluss zu biologischen Fragen geprägt. Seine historischen Interessen richten sich zudem - seit der philosophischen Promotion über das universalistische Forschungsprogramm der Deutschen Romantik - auf die Verbindung zwischen Literatur, Wissenschaft und Philosophie im 18. Und 19. Jahrhundert (Arbeiten etwa zu Goethe, Lichtenberg, Alexander v. Humboldt). In systematischer Hinsicht stand seit Antritt der Professur für Philosophie an der Universität Kassel die Ausarbeitung einer kontextuellen Biophilosophie im Vordergrund. In sich ergänzenden Einzelstudien ging es um die Bestandsaufnahme, kritische Sichtung und ethische Stellungnahme zu aktuellen Entwicklungen der Lebenswissenschaften. Untersucht wurden etwa die kognitiven Neurowissenschaften, die Gentechnologie (im Zusammenhang einer Mitgliedschaft am Gentechnologiebericht der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften) sowie die jüngsten Entwicklungen der Synthetischen Biologie. Einige intellektuelle Energie floss auch in den Versuch, angesichts der gravierenden Umweltprobleme, die Bedingungen für eine moderne Naturphilosophie auszuloten.

KÖCK, MICHAEL F.

Geb. 1968, Studium der Theologie und Philosophie in Salzburg und Innsbruck, seit 1998 Lehrbeauftragter für Philosophie an der Kathol.-Theol. Fakultät der Universität Salzburg.
AG: Religionsphilosophie (religiöse Erfahrung), Max Müller

KÖGLER, HANS-HERBERT

Associate Professor für Philosophie an der University of North Florida, Jacksonville.

KÖHL, HARALD

Dr. phil. habil. war Assistent bei Tugendhat in Berlin, Mitarbeiter bei Krüger und Patzig in Göttingen, Kreisvorsitzender der Grünen im Landkreis Darmstadt-Duisburg.
AG: Kant

KÖHLER, WOLFGANG R.

geb. 1944, Promotion 1976, Geschäftsführer des Forums Bad Homburg seit 1985. Lehraufträge an den Universitäten Frankfurt am Main und Bielefeld.

KÖHNKE, KLAUS CHRISTIAN

Professor für Kulturtheorie und Kulturphilosophie an der Universität Leipzig,
AG: Bild, Bildvorstellung
Koehnke.rz.uni-leipzig.de

KÖMÜRCU, CEM

Nach dem Studium der Philosophie sowie der Mittleren und Neueren Geschichte an den Universitäten Heidelberg und Paris Sorbonne IV/EHESS, schloss Cem Kömürcü, geboren 1981 in Mannheim, das Magisterstudium 2006 mit der Arbeit „Das Sehnen in Fichtes Wissenschaftslehre von 1794" ab. Seine Promotion, die er 2010 mit der Dissertation „Sehnsucht und Finsternis. Schellings Theorie des Sprachsubjekts" an der Universität Heidelberg erlangte, wurde von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Im akademischen Jahr 2008/09 war er Visiting Scholar an der Columbia University in New York. Es folgte eine Anstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der kulturwissenschaftlichen Sektion der Universität Heidelberg. Zudem war Cem Kömürcü Koordinator der Geistes- und Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Türkisch-Deutschen Universität (TDU) Istanbul. Von Mai bis Oktober 2012 war er PostDoc-Stipendiat (DAAD/Maison des Sciences de l'Homme) an der Université Le Mirail in Toulouse, wo er für sein Projekt „Derrida et Lyotard sur le fond du différend de Hegel avec les antinomies kantiennes" gefördert wurde. Von November 2012 bis September 2013 war Cem Kömürcü als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur" der Universität Bonn beschäftigt.
Seit Oktober 2013 ist Cem Kömürcü wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Philosophie und Theorie der Religionen der Universität Bonn, wo er an seinem Habilitationsprojekt zum Thema „Ontologie der Gemeinschaft. Philosophie, Kunst und Religion" arbeitet.

KÖNIGS, PETER

Assistent bei Sabinge Doering am Philosophischen Seminar der Universität Tübingen
https://www.uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/philosophie-rhetorik-medien/philosophisches-seminar/mitarbeiter/peter-koenigs.html

Arbeiten


Pierre Bayle gilt als einer der innovativsten Vorkämpfer liberaler Toleranz. Sein Hauptwerk über Toleranz, der Commentaire philosophique ist neben Lockes Letter on Toleration die bedeutendste Toleranzschrift der frühen Neuzeit. Sein prominentestes, aber auch umstrittenstes Argument für Toleranz ist seine Verteidigung des irrenden Gewissens. Peter Königs (Tübingen) zeigt nun, dass Bayles Verteidigung des irrenden Ge-wissens genau genommen überhaupt kein Argument für Toleranz ist und dass das Scheitern dieses Arguments positive Rückwirkungen auf die Geltung seiner übrigen Toleranzargumente hat. Häretiker verdienen Bayle zufolge keinen Tadel für ihren Irrglau-ben und den daraus resultierenden Missetaten, da ihnen kein böser Wille unterstellt werden kann. Diese Verteidigung des irrenden Gewissens zielt auf den Sünder und nicht auf dessen Ideen und Verhaltensweisen. Sie schützt den Falschgläubigen vor restributiver Strafe, nicht aber seinen Glau-ben als solcher. Das bedeutet konkret, dass die Verteidigung des irrenden Gewissens durchaus mit dem Verbot und der Unterdrückung bestimmter religiöser Lehren und Praktiken kompatibel ist. (ARSP 1/2015)

In der Politischen Philosophie dominiert der Liberalismus und dessen Herzstück, das Toleranzprinzip. Allerdings gibt es ein gewisses Unbehagen hinsichtlich der Begründbarkeit dieses Prinzips und eine gewisse Skepsis hinsichtlich der Fähigkeit von Individuen, eine solche Haltung einzunehmen. Als besonders problematisch und als begriffliches Paradox erscheint die Tatsache, dass Toleranz von uns verlangt, ausgerechnet das zu dulden, was wir aus ethischen Gründen ablehnen. Peter Königs (Tübingen) sieht den Schlüssel zur Klärung der Toleranzidee in der korrekten begrifflichen Erfassung des Toleranzkonzeptes. Das Paradox löst sich, wenn unter Ablehnung ethische Verurteilung und unter Akzeptanz Duldung verstehen. (ZfPhF 3/2016)

KÖPF, ULRICH

Prof. Dr. theol., Dr. theol. hab., Universität München, geb. 1941, 1972 Promotion in Zürich, 1978 Habilitation in München, seit 1981 Professor für Kirchengeschichte an der Evang.-Theol. Fakultät der Universität München.

KÖSSER, UTA

Jahrgang 1942, Studium der Kulturwissenschaften und der Germanistik in Leipzig. Promotion 1975. Habilitation 1987. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig.

KÖTTER, RUDOLF

Dr. phil., dipl. Volkswirt, geb. 1947, Akademischer Direktor am Interdisziplinären Institut für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte der Universität Erlangen.
Arb.: Farbenlehre (Newton, Goethe)

 KOGGE, WERNER

http://fu-berlin.academia.edu/WernerKogge

Werner Kogge is a philosopher and lectures at Freie Universität Berlin. After receiving a Ph D with a thesis entitled “Die Grenzen des Verstehens” he was awarded a post-doctoral fellowship from the Institut für Wissenschafts- und Technikforschung, Bielefeld, a research fellowship by the University of California, Berkeley and researcher in diverse research projects at Freie Universität Berlin.

His research interests focus on the topics practice/ knowledge ( culture techniques, materiality of action, conceptions of experience), science and technology ( theory of experiments, philosophy of biology, bio-technology) as well as foreignness/ identity/ culture (differences) in historical and systematical perspective.

At the Excellence Cluster Topoi he is coordinator of the Topoi Lab Area B and responsible for theoretical and methodological connections, particularly regarding the reinforcement of cooperative work within area B on the one hand, and regarding the networking within the areas on the other.

KOGLER, SUSANNE

Studium der Musikerziehung, klassischer Philologie und Musikwissenschaft an der Kunstuniversität und Universität Graz. Promotion mit einer Arbeit zu Sprache und Sprachlichkeit im zeitgenössischen Musikschaffen. Habilitation über Ästhetik unf postmoderne Ästhetik bei Adorno und Lyotard.

KOLAND, REINHARD

Lehrer an einem Oberstufengymnasium in Graz, vertritt eine kognitivistische Ethik

KOLLEK, REGINE

Dr. rer. nat., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hamburger Institut für Sozialforschung, danach Professorin für Technikfolgenabschätzung der modernen Biotechnologie in der Medizin, Universität Hamburg, wissenschaftlicher Stab der Enquete-Kommission zur Gentechnologie des Deutschen Bundetages, seit 1996 Professorin für Technologiefolgenagbschätzung im Forschungsschwerpunkt Biotechnik, Gesellschaft und Umelt, Universität Hamburg.

AG: Wissenschaftstheoretische und -soziologische Analyse biologischer und biomedizinischer Forschung, Entwicklung von Konzepten zur Erfassung und Bewertung von gentechnischen Risiken, Reproduktionsmedizin, Gendiagnostik. Argumentiert von der naturwissenschaftlichen Basis her.

KOLLER, PETER

geboren 1947, Studium der Rechtswissenschaften, Philosophie und Soziologie in Graz. Habilitation 1985 aus den Fächern Rechts- und Sozialphilosophie und Rechtssoziolgoie. Seit 1991 ordentlicher Professor für Rechtsphilosophie, Rechtstheorie und Rechtssoziologie an der Universität Graz.

KOLSTER, WEDIG

Dr. Wedig Kolster, Jahrgang 1935, Studium der Philosophie und Wissenschaftslehre, arbeitete auf dem Gebiet konstruktivistischer Erkenntnistheorien. Nach Beendigung seiner Tätigkeit in der Militärgeschichtsforschung nimmt er seit 1995 einen Lehrauftrag an der Universität Freiburg wahr. Er arbeitet auf den Gebieten der Erkenntnistheorie und Ethik.

KOLTERMANN, RAINER

geb. 1931, studierte Altphilologie, Germanistik, Biologie, Chemie und Anthropologie. Er lehrte an der Universität Mainz Zoologie und an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt am Main Naturphilosophie. Traditions-Katholik

KONERSMANN, RALF

Geb. 1955, 1993 wissenschaftlicher Assistent an der Fernuniversität Hagen, ab 1994 in Leipzig, Institut für Kulturwissenschaften. Redaktioneller Mitherausgeber des Historischen Wörterbuchs, Professor für Philosophie an der Universität Kiel.
AG: Philosophie- und Bedeutungsgeschichte, Politische Philosophie, Kulturtheorie, Philosophie der Kunst.

KONRAD, EVA-MARIA

geb. 1982 in Landshut

Okt. 2001 – Juli 2007: Studium an der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Universität Regensburg, dort Magister-Abschluss in den Fächern Deutsch und Philosophie

seit Nov. 2007: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Prof. Dr. Achim Geisenhanslüke, Universität Regensburg)

seit Sept. 2010: Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Jürgen Daiber (Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Universität Regensburg) im Rahmen des DFG-Projekts „Wissen und Bedeutung in der Literatur. Zwischen Wissenspoetologie und Analytischer Sprachphilosophie“)

KOPP-OBERSTEBRINK, HERBERT

geb. 1969, Studium der Philosophie, Germanistik und Geschichte in Stuttgart, Tübingen und Berlin, 1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Humboldt-Universität.

KOPPE, FRANZ

geb. 1931, 1951-1964 im graphischen Gewerbe, ab 1965 Studium der Philosophie, Romanistik, Germanistik und Kunstgeschichte in Giessen und Konstanz, Promotion 1971, Habilitation 1976, ab 1976 Privatdozent und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Philosohie der Universität Konstanz, seit 1982 Professor für Philosophie an der Hochschule der Künste in Berlin.

KOPPELBERG, DIRK

Privatdozent an der FU Berlin
dirkkoppelberg@aol.com
http://www.dirkkoppelberg.de/

Lebenslauf

Von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördertes Studium der Philosophie, Psychologie, Linguistik, Komparatistik und Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum, dort 1980 M.A. mit Auszeichnung. Von 1980 bis 1985 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte des Instituts für Philosophie in Bochum. 1986 dort Promotion mit summa cum laude; 1987 Dissertationspreis der RUB "für die besonders herausragende wissenschaftliche Arbeit Theorie und Sprache". 1987-89 wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt Naturalistische Erkenntnistheorie und Kognitionswissenschaft. 1988 Visiting scholar an der University of California in Berkeley. 1989/90 Mitglied der Forschungsgruppe Mind and Brain am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld. Anschließend wissenschaftlicher Assistent bei Peter Bieri am Institut für Philosophie der Philipps-Universität Marburg und an der Freien Universität Berlin. Dort 1999 Habilitation für das Fach Philosophie. WS 1999/2000 Vertretung einer Professur für Philosophie (Wissenschaftstheorie) an der Universität Bayreuth; dort im SoSe 2000 Vertretung des Lehrstuhls für Philosophie. Im WS 2000/2001 Gastprofessor für Wissenschaftstheorie der Naturwissenschaften und Naturphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. SoSe 2002 Vertretung des Lehrstuhls für Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. SoSe 2004 Vertretung der Professur der Philosophie der Kognition an der Universität Osnabrück. Von 2004-2006 DFG-Projekt Intellektuelle Tugenden und epistemische Werte - Zur Neuorientierung der Erkenntnistheorie. 2015 (gemeinsam mit Gregor Betz, David Löwenstein und Anna Wehofsits) Hg., Weiter Denken - Über Philosophie, Wissenschaft und Religion, Berlin, München, Boston: de Gruyter; 2015 (gemeinsam mit Stefan Tolksdorf) Hg., Erkenntnistheorie - wie und wozu?, Münster: mentis; 2016 (gemeinsam mit Hilge Landweer) Hg., Recht und Emotion I: Verkannte Zusammenhänge, Freiburg, München: Karl Alber.

KORFMACHER, WOLFGANG

geb. 1961, Studium der Philosophie, Germanistik und Soziologie in Münster und Freiburg. Dr. phil., Antiquar und freier Autor in Münster.
AG: Schopenhauer, Stirne

KORITENSKY, ANDREAS

Jahrgang 1971, Studium der Philosophie und katholischen Theologie in Mainz, St. Georgen und München, 2001 Promotion an der Hochschule für Philosophie, München, zur Religionsphilosophie Wittgensteins. Seit 2002 Lehrbeauftragter für Religionsphilosophie an der Hochschule für Philosophie, München. A.Koritensky@hph.mwn.de

KORNWACHS, KLAUS

Prof. Dr. phil. habil., geb. 1947, Inhaber des Lehrstuhls für Technikphilosophie an der TU zu Cottbus, emeritiert
AG: Technikphilosophie, Technikfolgenabschätzung

KOROTIN, ILSE

Geb. 1957, Studium der Philosophie und Soziologie, Dissertation zum Thema "Philosophische Dispositionen zum Frauenbild im Nationalsozialismus", Mitarbeiterin der "Dokumentation Frauenforschung" am Institut für Wissenschaft und Kunst, Wien. Gründungs- und Vorstandsmitglied des Wiener Philosophinnenclubs.

KORTA, ROBERT F.

Geb. 1971, Studium der Soziologie, Geschichte und Rechtswissenschaft an der Universität Freiburg und Glasgow, arbeitete als wissenschaftlicher Referendar im Bundestag  und ist heute (2004) in Münster als Verwaltungsreferendar tätig.
AG: Benjamin

 

KOUTROUFINIS, SPYRIDON A.

 Geboren 1967 in Thessaloniki, studierte von 1985-1990 in Chemnitz und Dresden Ingenieurswissenschaften mit einem Zusatzstudium der Theoretischen Physik. Promotion 1994 in Wissenschaftsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin über philosophische Fragen der Selbstorganisation. 1995-2002 Lehrbeauftragter an der TU und der FU Berlin. Arbeitet an einer Habilitation über prozessontologische Betrachtung des biologischen Organismus-Begriffs,

Arbeitsgebiet: Bio- und Zeitphilosophie, Prozesstheorie, Whitehead, Leibniz und Bergson.Vertritt einen Panprotpsychismus







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