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Performative Philosophie

Theater des Denkens

http://www.theaterdesdenkens.de/

Webite von Matthias Gronemeyer, Dr. phil., freier Autor & Publizist und Lehrbeauftragter für Philosophie & Ethik an der PH Ludwigsburg.

Was ist, was will das Theater des Denkens?

Das Faszinierende und zugleich Problematische an der Philosophie ist seit jeher, dass sie sich mit einem Gegenstand befasst, der schwer greifbar ist, nämlich dem Denken, und dies auch noch mit einer Methode tut, die mit diesem Gegenstand identisch ist: denkend. Nun gibt es aber kein Denken an sich, sondern immer nur jemanden, der denkt – und so lässt sich der philosophische Gedanke nicht vom Prozess des Denkens und dieser wiederum nicht vom Denker oder der Denkerin trennen. In dieser Subjektivität ist das philosophische Denken eher den Künsten zuzurechnen als den Wissenschaften, wenngleich es doch Wissen schafft, und wohl umso mehr, je weniger wissenschaftlich es ist.

Dem Theater des Denkens geht es darum sichtbar zu machen, wie Erfahrungen in das Denken einfließen und wie daraus neue Denkerfahrungen entstehen. Dabei bedient es sich performativer Methoden, künstlerischer Methoden, um der Ganzheitlichkeit des Denkprozesses und seiner Sozialität gerecht zu werden.

Wie jedes Theater so ist auch das Theater des Denkens ein Spiegel der Gesellschaft, in diesem Fall insbesondere der Wissenschaftsgesellschaft, die es kritisch kommentiert







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