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Philosophen/innen

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Sch

SCHÄFER, CHRISTIAN

Lehrstuhl für Philosophie I, Universität Bamberg

http://www.uni-bamberg.de/philosophie/personen/professoren/christian-schaefer/

Lebenslauf:

geboren 1967 in Jaboticabal/Brasilien.
1987-1992 Studium der Katholischen Theologie, der Philosophie und der Politikwissenschaft an der LMU München und an der Philosophischen Hochschule SJ in München sowie in Rom an der 'Gregoriana' und der 'Universitas a Sancto Thoma Aquinate in Urbe'.
1993-1995 Promotion am Philosophischen Institut der Universität Regensburg. Thema der Dissertation: 'Xenophanes von Kolophon. Ein Vorsokratiker zwischen Mythos und Philosophie'.
1996-1997 Profesor adjunto an der Pontificia Universidad Católica del Ecuador in Quito/Ecuador.
1998-2000 Habilitation am Institut für Philosophie der Universität Regensburg mit dem Thema: 'Unde Malum. Die Frage nach dem Woher des Bösen bei Plotin, Augustinus und Dionysius vom Areopag'.
2001 DAAD-Dozentur an der Universidad Nacional in Bogotá/Kolumbien.
2002-2003 Vertretung der Professur für Philosophie der Antike und des Mittelalters am Zentrum für Philosophie und Grundlagen der Wissenschaft der Justus Liebig-Universität Gießen.
2003/04 Stanley J. Seeger Research Fellow an der Princeton University.
2004-2009 Professor für Christliche Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. Vorstand des Martin-Grabmann-Forschungsinstituts.
Seit 2009 Professor für Philosophie (Lehrstuhl I) an der Universität Bamberg.


neuere Publikationen:

“Scheinbare Extravaganz”. Pagane und christliche Platoniker über die Wunderichkeit des Mythos. In: Antike Mythologie in christlichen Kontexten der Spätantike (hgg. von Hartmut Leppin). Berlin 2015, S. 93-114.

Thomas von Aquins gründlichere Behandlung der Übel. Eine Auswahlinterpretation der Schrift De malo. (Akademie-Verlag) Berlin 2013

 

SCHÄLIKE, JULIUS

Studium der Philosophie, Kunstgeschichte und Neueren Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin. Magister Artium 1996 an der FU Berlin bei Ursula Wolf; Magisterarbeit: "Praktische Irrationalität und Autonomie. Promotion 2000 an der FU Berlin bei Ursula Wolf; Dissertation: "Wünsche, Werte und Moral. Eine Theorie praktischer Rationalität und moralischer Normen." 2002 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Seminar der Georg-August-Universität Göttingen,WS 2002/3 - SS 2008 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Praktische Philosophie der Universität Konstanz (Gottfried Seebaß). 2008 Habilitation an der Universität Konstanz, dann Akademischer Rat am Fachbereich Philosophie der Universität Konstanz
julius.schaelike@philo.unibe.ch

 

SCHÄRTL, THOMAS

Professor für Philosophie an der Katholisch-Theologischen Faktultät der Universität Augsburg. Sein forschungsinteresse liegt u.a. im Bereich philosophischer Grundlagenfragen der Theologie, der Religionsphilosophie, der Metaphysik und der Philosophie des Geistes.

SCHARK, MARIANNE

Jg. 1966, Biologin und Philosophin.
Arbeitsgebiete: Ontologie, Philosophie der Biologie, Bioethik.

SCHEER, BRIGITTE

Studium der Philosophie, Anglistik, Germanistik und Kunstgeschichte in Köln und
Frankfurt am Main, Promotion bei B. Liebrucks, ab 1972 Professur für Philosophie an der Universität Frankfurt, emeritiert.

SCHEIBENBERGER, SARAH

seit 04/2013 Promotionsstipendiatin der Studienstiftung des deutschen
Volkes
22. März 2013 Vortrag Frammenti di capitale. Benjamin, Hamann e la
forma frammento am Istituto Italiano di Studi Germanici im
Rahmen einer Vortragsreihe der Associazione Walter Benjamin
zu Benjamins Kapitalismus als Religion
seit 10/2012 Doktorandin in Germanistik an der Universität Leipzig
(bei Prof. Dr. Dirk Oschmann)
seit 09/2012 Mitglied der Associazione Walter Benjamin (Istituto Italiano di
Studi Germanici, Rom)
02/2012 Studienabschluss (Magistra Artium) an der Albert-Ludwigs-
Universität Freiburg in Germanistik, Philosophie und
Lateinischer Philologie
seit 2010 Freiberufliche Tätigkeit als Übersetzerin aus dem Italienischen
09/2008-07/2009 Studium der Philosophie und Lateinischen Philologie an der
Sapienza Università (Rom)
04/2008-02/2012 Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes
01/2008-06/2012 Wissenschaftliche Hilfskraft an der Freiburger Forschungsstelle
„Nietzsche-Kommentar“ (Forschungsprojekt der Heidelberger
Akademie der Wissenschaften)
ab 10/2006 Studium der Lateinischen Philologie als 3. Fach
04/2006-02/2012 Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung
ab 10/2005 Studium der Germanistik und Philosophie an der Albert-
Ludwigs-Universität Freiburg

 

SCHEIDEGGER, JULIA

Studium der Philosophie und Geschichte in Basel, 2012 Promotion über Michel Henry

SCHILLING, DENNIS

Hat Sinologie, Japanologie und Philosophie an den Universitäten Würzburg, Wuhan und München studiert und dort 1996 über das "Buch der Wandlungen" promoviert und 2004 in München mit einer Arbeit über den Buddhismus habilitiert. Honorarprofessor in Taiwan und außerordentlicher Professor an der Universität München.
Arbeitsgebiete: Philologie und Ideengeschichte Chinas sowie komparative Philosophie der Antike.

SCHLAUDT, OLIVER

geb. 1978, Studium der Physik in Heidelberg. Promotion in Philosophie ebenda. PostDoc an den Archives Henri Poincaré, Nancy. Habilitation in Heidelberg mit einer Arbeit über pragmatische Wahrheitstheorie.
Vertritt eine pragmatische Wahrheitstheorie.

SCHLITTE, ANNIKA

Inhaberin der Juniorprofessur mit dem Schwerpunkt Sozial- und Kulturphilosophie an der Universität Mainz (2017). Sie war zuvor Sprecherin des Graduiertenkollegs "Philosophie des Ortes" an der Katholischen Universität Eichstätt.

SCHMAUS, THOMAS

Prof. Dr. phil., Dipl.-Theol. Studium an der LMU und an der Hochschule für Philosohie in München sowie an der Universität Wien. 2009-2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 2013 Juniorprofessor für philosophische Antrophologie am Institut für philosophische und ästhetische Bildung sowie
Stellvertretende Leitung des Studium Generale an der Alanus-Hochschule in Alfter/Bonn.

SCHMIDT, DONAT

Lehrer für Philosophie, Ethik und Deutsch an Gymnasien, Mitarbeiter am Institut für Philosohphie der TU Dresden, Mitherausgeber der "Zeitschrift für Didaktik der Philosophie und Ethik".

SCHMIDT, INA

geb. 1973 in Flensburg, studierte Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg und forschte von1 1999-2004 über die Einflüsse der Lebensphilosophie auf das Denken Martin Heideggers. Um Leben und Philosophie nicht nur an der Universität zusammenzubringen, gründete sie 2005 die denkraeume, bietet seitdem Workshops und Seminare an, schreibt philosophische Sachbücher und ist als Referentin und freie Autorin für verschiedene Magazine tätig. Sie ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Mit ihrer Familie lebt, denkt und arbeitet sie in Reinbek bei Hamburg.Die Philosophie ist für sie der Versuch, sich selbst immer wieder ein neuer Anfang zu sein.
Näheres unter: www.denkraeume.net

SCHMIDT, KIRSTEN

Jahrgang 1972, Biologin und Philosophin, ab 2014 Koordinaorin des geistes. und gesellschaftswissenschaftlichen Bereichs des Alfred Krupp-Schülerlabors der Ruhr- Universität Bochum.
Arbeitsgebiet: Tierethik, Philosophie der Biologie.

SCHMIDT, STEPHAN

Studium der Philosophie, Religionswissenschaft und Sinologie an der FU Berlin. Promotion im Fach Philosophie 2004 mit einer Arbeit zur interkulturellen Hermeneutik und konfuzianischem Denken. Mehrere Jahre Mitarbeiter an der National Taiwan University.
Arbeitsschwerpunkte: Interkulturelle Philosophie und Ethik, moderner Konfizianismus.

SCHMIDT-BIGGEMANN, WILHELM

Arbeitsbereich Geschichte der Philosophie (Stiftungsprofessur) FU Berlin

http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we01/institut/mitarbeiter/professuren/schmidtbiggemann/index.html

schmibig(at)zedat.fu-berlin.de

Wilhelm Schmidt-Biggemann ist eine Stiftungsprofessur durch die Friedrich Stiftung in Hannover zuerkannt worden. Mit der Friedrich Seniorprofessur wird Schmidt-Biggemann seine Forschung und Lehre an der Freien Universität Berlin fortsetzen, wo er seit 1989 als Professor für Philosophie tätig ist. Die Seniorprofessur wird mit Honorarmitteln in Höhe von 25.000 Euro ausgestattet. Sie ist an ein Projekt gebunden, mit dem der Inhaber Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler einbeziehen und die internationale Kooperation stärken wird. Der Philosophiehistoriker forscht und unterrichtet im Rahmen der Seniorprofessur zum Thema „Geist und Technologie“.


Lebenslauf

Wilhelm Schmidt-Biggemann studierte von 1966 bis 1974 Philosophie, Literaturwissenschaft, Geschichte und Theologie an der Ruhr-Universität Bochum. 1974 beendete er sein Studium mit einer Dissertation zu „Maschine und Teufel. Jean Pauls Jugendsatiren nach ihrer Modellgeschichte“. Von 1974 bis 1976 forschte er an der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel zur frühen Neuzeit und zur Religionsphilosophie von Hermann Samuel Reimarus. Von 1976 bis 1979 war er Abteilungsleiter am dortigen Wissenschaftsprogramm.

Als Assistent am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin habilitierte Schmidt-Biggemann 1981 mit einer Arbeit zu „Topica universalis. Eine Modellgeschichte humanistischer und barocker Wissenschaft“. Seit 1989 ist Schmidt-Biggemann Professor für Philosophie an der Freien Universität Berlin. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Religionsphilosophie, Geschichte der Philosophie und Philologie in der Frühen Neuzeit, Geschichtsphilosophie, Geschichte der Metaphysik und Geschichte der politischen Philosophie.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Schmidt-Biggemann

Texte, Interviews

http://www.sfb-episteme.de/Listen_Read_Watch/Audiomitschnitte/Ringvorlesung_WS13-14/07_Schmidt-Biggemann/index.html

https://www.youtube.com/watch?v=3EwpYVIejUI

http://www.kath-akademie-bayern.de/tl_files/Kath_Akademie_Bayern/Veroeffentlichungen/zur_debatte/pdf/2012/04/Vortrag_Schmidt-Biggemann_debatte04_2012.pdf

SCHMITT, WERNER

Studium der Philosophie in Frankfurt, 1972 Promotion bei B. Liebrucks, 1977-1979 Habilitandenstipendium,, 1966-1981 letzter Assistent bei Liebrucks, 1984-2007 Lehrer am Evangelisch-lutzerischen Studienheim des Windsbacher Knabenchors.

SCHMORANZER, SEBASTIAN

Dr. phil., Universität Osnabrück

SCHMÜCKER, MARCUS

Studium der Indologie, Philosophie und Islamwissenschaft. Promotion 1997. Seit 1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens.

SCHNEIDER, HANS JULIUS

emeritierter Professor für Theoretische Philosophie an der Universität Potsdam.
AG: Wittgenstein
http://www.uni-potsdam.de/phi/forschung/ehemalige/hansjuliusschneider.html
Hans.Schneider@uni-potsdam.de

SCHNEIDEREIT, NELE

geb, 1978,  Studium der Germanistik, Philosophie und Soziologie in Köln und Berlin, Promotion zu Plessner und Tönnies, ab 2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Philosophischen Teilprojekt des Sonderforschungsbereiches 804 "Transzendenz und Gemeinsinn" der TU Dresden.

SCHNELL, MARTIN W.

Martin W. Schnell ist Universitätsprofessor für "Ethik im Gesundheitswesen" am Institut für Pflegewissenschaft und am Modellstudiengang Humanmedizin der Privaten Universität Witten/Herdecke. Er ist Sprecher der vom Wissenschaftsministerium NRW unterstützten interdisziplinären Forschungs-AG "Ethische Grundlagen der Wissenschaften der Heilberufe" und stellvertretender Vorsitzender der Ethik-Kommission des Instituts für Pflegewissenschaft.
Schnell ist studierter, promovierter und habilitierter Philosoph. Seine Lehr-, Forschungs- und Publikationstätigkeit gilt der Frage nach einer nichtexklusiven Ethik, die dazu beiträgt, dass kranke, pflegebedürftige und behinderte Menschen als Mitglieder unserer Gesellschaft angesehen und geachtet werden.
Publikationen (u.a.): Zugänge zur Gerechtigkeit (2001), Pflege und Philosophie (2002), Leib - Körper - Maschine. Interdisziplinäre Studien über den bedürftigen Menschen (2004).

SCHÖNBERGER, ROLF

Studium der Philosophie, Katholischen Theologie und Geschichte an der Universität München. Assistent am Lehrstuhl Spaemann. Seit dem WS 1996/97 Professor für Philosophie an der Universität Regensburg.

SCHÖNWÄLDER-KUNTZE, TATJANA

Studium der Philosophie, Logik, Wissenschaftstheorie und Psychologie in München, Promotion mit einer Arbeit über Sartre. 2014 Ernennung zur apl. Professorin. Aufsätze zu gendertheoretischen und wirtschaftsethischen Grundlagenfragen sowie an der Grundlegung einer "dekonstruktiven Ethik".

SCHOLZ, LEANDER

geb. 1969, Kulturwissenschaftler und Schriftsteller, Mitbegründer des Tropen Verlags und freier Mitarbeiter des Deutschlandfunks.Seit 2008 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM) der Bauhaus-Universität Weimar und Wissenschaftlicher Redakteur der im Felix Meiner Verlag halbjährlich erscheinenden Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung (ZMK). 2012 wurde er mit einer Arbeit zur Todesproblematik in der politischen Philosophie seit der Neuzeit an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar habilitiert.

SCHOTTE, DIETRICH

WS 2001 Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der Universität Leipzig
ab SS 2002 Studium der Philosophie, Germanistik und Logik / Wissenschaftstheorie an der Universität Leipzig
ab SS 2006 Studium der ev. Theologie an der Universität Leipzig
SS 2007 Abschluss des Studiums der Philosophie mit einer Magisterarbeit im Fach Philosophie "Zur Politischen Theologie in Thomas Hobbes' Leviathan" bei PD Dr. Thomas Kater und Prof. Pirmin Stekeler-Weithofer
Seit WS 2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Philipps-Universität Marburg am Lehrstuhl von Prof. Winfried Schröder
SS 2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Philipps-Universität Marburg am Lehrstuhl von Prof. Christoph Demmerling
WS 2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Philipps-Universität Marburg am Lehrstuhl von Prof. Christoph Demmerling
SS 2011 Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über "Die Entmachtung Gottes durch den Leviathan. Thomas Hobbes über Religion" bei Prof. Dr. W. Schröder (Betreuer u. Erstgutachter) und Prof. Dr. C. Demmerling (Zweitgutachter) [Datum der Disputation: 30.06.2011]
ab 2015 Professor für Praktische Philosophie, Universität Marburg (Vertretung)

Arbeitsschwerpunkte:
systematisch: politische Philosophie, Metaphysik, Philosophie der Religion (Religionsphilosophie, philosophische Theologie)
historisch: Frühe Neuzeit, Aufklärung, Moderne

Thesen:
Die meisten moralphilosophischen Ansäte schenken den siittlichen Normen keinerlei Beachtung. Zu Unrecht, wir sollten uns vielmehr die Frage stellen, welche Sitten denn wirklich die Bezeichnung „gute Sitten“ verdienen. Sittlice Normen kodifizieren bereits über die Festlegung von Umgangsformen jene sozialen Rollen, die für die Sozialisation der Gesellschaftsmitglieder entscheidend sind. Die kritische Prüfung der durch sittliche Normen definierten sozialen Normen ist deswegen unverzichtbar, weil sie unsere Entscheidungen auch in anderen Bereichen prägen (ARSP 2/2016)

SCHREIBER, ANNA

geb. am 6.12.1984, Studium der Philosophie, Kunstgeschichte und Germanistik an der Universität Heidelberg.
Arbeitsgebiete: Anthropologie, Existenzphilosophie.

SCHRÖER, CHRISTIAN


http://www.philso.uni-augsburg.de/de/lehrstuehle/philosophie/philosophie1/mitarbeiter/schroeer/

christian.schroeer@phil.uni-augsburg.de

Lebenslauf:
Schröer studierte von 1977 bis 1981 Philosophie an der Hochschule für Philosophie in München und katholische Theologie sowie Theaterwissenschaften an der Ludwig-Maximilian-Universität München.  Von 1998 bis 2006 war Schröer Professor für Philosophie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Seit 2006 ist Schröer Inhaber des Lehrstuhls für Philosophie mit Schwerpunkt Ethik an der Universität Augsburg.

neuere Publikationen:

Secondary-cause Autonomy and Divine Motivation, in: European Journal for Philosophy of Religion (EJPR), Vol. 8 (2016) – (Special Issue: Divine Motivation vs. Human Autonomy. Ed. by Godehard Brüntrup and Ludwig Jaskolla) – i.Dr.

Natürliches Gesetz und Dekalog bei Thomas von Aquin, in: Gliederungssysteme angewandter Ethik: Ein Handbuch. Nach einem Projekt von Wilhelm Korff, hrg. v. Wilhelm Korff und Markus Vogt, Freiburg im Breisgau (Herder) 2016, 198-219.

Gebot, Tugend, Pflicht – Die maßgeblich gewordenen normativen Orientierungsschlüssel angewandter Ethik, in: Gliederungssysteme angewandter Ethik: Ein Handbuch. Nach einem Projekt von Wilhelm Korff, hrg. v. Wilhelm Korff und Markus Vogt, Freiburg im Breisgau (Herder) 2016, 39-71.

SCHUBBACH, ARNO

Studium der Mathematik, Informatik und Philosophie in Darmstadt und Berlin; Diplom der Mathematik an der Humboldt-Universität zu Berlin 1999; ebenda Promotion im Fach Philosophie 2005 mit der Arbeit "Subjekt im Verzug. Zur Rekonzeption von Subjektivität mit Jacques Derrida"; 2013 Habilitation an der Universität Basel im Fach Philosophie mit der Schrift "Die Genese des Symbolischen. Zu den Anfängen von Ernst Cassirers Kulturphilosophie".
Von Herbst 2005 bis August 2009 PostDoc bei eikones; von September 2009 bis August 2013 neben Michael Hagner Leiter des Moduls "Wahrnehmung, implizites Bildwissen und Erkenntnis"; seit September 2009 FAG-Assistenzprofessor "Theorie der Bilder" an der Universität Basel und Leiter des eikones-Graduiertenkollegs "Das Bild als Artefakt".

Forschungssschwerpunkte: Geschichte der Philosophie seit dem 18. Jahrhundert; die Entwicklung der nachkantischen Philosophie im Zusammenhang mit Kunst- und Wissenschaftsgeschichte; Kulturphilosophie vom 19. Jh. bis heute; Theorie und Geschichte der Darstellung und ihrer Medien; Bild- und Zeichentheorie; Theorien von Subjektivität und Sozialität vor allem in der französischen und deutschen Philosophie.
http://eikones.ch/nc/personen/detail/person/49/Arno_Schubbach.html


SCHUBBE, DANIEL

Dr. phil., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der FernUniversität Hagen, Vorstandsmitglied der Schopenhauer-Gesellschaft.
daniel.schubbe(at)fernuni-hagen.de

SCHÜRMANN, EVA

Professorin für Philosophie an der Universität Magdeburg. Mitherausgeberin der "Allgemeinen Zeitschrift für Philosophie"
Positionen: Durch die Vernetzung von menschlichen Lebensformen mit Apparaten und Artefakten kann Grenze zwischen Natürlichem und Technischem nicht mehr als eine ontologisch getrennter Seinssphären beschrieben werden. Wir laufen hier Gefahr, mit falschem Vokabular, abgestandenen Gegensäten und undifferenzierten Oberbegriffen zu operieren

SCHÜRMANN, VOLKER

Professor für Philosophie an der Sporthochschule Köln.

Positionen:

Menschenwürde: Dass die Würde des Menschen unantastbar ist, ist eine Rechtstatsache und gilt damit kategorisch und verbindlich. In diesem Sinne ist die Würde unverlierbar – zugleich wissen wir darum, dass der Mensch seine Würde verlieren kann, sei es durch Entwürdigungen, sei es durch unwürdiges Benehmen. Für Volker Schürmann, Profes-sor für Philosophie an der Deutschen Sporthochschule Köln, steht auf der einen Seite eine Tatsache rechtsverbindlicher Geltung, auf der anderen Seite ein empirischer Befund. In dieser Trennung von Geltung und Empirie sieht er ein Problem, das dann entsteht, wenn wir fragen: warum und inwiefern eine Rechtstatsache gilt. Denn es besteht hier nach seiner Ansicht die singuläre Tatsache eines „Fürwahrhaltens ohne Gründe“, eine Art transzendent-ewige Vollmacht – aber eine solche ist in der Moderne nicht mehr zu haben. Wer für eine solche plädiert - Schürmann nennt als Beispiele Höffe und Honnefelder – betreibt Verharmlosung. Auch die Sklaven der An-tike wären dann schon Würdige gewesen. Wer aber die „ewige“ Vollmacht in ein Jemanden-Würdigen auflöst, der leugnet, dass man nur diejenigen, die den gesell-schaftlichen Status der Würdigen schon haben, würdigen oder entwürdigen kann. Schürmann fordert, um dem Dilemma entrinnen zu können, eine Abkehr von der Substanz-Akzidens-Ontologie hin zu einer Prozess-Ontologie. Denn den gesellschaft-lichen Status des Würdigen gibt es nur im Vollzug – als gegen die Erfahrungen vielfältiger Entwürdigungen deklarierter und politisch umkämpfter Status.
DZfPh 5/2014

SCHULTHEISS, CARLO

Gymnasiallehrer für Deutsch, Gemeinschaftskunde, Philosophie und Ethik in Singen. Lehrbeauftragter für Philosopphie/Ethik am Seminar in Rottweil und an der Universität Konstanz.

SCHULZ, THOMAS

Juniorprofessor für Theoretische Philosophie an der Universitt Hamburg. Schulz hat in Oldenburg Philosophie, Politikwissenschaft und Germanistik, 2001-2005 in Hamburg Mathematik sund 2005-2007 in Oxford Philosophie studiert und mit dem Bachelor of Philosophy abgeschlossen. 2007-2011 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität und Mitglied der Phlox-Forschungsgruppe. Nach seiner Promotion 2011 war er Mitglied der  Logos-Forschungsgruppe an der Universität Barcelona. Ab 2013 bis zu seiner Berufung nach Hamburg war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Tübingen.2017 erschien sein Buch Counterfactuals and Probability in der Oxford University Press.

SCHULZ, REINER

apl. Professor, Dr. rer. nat. Professor für die Fachdidaktik der Philosopie und Werte und Normen am Institut für Philosophie der Universität Oldenburg. Mitherausgeber einer Jaspers Gesamtausgabe, Geschäftsführer der Oldenburger "Karl Jaspers Vorlesungen zu Fragen der Zeit" und des Studium fundamentale.
reinhard.schulz@uni-oldenburg.de

SCHWEDA, MARK

geb. 1975, Dr. phil., PD., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik und Geschichte der Universität Göttingen.
Arbeitsgebiet: Praktische Philosophie, Philosophiegeschichte

 

SCHWEIDLER, WALTER

Von 2000 bis 2009 Professor für Praktische Philosophie an der Universität Bochum. Danach Inhaber des Lehrstuhls für Philosophie an der Katholischen Universität Eichstätt.







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