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Kongresse

13.11.2017 Druckversion  |  Schrift: vergrößern verkleinern 

Tagungen

Eine Uebersicht über Veranstaltugen ausserhalb dem Universitätsbereich, etwa über
philosophische Cafes und Vorträge finden Sie hier:

http://www.philosophischeveranstaltungen.de/

Internationale Tagungen:

http://philevents.org/events

 

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9. Bieler Philosophietage

Donnerstag

16. November 2017 Restaurant St. Gervais (le Singe)

19.30 - 22.00

Philosophy Slam (bilingue) Mit/avec SRF Kultur

Samstag

18. November 2017 Stadttheater Biel / Théâtre municipal, Bienne traduction simultanée / Simultanübersetzung

09.00 - 09.10 Begrüssung / Accueil

9.10 - 10.00 Ursula Renz Das Ich im Wir

Warum die erste Person Singular im Reden über Identität nicht ohne Gewalt übergangen werden kann

10.20 - 11.10

Alain Renaut et Marie-Pauline Chartron La fragilité du Nous. Nous et eux, nous et elles

11.30 - 12.20 Hartmut Rosa

Weltreichweitenvergrößerung und Welt-verlust – die Dialektik von Resonanz und Entfremdung

dimanche

19 novembre 2017 Farel Saal

10.00 - 11.30 Julian Sartorius

Schlagzeuger und Klangforscher Konzert und Gespräch über Grenzen der Sprache und der Musik Traduction: Roger Hiltbrunner

 vendredi

17 novembre 2017 Filmpodium Biel / Bienne

19.30 - 21.30

« Un Juif pour l’exemple » von

Jacob Berger (2016, deutsche Untertitel) Discussion avec le régisseur

14.00 - 15.30

Atelier 1, Wyttenbachhaus: «Die Welt zum Singen bringen»

Ursula Renz und Hartmut Rosa im Gespräch mit Angelica Baum und Markus Waldvogel

Atelier 2, Wyttenbachhaus: Justice, sphère privée et genre

Alain Renaut et Marie-Pauline Chartron en discussion avec Marc-André Weber

16.00 - 17.30

Atelier 3, Wyttenbachhaus: Das «digitale Wir» erschaffen

Adrienne Fichter und Adrian Rauchfleisch im Gespräch mit Markus Christen

 

Atelier 4 Wyttenbachhaus: Das «Wir» der Paraden Yann Laville, Thomas Giudici

 

19.30 - 22.00

Les Caves

Ausklang des Tages / Fin de la journée

 Abschluss und Aperitif Clôture et apéritif

 

Informationen / Anmeldung: www.philosophietage.ch Informations / Inscription: www.journees-philo.ch-

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16. November


WORKSHOP: Reflective Equilibrium in Logic and Philosophy of Science
16 November 2017, 10:15-17:45
Universitaet Bern, Switzerland

* Claus Beisbart (Bern): What is Reflective Equilibrium? A Fresh Look
Based upon a Formal Model

* Jaroslav Peregrin (Prag): Reflective Equilibrium and the Conventionality
of Reasoning

* Stewart Shapiro (Ohio State University): Science and Logic: Logic and
Science

* Vladimir Svoboda (Prag): Deontic Logic in Search of Reflective
Equilibrium -- A Case Study

Please register at: http://www.sgslps.ch/upcoming.

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16./17. November

 

Technik – Macht – Gewalt Günther Anders und die Politik / das Politische

Universität Freiburg, Haus zur Lieben Hand

 16.11.2017 12:30 - 18.11.2017 14:00

Text: Günther Anders, der in den 1920er Jahren bei Husserl und Heidegger in Freiburg studiert hat, zählt zu den einflussreichsten Philosophen und Kulturkritikern der Nachkriegszeit. Bekannt ist er vor allem für seine frühen Arbeiten zum Fernsehen, zur Atombombe und zur "Antiquiertheit des Menschen" (so der Titel seines zweibändigen Hauptwerks). Die internationale Tagung mit Vortragenden aus sieben Ländern widmet sich dem in der Forschung bisher unterbelichteten Aspekt des Politischen / der Politik im vielgestaltigen Werk des 1992 in Wien verstorbenen Wahl-Österreichers. Sie ist die größte wissenschaftliche Tagung zu Günther Anders seit 1992.

 http://www.guenther-anders-gesellschaft.org/veranstaltungen/guenther-anders-tagung-2017/

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10. November

 

Wir müssen leider draussen bleiben!? Philosophie gendersensibel lehren in Schule und Hochschule

IUniversität Bielefeld, Abteilung Philosophie

 10.11.2017 12:30 - 18:30

Philosophieren ist Denken. Lesen, Schreiben und Diskutieren gehört natürlich auch dazu. Aber all diesen Tätigkeiten ist gemeinsam, dass im Prinzip jede Person sie ausüben kann, gleichgültig welchen Geschlechts. – So jedenfalls kommt philosophisches Tun oft daher, als etwas, für das es nur einen halbwegs klaren Kopf braucht, während alles Weitere irrelevant ist. Ist das aber tatsächlich so? Macht es nicht doch einen Unterschied, ob Männer oder Frauen oder Trans*personen oder Genderneutrale oder Queere denken? Und müsste man diese Unterschiede im philosophischen Tun nicht berücksichtigen? Fragen wie diese werden, jedenfalls mit Bezug auf Männer und Frauen, spätestens seit Aufkommen der feministischen Philosophie in der akademischen Philosophie diskutiert. Sie sind aber von dort weder in die grundsätzliche Auffassung von Philosophie noch in die philosophische Praxis vorgedrungen. Dabei spielen sie eine zentrale Rolle auch für die Frage, wie Philosophie überhau! pt gelehrt und gelernt werden kann. Deshalb möchten wir uns damit auf dem diesjährigen Jahrestreffen der Society for Women in Philosophy e.V. (SWIP) in Bielefeld beschäftigen. Dazu laden wir alle Interessierten herzlich ein. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung per E-Mail wird aber gebeten.

http://www.uni-bielefeld.de/philosophie/ereignisse/SWIP/SWIP-Bielefeld2017-Plakat.pdf

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22./23. November

Kategoriendeduktion in der Klassischen Deutschen Philosophie

 

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Internationales Zentrum für Philosophie / NRW

Poppelsdorfer Allee 28, 53115 Bonn

 

Elena Ficara: Transzendentale Deduktion als philosophische Begründung

Markus Gabriel: Was ist eigentlich eine Kantische Kategorie?

Klaus Düsing: Gibt es eine Kantische Kategorienentwicklung aus der Einheit des „Ich denke“?

Reinhard Hiltscher: Funktionale Reflexivität, Apperzeption und Selbstbewusstsein in Kants transzendentaler Deduktion der Kategorien

Gaetano Basileo: Geschichte des Selbstbewusstseins als Deduktion des Begriffs der Wissenschaft? Zum Übergang der Phänomenologie in die Logik

Lars Heckenroth: Methodische Dimensionen des Anfangs von Hegels Logik

Sebastian Rödl: Zum Begriff und zur Wirklichkeit reiner Erkenntnis

Klaus Erich Kaehler: Transzendentale Deduktion der Kategorien: Kant und Hegel

Nicolas Bickmann: Kategoriendeduktion bei Fichte

Wilhelm Metz: Der Streit um das „Subjekt“ – Luhmann versus Kant 

James Conant: Warum Kant kein Kantianer ist

 

Sofern Kategorien grundlegende Bestimmungen für Denken und Anschauen sind, stecken sie den Rahmen möglicher Erkenntnis und ihrer zugehö¬rigen Gegenstände ab. Wie in einem Netz ist unser Denken in ihnen aufgehoben. Die vier gro¬ßen Denker des deutschen Idealismus waren sich zwar noch darin einig, dass diese Grundbestim¬mungen einer Deduktion bedürfen, doch die Ei¬nigkeit hört bald schon bei fundamentalen Fragen auf: Welche und wie viele Kategorien gibt es? – In Hegels Logik kann man immerhin 77 Katego¬rien zählen. – Welche Bedeutung und systemati-sche Rolle sollen Kategorien haben? Bilden sie eine hierarchische oder koordinative Ordnung im Denken? Auch hinsichtlich der Methode der De¬duktion herrscht Uneinigkeit: Soll man sich am juristischen Rechtfertigungsbegriff orientieren und damit begnügen, aufzuweisen, dass wir Kategorien verwenden müssen/dürfen, wenn Anschauungen objektive Bedeutung haben sol¬len? Soll man Kategorien aus einem Prinzip her¬leiten? Ist – wie bei Fichte – das Ich dieses Prin¬zip? Oder sollte man – wie z.B. Schelling mit der „Wechselwirkung“ im System des transzenden¬talen Idealismus – eine grundlegende Kategorie ausmachen, aus der die anderen hergeleitet wer¬den? Oder erzwingt eine Deduktion ein logisches System, bei dem sich Kategorien dialektisch auf ein einheitliches Ziel hin entwickeln? Diesen Alternativen wird auf der Tagung ergebnisoffen nachgegangen.

 Mittwoch, 22. November 2017, 9:30-18:00 Uhr

Donnerstag, 23. November 2017, 9:00-16:00 Uhr

 

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.

Veranstalter: Rainer Schäfer, Lars Heckenroth, Nicolas Bickmann

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23.-25. November, Katholische Akademie Berlin

 

Was gilt?

Symposium zu Hans Jonas,

 

 14.30 Uhr Get together

15.00 Uhr Eröffnung: Joachim Hake, Berlin

Grußwort: Prof. Dr. Christoph Markschies, Berlin

Einleitung: Dr. Dr. Thomas Bausch, Berlin

SEKTION I: Hinführung. Hans Jonas als Philosoph des 20. Jahrhunderts

Moderation: Dr. Dr. Thomas Rusche

16.00 Uhr Biographische Notizen zu Hans Jonas

PD Dr. Jürgen Nielsen-Sikora, Siegen

Hans Jonas in der zeitgenössischen Kritik.

Ein philosophischer Überblick.

Prof. Dr. Michael Bongardt, Siegen

Präsentation des Videos der Ehrenpromotion von

Hans Jonas an der FU Berlin

Dr. Dr. Thomas Bausch, Berlin

18.00 Uhr Imbiss

19.30 Uhr Abendvortrag Prof. Dr. Wolfgang Huber, Berlin

Ehrfurcht vor dem Heiligen. Zur Aktualität

des „Prinzips Verantwortung“ (Eintritt frei)

21.00 Uhr Empfang

Was gilt? Symposium zu Ehren von Hans Jonas

Prof. Dr. Wolfgang Huber

© Lena Uphoff

STUDIENTAG | Donnerstag, 23. November 2017

Tel.: (030) 28 30 95-0,

Fax: (030) 28 30 95-147

information@katholische-akademie-berlin.de

www.katholische-akademie-berlin.de

Tagungsgebühr: 75,- € (ermäßigt für Studenten: 35,- €)

Katholische Akademie in Berlin e. V.

Sekretariat

Hannoversche Straße 5

10115 Berlin

Fax an: (030) 28 30 95-147

E-Mail an: information@katholische-akademie-berlin.de

Was gilt? Symposium zu Ehren von Hans Jonas

An folgender Veranstaltung nehme/n ich und zusätzlich .......... Person/en teil:

Symposium vom 23.-25. Nov. 2017 | Tagungsgebühr: 75,- € (für Studenten: 35,- €)

Abendvortrag am 23. Nov. 2017 | Prof. Dr. Wolfgang Huber (kostenfrei)

Abendvortrag am 24. Nov. 2017 | Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff (kostenfrei)

NAME / VORNAME

STRASSE / POSTFACH

PLZ / ORT

TELEFON E-MAIL

SEKTION II: Verantwortung als philosophische Kategorie.

Entdeckung eines Grundbegriffs

Moderation: Prof. Dr. Michael Bongardt

9.00 Uhr Einige analytische Bemerkungen zu Jonas‘

Verantwortungskonzept

Prof. Dr. Hans Lenk, Karlsruhe

Der Gottesbegriff nach Auschwitz

Prof. Dr. Micha Brumlik, Berlin

11.00 Uhr Kaffeepause

SEKTION III: Hans Jonas und die Berliner Diskursethik

Moderation: Dr. Jens Peter Brune

11.30 Uhr Die Diskursethik und der Neoliberalismus

Prof. Dr. Smail Rapic, Wuppertal

Was gilt? Du bist Mitbeteiligter und Diskurspartner.

Seid mitverantwortlich!

Prof. Dr. Dietrich Böhler, Berlin

13.30 Uhr Imbiss

14.30 Uhr Podiumsgespräch

Idee der Zukunftsverantwortung – nach 50 Jahren

Diskursethik und 25 Jahren Berliner Diskurs mit Hans Jonas

Prof. Dr. Dietrich Böhler, Prof. Dr. Michael Bongardt,

Prof. Dr. Hans Lenk

16.00 Uhr Kaffeepause

16.30 Uhr Vorstellung der Hans-Jonas-Edition

Prof. Dr. Michael Bongardt, Bernadette Böhler-Herrmann, Berlin

18.00 Uhr Abendessen

19.30 Uhr Abendvortrag Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff, Freiburg

Die Anerkennung der Freiheit. Menschenwürde, Forschungsfreiheit

und Lebensschutz in der säkularen Gesellschaft (Eintritt frei)

21.00 Uhr Wein & Brezeln

Freitag, 24. November 2017

SEKTION IV: Kontexte. Verbindlichkeit und Reflexion

Moderation: Dr. Stephan Steiner

9.00 Uhr Zur sprachpragmatischen Transformation

von Kants «höchstem Punkt» (KrV B134)

Prof. Dr. Audun Øfsti, Trondheim

Die Achillesferse des reduktiven

Naturalismus

Prof. Dr. Jon Hellesnes, Tromsø

11.00 Uhr Kaffeepause

SEKTION V: Zukunftsverantwortung in der

Marktwirtschaft,

Moderation: Dr. Dr. Thomas Bausch

11.30 Uhr Das Prinzip Verantwortung. Ein neuer

Imperativ für Wirtschaft & Unternehmen

Prof. Dr. Michael Aßländer, Dresden

Glaubwürdigkeit – Aspekte einer finanziellen

Zukunftsethik

Prof. Dr. Chris Doude van Troostwijk, Amsterdam

Zukunftsverantwortung im Digitalzeitalter

Dr. Dr. Thomas Rusche, Berlin

13.30 Uhr Ausklang und Imbiss

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24. November

 

Kritische und Feministische Theorie

Ein Workshop zu Ehren von Regina Becker-Schmidt

24. November 2017

9.30 Uhr bis 17 Uhr

Institut für Sozialforschung, Senckenberganlage 26, Raum I

Das Werk Regina Becker-Schmidts steht für die Verbindung von Kritischer Theorie in der

Frankfurter Tradition und Feministischer Theorie. Zunächst Mitarbeiterin am Institut für

Sozialforschung und Assistentin bei Theodor W. Adorno, später Lehrstuhlinhaberin am

Institut für Soziologie und Sozialpsychologie der Universität Hannover, wurde sie in den

1970er und 1980er Jahren zu einer der Hauptvertreterinnen der Feministischen Theorie.

Eines ihrer besonderen Verdienste besteht darin, sich kritisch mit der Leerstelle der

Geschlechterverhältnisse in der Fankfurter Schule befasst zu haben und zugleich die sich

entwickelnden feministischen Theorien auf das Erbe der Kritischen Theorie zu verweisen.

Anders würden diese ihrer gesellschaftskritischen Aufgabe nicht gerecht werden können.

Regina Becker-Schmidts 80. Geburtstag in diesem Jahr nimmt das Institut für Sozialforschung

zum Anlass, sich im Rahmen eines eintägigen Workshops mit dem Verhältnis von Kritischer

Theorie, Feministischer Theorie und Geschlechterforschung auseinanderzusetzen. Ein

Vortrag von Gudrun-Axeli Knapp zur Würdigung ihres Lebenswerkes sowie kurze Referate

von eingeladenen Gästen aus verschiedenen Forschungsbereichen, auf die Regina Becker-

Schmidts empirische und theoretische Arbeiten wesentlichen Einfluss hatten, werden den

Ausgangspunkt zu einer intensiven Diskussion bilden. Der Workshop hat dabei insbesondere

auch einen Dialog zwischen den Generationen zum Ziel, um das mitunter spannungsreiche

Verhältnis und den gegenwärtigen Stand der Debatte zwischen Kritischer und Feministischer

Theorie auszuloten.

Zum Auftakt wird Regina Becker-Schmidt selbst am 23. November 2017 um 18 Uhr einen

öffentlichen Vortrag an der Goethe-Universität (Campus Bockenheim, Hörsaal IV) halten.

Organisation: PD Dr. Stephan Voswinkel und Dr. Sarah Speck.

Aufgrund begrenzter räumlicher Kapazitäten am IfS ist die Zahl der Teilnehmenden am

Workshop am 24. November2017 begrenzt.

Um baldige Anmeldung wird gebeten: s.speck@em.uni-frankfurt.de

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24. November

Digital Humanities am Beispiel des Center for the History of Women  
Philosophers and Scientists

Wir vom Center for the History of Women Philosophers and Scientists  
laden herzlich ein, unser einjähriges Bestehen zu feiern. Die  
Veranstaltung wird mit einem Vortrag von Dr. Rodney Parker und Niklas  
Olmes, mit dem Titel „Digital Humanities am Beispiel des Center for  
the History of Women Philosophers and Scientists“ mit anschließender  
Diskussion beginnen. Der Vortrag gibt einen Überblick über einige der  
derzeit laufenden Projekte im Centre HWPS, insbesondere im Hinblick  
auf die Arbeit mit den Manuskripten von Émilie Du Châtelet, Hedwig  
Conrad-Martius und Gerda Walther. Wir werden unsere Vision von  
forschungsorientierten digitalen Projekten vorstellen und wie wir  
digitale Hilfsmittel einsetzen, um unsere Forschung zu unterstützen  
und zu verbessern.

Der Vortrag findet am Dienstag den 24. November, um 16:00 Uhr im  
Rahmen der „Ringvorlesung Digitale Kultur- und Geisteswissenschaften“  
im Hörsaal H7 statt. Unmittelbar nach dem Vortrag wird es einen  
kleinen Empfang mit Wein und Snacks geben. Alle Interessierten sind  
herzlich willkommen. Wir hoffen, dass Sie mit uns gemeinsam diesen  
wichtigen Meilenstein und die Zukunft des Centers feiern!

Zeit: 16: 00-18: 00 Uhr.
Ort: Hörsaal H7, Universität Paderborn
Vortragende: Prof. Dr. Ruth Hagengruber, Dr. Rodney Parker, Niklas Olmes

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24./25. November

Norms and Capacities in Epistemology

November 24–25, 2017 – Freie Universität Berlin

Theme This workshop brings together work from various debates in epistemology

such as virtue epistemology and epistemic capacities, know-how and

skill, epistemic normativity and the social epistemology of expertise and

competence.

Organized by Barbara Vetter (Berlin) & David Löwenstein (Frankfurt)

Venue Thielallee 43, D-14195 Berlin

Registration The workshop is free and open to all. To register, please contact David

Löwenstein at loewenstein@em.uni-frankfurt.de.

Friday, 24 November 2017

16:30 Tea & Coffee

17:00 – 18:15 Yuri Cath (La Trobe)

Know How and Skill: The Puzzles of Priority

18:45 Drinks & Dinner at Luise, Königin-Luise-Straße 40

Saturday, 25 November 2017

9:30 Tea & Coffee

10:00 – 11:15 Simona Aimar (Oxford)

Skills as Sciences in Aristotle

11:15 Tea & Coffee

11:45 – 13:00 David Löwenstein (Frankfurt)

Knowledge-wh and Epistemic Competence

13:15 Lunch at Coffee Cross, Thielallee 34

15:00 – 16:15 Katherine Dormandy (Innsbruck)

How (Not) to Believe on Authority

16:15 Tea & Coffee

16:45 – 18:00 Timothy Williamson (Oxford)

Norms of Belief: Structure

18:45 Drinks & Dinner at Alter Krug, Königin-Luise-Straße 52

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24./25. November

 

 The Concept of Will in Classical German Philosophy

LMU München

 24.11.2017 13:00  -  25.11.2017 15:30

Text: During the period of Classical German Philosophy, the concept of the will undergoes important transformations. While Kant identifies the will with pure practical reason, Fichte introduces, in the wake of Reinhold, an originally biological concept of drive into his ethical theory, thereby expanding on the Kantian notion of the will. Schelling and Schopenhauer take a step further and comprehend the will either as a primal being (Schelling) or as a blindly striving, non-rational force (Schopenhauer). Thus, the history of the will is marked by a complex set of tensions between rational and non-rational aspects of practical volition. The aim of this conference is to look into this development and to inquire into the relation between the will and the related concepts such as “practical reason”, “drive”, “incentive”, “choice”, “lower and higher appetitive faculty”, “decision”, “intelligible deed”, and “action”. Contributions will be on philosophers such as Kant, Reinhold, Fichte, Schelling, Hegel, Schopenhauer, as well as lesser known figures of the Aetas Kantiana.

 http://www.will2017.philosophie.uni-muenchen.de/index.html

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24.-26. November

 

 

24. - 26. November

  Workshop Wissen-Verstehen-Erklären

Ein Workshop mit freundlicher Unterstützung der DFG vom 24. – 26. November 2017 in Dresden

Einleitung

In den letzten Jahren ist der Begriff des epistemischen Verstehens mehr und mehr in den Fokus erkenntnistheoretischer Debatten gerückt, wobei offen ist, welche Formen des Verstehens am bedeutsamsten sind: Verstehen-warum, Verstehen-dass oder objektuales Verstehen. Einige Beiträger in dieser Debatte behaupten, dass Verstehen und nicht Wahrheit oder Wissen das Ziel unserer Erkenntnisbestrebungen (auch in den Wissenschaften) sei. Verstehen scheint demnach einen höheren epistemischen Wert zu besitzen als Wahrheit oder Wissen. Andere Philosophen bestreiten diese These energisch und argumentieren dafür, dass Verstehen generell (zumindest aber Verstehen-warum) auf propositionales Wissen reduzierbar sei. 

Eine zentrale Rolle bei Reduktionisten und Nicht-Reduktionisten spielt der Zusammenhang von Verstehen und Erklärung. Einige Merkmale von Verstehen wie z.B. Faktivität werden eher (wenngleich nicht ausnahmslos) akzeptiert, andere Merkmale wie die Resistenz in Gettier-Szenarien sind mittlerweile umstritten. Unklar ist auch die Rolle, die das Erfassen von Zusammenhängen und Abhängigkeiten für Verstehen spielt. Fällt es mit Erklärung zusammen oder wird damit (vor allem in manipulatorischen Ansätzen) eine epistemische Fähigkeit eigenen Rechts benannt? Eine wichtige Rolle spielt auch die Transparenz von Verstehen und die Tatsache, dass Verstehen offenbar keine testimoniale Quelle von Erkenntnis sein kann. Darüber hinaus scheint Verstehen auch nicht von „defeated evidence“ angreifbar zu sein.  Brandneu ist die radikale These, Verstehen sei ohne die Merkmale der Rechtfertigung und sogar ohne vollständiges Überzeugtsein zu konzipieren.

Vortragende und Arbeitstitel

01.Christoph Baumberger (Zürich): „Verstehen anhand von Theorien. Ein Explikationsvorschlag“

02.Sven Bernecker (Köln): „Wann generiert Falschheit Wissen?“

03.Anna-Maria Eder (Boston): „Der Wahrheit nicht verpflichtet“

04.Thomas Grundmann (Köln): „Epistemische Dynamik des Glaubens jenseits von Verstehen“

05.Frank Hofmann (Luxemburg / Saarbrücken): „Verstehen und Wissen von Erklärungen“

06.Joachim Horvath (Köln): "Verstehen und radikale Revidierbarkeit"

07.Christoph Jäger (Innsbruck): „Epistemisches Vertrauen“

08.Christoph Kelp (Glasgow): “Inquiry, Knowledge and Understanding”

09.Dirk Koppelberg (Berlin): „Objektuales Verstehen, moderate Faktivität und Glauben“

10.Tim Kraft (Regensburg): „Kripkes Wittgenstein und die Epistemologie des Sprachverstehens“

11.Insa Lawler (Duisburg-Essen/Salzburg): „Reduktionismus bezüglich Verstehen-warum im Lichte der Mehrstufigkeit von Gründen“

12.Pedro Schmechtig (Dresden): „Verstehen-warum und testimoniale Autorität“

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1. Dezember

NEW PERSPECTIVES ON SELF-DECEPTION, BIASED BELIEF & AUTOMATIC ACTION

 

1st December 2017, 09:00 – 18:00

 Ruhr-University Bochum (Germany)

 Venue: RUB, GA 04/187 (Mercator)

 

 Scientific Organizers: Albert Newen & Francesco Marchi

 Institute for Philosophy II, Ruhr-University Bochum

 MERCUR Mercator Research Center Ruhr

 

This workshop, hosted by the Ruhr University of Bochum, serves as the

 inaugural event of the collaborative research project led by Prof.

 Albert Newen (Ruhr University Bochum), Prof. Katja Crone (University of

Dortmund) and Prof. Neil Roughley (university of Duisburg-Essen). This

 interdisciplinary research project, funded by the Mercator Foundation,

 focuses on processes in thinking and behaviour that are automatic,

 insofar as one may not voluntarily initiate or control them. The project

 is mainly anchored in Philosophy, but with a close connection with the

 latest experimental findings in Psychology and Neuroscience. The

 workshop includes two external keynote speakers and is divided into two

 main sessions. The morning session opens with an introductory keynote

 talk by Alfred Mele and presents the three thematic frameworks of the

 research group, namely Self-deception (Bochum), Biased belief formation

 and maintenance (Dortmund), and automatic action and habits

 (Duisburg-Essen). The afternoon session focuses on Self-deception, which

 is the thematic framework of the host institution, and will include a

 concluding Keynote talk by Ryan McKay.

 

Speakers:

 

 Katja Crone (University of Dortmund)

 Flavia Felletti (University of Duisburg-Essen)

 Francesco Marchi (Ruhr University Bochum)

 Ryan McKay (Royal Holloway University London)

 Alfred Mele (Florida State University)

 Albert Newen (Ruhr University Bochum)

 Neil Roughey (University of Duisburg-Essen)

 Anna Welpinghus (University of Dortmund)

 

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Mathematik, Logik und Sprache bei Schopenhauer

FernUniversität in Hagen, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen, KSW Raum 4+5

7./8.12.2017 16:00

 Die Tagung wird von dem zunehmenden Interesse an der Logik, Mathematik und Sprachphilosophie Schopenhauers motiviert. Bis vor wenigen Jahren war kaum bekannt, dass Schopenhauer sich intensiv mit mathematischen Beweisverfahren, Logikdiagrammen und mit Problemen der modernen Semantik beschäftigt hat. Sowohl die Fokussierung auf die Begriffslehre, Hermeneutik und Euler-Diagramme in Schopenhauers Hauptwerken und Vorlesungen (Die Vierfache Wurzel des Satzes vom Grund, Die Welt als Wille und Vorstellung, Philosophische Vorlesungen) als auch deren Verknüpfung mit modernen Forschungsbereichen wie bspw. der proof without words-Bewegung, diagrammatic reasoning oder kontextuelle Semantik haben in den letzten Jahren die Aktualität vieler Ideen Schopenhauers gezeigt. Besonders seine Kritik an Euklids „Mausefallenbeweisen“, seine Frage nach der Rechtfertigung deduktiver Schlüsse, aber auch Schopenhauers Beziehung zu den Bedeutungstheorien Wittgensteins sind in der Forschung umstritten.

Links: file:///C:/Users/Lemanski/Downloads/3867%20Flyer%20SchopenhauerTagung.pdf http://blog.fernuni-hagen.de/euler-venn-diagrams/mlls

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7.-9. Dezember


 150 Jahre „Das Kapital. Zur Kritik der politischen Ökonomie“. Zur Aktualität der Marxschen Kapitalismuskritik


Termin: 7. bis 9. Dezember
Ort: Karl-Marx-Haus Trier
Organisation: Dieter Hüning, Michael Städtler, Gideon Stiening
Kontakt: huening@uni-trier.de
Beginn der Tagung Do. 15.00 Begrüßung der Teilnehmer durch Dieter Hüning, Michael Städtler und Gideon Stiening
Donnerstag, 7. Dezember 2017


I. Zur Aktualität der Marxschen Kritik der Politischen Ökonomie
15.15-16.15: Dr. Franz Hespe (Marburg): Was ist falsch am Kapitalismus? 16.15-17.15: Dr. Maxi Berger (Oldenburg): Warum Arbeit nicht frei macht. Wert-substanz und Herrschaft im Marxschen Kapital
17.15-17.45 Kaffeepause
17.45-18.45: Dr. Eva Bockenheimer (Köln): Zur zunehmenden Proletarisierung in der Gegenwart
Freitag, 8. Dezember 2017 9.00-10.00: Prof. Dr. Hans-Georg Bensch (Oldenburg): Ist das 13. Kapitel Maschi-nerie und Große Industrie in Kapital Bd. 1 veraltet?
10.00-10.30 Kaffeepause
II. Das Kapital und die Analyse der ökonomischen Verhältnisse
11.00-12.00 Dr. Holger Glinka (Bochum): Die Ökonomisch-philosophischen Manu-skripte als Ausgangspunkt der Marxschen Kritik der Politischen Ökonomie
12.00-13.00 Prof. Dr. Manfred Baum (Wuppertal): Die Wertformanalyse in der Erst-auflage des Kapital von 1867
Mittagspause 13.00-14.30
14.30-15.30 Dr. Oscar Cubo (Hagen): Arbeitskraft als Ware. Überlegungen im Anschluss an Kant und Marx 15.30-16.30 Dr. Henny Blomme (Löwen): Die Verwandlung von Mehrwert und Mehr-wertrate in Profit und Profitrate
II. Die dialektische Methode und die Kritik der Politischen Ökonomie
16.30-17.30: Franz Heilgendorff (Dresden): Die Kategorienproblematik im Anschluss an das Kapital
17.30-18.30 apl. Prof. Dr. Dieter Hüning (Trier): Was leistet die dialektische Methode in der Kritik der Politischen Ökonomie  Zur Kritik der methodologischen Kapital-Rezeption
20.00 Abendvortrag
PD Dr. Martin Bondeli (Fribourg): Zur Aktualität von Marx' Methode der Kritik der politischen Ökonomie
III. Perspektiven der Marxschen Kritik
Samstag, 9. Dez. 2017 10.00-11.00: Dr. Frank Kuhne (Hannover): Zur Kritik der marxschen Kritik bürger-licher Freiheit
11.00-12.00 Prof. Dr. Gideon Stiening (Heidelberg): Das „ökonomische Bewegungs-gesetz der modernen Gesellschaft“ – Zum Verhältnis zwischen Natur- und Gesellschaftsgeschichte im Kapital 12.00-13.00 Prof. Dr. Michael Städtler (Wuppertal): Sozialphilosophie oder Gesell-schaftstheorie im Kapital?
13.00 Abschlußdiskussion und Ende der Tagung

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8./9. Dezember

Das Böse aus interdisziplinärer Perspektive

LMU München, Hauptgebäude, Raum M210

Freitag, 08.12.2017

13.00-13.15: Begrüßung und Eröffnung

I. Theologie und Philosophie

13.15-14.00: Dr. Amit Kravitz (Jerusalem/München): Das Böse aus jüischer Perspektive
14.00-14.45: Prof. Dr. Armin Kreiner (München): Gott, Teufel und das Böse. Lässt sich das Böse naturalistisch erklären?

14.45-15.00: Pause

15.00-15.45: Prof. Dr. Heidrun Eichner (Tübingen): Das Böse in der arabischen Philosophie
15.45-16.30: Prof. Dr. Jörn Müller (Würzburg): Das Böse bei Augustinus und im Mittelalter

16.30-16.45: Pause

16.45-17.30: Prof. Dr. Thomas Buchheim (München): Kants Theorie des radikal Bösen
17.30-18.15: Dr. Manja Kisner (München): Die Banalität des Bösen nach Hannah Arendt

18.15-18.30 Uhr: Pause

18.30-19.15: Dr. Zachary Goldberg (München): How to Conceptualize Evil: Puzzles, Problems, and Promise

20.15 Uhr: Abendessen der Referenten

Samstag, 09.12.2017

II. Ästhetik und Praxis

9.00-9.45: Dr. Jörg Noller (München): Böse Texte. Zur pragmatischen Dimension des Bösen in der Literatur der Moderne
9.45-10.30: Dr. Sabrina Sontheimer (München): Ästhetische Funktionen des Bösen im zeitgenössischen Film

10.30-10.45: Pause

10.45-11.30: Dr. Stefanie Strigl (München): Das Böse in der Musik
11.30-12.15: Dr. Nils Baratella (Oldenburg): Das Böse verstehbar machen? Von der Gewalt zum Kampf

III. Gesellschaft und Natur

12.15-13.00: Prof. Dr. Armin Nassehi (München): Soziologie des Bösen

13.00-13.30: Pause

13.30-14.15: Prof. Dr. Karsten Fischer (München): Politik des Bösen
14.15-15.00: Prof. Dr. Petra Wittig (München): Das Böse aus juristischer Perspektive

15.00-15.15: Pause

15.15-16.00: Dr. Nahlah Saimeh (Konstanz/Lippstadt): Das Böse aus psychiatrischer Perspektive

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Vom Werden · Entwicklungsdynamik in Natur und Gesellschaft

Perspektiven einer zukunftsoffenen Wertekultur im Dialog von Wissenschaft, Kunst und Bildung

Symposium am 8./9. Dezember 2017  · Exkursion am 10. Dezember 2917

Thema

Jeder weiß es und spürt es: wir leben in einer Zeit tiefgreifender Transformation. DieEntwicklungsgeschwindigkeit von Veränderungsprozessen in einer globalisierten Welt nimmt exponentiell zu. Dabei stellt der Umgang mit Vielfalt und Komplexitäthohe Anforderungen an die Gestaltung von Wirklichkeit, die postfaktischer und ideologisierender Willkür ausgesetzt ist.

•Was können wir einer „Welt im Ungleichgewicht“ entgegensetzen – oder besser - bieten?

•Welche Ideen und Konzepte sind geeignet, instabilen Phasen, unwägbaren Einflüssen und turbulenten Strömungen „angemessen“ zu begegnen?

•Welche Denk- und Verhaltensformen ermöglichenoffenen Dialog angesichtskultureller Bedingtheit von Werthaltungen?

•Was bedeutet eine „Welt im ständigen Wandel“ für eine ethische Fundierung menschlichen Handelns?

 

Diesen und weiteren drängenden Fragen stellt sich ein Symposium

Vom Werden - Entwicklungsdynamik in Natur und Gesellschaft

Perspektiven einer zukunftsoffenen Wertekultur im Dialog von Wissenschaft, Kunst und Bildung

 

Das Symposium beleuchtet grundlegende Fragestellungen zur Entwicklungsdynamik gewachsener, in steter Entwicklung und Wechselwirkung befindlicher Beziehungsgefüge von Systemen und Gesellschaften. Auf Augenhöhe mit heutigen und erkennbar zukünftigen Herausforderungen baut das Konzept Brücken zwischen scheinbar getrennten Denk- und Lebenswelten.

Der sparten- und kulturübergreifende Ansatz verbindet wissenschaftliche, künstlerische und pädagogischeBeiträge zu einer „Szenischen Komposition“, vorgetragen und gestaltet von namhaften Persönlichkeiten. Vom Werdeninspiriert zum Weiter- und Neudenken und sensibilisiert für den vielfältigen komplexen Empfindungs-, Erfahrungs- und Wertungszusammenhang des Menschen mit Naturund Kultur.

 

Schritt um Schritt weiten sich Horizonte - Wege zur Entfaltung integrativer Sichtweisen eröffnen sich mit dem Ziel, ebenso sinnstiftende wie anwendungsorientierte Perspektiven einer zukunftsoffenen Wertekultur hervorzubringen. Die Besucher erwartet ein breit gefächertes Themenspektrum mit vielfältigen Vermittlungsformen wie Vortrag, Gespräch, Konzert, Performance und Live-Animation.

Veranstaltungsorte

 

Großer Hörsaal im Botanik-Gebäude, Botanischer Garten sowie ausgewählte Münchner Institutionen der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen mit eigens konzipierten Führungenzum Thema.

 

Programm und Informationen

 

Anlage |  www.vom-werden.de

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07.12.2017   bis  08.12.2017   

Workshop „The social and political philosophy of solidarity“
Humboldt-Universität zu Berlin

In recent years there has been a renewed interest in the concept of solidarity in moral, social and political philosophy. With only a few exceptions, the concept had either been completely neglected or assimilated to other notions like social cohesion in thick communities (Jürgen Habermas, communitarianism) or altruistic concern (Richard Rorty) in post-war philosophy. What is especially interesting about the emerging discussion is that it conceives of solidarity as a distinct and specific normative concept that integrates partiality, reciprocity and certain affective attitudes that transcend an attitude of mere respect.

Speakers include: Simon Derpmann (University of Münster), Rahel Jaeggi (HU Berlinr, A. J. Julius (UCLA), Lukas Kriegler (HU Berlin), Lukas Kübler (HU Berlin), Yanig Luthra (UCLA), Nick Smith (Macquarie University Sidney and Keele University), Ashley Taylor (University of Sheffield)

Organised by: Rahel Jaeggi, Lukas Kübler and Gabriel Wollner (all HU Berlin)

 Our workshop brings together different perspectives on the concept of solidarity and invites them to address the following questions from their respective point of view:

 1.    Why is solidarity a distinct and important concept in social and political philosophy? How should solidarity be distinguished from superficially similar notions like loyalty in thick relationships, social cohesion, altruistic concern or fairness?

 2.    Are there specific reasons or even obligations of solidarity? f so, how are they generated and how should we understand their normative force?

 3.    What is the value of solidarity? How does it relate to other values, especially to the value of justice? Does the ideal of solidarity suggest a superior alternative to the ideal of justice as Marx (in his Critique of the Gotha Programme or his Comments on James Mill) and some feminist scholars suggested? Or can it be understood as an element of an ideal of justice as Rawls sometimes proposed? Or is it one value among many (possibly conflicting) other values, as e. g. G. A. Cohen argued?

 

Programme

Thursday, 07/12/2017

14.00-14.15    Welcome

14.15-15.30    Simon Derpmann, „Union’s inspiration — On the essential partiality of solidarity“

16.00-17.15    Lukas Kriegler, Lukas Kübler, „Solidarity, trust and cooperation“

17.45-19.00    Ashley E. Taylor, „Solidarity and justice“  

 

Friday, 08/12/2017

09.30-10.45    A. J. Julius, tba

11.00-12.15    Yanig Luthra, „Freedom, equality, and solidarity“

13.30-14.45    Nicholas Smith, „Solidarity, work and cooperation“

15.00-16.15    Rahel Jaeggi, „Solidarity, reciprocity and cooperation“

 

Continental Realism

International Conference - Munich, 8.-9. December 2017

Ontology is the investigation into the most general aspects of reality as it asks either questions “On What There Is,” or focuses on the basic categories of being and their relations. A common ‘battle-line’ within this discipline is the famous and still vividly contested analytic continental divide. It has been questioned in recent years especially by authors who share the assumption that science is not systematically the ultimate measure of truth and reality. This does not mean that we should abandon the notions of truth or objectivity all together, as has been posited repeatedly within certain currents of twentieth century philosophy. Investigations of contemporary philosophers – presented under titles such as “New Realism”, or “New Materialism” – combine therefore theoretical philosophy with speculative realism and process philosophy. Authors within this field share similar desires: to rethink the Kantian opposition between the noumenal and the phenomenal, and to reconsider under the term “correlationism” the former hard-fought battle-lines between realism and anti-realism.

 The international conference “Continental Realism” focuses on the uniting interests of these new investigations with the aim of clarifying what the so-called “continental” tradition nowadays stands for within contemporary ontology.

 

The conference is divided in three areas of investigation:

1.) Realism in Contemporary Theoretical philosophy,

2.) Knowledge and Metaphysics,

3.) Ontology and Politics.

Speakers:

 

  Ray Brassier (American University of Beirut) 

  Dominik Finkelde (Munich School of Philosophy) 

  Markus Gabriel (University of Bonn) 

  Iain Hamilton Grant (University of the West of England, Bristol) 

  Peter Gratton (Memorial University) 

  Johannes Hübner (University Halle) 

  Andrea Kern (University of Leipzig) 

  Anton Friedrich Koch (University of Heidelberg) 

  Martin Kusch (University of Wien) 

  Paul Livingston (University of New Mexico) 

  Sebastian Rödl (University of Leipzig) 

  Dieter Sturma (University of Bonn) 

 

 

Registration fees:

•Full fee: 35 EUR (No day pass available)

 Early registration until December 4, 2017: 25 EUR (bank details see below)

•Students: 20 EUR

 No early registration for students needed. The pass for the conference can be purchased at the registration desk.

 

 Bank account: Hochschule fuer Philosophie

 IBAN: DE50 7509 0300 0002 1398 20

 BIC: GENODEF1M05

 Purpose: Continental Realism

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8.

 

 

20. Januar 2018

 

 

12. SCHWEIZER BIENNALE ZU WISSENSCHAFT, TECHNIK + ÄSTHETIK

THE 12TH SWISS BIENNIAL ON SCIENCE, TECHNICS + AESTHETICS

 

DAS RÄTSEL DES MENSCHLICHEN BEWUSSTSEINS

THE ENIGMA OF HUMAN CONSCIOUSNESS

 

20. Januar 2018

 

Verkehrshaus der Schweiz, Luzern

 

Veranstalter: Neue Galerie Luzern – Swiss Academic Association (NGL – SAA)

 

Referate und Podiumsdiskussionen mit Spitzenvertretern der Fachgebiete Neuro- und Kognitionswissenschaften, Bewusstseinsstudien, Philosophie des Geistes, kontemplative Wissenschaft, Buddhismus, Anthropologie, Kosmologie, Physik und Künstliche Intelligenz-Forschung sowie dem Forschungsgebiet, das sich mit der Wirkung bewusstseinserweiternder Substanzen beschäftigt. Referenten und Referentinnen aus den USA, Brasilien, Chile, England, Italien, den Niederlanden und der Schweiz.

 

An der interdisziplinär ausgerichteten 12. Biennale vom 20. Januar 2018 geht es um Fragen wie: Was ist das menschliche Bewusstsein? Wie funktioniert es? Warum ist es so rätselhaft? Gibt es eine naturwissenschaftliche Erklärung für sein Entstehen? Was ist primär: Das Gehirn oder der Geist? Die Podiumsdiskussion wird vom bekannten amerikanischen Radiomoderator Steve Paulson, Executive Producer von To the Best of Our Knowledge bei Wisconsin Public Radio, moderiert.

 

Konzept: Dr. phil. René Stettler

 

Ermässigter Eintritt: AHV und Studierende

Simultanübersetzung E/D – D/E

Information und Anmeldung: www.neugalu.ch

 

Patronat

 

Beat Züsli, Mayor of the City of Lucerne

Reto Wyss, Head of the Department of Education and Culture, Canton of Lucerne

Ruedi Bechtler, Artist, dipl. Ing. ETH, Herrliberg

Hanspeter Fischer, Architect HTL, Ennetbürgen

Christina and Walter Graf, Luzern

Ursula and Herbert Kneubühl-Muheim, Claro

Dr. Uli Sigg, Entrepreneur, The Sigg Collection Mauensee, Switzerland

 

Programm

 

09.00 - 09.15  Begrüssung und Programmüberblick

René Stettler


Inaugural Keynote (via Skype from Cambridge, UK)

09.15 - 09.45  MARTIN REES  Kosmologie und Astrophysik  Cambridge – UK

 

CARTE BLANCHE

 

Keynote

09.55 - 10.25  DONALD HOFFMAN  Kognitionswissenschaften  Irvine / CA – USA

 

THE CASE AGAINST A PHYSICAL ORIGIN OF CONSCIOUSNESS –
ARGUMENTE GEGEN EINE PHYSIKALISCHE ENTSTEHUNG DES BEWUSSTSEINS

 

11.00 - 11.10  Musical Interlude 1: PATRICK DEMENGA, ISABELLE VAN KEULEN, DIEMUT POPPEN

 

Intervention

11.10 - 11.50  MARCELO GLEISER  Theoretische Physik und Astronomie  Hanover / NH – USA

 

BEING HUMAN IN AN EXPANDING UNIVERSE: SCIENCE AND OUR SEARCH FOR MEANING –

MENSCHSEIN IN EINEM SICH AUSDEHNENDEN UNIVERSUM: WISSENSCHAFT UND UNSERE SINNSUCHE

 

CAN CONSCIOUSNESS BE EXPLAINED? – SCIENCE AT THE EDGE

11.50 - 12.30 

JOHN HORGAN  Wissenschaftsjournalist und Buchautor  Hoboken  / NJ – USA

BERNARDO KASTRUP  Philosoph, Computeringenieur, Unternehmer, Buchautor

 

13.45 - 13.55  Musical Interlude 2: PATRICK DEMENGA, ISABELLE VAN KEULEN, DIEMUT POPPEN

 

Intervention

13.55 - 14.35  ALAN WALLACE  Kontemplative Wissenschaften und Buddhismus  Santa Barbara – USA

 

A CONTEMPLATIVE SCIENCE OF CONSCIOUSNESS –

EINE KONTEMPLATIVE WISSENSCHAFT DES BEWUSSTSEINS

 

Keynote

14.45 - 15.15  JOANNA COOK  Anthropologie  London – UK

 

IF MINDFULNESS IS THE ANSWER: WHAT IS THE QUESTION? –

WENN ACHTSAMKEIT DIE ANTWORT IST: WAS IST FRAGE?

 

Keynote

15.50 - 16.20  SUSANA BUSTOS  Psychologie und Amazonischer Shamanismus – San Francisco / CA – USA

 

SONG, CONSCIOUSNESS, AND HEALING IN PERUVIAN AMAZONIAN SHAMANISM –

GESANG, BEWUSSTSEIN UND HEILUNG IM PERUANISCHEN AMAZONISCHEN SCHAMANISMUS

 

16.55 - 18.00  Podiumsdiskussion – Panel Discussion

CONSCIOUSNESS, SCIENCE, AND THE NATURE OF REALITY

 

SUSANA BUSTOS, JOANNA COOK, MARCELO GLEISER, DONALD HOFFMAN, JOHN HORGAN, BERNARDO KASTRUP, MARTIN REES, ALAN WALLACE

 

Leitung – Chair  STEVE PAULSON

 

18.00  Ausblick und Verabschiedung

René Stettler

 

 







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