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Kongresse

21.12.2017 Druckversion  |  Schrift: vergrößern verkleinern 

Tagungen

Eine Uebersicht über Veranstaltugen ausserhalb dem Universitätsbereich, etwa über
philosophische Cafes und Vorträge finden Sie hier:

http://www.philosophischeveranstaltungen.de/

Internationale Tagungen:

http://philevents.org/events

 

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19.-20. Januar

 

IDENTITÄT UND VERANTWORTUNG

IN DER WELT VON HEUTE

KRITISCHE REFLEXION DES EIGENEN UND FREMDEN

IM ANSCHLUSS AN HANS JONAS

Tagung der Hans Jonas Gesellschaft Mönchengladbach e.V.

und des Fachbereichs Sozialwesen

der Hochschule Niederrhein

19.-20. Januar 2018

PROGRAMM

Angesichts des erstarkenden Populismus in der Weltpolitik, der Krise der Europäischen Union und

der Probleme, denen sich die aufnehmenden Gesellschaften durch die große Zahl von geflüchteten

Menschen, die in den letzten Jahren in Europa angekommen sind, gegenübersehen, ist das Thema der

Identität und die Frage nach dem Eigenen und Fremden wieder hochaktuell. Die Tagung greift dieses

Thema auf, indem sie unterschiedliche Aspekte von Hans Jonas’ Lebensweg und Werk in den Blick

nimmt und vor dem Hintergrund der heute gegebenen Herausforderungen kritisch und konstruktiv

diskutiert. Anknüpfungspunkte bieten dabei seine religionsphilosophischen Schriften zur Gnosis,

seine Philosophie des Lebendigen und seine Ethik der Verantwortung.

Neben wissenschaftlichen Vorträgen finden bei der Tagung eine Buchvorstellung der neuen Jonas-

Biographie von Jürgen Nielsen-Sikora sowie ein öffentliches Podiumsgespräch zum Umgang mit

Fremden / Fremdheit in Gesellschaft, Politik und Kunst statt. Zur Eröffnung der Tagung wird in der

Citykirche eine Raum-Dia-Installation zum Thema „Das Fremde und das Eigene“ gezeigt, die von

der Künstlerin Christiane B. Bethke mit Schülerinnen und Schülern der Hans-Jonas-Gesamtschule

erarbeitet wird.

FREITAG, DEN 19. JANUAR 2018

Eröffnung / Ausstellung in der Citykirche Alter Markt, Kirchplatz 14, 41061 Mönchengladbach

14:30 Begrüßung

15:00 Jürgen Nielsen-Sikora: Wie aktuell ist Hans Jonas für uns heute? Vorstellung des Buches:

„Hans Jonas. Für Freiheit und Verantwortung“, Darmstadt 2017

15:30 Eröffnung der Raum-Dia-Installation „AugenBlickmal“ − Das Fremde und das Eigene −

eine Annäherung von Christiane B. Bethke mit einer interkulturellen Gruppe von

Schülerinnen und Schülern der Hans-Jonas-Gesamtschule (zu sehen von 15:30 bis 18:00

Uhr)

 

 

25.-27. Januar

Deutungsmacht von Zeitdiagnosen

Universität Rostock Graduiertenkolleg "Deutungsmacht"

 25.01.2018 17:00 - 27.01.2018 13:30

 Wie Zeitdiagnosen und Deutungsmacht zusammenhängen, ist weitgehend unerforscht. Was in Hegels Parole "Philosophie ist ihre Zeit in Gedanken gefasst" noch unproblematisch erscheint, ist heute methodisch nicht nur für die Philosophie umstritten. Die Tagung setzt sich mit den Herausforderungen des Postfaktischen als Beispiel einer gegenwärtigen Zeitdiagnose ebenso auseinander wie mit wirkmächtigen Zeitdiagnosen früherer Jahrzehnte. Es tragen u.a. Michael Hampe, Wolfgang Welsch und Helmut Lethen vor

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Conference: Autonomy and Education

(Organization: Monika Betzler, Alexander Bagattini, Michael Spieker)

25 -27 January 2018 Akademie für Politische Bildung, Tutzing, Germany

Thursday, 25 January 2018

12:30-13:30 Arrival

13:30-14:00 Introduction

14:00-15:00 Andrea Westlund (University of Wisconsin) Education for relational autonomy

15:00-16:00 Monika Betzler (LMU Munich) Autonomous adolescents and autonomous adults

16:00-16:30 Coffee Break

16:30-17:30 Krassimir Stojanov (University of Eichstätt-Ingolstadt) Relational autonomy and “Bildung”

17:30-18:30 Alexander Bagattini (LMU Munich) Autonomy and the goods of childhood

18:30 Dinner

Friday, 26 January 2018

09:00-10:00 Matthew Clayton (University of Warwick) Concern and respect in upbringing

10:00-11:00 Paul Bou-Habib (University of Essex) Autonomy and the demands of children`s independence

11:00-11:15 Break

11:15-12:15 Andrew Franklin-Hall (University of Toronto) Autonomy and Education: Beyond the "Enlightenment Project"

12:15-14:00 Lunch Break & Cake-Walk

14:00-15:00 Frank Dietrich (University of Düsseldorf) Liberalism, neutrality, and the child’s right do an open future

15:00-16:00 Gideon Calder (Swansea University) Agency, education and unequal childhoods

16:00-16:30 Coffee Break

16:30-18:00 Friedericke Wapler (University of Mainz) Autonomie und Erziehung aus juristischer Perspektive

18:30 Dinner

Saturday, 27 January 2018

09:00-10:00 Agnieszka Jaworska (UC Riverside) Caring and autonomy: self-government without evaluation or motivational hierarchy

10:00-11:00 Amy Mullin (University of Toronto) Animals in a cage vs having a say: children, schools and families

11:00-11:30 Break

11:30-12:30 Christopher Winch (King’s College London) Autonomy in a world of work

12:30 Lunch & End of the Conference

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26. Januar

Dimensionen der Freiheit

Transzendentalphilosophische, idealistische und interkulturelle Zugänge

zur Autonomie des Menschen

 

Gedenktagung des Philosophischen Seminars der Universität zu Köln

zu Ehren von Prof. Dr. Claudia Bickmann

Nicolas Bickmann: Freiheit und Moralität bei Fichte

Reinhard Brandt: Die ursprüngliche Form der Transzendentalen Deduktion der Kategorien

Viktoria Burkert: Sein für den Anderen. Der Freiheitsbegriff in der Philosophie von Emmanuel Levinas

Rainer Enskat: Kant und die kognitive Dimension der Freiheit als praktische Urteils-Autonomie

Lars Heckenroth: Auf Freiheit hingeordnet und durch Freiheit begründet: Zur Teleologie der Hegelschen Logik

Klaus Erich Kaehler: Die Freiheit der Monade und das Subjekt der Freiheit: Leibniz und Kant

Theo Kobusch: Göttliches und menschliches Wollen. Vom Wesen des Moralischen

Christian Krijnen: Kultur und Freiheit

Anja Solbach: Unterwerfung als Freiheit. Autonomie, Universalisierung und das Verhältnis von Ethik und Moral in Ricoeurs Kantrezeption

Mohamed Turki: Das Spannungsfeld von menschlicher Willensfreiheit und Prädestinationslehre in der arabisch-islamischen Philosophie des Mittelalters und ihre gegenwärtige Rezeption 

Markus Wirtz: Dimensionen der Freiheit

Freitag, den 26. Januar 2018

Beginn: 9:30 Uhr (s.t.) / Ende: 19:00 Uhr             

Alter Senatssaal der Universität zu Köln

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27. Januar

 

The Second Annual Bristol-MCMP Workshop on Foundations of Physics: Problems in Classical and Quantum Statistical Mechanics (27 January 2018)

Statistical mechanics plays a central in almost every field of physics: solid state, fluid mechanics, cosmology, astrophysics, the study of black holes, every major program of quantum gravity, low temperature physics, the Standard Model, experimental error analysis, and on and on. Its conceptual and foundational problems---among them, the role and interpretation of probabilities, the nature of entropy and the Second Law, the root of irreversibility, its relation to thermodynamics---are as deep and unresolved as those of any other field of physics as well. All of these are active and central areas of research in contemporary work on the foundations of physics. Indeed, in recent decades the scope of statistical mechanics has grown to encompass fundamental work in such diverse fields as economics and formal epistemology as well. This workshop will address problems pertaining to a wide spectrum of such issues with an emphasis on technical work, with the aim both of examining the problems in their own right and of investigating whether approaches and techniques from some areas can be of use in others.

Speakers

1.Dr. Karim Thébault (University of Bristol/MCMP)

2.Dr. Sean Gryb (Bristol)

3.Patricia Palacios (LMU/MCMP)

4.Dr. Erik Curiel (LMU/MCMP)

5.Dr. Neil Dewar (LMU/MCMP)

6.Prof. Roman Frigg (LSE/MCMP)

 

09:30 - 10:00 Registration, Coffee & Pastries

10:00 - 10:50 Karim Thébault: Epistemic Humility and Maximum Entropy Reasoning in Quantum and Classical Statistical Physics

10:50 - 11:10 Coffee

11:10 - 12:00 Neil Dewar: Supervenience and Definition

12:00 - 13:30 Lunch

13:30 - 14:20 Patricia Palacios: On the Universality of Hawking Radiation

14:20 - 14:40 Coffee

14:40 - 15:30 Erik Curiel: Irreversibility Associated with the Second Law in Thermodynamics and in Statistical Mechanics

15:30 - 16:20 Sean Gryb: Epistemic Humility in the Context of Quantum Cosmology

16:20 - 16:50 Coffee & Snacks

16:50 - 17:40 Roman Frigg: Can Somebody Please Say What Gibbsian Statistical Mechanics Says?

19:15 Conference Dinner (Osterwaldgarten)

 

 

3. Februar

Welche emanzipatorische Kraft besitzt die Kunst heute?

 Humboldt-Universität zu Berlin, bastian.ronge@hu-berlin.de

 Seit dem 18. Jahrhundert wurde der Kunst die Fähigkeit zugesprochen, einen besonderen Beitrag zur Kritik und Emanzipation der Gesellschaft zu leisten. Dieses Versprechen ist inzwischen fragwürdig geworden. Im Zeitalter des „ästhetischen Kapitalismus“ (Gernot Böhme) scheinen Kunst und Kommerz auf das Engste miteinander verwoben: Kunst wird immer mehr zur lukrativen Kapitalanlage und die Ästhetisierung des eigenen Lebensstils zu einer Frage des bloßen Konsums. Unter diesen Bedingungen scheinen Kunst und Kunstkritik als Modell und Medium gesellschaftlicher Emanzipationsprozesse unbrauchbar zu werden. Der Studientag, der am Samstag, den 3. Februar 2018 von 9.30 Uhr bis 16 Uhr an der Humboldt-Universität zu Berlin stattfindet, widmet sich der Frage, ob und wenn ja, inwiefern Kunst und Kunstkritik heute noch ihr emanzipatorisches Potenzial entfalten können. Mit den TeilnehmerInnen diskutieren Prof. Dr. Gertrud Koch (Freie Universität Berlin), Prof. Dr. Alexander García Düttmann (Universität der Künste Berlin), Prof. Dr. Ludger Schwarte (Kunstakademie Düsseldorf) und Dr. Sophia Prinz (Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder). Die Anmeldung zum Studientag erfolgt bis zum 15. Januar 2018 über die Adresse workshops.sozialphilosophie@hu-berlin.de. Die TeilnehmerInnen erhalten vorab einen Reader mit kurzen Texten der Vortragenden, die als Hintergrund für die gemeinsame Diskussion an diesem Tag dienen.

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7./8, Februar

 EINLADUNG

Die AG philosophischer Editionen veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich Kulturphilosophie und Ästhetik der BU Wuppertal eine Tagung zu dem Thema:

Kolleghefte und Kollegnachschriften – Problem und Aufgabe der philosophischen Edition

Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal, Campus Grifflenberg, Bergisches Zimmer

7.–8.2.2018

Organisation: Jörn Bohr (Wuppertal), Gerald Hartung (Wuppertal)

Im 19. und frühen 20. Jahrhundert dominierte die Ansicht, dass in den nachgelassenen Vorlesungsmanuskripten oder Kollegheften eines Philosophen seine ungeschriebenen oder jedenfalls nicht mehr zu Lebzeiten gedruckten Werke aufgefunden werden könnten. Seither hat sich – mit wenigen Ausnahmen (bspw. der Heidegger Werkausgabe) – eine eher kritische editorische Bewertung und Behandlung von Kollegheften, Vorlesungsmanuskripten und Nachschriften durchgesetzt. Dabei bleibt das Verhältnis von Vorlesungsmanuskripten zu Nachschriften höchst problematisch. Folgende Fragen drängen sich auf: Wie ist das Verhältnis von Vorlesungsmanuskript zum möglicherweise tatsächlich vorgetragenen Wortlaut zu verstehen? Inwiefern wird die Rede des Vortragenden in den Nachschriften protokolliert, mehr oder weniger zusammenfassend oder nach eigenem Verständnis wiedergegeben? Gibt es dafür valide Kriterien? Um welche Form der Wiedergabe handelt es sich? Und was bedeutet der mündliche situative Kontext der Überlieferung für die Edition dieser 'Texte' und 'Paratexte'? – Diese Fragen sollen im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen, die sich mit dem Edieren von Vorlesungen und ihren Nachschriften beschäftigen, erörtert werden. Gemeinsam wollen wir klären, ob es nach den Erfahrungen der großen Editionen der Philosophie ein best-practice-Modell für die Edition von Vorlesungen und Nachschriften gibt oder ob in diesem Feld des Editorischen Formalisierungen vielleicht gar nicht wünschenswert sind.

PROGRAMM

Mittwoch, 7.2.2018

14:00 Uhr Begrüßung und Einführung: Gerald Hartung – Jörn Bohr: Windelbands Sendaier Manuskripte vor der Edition

15:00 Uhr Annette Sell (Bochum): „Unsre Aufgabe ist uns die Gegenstände anzueignen“ (GW 23,2,439). Zur Edition der Vorlesungsnachschriften zu Hegels Logik

16:00 Uhr Werner Stark (Marburg): Erfahrungen mit Nachschriften Kantischer Vorlesungen in Königsberg

17:00 Uhr Kaffeepause

17:15 Uhr Christoph Binkelmann (München): Aus der Werkstatt eines Philosophen. Schellings Vorlesungen über „Philosophie der Kunst“

18:15 Uhr Sophia Krebs (Bochum/Leipzig)/Ulrich Rummel (Düsseldorf): Bildungsgut, Handbuchwissen und fehlende Quellen. Zum Detektieren und Belegen von Textstellen fremder Provenienz am Beispiel der Vorlesungsschriften von Max Weber

 

Donnerstag, 8.2.2018

9:00 Uhr Daniel Schubbe (Hagen): Schopenhauers Versuche als Dozent. Zur Edition der Vorlesung von 1820

10:00 Uhr Francisco Arenas-Dolz (Valencia/Freiburg): Also sprach Nietzsche. Zur Edition der Vorlesung „Einleitung in das Studium der klassischen Philologie“ (Sommersemester 1871)

11:00 Uhr Kaffeepause

11:15 Uhr Christian Thomas (Berlin): „Einheit und/als/in der Vielheit“? Die Edition der Nachschriften zu Alexander von Humboldts Kosmos-Vorträgen im „digitalen Paradigma“

12:15 Uhr Holden Kelm (Berlin): „… damit was entzückte, als man es hörte, wenigstens erträglich sei, wenn man es liest“. Die Vorlesungseditionen Schleiermachers im historischen Vergleich

13:15 Uhr Abschluss der Tagung

 

Sprecher

Prof. Dr. Gerald Hartung
Bergische Universität Wuppertal

– Philosophisches Seminar –

Gaußstraße 20

42119 Wuppertal

hartung@uni-wuppertal.de

 

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7.-9. Februar

Der ,Faktor Mensch‘ in der Mensch-Maschine-Interaktion.

Schnittstellen zwischen Mensch und Technik aus geistes- und technikwissenschaftlichen Perspektiven

7. bis 9. Februar 2018, 10:00 – 18:45 Uhr,

Blue Square, Kortumstraße 90, 44787 Bochum.

Programm mit Zeitplan

7. Februar 2018, Ruhr-Universität Bochum, Raum FNO 02/40

18:00 Uhr: Keynote: Hartmut Hirsch-Kreinsen: Digitalisierung und Entwicklungsperspektiven von Arbeit

Kommentar: Martina Heßler

!Achtung: Keynote nicht im Blue Square, sondern an der Ruhr-Universität Bochum! Raum FNO 02/40!

8. Februar 2018, Blue Square, Bochum Innenstadt

9:30 Uhr: Christina Brandt/Estrid Sørensen: Begrüßung durch das Centre for Anthropological Knowledge in Scientific and Technological Cultures (Cast)

9:40 Kevin Liggieri: Einführung

1. Panel: Die Stellung des Menschen in der Mensch-Maschine-Interaktion

Chair: Christina Brandt (Cast)

9:45 Uhr: Julia Gruevska: Natürliche Künstlichkeit. Technik in der philosophischen Anthropologie

10:25: Uhr: Hans-Ulrich Lessing: Die Maschine als „Resonanz“ des Menschlichen. Arnold Gehlens Philosophie der Technik

11:00 Uhr: Kaffeepause

11:10 Uhr: Tim Goslar: Die Sprachlosigkeit der Technik: Phänomenologie und Hermeneutik der Technik bei Hans Blumenberg (vorläufig)

11:50 Uhr: Mittagessen

2. Panel: Technische Menschenbilder und „Modelle“ vom Menschen

Chair: Sandra Plontke/Josefine Raasch (Cast)

13:00 Uhr: Bernd Stiegler: Ein neuer Film für einen neuen technischen Menschen

13:40 Uhr: Christian Kehrt: Computer im Cockpit. Zur Geschichte der Fly-by-wire Technologie

14:20 Uhr: Kaffeepause

14:30 Uhr: Oliver Müller: Der ‚menschliche Faktor' in brain-machine interfaces

3. Panel: Mensch vs. Maschine? Ethische, ingenieurwissenschaftliche und ästhetische Perspektiven

Chair: Laura Kocksch/Raphael Hemme (Cast)

15:10 Uhr: Bernd Kuhlenkötter: Arbeitsteilung in der Mensch-Roboter-Kollaboration

15:50: Pause

16:00 Uhr: Robert Weidner: Unterstützungssysteme für eine gelingende Mensch-Maschine-Interaktion

16:40 Uhr: Michael Decker: Zwischen Stör- und Sicherheitsfaktor: Wenn der Mensch technisch handelt

17:20 Uhr: Hans-Joachim Braun: Können Computer kreativ sein? Das Beispiel elektronische Musik.

18:00 Uhr: Gemeinsames Abendessen

9. Februar 2018, Blue Square, Bochum Innenstadt

4. Panel: Mensch-Maschine-Schnittstellen und Praktiken der Interaktion

Chair: Uwe Wippich (Cast)

10:00 Uhr: Kevin Liggieri: Wie kommt der Mensch in die Technik? Die Anthropologisierung der Technikwissenschaften um 1960

10:40: Uhr: Dawid Kasperowicz: Exo-Selbst und Endo-Sphären: Zu einem medienanthropologischen Konzept der Immersion.

11:10 Uhr: Kaffeepause

11:30: Andreas Kaminski: 'Extending ourselves'? Computersimulation und Machine Learning als wissenschaftliche Instrumente

12:10 Uhr: Prof Dr. Manfred Wannöffel: „Industrie 4.0“. Mitbestimmen – mitgestalten

12:50 Uhr: Verabschiedung

Organisator: Kevin Liggieri (Centre for Anthropological Knowledge in Scientific and Technological Cultures (Cast), Dilthey-Forschungsstelle, Ruhr-Universität Bochum

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19.-21. Februar

 

Die Philosophische Anthropologie und ihr Verhältnis zu den Wissenschaften der Psyche. Ein französisch-deutsches Prisma

19.–21.02. 2018

International Psychoanalytic University (IPU) Berlin
Stromstr. 2, Raum Haus 2-01a, 10555 Berlin

Eine philosophie- und wissenschaftsgeschichtliche Tagung des Instituts für Philosophie der

Universität Potsdam und der Deutschen Gesellschaft für französischsprachige Philosophie

Gefördert aus Mitteln der Fritz-Thyssen-Stiftung, der Universitätsgesellschaft Potsdam e.V. sowie der Deutschen Gesellschaft für französischsprachige Philosophie

Konzeption/Organisation: Thomas Ebke (Potsdam), Sabina Hoth (Berlin)

19.02.2018

Die Tier-Mensch-Differenz in der Philosophischen Anthropologie, in der Psychoanalyse und der Metapysychologie

 

16:15-16:30h

Thomas Ebke (Potsdam)/Sabina Hoth (Berlin):

Begrüßung und Einführung

 

Sektion 1 Die Tier-Mensch-Differenz in der Philosophischen Anthropologie, in der Psychoanalyse und der Metapsychologie

 

16:30-17:15h

Joachim Fischer (Dresden):

Philosophische Anthropologie – ein wirkungsvoller Denkansatz in der deutschen Psychologie des 20. Jahrhunderts

 

17:15-18:00h

Timo Storck (Berlin):

Der pulsierende Mensch. Trieb und Leib in der Psychoanalyse

 

18:00-18:15h Pause

 

18:15-19:00h

Thorsten Streubel (Berlin):

Trieb und Psyche. Zur psychophysischen Differenz bei Scheler und Freud

20.02. Daseinsanalyse, Psychiatrie und Psychopathologie

10:15-11:00h

Sebastian Edinger (Potsdam):

Symbolische Individuation. Zur konstitutiven Rolle der Symbolisierung in der Philosophischen Anthropologie (Arnold Gehlen) und Psychoanalyse (Melanie Klein)

11:00-11:45h

Julia Gruevska (Bochum):

Von der Tierphysiologie zur Psychologie des Menschen. Ein Einblick in Werk und Wirken Frederik Buytendijks

 

11:45-12:15h Pause

 

Sektion 2 Daseinsanalyse, Psychiatrie und Psychopathologie

 

12:15-13:00h

Annette Hilt (Mainz):

„Die Monaden haben Fenster…“. Viktor von Weizsäckers Einführung des Subjekts in die Medizin und die Frage nach einem Denkstil subjektiver Erfahrung

 

13:00-14:30h Mittagessen

14:30-15:15h

Till Grohmann (Wuppertal):

Sinngeschehen in Psyche und Psychose. Die phänomenologische Anthropologie Henri Maldineys

15:15-16:00h

Henning Schmidgen (Weimar):

Jean Ourys Theorie der ästhetischen Konation. Zwischen Goldstein, Lacan und Sartre

 

16:00-16:30h Pause

 

16:30-17:15

Elisabetta Basso (Lissabon/Lyon):

Die daseinsanalytische Anthropologie bei dem jungen Michel Foucault

17:15-18:00

Andreas Heinz (Berlin):

Menschliche Unergründlichkeit und psychiatrische Diagnose

 

21.02. Epistemologie zwischen Philosophischer Anthropologie und der Selbstreflexion der Wissenschaften

10:15-11:00h

Hans-Jörg Rheinberger (Berlin):

Gaston Bachelards Idee einer Psychoanalyse der Erkenntnis

 

11:00-11:45h

Hans-Peter Krüger (Potsdam):

Plessners Freud-Kritik. Zum Verhältnis zwischen Philosophischer Anthropologie und Psychoanalyse für eine Wissenschaft von der Person

11:45-12:15 Pause

12:15-13:00h

Birgit Stammberger (Lübeck):

Wissenschaftlichkeit als Herausforderung und das Scheitern der Psychoanalyse. Freud im Kontext von Hermeneutik und empirischer Wissenschaft

 

13:00-14:30h Mittagessen

14:30-15:15h

Andreas Hamburger (Berlin/München):

Von Freuds psychischem Apparat zur Ko-Konstruktion. Psychoanalytische Erkenntnis und der "Begegnungsmoment"

15:15-16:00

Burkhard Liebsch (Hannover):

Substanz, Un-Ding, Passage. Zur Geschichte anthropologischen und wissenschaftlichen Fragens nach dem Psychischen

16:00-16:15h

Thomas Ebke (Potsdam)/Sabina Hoth (Berlin):

Abschluss

 

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8,/9, März

 

Symposium

Das Dialogische Prinzip – Aktualität über 100 Jahre

Universität Salzburg

8. und 9. März 2018

 

Seit nunmehr 100 Jahren pocht die Dialogphilosophie auf ein Prinzip, das sich gerade angesichts des hundertjährigen Endes des Ersten Weltkrieges neu zu bedenken lohnt – den echten Dialog, der davon getragen ist, den jeweils anderen ernst zu nehmen, sich auf ihn einzulassen und sich von ihm berühren zu lassen. Diese Art der Begegnung von Ich und Du ist nicht nur Grundbedingung menschlichen Seins und Gedeihens, sondern mutatis mutandis auch eine wichtige Voraussetzung für echten und dauerhaften Frieden. In dem internationalen Symposion wird dieses wirkmächtige philosophische Prinzip aus der Sicht verschiedener Disziplinen wissenschaftlich neu untersucht, seine Wirkungsgeschichte erkundet und seine aktuelle Bedeutung für den Einzelnen wie für die Gemeinschaft angesichts der Herausforderungen in Politik, Religion und Gesellschaft ausgelotet.

 

Vorträge

Karlheinz Töchterle: „Die Anfänge des Dialogs in der antiken Literatur und sein Ende in der aktuellen Politik“

Christa Dürscheid: „Die personale Kommunikation im Internet – (k)ein Dialog?“

Günter Figal: „Im dialogischen Raum. Über die Möglichkeiten der Dialogphilosophie“

Emmanuel J. Bauer: „Das Dialogische Prinzip in der Psychotherapie“

Aleida Assmann: „Nationale Erinnerungen – Wege vom Monolog zum Dialog?“

Karl-Josef Kuschel: „Dialog als bleibende Herausforderung der Religionen“

 

Anmeldungen werden erbeten bis zum 1. März 2018 bei

Frau Sonja Ellmauthaler BA

Universität Salzburg

Fachbereich Philosophie KTH

Franziskanergasse 1

5020 Salzburg

Tel.: +43 662 8044-2540

Email: sonja.ellmauthaler@sbg.ac.at

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14. März

Logic(s) for Imagination

CFA/CFP Workshop "Logic(s) for Imagination", 14th March 2018, Bochum, Germany On the 14th March 2018, there will be a workshop "Logics for Imagination" affiliated with the conference "Philosophy of imagination". It aims to explore and compare different ways to model the logic of imagination, addressing among other things, modelling acts of imagination as a non-normal modal operator, ceteris paribus imagination, the role of agency, the interpretation of normal modalities as imagination and/or conceivability modalities, and first-order extensions of existing logics for imagination. The speakers are: Christopher Badura Francesco Berto Dominik Kauss Heinrich Wansing (TBA) There are some slots available for contributed talks and it is my pleasure to invite submissions for those. Please send your abstract to philimagconf@rub.de with subject LOGIC by 17th December 2017. Abstracts should not exceed 3000 words (incl. references). Accepted authors will give a talk of about 20 minutes followed by a short discussion. For further inquiries and registration, please send an e-mail to philimagconf@rub.de Please feel free to distribute this call. Kind regards, Christopher Badura

Veranstaltende Institution: RUhr Universität Bochum, RUB Research School

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4.-7. April

CALL FOR PARTICIPATION

  Workshop "Foundations in Mathematics: Modern Views" (FMV 2018)

 4-7 April 2018

 Munich, Germany

 

 CONFIRMED SPEAKERS

 Stephan Hartmann (MCMP, Munich)

 Luca Incurvati (ILLC, Amsterdam)

 Michiel van Lambalgen (ILLC, Amsterdam)

 Hannes Leitgeb (MCMP, Munich)

 Marianna Antonutti Marfori  (MCMP, Munich)

 Iosif Petrakis (Munich)

 Lavinia Picollo (MCMP, Munich)

 Helmut Schwichtenberg (Munich)

 

TOPIC

 We want to investigate the landscape of current views on the foundations of

 mathematics. How do these views relate? Does mathematics even need a (uniform)

 foundation or should this idea be abandoned? Is mathematical practice

 justification enough? Should a foundational theory reflect our epistemic access

 to mathematics? How might future mathematics look like? Given the current

 debate, will foundational issues become irrelevant? Will they be resolved?

 ABOUT

 The workshop is a continuation of a series of conferences on logic and

 foundations of mathematics (Formal Mathematics, Bonn 2015; FOMUS, Bielefeld

 2016; LMP, Goettingen 2017). The meeting is designed as a hybrid between a

 research conference and a winter school. In addition to the scientific debate,

 it aims to foster a community of young scientists concerned with foundational

 questions.

 This event is made possible by the generous support of the ?German Federal

 Academic Scholarship Foundation ("Stipendiaten machen Programm"), the Max

 Weber-Programme of the Free State of Bavaria ("Stipendiaten aktiv!"), and the

 Munich Centre for Mathematical Philosophy (MCMP).

 

 WEBSITE AND IMPORTANT DATES

 The website of the workshop (still under construction) is:

 https://fmv2018.weebly.com/

 The deadline for the registration is 15 January 2018. On the website, you find

 the form to register and additional information on participation fees,

 accommodation, etc.

 

CONTACT

  Website: https://fmv2018.weebly.com/

 Email: fmv2018@outlook.de

 The organizers are looking forward to welcoming you in Munich!

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21.-23. März

 First Call for Registration

 

Process Biology

Final Conference of the ERC-funded project

“A Process Ontology for Contemporary Biology”

21-23 March 2018, The Royal Institution of Great Britain, London, UK

Organised by John Dupré, Stephan Güttinger,

Anne Sophie Meincke & Dan Nicholson

(University of Exeter)

 The ERC-funded project ‘A Process Ontology for Contemporary Biology’ (2013-2018) has sought to rethink central issues in the philosophy of biology by elaborating an ontology for biology that takes full account of the processual nature of living systems. The goal has been to develop a concept of process adequate for addressing the multiple levels of interacting processes at different time scales characteristic of living systems. All biological entities can be analysed as stabilised processes relative to an appropriate time scale, and this conception provides a better understanding of familiar biological pluralisms (about genes, organisms, species, etc.) in terms of different ways in which distinct scientific practices intersect with biological processes. A process perspective has been used to shed light on a number of traditional philosophical problems, including individuation, classification, persistence, explanation, essentialism, and reductionism. It has also addressed the consequences of a process perspective for particular areas of contemporary biological and biomedical research.

This final conference will present the main findings of the project and explore the broader consequences of a process ontology for biology, as well as suggest further avenues of future research in the philosophy of biology and metaphysics.

Speakers: Rani Lill Anjum (NMBU), Jane Calvert (Edinburgh), John Dupré (Exeter), Adam Ferner (Royal Institute of Philosophy London), Antony Galton (Exeter), Scott Gilbert (Swarthmore), James Griesemer (UC Davis), Stephan Güttinger (Exeter), Sui Huang (Seattle), Phyllis Illari (UCL), Johannes Jaeger (Klosterneuburg), Spyridon Koutroufinis (TU Berlin), Sabina Leonelli (Exeter), Elisabeth Lloyd (Indiana), Anne Sophie Meincke (Exeter), Dan Nicholson (Exeter), Peter Simons (Trinity College Dublin), Ana Soto (Tufts), Helen Steward (Leeds), Rowland Stout (University College Dublin), Sonia Sultan (Wesleyan), James Wakefield (Exeter), Denis Walsh (Toronto), Kenneth Waters (Calgary).

For more information about the conference, the conference venue and registration please visit the conference website.

 

Please register by 21 February 2018 via the conference website or here.

For questions concerning registration please contact Miss Chee Wong at egenis@exeter.ac.uk.

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 13. - 15. April

Die Macht der Atmosphären

HMT Rostock

13.04.2018 16:00 -  15.04.2018 13:00

Wo immer man hinsieht, sind Atmosphären ein bestimmendes Element, vielleicht sogar das Wichtigste im menschlichen Leben. Wir suchen sie und wir meiden sie, und doch wissen wir kaum etwas über sie. Dass Atmosphären nicht nur in der Lebenspraxis, sondern auch als Gegenstände der Philosophie ernstgenommen werden, ist ein zentrales Anliegen der Neuen Phänomenologie. „Die Macht der Atmosphären“ – hier geht es nicht einfach um eine Beschäftigung mit Atmosphären schlechthin, sondern vor allem um deren Macht über Menschen. Wie wirken Atmosphären, wie lassen sie sich beschreiben? Kann man sie beeinflussen – und sollte man sie beeinflussen, falls dies geht? Welchen Atmosphären können wir uns nur schwer entziehen? Wie ausgeliefert sind wir ihnen? Was machen sie mit uns? Können Atmosphären überhaupt Macht haben? Wie wichtig die philosophische Erforschung der Atmosphären ist, zeigt sich, wenn sie auf Kollektive wirken, etwa in Panik, kollektivem Zorn, gemein- samen Eifer und Freude, die sich in Jubel entlädt. Das Atmosphärische des Gefühls ist zwar erst teilweise erforscht, wird und wurde jedoch im Umgang mit ihm privat und öffentlich umfassend ausgenützt, z. B. in der Politik, in der Werbung, in Zeremonien von Institutionen, im Theater und in der Literatur. Universal verbreitet ist diese Nutzung als Kultur der Gefühle im umfriedeten Raum einer Wohnung. Die Tagung soll dazu beitragen, die Bedeutung der Atmosphären im Gefühlsraum auch theoretisch zu verdeutlichen.

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28. April

Instituts für Praxis der Philosophie e.V. (IPPh)

 

Tag der Weisheit

am 28. April 2018

 

Die Weisheit des Herzens

 

Am Tag der Weisheit 2018 soll es nicht um das Herz als Organ gehen, vielmehr um die Erfahrungen, die wir jeweils mit dem eigenen Herzen machen. Sie werden häufig durch Metaphern ausgedrückt wie Das Herz ist mir schwer oder Das Herz hüpft mir im Leibe. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich in solchen Ausdrücken genuin eine leibliche Erfahrung artikuliert – und fragen danach, was uns das Herz in der Alltagserfahrung zu sagen hat.

Dazu laden wir Gäste ein, die sich bekanntermaßen ausführlich mit Herzerfahrung auseinandergesetzt haben – sei es kulturgeschichtlich, psychosomatisch oder in der Rehabilitations-Praxis.

14.30 –15.00 Begrüßung, Einführung Prof. Dr. Gernot Böhme

15.00 – 16.15 Prof. Dr. Ole Hoystad,  Oslo, Die Stimme des Herzens. In Religion, Literatur, Kul   turgeschichte und Gegenwart
16.15–16.45 Kaffeepause
16. 45–18.00  Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs, Heidelberg,  Herz und Gewissen
18.00–18.15 Übung (Frau Birgitta Gräber-Bickel)
18.15–19.30 Frau Dr. med.Maria Ursula Kreye, Herzschule MünchenDie Weisheit des Herzens - mit dem Herzen denken lernen.
ab 19.30  Abendessen im IPPh

 

 







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