header


  

Philosophen/innen

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Druckversion  |  Schrift: vergrößern verkleinern 

Mu

 MÜHLHOLZER, FELIX

Im Wintersemester 1997/98 wurde Felix Mühlhölzer als Nachfolger von Lorenz Krüger auf einen Lehrstuhl für Philosophie an der Universität Göttingen inne. Mühlholzer studierte zunächst in Mainz Mathematik und Physik und dann in einem Zweitstudium Philosophie in München, wo er sich auch habilitierte. Im Mittelpunkt seiner Arbeiten steht die Wissenschafts- philosophie. Dabei setzt er sich mit der Frage nach der Bedeutung der Philosophie für die Naturwissenschaften und nach dem Zusammenspiel dieser beiden Disziplinen auseinander.

Prof. Dr. Andreas Müller
(Assistenzprofessur mit Tenure Track für Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Ethik)

andreas.mueller@philo.unibe.ch

http://andreasmueller.weebly.com/

Lebenslauf

  • 2008 Bachelor of Arts in Philosophie, Bachelor of Science in Volkswirtschaftslehre (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • 2009 Master of Letters in Philosophie (University of St. Andrews)
  • 2014 Promotion zum Dr. phil. (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • 2014–2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kolleg-Forschergruppe „Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik“ an der Universität Münster
  • seit 03/2017 Assistenzprofessor mit Tenure Track für Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Ethik an der Universität Bern

Forschungsschwerpunkte

Grundlagenfragen der praktischen Philosophie (die Natur praktischer Gründe, Konstruktivismus und Konstitutivismus, Theorien rationalen Überlegens), normative Ethik (Einwilligung und verwandte Phänomene), angewandte Ethik (insbesondere der Medizin und der Sexualität), Moral und Recht

"In meiner Forschung beschäftige ich mich mit Grundlagenfragen der praktischen Philosophie (praktische Gründe, Konstruktivismus und Konstitutivismus, rationales Überlegen) sowie Fragen der normativen Ethik (Einwilligung und verwandte Phänomene) und der angewandten Ethik (insbesondere der Medizin und der Sexualität). Daneben interessiere ich mich für das Verhältnis von Moral und Recht, für Immanuel Kants praktische Philosophie und für die politische Philosophie der frühen Neuzeit.

Derzeit stelle ich das Manuskript eines Buches mit dem Titel Constructing Practical Reasons (Oxford University Press) fertig. Darüber hinaus arbeite ich unter anderem an einem größeren Projekt über die moralische Relevanz von Einwilligungen, gebe gemeinsam mit Peter Schaber das Routledge Handbook of the Ethics of Consent heraus und bin Mitglied des von der DFG geförderten Netzwerks „Soziale Funktionen“, wo ich mich mit der sozialen Funktion von Moral beschäftige."

neuere Publikationen:

http://uni-muenster.academia.edu/AndreasM%C3%BClle(89 Followers)

  • Constructing Practical Reasons, Oxford University Press (in Vorbereitung)
  • Hg. von The Routledge Handbook of the Ethics of Consent, Routledge (in Vorbereitung, zusammen mit P. Schaber


PD Dr. Michael Kühler (ad interim)
Assistenzprofessur für politische Philosophie

michael.kuehler@philo.unibe

 

MÜLLER, ANSELM WINFRIED

Professor für Philosophie an der Universität Trier, leitet die dortige Forschungsstelle

MÜLLER, ERNST

Privatdozent für Philosophie, Humboldt-Universität (2011)
AG: Bruno Bauer, Marx. Junghegelianismus

MÜLLER, JÖRG PAUL

Professor für Staatsrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Bern. Er gehörte während sieben Jahren als nebenamtlicher Richter dem schweizerischen Bundesgericht an und präsidierte bis 1991 das staatliche Aufsichtsgremium des  des Bundes (Unabhängige Beschwerdeinstanz) für Radio und Fernsehen.
AG: Demokratie (Vertreter eines diskurstheoretischen Ansatzes. Will die Elemente der Diskursethik für eine zeitgemässe demokratische Theorie des Politischen fruchtbar machen), Rawls (Kritik: Abstraktheit und Geschichtsferne)

MÜLLER, KLAUS

Geb. 1955 n Regensburg, Studium der katholischen Theologie und Philosophie in Regensburg, Rom, München und Freiburg, 1982 Promotion zum Dr. phil. an der Gregoriana, 1984 Priesterweihe, 1994 Habilitation für Fundamentaltheologie und Religionsphilosophie an der Universität Freiburg, seit 1996 Professor für „Philosophische Grundfragen der Theologie“ an der Universität Münster.

Vertritt ein Nachdenken über Gott in idealistischer Perspektive.
Mullekl@uni-muenster.de

MÜLLER, KLAUS PETER

Geb. 1945, kaufm. Lehre, Studium der Betriebswirtschaft, der Sozialwissenschaften und Philosophie in Bochum, Promotion über Niklas Luhmann.

MÜLLER, OLAF L.

Geb. 1966, studierte Mathematik, Informatik und Philosophie an der Univerität Göttingen, wo er 1996 in Philosophie promovierte. 2001 Habilitation, Oberassistent in Göttingen, Professor an der Humboldt-Universität.

MÜLLER, OLIVIER

Dr., Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universität Freiburg.
AG: Biomedizinische Ethik
mueller@egm.uni-freiburg.de

MÜLLER, SABINE

 Aachen, Schülerin von Wandschneider, polädiert für Rückkehr zur romantischen Naturwissenschaft

MÜLLER, SEVERIN

geb. 1942 in Oberbayern 1971 Promotion in Philosophie an der Universität München, 1979 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Geschichte der Philosophie (A. Halder) in Augsburg, seit 1982 Provatdozent, seit 1985 Professor für Philosophie an der Universität Augsburg.
AG: Geschichte der Philosophie, Sozialphilosophie, Anthropologie, Technikphilosophie, Philosophie der Wissenschaft.

MÜLLER, UTA

Geb. 1958, ab 2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Interfakultären Zentrum für Ethik in den Wissenschaften der Universität Tübingen.
Arbeitsgebiet: Ethische Fragen im Umfeld der Leiblichkeit des Menschen.

MÜLLER-DOHM, STEFAN

 Leiter der Arbeitsgruppe „Kultur- und Kommunikationsforschung“ und der Adorno-Forschungsstelle an der Universität Oldenburg. Lehrt seit dem Wintersemester 1974 an der Universität Oldenburg Soziologie mit dem Schwerpunkt Interaktions- und Kommunikationstheorie. Autor einer Adorno- Biographie, Autor der ersten autorisierten Habermas-Biographie.

MÜNCH, DIETER

geb. 1955, Studium in Bochum und Freiburg, Promotion 1986 in Bochum, dann wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Franz Brentano Forschungsstelle in Würzburg und Lehrbeauftragter am Fachbereich Informatik der TU Berlin.
AG: Verhältnis Analytische Philosophie/Phänomenologie, Intentionalität, Brentano.

 MÜNCHBERG, KATHARINA

1988-1996 Studium der Romanistik (Französisch und Italienisch) und Germanistik an den Universitäten Freiburg, Tübingen, Paris und Verona. 1999 Promotion an der Universität Tübingen mit der Arbeit „René Char. Ästhetik der Differenz“ und Verleihung des Elise-Richter-Preises des

deutschen Romanistenverband. 1999-2005 Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl Moog- Grünewald. 2003 Habilitation an der Universität Tübingen mit der Arbeit „Dante oder die Poesie des Möglichen“. Privatdozentin an der Universität Tübingen, Lehrstuhl Moog-Grünewald. Ab 2006 Heisenberg-Stipendiat der DFG.

Arbeitsgebiete: Ästhetik, Kunstwerk

Thesen: Pocht auf die Bedeutung des Kunstwerkes gegenüber der gängigen Reflexion auf den Begriff der ästhetischen Erfahrung. Der unbestimmbare ästhetische Gegenstand repräsentiert die Welt nicht so wie sie ist, sondern wie sie sein kann. Damit zwingt er das Subjekt mit einem Gefühl der Ohnmacht bei dem ästhetischen Gegenstand zu verweilen. Das Kunstwerk steigert nun diese Unbestimmtheit zu einer durch die Konfiguration des Werks gegebene Potentialität. In ihr bilden bilden Form und Materie eine sich widerstrebende Einheit. Das macht die immanente Dynamík des Werks als reines Möglich-Sein erfahrbar.

MÜNKER, STEFAN

Die erste Antwort auf die Frage nach der Medienphilosophie lautet: Medienphilosophie behandelt die begrifflichen Probleme angesichts der modernen Medienwelt. Besonders deutlich vertritt diese Ansicht Stefan Münker. Münker, Kulturredakteur beim Fernsehen und Dozent am Institut für Medienwissenschaften der Universität Basel, versteht Medienphilosophie als Reaktion auf die jüngeren Veränderungen innerhalb der Mediengesellschaft:  „Erst in dem Moment, wo unsere Lebenswelt im Ganzen vom Umgang mit den so genannten Neuen: elektronischen und digitalen Medien geprägt ist, wird eine Disziplin wie die Medienphilosophie sinnvoll und notwendig zu gleich.“ (18) Nun könnte man sagen, dass diese Beschreibung für alle Medienwissenschaften gilt und genau deshalb nimmt er noch eine thematische Spezifizierung vor: „Die Sache der Medienphilosophie ist die Reflexion begrifflicher Probleme, die sich als Folge von Verarbeitung und Verwendung    elektronischer und digitaler Medien einstellen.“ (20) Damit ist der entscheidende Punkt dieses Verständnisses genannt; es ist ein aus anderen Kontexten bekannter Gedanke: So wie es philosophische Erörterungen über Transplantationen oder Gentechnik erst gibt, seitdem es diese Techniken gibt, kann es für Münker auch eine Medienphilosophie erst geben, seitdem es die neuen Medien gibt.

MÜNKLER, HERFRIED

geb. 1951, studierte Germanistik, Politik und Philosophe, seit 1987 Professorenvertertung an der Universität Frankfurt, seit 1992 Professor für Politikwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin.
AG: Politische Philosophe, Ideengeschichte

MÜNNIX, GABRIELE

geboren 1949 in Düsseldorf, Studium der Philosophie, Mathematik und Pädagogik an der Universität Köln. Sie unterrichte an Gymnasiuen und arbeitete in der Erwachsenenbildung.

Dozentin für Philosophie am Institut für Lehrerfortbildung Mühlheim. Lehrauftrag für Kinderphilosophie an der Universität Innsbruck und Ausbildung von Ethik-Lehrern in Sachsen-Anhalt.

MÜNSTER, ARNO

geb. 1942, studierte Philosophie und Romanistik, habilitierte sich 1982 an der Universität Hannover sowie 1987 an der Sorbonne mit einer Arbeit über Ernst Bloch. Lehrt zur Zeit Deutsche Philosophiegeschichte am Philosophischen Institut der Universität Paris VIII (St. Denis) und ist Programmdirektor des "Collège Internationale de Philosophie".

Ist auch politisch (links) engagiert. Schreibt unterhaltsam. Veröffentlichte 1995 einen guten Nachruf auf Levinas in der Frankfurter Rundschau. Schreibt ein Buch auf französisch gegen Heidegger.

MUERNER, CHRISTIAN

 geb. 1948 in Zürich, seit 1977 in Hamburg, Dr. phil., freier Publizist und Behindertenpädagoge.

MUES, ALBERT

München, Lauth-Schüler. Vertritt ein transzendentalphilosophisches Begründungsprogramm der Wissenschaft
AG: Kritik des Empirismus, Transzendentalphilosophie, Fichte

MUHLE, MARIA

 Studium der Philosophie und Politikwissenschaft in Madrid und Paris. Bi-nationale Doktorarbeit zu Bio-Politik und Lebensbegriff bei Foucault und Canguilhem (2007) in Paris, lebt in Berlin und Paris

MULLIGAN, KEVIN

geb. 23.6.1951, M.A. (Cantab), M.A. (Tübingen), Ph.D. (Manchester), seit 1986 ordentlicher Professor für analytische Philosophie an der Universität Genf.
AG: Philosophie des Geistes, der Sprache, analytische Metaphysik, Geschichte der österreichischen Philosophie.

MULSOW, MARTIN

geb. 1959, Promotion in Philosophie bei Dieter Henrich in München, Habilitation 2000,, ab 2005 Professor für Geschichte an der Rutgers University.
AG: Renaissance, Frühaufklärung

MUNZ, VOLKER

Geb. 1966 in Lindenberg, Allgäu, studierte Volkwirtschaftslehre (Diplom) und Philosophie (Magister 1996), 1997-2001 Doktorat in Graz, , seit 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Spezialforschungsbereiches „Moderne – Wien und Zentraleuropa um 1900“.

AG: Wittgenstein (Sprache)

Bew.: sehr auf Einzelfragen aus, verliert den roten Faden

MURACA, BARBARA

Geboren 1971 in Turin. Studium der Philosophie in Turin mit Fokus auf den deutschen Idealismus, Hermeneutik und Religionsphilosophie. Promotion über den Beitrag der Prozessphilosophie in der Nachhaltigkeitsdiskussion an der Universität Greifswald.
Themen: Prozessphilosophie, Umweltethik, Nachhaltigkeit.

MURGUIA, ADOLFO

 geb. in San Sebastian, Studium in Madrid, Buenos Aires und Paris, Professor der Philosohie in Buenos Aires, Lehre und Forschung an der Universität Tübingen

MURILLO, JOSE SANCHEZ DE

Geb. 1943 in Spanien, 1971 Dr. theol. über Karl Rahner, 1976 Dr. phil. über Sartre, 1983 Habilitation in Augsburg über Romantik. Entwickelt die Tiefenphänomenologie, die er dichterisch, philosophisch und wissenschaftlich zu entfalten sucht.

MUTSCHLER, HANS-DIETER

Studierte Philosophie, Theologie und Physik. Seit 1987 Mitarbeitert mit Forschungsauftrag in der interdisziplinären Gruppe „Technikfolgenforschung“ an der Universität Frankfurt (Fachbereich katholische Theologie), arbeitet am Forschungsprojekt „Irrationale Technikrezeption“, Referent in der hessischen Lehrerfortbildung und Lehrbeauftragter in St. Georgen sowie der Universität Frankfurt, sowie an der katholischen Akademie Frankfurt für das Ressort „Naturwissenschaft und Theologie“, Professor für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie und Pädagogik, „Ignatianum“, Krakau.

Gehört zum Schelling-Kreis, sehr idealistisch. Wettert gegen das Küpper-Buch, er hätte "ein wütendes Buch gegen den wiederstarkenden Schellingianismus, wobei er allerdings in seiner positivistischen Manier gründlich danebentraf". FAZ vom 3.1.1994. Plädiert für eine Metaphysik der Natur

Thesen: Sinn ist im ganzen Universum anwesend. Es gibt keine geistfreie Materie. Heute ist der Sinn des Universum subjektiv gegeben und bedarf der Interpretation.

 







© Information Philosophie     Impressum     Kontakt