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Kongresse

27.01.2018 Druckversion  |  Schrift: vergrößern verkleinern 

LEBENSWELT UND WISSENSCHAFT im Philosophie- und Ethikunterricht 10. Fachtagung des Forums für Didaktik und Ethik

LEBENSWELT UND WISSENSCHAFT'
im Philosophie- und Ethikunterricht

10. Fachtagung des Forums für Didaktik
der Philosophie und Ethik

Die Tagung richtet sich an alle Personen, die an Philosophie in Bildungsprozessen interessiert sind:

  • Philosophie- und EthikdidaktikerInnen der Universitäten und Pädagogischen Hochschulen
  • VertreterInnen von Bildungsministerien, Verlagen, Lehrerverbänden und Medien
  • LehrerInnen der Fächer Philosophie, Ethik, Psychologie und verwandte Fächer, die interdisziplinär arbeiten (möchten)
  • Studierende aller Fächer

Veranstalterin: Bettina Bussmann

Tagungsbüro: Kathrin Hommel

 

Call for Papers
Einsendeschluss
: 15.12.2017

E-Mail Adresse für Einreichung: bettina.bussmann@sbg.ac.at

Die Fachtagung möchte sich einer in letzter Zeit besonders kontrovers diskutierten Fragestellung widmen: Welche Rolle spielen die Erkenntnisse und Methoden der empirischen Wissenschaften für die Ziele, Inhalte und Methoden des Philosophie- und Ethikunterrichts?

Bei allen drei Fragestellungen stehen wir vor folgenden Grundsatzüberlegungen:

  1. Welchen Bildungs- und welchen Philosophiebegriff sollte man zugrunde legen?
  2. Wie sollte der Philosophie- und Ethikunterricht auf bestimmte lebensweltliche Problemlagen (z.B. Migration, Klimawandel, Digitalisierung/Automatisierung) reagieren? Muss er hierfür die Erkenntnisse anderer Wissenschaften einbeziehen?
  3. Ist ein Unterricht, der die Erkenntnisse und Methoden der empirischen Wissenschaften einbezieht, bildungstheoretisch und lebensweltlich eine notwendige Weiterentwicklung oder eine Fehlentwicklung?

In diesem Zusammenhang stellen sich auf konzeptioneller, unterrichtspraktischer und empirischer Forschungsebene etwa folgende Fragen:

  • Konzeption: Wie können interdisziplinäre Zugänge den philosophiehistorischen Zugang bereichern? Erfordert unsere wissenschaftlich-technische Lebenswelt die Ausbildung von Kompetenzen, die nicht ohne eine neue inhaltliche und methodische Ausrichtung erworben werden können? Auf welche Weise verändern die Wissenschaften unsere Wahrnehmungen, unser Selbstbild, unsere Alltagsvollzüge und damit auch den gesamten Lernort Schule? Welche inter- und intrakulturellen Problematiken stehen im Vordergrund (Geschlechtergerechtigkeit, Fake News, Identität und Fremdheit etc.)? Wie muss ein wissenschaftsphilosophischer Unterricht heute gestaltet sein, der seiner notwendigen Doppelfunktion gerecht wird, nämlich der Vermittlung wissenschaftlichen und Grundlagenwissens und der Kritik und Analyse unterschiedlicher Methoden, mit denen wir zu Aussagen über die Welt gelangen? Ab welcher Altersstufe sollten diese Kompetenzen geschult werden?
  • Unterrichtspraxis: Wie sollte sich die LehrerInnenausbildung und -fortbildung entwickeln, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden? Gibt es bereits erprobte (interdisziplinäre) Unterrichtseinheiten und Unterrichtsmaterialien?
  • Empirische Unterrichtsforschung: Gibt es Forschungsmethoden, die auf qualitativer oder quantitativer Ebene philosophische Bildungsprozesse untersuchen und bereichern können?

Wir freuen uns auf Beiträge, die sich mit diesen oder auch weiteren einschlägigen Themenfeldern auseinandersetzen.

Die Abstracts sollen auf einen 30-minütigen Vortrag/Workshop (plus 15-minütiger Diskussion) angelegt sein und nicht mehr als 1000 Wörter umfassen. Wichtige Literatur zum Themenschwerpunkt bitte angeben. Name, Institution und Anschrift bitte nicht im Abstract aufführen, sondern separat schicken.

Ausgewählte Beiträge erscheinen in einem Tagungsband, wie bei den vorangegangenen Tagungen auch.

 

 







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