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Philosophen/innen

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Hofmeister - Hoppe

HOFMEISTER, GEORG

geb. 1966, ist seit 2003 Studienleite der Evangelischen Akademie Hofgeismar u.a.
für die Bereiche Bioethik, Ethik in der Medizin und Ökologische Ethik.
http://ead.dike.de/akteure/akteure?display=pers&id=200
hofmeister.akademie.hofgeismar@ekkw.de

HOFMEISTER, HEIMO

Geb. 1940, studierte Philosophie, Geschichte und Germanistik, promovierte und habilitierte sich an der Universität Wien für das Fach Philosophie. 1968 wurde er Prof. für Philosophie an der American University in Washington DC. Ab 1977 Professor in Wien, wechselte 1983 an die Universität Heidelberg, dort Professor für Religionsphilosophie an der Theologischen Fakultät.
HeintelSchüler, philosophiert in der Wiener Tradition der "philosophia perennis".
Ist historisch an der Frage nach dem Grund und der Einheit alles Seienden interessiert.

HOGEMANN, KARL FRIEDRICH

Arbeitete als HegelEditor am HegelArchiv der Universität Bochum
Arbeitsgebiet: Hegel, Heidegger.
Stark von Heidegger beeinflusst: "Dagegen scheinen wir weit davon entfernt zu sein, uns aus dem Schülerverhältnis zu Heidegger befreit zu haben. Mir scheint, der beste Kritiker Heideggers ist bis heute immer noch Heidegger selbst"

HOFWEBER, GERHARD

Dozent für Philosophie in München und Augsburg, Gründer des Philosophy Slam, Leiter
des Dr. Howeber-Instituts, das sich um Verbindung von philosophischem und wissenschaftlichem Denken bemüht.

HOGREBE, WOLFRAM

geb. 1945, Studium in Münster, München und Düsseldorf, seit 1980 Professor für Philosophie an der Universität Düsseldorf, ab 1992 Professur in Jena, seit 1996 Professor für theoretische Philosophie an der Universität Bonn, 19992002 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Philosophie.
Arbeitsgebiet: Metaphysik, Theorie informeller Wissenssysteme, Sprachphilosophie, Geschichte der Philosophie (insbes. 19. Jahrhundert).
http://www.unibonn.de/www/IPHIL/Mitarbeiter/Hogrebe.html#Zur_Person__CV_

HOLENSTEIN, ELMAR

geb. 1937, Studium der Philosophie, Psychologie und Sprachwissenschaft an den Universitäten Leuven, Heidelberg und Zürich, Forschungsaufenthalte in Belgien, Deutschland, Japan und den USA, 197790 Professor für Sprachphilosophie an der Universität Bochum, seit 1990 Professor für Philosophie an der ETH Zürich, emeritiert, lebt in Japan. Phänomenologe. Autor eines PhilosophieAtlas.

HOLZ, HARALD

Geboren am 14. Mai 1930 in Freiburg, 195357 Studium der Philosophie in Pullach, 195961 der katholischen Theologie in Frankfurt, Promotion 1964 bei Gottfried Martin über „Transzendentalphilosophie und Metaphysik“. 1969 Habilitation in Bochum über „Spekulation und Faszinität. Zum Freiheitsbegriff des mittleren und späten Schelling“. Ab 1976 Ordinarius und Direktor des Seminars für Philosophische Grundfragen der Theologie an der Universität Münster. Seit 1983 Professor am Philosophischen Seminar der Universität Münster. 1995 emeritiert.
http://phaidon.philo.at/asp/hholz.htm
 Arbeitsgebiet: Naturphilosophie
Positionen: Entwirft ein neues kosmologisches Modell, die Schwerkraft sowie die QuantenRaumZeit betreffend.

HOLZLEITHNER, ELISABETH

Assistenzprofessorin am Institut für Rechtsphilosophie, Religion und Kulturrecht der Universität Wien.
Arbeitsbereich: Gender, Gerechtigkeit,
http://homepage.univie.ac.at/elisabeth.holzleithner/

HOMANN, ECKHARD

Jg. 1958; nach Abschluss einer Berufsausbildung Studium der Deutschen Literaturwissenschaft und Philosophie in Hannover; Promotion mit einer Arbeit über Aegidius Romanus, Hannover 2002; dann Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Seminar der Leibniz Universität Hannover.
Arbeitsgebiet: Antike, Spätantike (Augustinus), Mittelalter

HOMMANN, HARALD

geb. 1957, Studium der Geschichte, Soziologie, Politikwissenschaft und Philosophie in Göttingen und Tübingen. Stipendiat des Evangelischen Studienwerkes Villigst und der Studienstiftung des deutschen Volkes.
1985 Assistent bei Prof. Dr. Dr. Dietrich Rössler am Institut für Praktische Theologie an der Universität Tübingen, seit 1986 Assistent bei Prof. Dr. Friedrich H. Tenbruck am Institut für Soziologie der Universität Tübingen. Promoviert in Soziologie mit einer Arbeit zur Wissenschaftsgeschichte der Sozial und Kulturwissenschaften und seit 1990 Lehrbeauftragter für Soziologie in Tübingen. Seit 1990 Mitarbeit an einem Forschungsprojekt zur Wirkungsgeschichte der Frankfurter Schule, deren Ergebnisse 1999 veröffentlicht wurden. (Clemens Albrecht, Günter C. Behrmann, Michael Bock, Harald Homann, Friedrich H. Tenbruck: Die intellektuelle Gründung der Bundesrepublik. Eine Wirkungsgeschichte der Frankfurter Schule, Frankfurt/M. New York 1999)
Seit 1991 Lehrbeauftragter und seit 1992 Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Kulturwissenschaften im Bereich der Vergleichenden Kultur und Gesellschaftsgeschichte.
AG: Kulturphilosophie (Geschichte), Neukantianismus

HOMANN, KARL

19631972 Studium der Philosophie, Germanistik und Katholischen Theologie in Münster, 1972 Promotion zum Dr. phil., 19711979 Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Münster, 1979 Promotion zum Dr. rer. pol., 1985 Habilitation für Philosophie an der Universität Göttingen, 19861990 Professor für Volkwirtschaftslehre und Philosophie an der Universität Witten Herdecke, 19901999 Professor für Wirtschafts und Unternehmensethik an der Katholischen Universität Eichstätt, seit 1999 Professor für Philosophie unter besonderer Berücksichtigung der philosophischen und ethischen Grundlagen der Ökonomie (Wirtschaftsethik) an der Universität München.
http://www.philoek.unimuenchen.de/homann/
Kenner und Schüler: Christoph Lütge

HOMMEN, DAVID

 2007 Magister Artium in Philosophie, Kommunikations- und Medienwissenschaft und Musikwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
2009-2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der DFG-Forschergruppe "Kausalität, Gesetze, Dispositionen und Erklärungen am Schnittpunkt von Wissenschaft und Metaphysik" (FOR 1063), Teilprojekt: "Kausalität von Unterlassungen"
seit 2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Sonderforschungsbereich "Die Struktur von Repräsentationen in Sprache, Kognition und Wissenschaft" (SFB 991), Teilprojekt: "Voraussetzungen der Frametheorie in der Geschichte der Philosophie"; seit 2015 auch im Teilprojekt "Logik und Ontologie der kognitiven Repräsentation von Theorien: Frames, Sätze und Modelle im Vergleich"<
2012  Promotion an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

HOMMES, ULRICH

Dr. phil.; Dr. iur. Geboren 1932 in Freiburg im Breisgau, lehrt seit 1967 an der Universität Regensburg. Zahlreiche Sendungen in Hörfunk und Fernsehen.
Arbeiten u.a. über Schönheit

HONNEFELDER, LUDGER

Geboren 1936 in Köln. Nach dem Studium der katholischen Theologie und Philosophie in Bonn und Innsbruck 1972 Promotion und 1982 Habilitation im Fach Philosophie an der Universität Bonn. 19721982 Professor der Philosophie an der Theologischen Fakultät Trier, 1982 Professor an der FU Berlin, 1988 an die Universität Bonn berufen. 19932007 Geschäftsführender Direktor des Instituts für Wissenschaft und Ethik an der Universität Bonn. Nach seiner Emeritierung 2005 hatte er bis 2007 die GuardiniProfessur an der HumboldtUniversität zu Berlin inne.
Arbeitsgebiete u.a. Metaphysik (ist interessant an einer Wiederaufnahme des Programms einer Metaphysik, verbunden mit einer Rezeption der analytischen Philosophie), Ethik (vertritt einen katholischen Standpunkt), Philosophie des Mittelalters.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ludger_Honnefelder
 http://www.unibonn.de/www/IPHIL/Mitarbeiter/Honnefelder.html

HONNETH, AXEL

geb. 1949, studierte Philosophie, Soziologie und Germanistik in Bonn, Bochum und Berlin. 197782 Assistent am Institut für Soziologie der FU Berlin, Promotion 1982. 19831989 Hochschulassistent am Fachbereich Philosophie in Frankfurt bei Habermas. Anschliessend am Berliner Wissenschaftskolleg, an der Universität Konstanz und abermals in Berlin. Seit 1. Mai 1996 als Nachfolger von Habermas in Frankfurt. Seit 2001 Direktor des Instituts für Sozialforschung. Herausgeber der „Deutschen Zeitschrift für Philosophie“ und seit 2007 Präsident der Internationalen HegelVereinigung.
Die Universität Frankfurt beschreibt Honneth als "originellen, systematisch orientierten und interdisziplinär versierten Sozialphilosophien mit eigner theoretischer Statur und internationalem Ansehen".
http://de.wikipedia.org/wiki/Axel_Honneth
 http://www.ifs.unifrankfurt.de/people/honneth/

Axel Honneth konstatiert eine Rückkehr zu einer sozial ungeschützten Leih, Teil und Heimarbeit, während gleichzeitig diejenigen, die noch vor vierzig Jahren alle Hoffnung auf eine Humanisierung der Arbeitswelt setzten, sich ganz anderen Themen zugewendet haben. Seit dem Beginn der industriellen Revolution hat es an utopischen Entwürfen einer Neugestaltung der kapitalistischen Arbeit nicht gemangelt Doch noch nie war der Abstand zwischen den Erfahrungen der sozialen Lebenswelt und den Themen der gesellschaftstheoretischen Dauerreflexion so groß wie heute . So anschaulich und packend all die Ideen einer Befreiung der Arbeit aber auch waren, so folgenlos sind sie am Ende doch für die tatsächliche Geschichte der Organisationsform gesellschaftlicher Arbeit geblieben.

Honneth erklärt sich dies, dass diese Utopien mit den Anforderungen der gesellschaftlich vermittelten Arbeit zu wenig vermittelt waren. Allerdings kompensierten die Utopien diesen Nachteil, dass sie am Beispiel des Handwerks oder der Kunst Strukturen einer Tätigkeitsweise hervorhoben, die gegenwärtig etwa bei Martin Seel als notwendiger Bestandteil eines guten Lebens gedacht werden. Allerdings darf das was für das gute Leben des Einzelnen an Arbeitserfahrungen notwendig sein mag, nicht zugleich als Maßstab an die Beurteilung der gesellschaftlich organisierten Produktionssphäre herangetragen werden. Hier herrschen Bedingungen, die es auch bei einer denkbar weiten Auslegung erforderlich machen, Tätigkeiten von einem ganz anderen Charakter als dem des Handwerks oder der Kunst auszuüben. Was sich innerhalb der ökonomischen Sphäre an sozialen Kämpfen um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen abgespielt hat, musste sich auf ganz andere Normen berufen, als sie im Bild einer ganzheitlichen Tätigkeit utopisch festgehalten worden waren.

Gegenwärtig ist die Situation der gesellschaftlich Arbeit von derart unzumutbaren Bedingungen geprägt, dass jede Berufung auf ein „abstraktes Sollen“ wie Hohn klingen muss. Dennoch wird es immer deutlicher, dass der kapitalistische Arbeitsmarkt von normativen Bedingungen abhängig ist, die hinter einem Schleier von Beschwörungen der „selbstregulativen Kräfte des Marktes“ verborgen sind. Auf diese im engeren Sinne moralischen Normen stoßen wir, wenn wir mit Hegel und Durkheim die Überzeugung teilen, dass der kapitalistische Arbeitsmarkt nicht nur ein Mittel der ökonomischen Effizienzsteigerung, sondern auch ein Medium der Sozialintegration zu bilden hat. Dann sehen wir, dass das Funktionieren des Marktes von der Erfüllung moralischer Versprechen abhängig ist, die mit Begriffen wie „bürgerlicher Ehre“, „Leistungsgerechtigkeit“ und „sinnvoller Arbeit“ beschrieben werden können. Welcher Blickwinkel der Theoretiker bevorzugt, darf nicht dessen Willkür überlassen werden, vielmehr muss sich seine Wahl mit Blick darauf rechtfertigen, welche der beiden Perspektiven zur Erklärung des betreffenden Gegenstandsbereiches besser geeignet ist. Und solange die Beschäftigten gegen unzumutbare Arbeitsbedingungen aufbegehren, spricht wenig dafür, den Markt unter dem Gesichtspunkt der Effizienzsteigerung zu analysieren.

HONRATH, KLAUS

Dipl. Volkswirt, Dr. phil., geb. 1954, Studium der Volkswirtschaftslehre an der FU Berlin, 1978-1994 Tätigkeit in der Privatwirtschaft im Bereich Organisation und Logistik, 2000-2009 Studium der Philosophie und Geschichte an der Universität Bonn, Promotion über Kant,  Assistent am Lehrstuhl II an der FernUniversität Hagen.
http://www.fernuni-hagen.de/philosophie/team/lg2/klaus.honrath.shtml
klaus.honrath(at)fernuni-hagen.de

HOPPE, GERIT

Jahrgang 1974, 2005 Stipendiat am DFGGraduiertenkolleg „Kulturen der Lüge“, 2005 Promotion am Lehrstuhl für theoretische Philosophie der Universität Regensburg.

HOPPE, HANSGEORG

Habilitation 1978. Arbeitete als Professor der Philosophie an der Universität des Saarlandes über erkenntnistheoretische Probleme und Fragen der Normenbegründung im Ausgang von anthropologischen, handlungs und gesellschaftstheoretischen Ausgangsstellungen. Emeritiert.
Arbeitsgebiete: Ethik, Hegel
Vergleicht Utilitarismus, Diskursethik und Vertragstheorie (DZfPh, 5, 1992)







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