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Kongresse

22.10.2017 Druckversion  |  Schrift: vergrößern verkleinern 

Calls for paper

 

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Termin: 15. November

 

Krise und Kritik
Phänomenologie, Kulturphilosophie, Gesellschaftstheorie
Winter School an der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau
19.-22. Februar 2018
Call for Papers
Zwei Jubiläen – zwei Denker, die unterschiedlicher kaum sein könnten: 2018 jährt sich Karl
Marx’ Geburtstag zum 200. und Edmund Husserls Todestag zum 80. Mal. Aus diesem Anlass
versucht die Winter School, die philosophischen Traditionen von Marxismus und
Phänomenologie unter dem Gesichtspunkt von Krise und Kritik wieder neu ins Gespräch zu
bringen: Entwickelt Marx seine Lehre angesichts einer gesellschaftlichen Krise, sieht der
späte Husserl die europäische Kultur in der Krise; den Weg aus diesen Krisen weist für Marx
die Praxis (der Weltveränderung), für Husserl dagegen die Theorie (als Besinnung auf das
weltkonstituierende Bewusstsein). Beide üben Kritik an der Entfremdung des Menschen von
seinen eigenen Hervorbringungen, allerdings hat Marx die Erzeugnisse physischer Arbeit
(Waren), Husserl hingegen solche geistiger Tätigkeit (Begriffe) im Blick. Gerade angesichts
dieser Unterschiede bildet der von beiden Autoren gewählte Dreischritt von Krisendiagnose,
kritischer Ätiologie sowie philosophischer Therapie eine Grundlage, um nach der Möglichkeit
seiner Durchführung in unserer Gegenwart zu fragen. Ein zusätzlicher Anknüpfungspunkt
bietet sich durch die Gleichzeitigkeit von Husserls Arbeit an der Krisis-Schrift und
Horkheimers Begründung der Kritischen Theorie mit den beiden Aufsätzen „Traditionelle
und kritische Theorie“ sowie „Der neueste Angriff auf die Metaphysik“.
Die Winter School richtet sich insbesondere an Graduierte und Postdocs, die an ihrer
Dissertation oder Habilitationsschrift mit Bezug zur phänomenologischen Philosophie
arbeiten, aber auch an fortgeschrittene Masterstudierende, die an phänomenologischer
Forschung interessiert sind. Es können sowohl Abstracts mit Vorschlägen für Vorträge zu
dem Thema „Krise und Kritik“ als auch zu Präsentationen von Forschungsprojekten zur
phänomenologischen Philosophie eingereicht werden. An den drei Abenden werden
Vorträge der Veranstalter (Christian Bermes und Ralf Becker, Landau) sowie von Dirk
Westerkamp (Kiel) zum Thema der Winter School in Form von Werkstattgesprächen
stattfinden.
Ihre Antworten auf den Call for Papers mit bis zu 500 Worten senden Sie bitte bis zum 1.
November 2017 an becker-ralf@uni-landau.de. Sie bekommen von den Veranstaltern der
Winter School bis zum 15. November 2017 eine Rückmeldung auf Ihre Einsendung

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 Termin: 19. November

 

CALL FOR PAPERS

»Alles, was ich weiß, ist, daß ich kein Marxist bin!«

Karl Marx und der Marxismus

Wissenschaftliche Tagung der Promovierenden der Hans-Böckler-Stiftung

23. – 25. April 2018, Wuppertal

Keynotes Prof. Dr. Gareth Stedman Jones (London), Prof. em. Dr.

Wolfdietrich Schmied-Kowarzik (Kassel), PD Dr. Jan Gerber (Leipzig)

 

Schien nach dem Zusammenbruch des Ostblocks jeglicher Bezug auf Karl Marx

überholt und lediglich eine Sache einiger Weniger, erfährt Marx seit der Finanzund

Wirtschaftskrise eine erstaunliche Renaissance. Statt ihn jedoch als Denker

ernst zu nehmen, seinen Begriffen auf den Grund zu gehen und die von ihm

formulierte Kritik angesichts historisch-politischer Entwicklungen auf analytische

Schärfe, Triftigkeit wie auch Zeitgemäßheit hin zu überprüfen, erfolgt der Bezug

auf ihn und sein Werk häufig ikonographisch. Ganz gleich, ob inner- oder

außeruniversitäre Marx-Rezeption, ob soziale Bewegung, Katheder, Feuilleton

oder Film: Die Auseinandersetzung mit dem Marx'schen Werk wird Marx nur

selten gerecht.

Ausgehend von diesem Befund wird auf der geplanten Tagung das Marx'sche

Werk samt der es begleitenden Kontroversen ins Zentrum gerückt, wobei auch

bisher wenig beachtete und in Vergessenheit geratene historische und

journalistische Arbeiten Marx' Aufmerksamkeit erfahren sollen. Um nicht in reine

Marx-Exegese zu verfallen, soll die Marx'sche Theorie hierbei auch ins Verhältnis

zu den Interpretationen gesetzt werden, die sie in den letzten zwei Jahrhunderten

erfuhr. Die historischen Erfahrungen, die das Marx'sche Werk und dessen

Begriffe beschädigten, sollen hierbei ebenso zur Sprache kommen, wie die

realpolitischen Konstellationen eines zur materiellen Gewalt geronnenen

Marxismus-Leninismus. Angesichts modernster Ausformungen der

postfordistischen Produktionsweise (Crowdworking, Industrie 4.0 etc.) soll

darüber hinaus die Marx'sche Kritik der politischen Ökonomie auf ihre Aktualität

hin befragt werden.

 

Neben Beiträgen, die sich einzelnen Aspekten des Marx'schen

Werks annehmen wollen, freuen wir uns auch über Vorschläge

zu den folgenden Themen:

- Polemik oder: Die Kritik als Kopf der Leidenschaft

- Geschichte als Material: Vom historischen Arbeiten zur

Geschichtsteleologie

- Kritik der politischen Ökonomie und postfordistische

Produktionsweise

- Theorie und Politik: Vom Kommunistischen Manifest zur

Kommunistischen Partei (China, Frankreich...)

- Das Versprechen von 1917 und der Archipel Gulag

MÖGLICHE THEMEN

 

INFORMATIONEN ZUR TEILNAHME

Die Wissenschaftliche Tagung dient in erster Linie als Plattform für

Promovierende aller Begabtenförderwerke und (Nachwuchs-)Wissenschaftler/

innen aller Disziplinen, die zum Marx'schen Werk und/oder Marxismus sowie

den sich daraus ergebenden Problemstellungen forschen. Präsentationen von

laufenden Dissertations- oder Forschungsvorhaben sind möglich und erwünscht.

Wir laden die angesprochenen Personengruppen aus dem In- und Ausland

herzlich dazu ein, sich mit einem Beitrag zu beteiligen.

Wir bitten um Zusendung eines Abstracts (maximal 500 Wörter) und eines

kurzen wissenschaftlichen Lebenslaufes bis zum 19. November 2017 an

WT2018@boeckler.de

Der Abstract sollte folgende Aspekte umfassen:

- Titel des Beitrages und wissenschaftliche Bezugsdisziplin(en)

- Erkenntnisinteresse und Fragestellung

- Gesellschaftspolitische Relevanz

- Kontaktdaten

Eine Rückantwort bezüglich der eingegangenen Abstracts erfolgt bis 17.

Dezember 2017. Eine wissenschaftliche Publikation ausgewählter

Tagungsbeiträge wird angestrebt. Ein Vortrag/Abstract ist nicht Voraussetzung

für eine Teilnahme an der Tagung. Erwünscht ist allerdings ein

Motivationsschreiben, aus dem Teilnahmeinteresse und Fachexpertise

hervorgehen. Die Hans-Böckler-Stiftung übernimmt die Reise-, Verpflegungsund

Übernachtungskosten. Eine Tagungsgebühr fällt nicht an.

 

Dr. Jens Becker (Düsseldorf)

Markus Börner (Berlin)

René Kluge (Berlin)

Doris Maja Krüger (Berlin)

Prof. Dr. Heinz Sünker (Wuppertal)

Kontakt

Hans-Böckler-Stiftung

Abteilung Studienförderung

Referat VI: Promotionsförderung

Dr. Jens Becker

Hans-Böckler-Straße 39

40476 Düsseldorf

WT2018@boeckler.de

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Termin: 30. November

2. Wiener Forum interkulturellen Philosophierens
Umweltethik


23./24. Februar 2018
Relativ früh haben Umweltethiker (wie etwa Tiefenökologen) die gegenwärtige ökologische Krise auf die moderne europäische Metaphysik zurückgeführt und Anregungen für ihre Überwindung in nicht-westlichen, hauptsächlich fernöstlichen Naturphilosophien gesucht. Die ökologische Krise hat heute ein globales Ausmaß erreicht. Der Klimawandel, der Schutz bestimmter Tierarten, die Errichtung von Naturreservaten, der Schutz indigenen Wissens oder die Einschränkung der Kohlendioxidwirtschaft sind Anzeichen dafür, dass Umweltfragen längst nicht mehr nur innerhalb nationalstaatlicher Grenzen bewältigt werden können. Das Wiener Forum interkulturellen Philosophierens nimmt sich im Jahr 2018 vor, den Beitrag nicht-westlicher Denktraditionen zur interkulturellen Ethik zu untersuchen und die interkulturelle Philosophie durch ursprünglich in der Umweltethik angesiedelte Fragen zu bereichern.
Mögliche Themen und Problemstellungen betreffen:
- Die verwendete Begrifflichkeit (Natur, Umwelt etc.) in anderen Denktraditionen
- Umweltrelevante traditionelle Naturauslegungen, die die Subjekt-Objekt-Dichotomie auflösen und den Subjektbegriff erweitern
- Das Verständnis und die Bewertung nicht-westlicher Denktraditionen in der bisherigen Geschichte der Umweltethik
- Die Auseinandersetzung zwischen anthropozentrischen und nicht-anthropozentrischen (patho-, bio-, geozentrischen) Ansätzen in nicht-westlichen Denktraditionen
- Natur oder Mensch? Interessenkollisionen zwischen umweltethischen Ansätzen und wirtschaftsorientierten Theorien im globalen Süden
- Die Rolle des indigenen Wissens für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen
- Ethische Aspekte der Biotechnologie, die Legitimität von Biopatenten für Saatgut, Pflanzen und Tiere
- Die Internationalisierung der Umweltbewegung und die sogennante globale Staatsbürgerschaft
- Philosophische Argumente für die biokulturelle Diversität, die Koinzidenz der hot spots der Biodiversität und jener der kulturellen Diversität
- Zugang zu Ressourcen, Klimawandel und globale Ungleichheit: Lösungsvorschläge aus dem globalen Süden
- Umweltfreundliche Werte und Praktiken in nicht-westlichen Kulturen etc.
Abstracts von max. 1.500 Zeichen sind bis 30. November 2017 einzureichen an: monika.kirloskar-steinbach@uni-konstanz.de und madalina.diaconu@univie.ac.at. Wir bitten InteressentInnen, kurze Angaben zur Person und zur institutionellen Zugehörigkeit beizufügen.

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Termin: 1. Dezember

HOPOS 2018

 Groningen, The Netherlands

July 9-12, 2018

 

 KEYNOTE SPEAKERS

 Karen Detlefsen (University of Pennsylvania)

 Martin Kusch (University of Vienna)

 HOPOS: The International Society for the History of Philosophy of Science

 will hold its twelfth international congress in Groningen, The

 Netherlands, 9?12 July 2018. The Society hereby requests proposals for

 papers and symposia to be presented at the meeting.

 

 HOPOS is devoted to promoting serious, scholarly research on the history

 of the philosophy of science. We construe this subject broadly, to include

 topics in the history of related disciplines and in all historical

 periods, studied through diverse methodologies. We aim to promote

 historical work in a variety of ways, but especially through encouraging

 exchange among scholars through meetings, publications, and electronic

 media. The program committee particularly encourages submissions on

 philosophical themes that cross time periods.

 

 The conference language is English.

 

 To submit a proposal, please upload a PDF of your paper abstract or

 symposium proposal to the following website:  http://www.hopos2018.nl/ [1]

 

 Proposals for papers should be prepared for anonymous review. Proposals

 should include:

 

 ? Title and abstract of the paper (maximum 500 words).

 

 Proposals for symposia should be prepared for anonymous review. Proposals

 should include:

 

 ? Title of the symposium.

 

 ? Symposium summary statement (maximum 500 words).

 

 ? Titles and abstracts of the papers (maximum 500 words for each paper).

 

 ? A symposium should consist of 3 or 4 papers.

 

 If you have inquiries about the conference or about the submission

 process, please write to c.palmerino@ftr.ru.nl

 

 SUBMISSION DEADLINE: 1 December 2017

 

 PROGRAM COMMITTEE

 

 Carla Rita Palmerino (Radboud University, Nijmegen), "Kant and Before"

 Subcommittee Chair

 

 Han Thomas Adriaenssen (University of Groningen)

 

 Delphine Bellis (University of Montpellier)

 

 Lisa Downing (The Ohio State University)

 

 James G. Lennox (University of Pittsburgh)

 

 Daniel Sutherland (University of Illinois at Chicago)

 

 Audrey Yap (University of Victoria), "After Kant" Subcommittee Chair

 

 Cristina Chimisso (Open University)

 

 Alexander Klein (California State University, Long Beach)

 

 Gregory Lavers (Concordia University)

 

 Thomas Staley (Virginia Tech)

 

 Paul Ziche (Utrecht University)

 

 MENTORING PROGRAM

 

 A new mentoring program will be launched at HOPOS 2018. The chief

 objective of this program is to help junior scholars to receive feedback

 on their paper. Each mentee will be matched with a mentor in their field

 of research, who will give advice on how to turn their HOPOS conference

 paper into a writing sample for job applications and/or a paper to be

 submitted to a journal. The program is open to all junior scholars, but

 priority will be given to underrepresented groups within philosophy.

 Details about how to participate will be forthcoming.

 

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 Marcus Adams, Ph.D.

 Assistant Professor of Philosophy

 State University of New York at Albany

 Homepage: https://marcuspadams.wordpress.com/ [2]

 

 Executive Secretary, International Society for the History of Philosophy

 of Science (HOPOS)

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Termin: 1. Dezember

 

Call for Papers

Leben am Ende der Zeiten

Wissen, Praktiken und Zeitvorstellungen

der Apokalypse.

Ein Symposium der HUG

Humboldt-Universität zu Berlin, am 06.04. und 07.04.2018 Am Anfang war Johannes auf Patmos. Dort empfinger den Text, der die Bibel schließen und gleichsam auf ihre Anfänge, die symmetrische Achse zwischen Allschöpfung der Heiligen Schrift und Neuschöp-fung des Menschen in Leben, Tod und Auferstehung Jesu Christi beschließen sollte. Das Bild verbleibt –auf Altären, Gemälden und Flugschriften, sinkt hinab in die Schützengräben des I. Weltkriegs, wird ver-gessen und flammt jüngst wieder auf, wenn in den Trümmerwolken des 11. Septembers die Fratze des Antichristen gewahr zu werden scheint. Immer ist es diese Offenbarung von der Zeit und ihrem Wesen, die Apokalypse, die ein zumeist abendländisch genanntes Denken auf seine Konturen verweist; ein Denksystem, das überall dort sichtbar wird, wo Menschen der Zeit nachsinnen, wo sie sich von der Er-kenntnis des Endes ein Wissen der Gegenwart versprechen. Denn nur vom Ende her können Geschichte und Gegenwart verständlich werden. Zu verstehen, was die Apokalypse als Denksystem bedeutet, wie sie ihrem Wesen und ihren Wirkungen nach Wissen, Praktiken und Zeitvorstellungen von Menschen formte und weiter formt, ist das Ziel dieses Symposiums; ein Anspruch, der gleichsam alle Disziplinen der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, wie auch alle Epochen seit dem Entstehen apokalypti-schen Denkens in der europäischen Spätantike berührt. Im Rahmen des Symposiums sind Student*innen und Doktorand*innen aller Fächer aufgerufen, Beiträge zum Thema vorzustellen und der kritischen Diskussion eines interessierten Publikums zu überantwor-ten. Vorschläge für 15-minütige Vorträge richten Sie bitte in Form eines Exposés (max. 300 Wörter) mit einer biographischen Notiz bis zum 01. Dezember 2017 als PDF an info@ende-der-zeiten.de.Beiträge können in deutscher und englischer Sprache eingereicht, Kosten für Anreise und Unterkunft leider nicht übernommen werden; es besteht allerdings eine den begrenzten Kapazitäten entsprechende Möglichkeit zur Vermittlung privater Unterkünfte durch die Veranstalter. Ferner steht mit Voranmel-dung eine Kinderbetreuung zur Verfügung. Weitere Informationen zum Symposium finden Sie unter: www.ende-der-zeiten.de.Veranstalter: Louis Berger, Hajo Raupach und Alexander Schnickmann

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Termin: 8. Dezember

Call for Papers 

Zur Kritik religiöser Lebensformen. Perspektiven nach Rahel Jaeggi

Das 11. BERLINER KOLLOQUIUM JUNGE RELIGIONSPHILOSOPHIE widmet sich dem Thema „Zur Kritik religiöser Lebensformen“. Lebensformen konfrontieren die Philosophie mit den Grenzen weltanschaulicher Neutralität und der Kraft rationaler Gründe. Existenzielle Grundentscheidungen, gehaltvolle Vorstellungen des Guten oder anthropologische Fragen nach Wahrhaftigkeit, Gewissheit und gelingendem Leben verlangen so wieder philosophisch ernst genommen zu werden. Klassische Topoi der Religionsphilosophie erhalten damit neue Aufmerksamkeit. In Auseinandersetzung mit Rahel Jaeggis Buch Kritik von Lebensformen und ihren Arbeiten zum Entfremdungsbegriff sollen die religionsphilosophischen Implikationen einer Philosophie der Lebensformen erkundet werden. Angesichts der Frage „Was bedeutet es, sein eigenes Leben zu leben?“ gilt es, die Rolle religiöser Traditionen für individuelle und kollektive Identitäten, für eine philosophische Reflexion der Lebensführung sowie für das Ideal eines selbstbestimmten Lebens heute neu in den Blick zu nehmen. Vermag schließlich allein eine neutrale, säkulare Vermittlungsinstanz den Streit um die Legitimität von Lebensformen zu schlichten? Prof. Dr. Rahel Jaeggi und Prof. Dr. Jürgen Straub stellen im Rahmen des öffentlichen Teils des Kolloquiums ihre Thesen vor und diskutieren diese in einem anschließenden Podiumsgespräch. Eingereichte Skizzen nicht länger als 5000 Zeichen in deutscher oder englischer Sprache. Bitte außerdem einen kurzen CV.

Infos: E-Mail Adresse für Einreichungen: steiner@katholische-akademie-berlin.de

Deadline: 08.12.2017

Call-Bezeichnung: Call for Papers

Ort: Berlin

Datum: 22.02.2018

Ende: 24.02.2018 --:--

Veranstaltende Institution: Katholische Akademie Berlin; FIPH; DGR

PDF: http://dgphil.de/uploads/media/1504552284-Stephan-Steiner.pdf

Links: https://www.katholische-akademie-berlin.de/de/arbeitsfelder/kolloquium-junge-religionsphilosophie https://fiph.de/forschung/Kolloquium%20Junge%20Religionsphilosophie.php

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Termin: 15. Dezember

 

Lebenswelt und Wissenschaft im Philosophie- und Ethikunterricht.  Zehnte Fachtagung des Forums für Didaktik der Philosophie

Die Fachtagung möchte sich einer in letzter Zeit besonders kontrovers diskutierten Fragestellung widmen: Welche Rolle spielen die Erkenntnisse und Methoden der empirischen Wissenschaften für die Ziele, Inhalte und Methoden des Philosophie- und Ethikunterrichts?

 

Bei allen drei Fragestellungen stehen wir vor folgenden Grundsatzüberlegungen:

1.Welchen Bildungs- und welchen Philosophiebegriff sollte man zugrunde legen?

2.Wie sollte der Philosophie- und Ethikunterricht auf bestimmte lebensweltliche Problemlagen (z.B. Migration, Klimawandel, Digitalisierung/Automatisierung) reagieren? Muss er hierfür die Erkenntnisse anderer Wissenschaften einbeziehen?

3.Ist ein Unterricht, der die Erkenntnisse und Methoden der empirischen Wissenschaften einbezieht, bildungstheoretisch und lebensweltlich eine notwendige Weiterentwicklung oder eine Fehlentwicklung?

 

In diesem Zusammenhang stellen sich auf konzeptioneller, unterrichtspraktischer und empirischer Forschungsebene etwa folgende Fragen:

•Konzeption: Wie können interdisziplinäre Zugänge den philosophiehistorischen Zugang bereichern? Erfordert unsere wissenschaftlich-technische Lebenswelt die Ausbildung von Kompetenzen, die nicht ohne eine neue inhaltliche und methodische Ausrichtung erworben werden können? Auf welche Weise verändern die Wissenschaften unsere Wahrnehmungen, unser Selbstbild, unsere Alltagsvollzüge und damit auch den gesamten Lernort Schule? Welche inter- und intrakulturellen Problematiken stehen im Vordergrund (Geschlechtergerechtigkeit, Fake News, Identität und Fremdheit etc.)? Wie muss ein wissenschaftsphilosophischer Unterricht heute gestaltet sein, der seiner notwendigen Doppelfunktion gerecht wird, nämlich der Vermittlung wissenschaftlichen und Grundlagenwissens und der Kritik und Analyse unterschiedlicher Methoden, mit denen wir zu Aussagen über die Welt gelangen? Ab welcher Altersstufe sollten diese Kompetenzen geschult werden?

•Unterrichtspraxis: Wie sollte sich die LehrerInnenausbildung und -fortbildung entwickeln, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden? Gibt es bereits erprobte (interdisziplinäre) Unterrichtseinheiten und Unterrichtsmaterialien?

•Empirische Unterrichtsforschung: Gibt es Forschungsmethoden, die auf qualitativer oder quantitativer Ebene philosophische Bildungsprozesse untersuchen und bereichern können?

 

Wir freuen uns auf Beiträge, die sich mit diesen oder auch weiteren einschlägigen Themenfeldern auseinandersetzen.

 

Die Abstracts sollen auf einen 30-minütigen Vortrag/Workshop (plus 15-minütiger Diskussion) angelegt sein und nicht mehr als 1000 Wörter umfassen. Wichtige Literatur zum Themenschwerpunkt bitte angeben. Name, Institution und Anschrift bitte nicht im Abstract aufführen, sondern separat schicken.

 

Ausgewählte Beiträge erscheinen in einem Tagungsband, wie bei den vorangegangenen Tagungen auch.

Einsendeschluss: 15.12.2017

 

E-Mail Adresse für Einreichung: bettina.bussmann@sbg.ac.at

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 Termin: 15. Dezember

 

Call for Papers


Vom 13.-16. September 2018 veranstalten der Lehrstuhl für Philosophie und Geschichte der Philosophie in der Theologischen Fakultät Fulda, der Lehrstuhl für Christliche Religionsphilosophie in der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg und die International Association for Anselm Studies (IAAS) eine Tagung in der Theologischen Fakultät Fulda zum Thema


„Philosophie der monotheistischen (Welt-) Religionen im frühen und hohen Mittelalter: Christliche, jüdische und islamische Denker im Gespräch.“


Auf dieser Tagung sollen Texte von christlichen Autoren aus der Zeit von Anselm von Canterbury bis Thomas von Aquin, die mit genuin philosophischen Argumenten elementare christliche Glaubensüberzeugungen gegen Einwände von Seiten jüdischer und islamischer Autoren verteidigen, in ihrem jeweiligen historischen Diskussionskontext vorgestellt, ausgelegt und auf ihre rationale Plausibilität hin beurteilt werden. Darüber hinaus sollen auch Überlegungen jüdischer und islamischer Autoren aus ungefähr diesem Zeitraum, die für die Wahrheit ihrer jeweiligen Religion und gegen christliche Überzeugungen mit natürlichen Verstandes- und Vernunfteinsichten argumentieren, vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden.
Weil diese Fachtagung die Gelegenheit zu einem intensiven Austausch unter Fachleuten bieten möchte, ist neben den invited speakers ein Kreis von höchstens 10–12 Referenten/innen vorgesehen. Für zwei Nachwuchswissenschaftler/innen stehen für die Teilnahme an dieser Tagung Reisekosten-Stipendien in Höhe von jeweils maximal 200.- € bei freier Unterbringung in einem Gästezimmer des Priesterseminars Fulda (mit Dusche/WC; Frühstück) zur Verfügung. Den übrigen Referenten/innen stehen diese Gästezimmer bei Bedarf zu moderaten Preisen zur Verfügung. Die Teilnahme an den gemeinsamen Mahlzeiten zu Beginn und zum Abschluss der Tagung ist optional. Eine Tagungsgebühr wird darüber hinaus nicht erhoben.
Die Konferenzsprachen sind Deutsch, Englisch und Französisch. Für die drei öffentlichen Vorträge steht eine maximale Redezeit von 45 Minuten mit anschließender Diskussionszeit von maximal 30 Minuten, für die Sektionsvorträge
steht eine maximale Redezeit von 30 Minuten mit anschließender Diskussionszeit von ebenfalls maximal 30 Minuten zur Verfügung.
Die Beiträge zu dieser Tagung sollen nach einem Evaluationsverfahren in einem Tagungsband zusammengefasst werden, der in der Reihe Fuldaer Studien im Herder-Verlag publiziert werden soll.
Die Tagung beginnt am Donnerstag, dem 13. September 2018, mit einem gemeinsamen Abendessen der Tagungsteilnehmer, einem öffentlichen Abendvortrag im historischen Auditorium maximum der Theologischen Fakultät Fulda und einem anschließenden Empfang der Tagungsteilnehmer durch den Rektor der Theologischen Fakultät Fulda.
Die Tagung endet am Sonntag, dem 16. September, mit der Möglichkeit zum Besuch eines Gottesdienstes im Dom zu Fulda und zur anschließenden Teilnahme an einem geführten Besichtigungsprogramm auf den Spuren des karolingischen Fulda, das mit einem gemeinsamen Mittagessen der Exkursionsteilnehmer ausklingen soll.
Interessenten für eine Teilnahme mit einem eigenen Vortrag auf dieser Tagung werden gebeten, Ihren Vorschlag mit einem Abstract von maximal 1.000 Wörtern in elektronischer Form bis spätestens 15.12.2017 einzureichen bei
Prof. DDr. Markus Enders, Lehrstuhl für Christliche Religionsphilosophie in der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg im Breisgau, email: Markus.Enders@theol.uni-freiburg.de,
und bei
Prof. Dr. Bernd Goebel, Lehrstuhl für Philosophie und Geschichte der Philosophie in der Theologischen Fakultät Fulda, email: goebel@thf-fulda.de.

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Termin: 17. Dezember

 

It is my pleasure to invite submissions of abstracts for contributed talks to

 the conference "Philosophy of Imagination" taking place 15th-16th March 2018 at

 the Ruhr-University Bochum, Germany. The keynote speakers are

 

 Magdalena Balcerak Jackson (University of Miami)

 Francesco Berto (ILLC, University of Amsterdam)

 Ruth Byrne (Trinity College Dublin)

 Heinrich Wansing (Ruhr-University Bochum)

 Timothy Williamson  (Oxford University)

 

 Abstracts should not exceed 3000 words (incl. references). Accepted authors

 will give a talk of about 20 minutes followed by a short discussion. Please

 submit your abstract through easychair by *17th December

 2017*:https://easychair.org/conferences/?conf=phimag1

 

 The abstracts will be reviewed by at least one member of the following

 committee:

 

 Gregory Currie (University of York)

 Peter Langland-Hassan (Washington University in St. Louis)

 Shen-yi Liao (University of Puget Sund)

 Sònia Roca Royes (University of Stirling)

 Fiora Salis (CPNSS, London School of Economics and Political Science)

 Neil Sinhababu (National University of Singapore)

 Shannon Spaulding (Oklahoma State University)

 Neil van Leeuwen (Georgia State University)

 

 For further information visit the conference

 websitehttps://ruhr-uni-bochum.de/philimagconf/index.php or send an e-mail to

philimagconf@rub.de <philimagconf@rub.de

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Termin: 31. Dezember

Aussprechen des Unaussprechlichen.
Sprache und Kreativität bei Nicolaus Cusanus

Hildesheim, Deutschland
27.-30.09.2018
Nachdenken über Sprache mit Nicolaus Cusanus bewegt sich in einem Spannungsfeld: Einerseits
gilt ihm nicht nur das Absolute als in seinem Wesen unaussprechlich, so dass Sprache sich stets mit
den eigenen Grenzen konfrontiert sieht. Andererseits ist Sprache der Modus menschlicher
Artikulation und Kommunikation – trotz der damit verbundenen Schwierigkeiten müssen
Menschen sprechen, wenn sie sich mit anderen Menschen verständigen wollen. Der Umgang mit
dieser Problemlage ist Cusanus zufolge von Kreativität gekennzeichnet: Menschen setzen sie ein in
ihrem Bemühen, sich Unaussprechlichem sprachlich anzunähern. Sprache ist für Cusanus deshalb
Untersuchungsgegenstand, epistemologisches Instrument zur Annäherung an Gott, Welt und
Menschen, sinnlich erfahrbare Schnittstelle menschlicher Interaktion, kurz: facettenreicher
Kernbereich menschlicher Aktivität und Kreativität. Das hat Folgen für die forschende
Beschäftigung mit Cusanus. Sprachphilosophische Fragen im engeren und epistemologische Fragen
im weiteren Sinn, Fragen der Annäherung an Gott, Fragen nach Textkonstitution und -komposition,
Fragen nach der Rolle von Metaphern und Bildern; sie alle können ohne die Auseinandersetzung
mit dem cusanischen Verständnis von Sprache kaum zufriedenstellend beantwortet werden. Mit
„Sprache und Kreativität bei Cusanus“ bieten wir deshalb ein gemeinsames Dach für
Forschungszugriffe aus einer Vielzahl von Perspektiven und Disziplinen.
Anliegen der Reihe, zu der diese Konferenz gehört, ist es, jungen Forschenden am Beginn ihrer
akademischen Laufbahnen Raum zu geben für die Durchführung, Präsentation und Diskussion ihrer
Arbeit an Nicolaus Cusanus. Das soll in Form eines dynamischen, offenen Austauschs geschehen.
Wir nehmen es deshalb ernst, wenn wir vom „Beginn“ akademischer Laufbahnen sprechen: Um
jungen Forschenden Gestaltungsfreiheit zu geben, verzichten wir auf feierliche Vorträge und
professorale Meinungshoheit.
Gestaltungsfreiheit liegt uns nicht nur inhaltlich, sondern auch formal am Herzen. Deshalb
schreiben wir kein Beitragsformat vor. „Konventionelle“ Vorträge mit anschließender Diskussion,
Podiums- oder Gruppendiskussionen, gemeinsame Textlektüre und -arbeit oder etwas völlig
anderes – wir bieten die Möglichkeit, die Beitragsform selbst zu wählen. Unter Berücksichtigung
der eingegangenen Wünsche entwickeln wir ein Konferenzprogramm und stellen gegebenenfalls
im Vorfeld Kontakte zwischen Teilnehmenden her.
Bei Teilnahmeinteresse bitten wir deshalb um: Abstract (max. 500 Wörter), Formatwunsch und
knappe Angaben zur Person (Name, akademischer Status, Forschungsprojekt(e)/
Forschungsinteressen) an: cusanus.scholars@posteo.de. Einsendefrist ist der 31.12.2017.
Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.
Wir bemühen uns um die Erstattung von Reise- und Unterbringungskosten, können derzeit aber
noch keine Garantien in dieser Hinsicht geben.
Wir freuen uns auf thematisch und formal breit gefächerte Beitragsvorschläge und stehen bei
Rückfragen gern zur Verfügung.
Johanna Hueck | Susann Kabisch | Christian Kny | vocalisingtheineffable.wordpress.com

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Call for Papers, Deadline 1. Januar 2018

 

International Conference 9th-11th May 2018

at Catholic University of Louvain (UCL)

 

PHILOSOPHICAL HERMENEUTICS IN THE ISLAMICATE CONTEXT

 

This conference would like to engage with one specific context among all those which were and still are, as it were, “affected” by the continental tradition of philosophical hermeneutics: the Islamicate context. The Islamicate context seems to be particularly relevant for three reasons at least:

1) The Islamicate context is intertwined with the Western context in a way that calls for asking whether the application or the import of philosophical hermeneutics in general does or does not require a minimum of shared history, and whether one should speak – in the particular Islamicate context – either of a cultural or a conceptual transfer only?

2) The Islamicate context retains a clear and sound reference to religion that makes its entanglement with philosophical hermeneutics a burning challenge for all parties involved. Is it true, as some contend since several decades, that philosophical hermeneutics can help interpreting Islamic thought anew?

3) The Islamicate context and the Western context are not just intertwined, but they are also penetrating each other. How does philosophical hermeneutics contribute to their mutual understanding?

These are few of the many questions that this conference will try to address, with the general aim to establish whether and how philosophical hermeneutics and Islamicate thought are likely to expand each other’s horizons and/or to influence each other’s conceptual frameworks.

 

Please send an abstract of ca. 500 words to sylvain.camilleri@uclouvain.be and svarlik@29mayis.edu.tr before January 1st 2018.

Acceptance or refusal will be notified by January 10th 2018.

Languages of the conference: English and French will be the main languages of the conference. Yet the organizers are willing to consider proposals in other languages in exceptional circumstances.

Date: 9th-11th May 2018.

 
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 Termin: 1. Februar 2018

CALL FOR PAPERS

3. Internationaler Doktoranden-Workshop der Kant-Gesellschaft: 11.10.-13.10.2018 an der Karl-Franzens-Universität Graz (Österreich).

 Vom 11. bis 13. Oktober 2018 findet an der Karl-Franzens-Universität Graz der 3. Internationale Doktoranden-Workshop der Kant-Gesellschaft statt. Ziel des Workshops ist es, in Arbeit befindliche Dissertationen über die Philosophie Immanuel Kants zu diskutieren und den wissenschaftlichen Austausch zwischen Doktorandinnen und Doktoranden und bereits etablierten Kant-Forscherinnen und Kant-Forschern anzuregen und zu fördern.

 Zum Programm gehören ein Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Udo Thiel (Graz) und drei Hauptvorträge von Prof. Dr. Dietmar Heidemann (Luxembourg), Prof. Dr. Camilla Serck-Hanssen (Oslo) und Prof. Dr. Günter Zöller (München).

 Abstracts (max. 700 Wörter) und Informationen in einer separaten Datei über das jeweilige Dissertationsprojekt (max. 300 Wörter) können bis zum 1. Februar 2018 per E-Mail über die unten angegebenen Kontaktadressen eingereicht werden. Die Einladungen zum Workshop erfolgen Ende März/Anfang April.

 Die Sprachen des Workshops sind Deutsch und Englisch.

 Die Auswahl der Vorträge (welche eine Länge von 30 Minuten plus 30 Minuten Diskussion haben werden) erfolgt durch eine vom Institut für Philosophie der Universität Graz und von der internationalen Kant-Gesellschaft ernannte Kommission. Die Konferenz zahlt die Unterbringung in Graz und – so weit möglich – auch die Reisekosten. Zehn Doktoranden werden eingeladen. Die Teilnahme an dem Workshop steht darüber hinaus allen Interessierten offen.

 Der thematische Schwerpunkt des Workshops lautet: Immanuel Kant: Das Synthetische Apriori. Es sind aber ebenso Beiträge zu Themen willkommen, die sich nicht direkt auf diesen Schwerpunkt beziehen. Themen aus den unterschiedlichen Bereichen der theoretischen, moralischen, ästhetischen, politischen Philosophie Kants können vorgeschlagen werden. Auch sind unterschiedliche Herangehensweisen willkommen, sie können historischer, text-analytischer und systematischer Art sein.

 Kontakt

 Prof. Dr. Udo Thiel (Graz)

udo.thiel@uni-graz.at

Dr. Giuseppe Motta (Graz)

giuseppe.motta@uni-graz.at







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