Reiner Wimmer

Simone Weil lesen

Am 3. Februar 1909 in Paris geboren, hätte Simone Weil 1999 ihr neunzigstes Lebensjahr vollendet, wäre sie nicht schon vierunddreißigjährig am 24. August 1943 in Ashford, Grafschaft Kent, an den Folgen einer Lungen- und Herzerkrankung gestorben. Sie hinterließ "ein so bedeutendes wie einzigartiges Werk", wie der deutsche Übersetzer vieler ihrer religiösen Schriften, Friedhelm Kemp, bemerkt; und einer der prominentesten englischen Philosophen aus der Schule Wittgensteins, Peter Winch, nennt sie "thinker of a radically innovative kind". Zu Lebzeiten veröffentlicht Weil nur wenig: zunächst philosophische Essays in der Zeitschrift Propos ihres Lehrers Alain, später dann scharfsichtige gesellschaftstheoretische und -kritische Analysen in Zeitschriften der äußersten Linken. Erst nach ihrem Tod wird sie einer breiteren, zunächst französischen, dann auch deutschen (und englischen) Öffentlichkeit bekannt, als ihre Nachlaßverwalter, der Dominikaner JeanMarie Perrin und der Philosoph Gustave Thibon, später vor allem Albert Camus in seiner Reihe "Espoir" im Verlag Gallimard ihre Notizen und Manuskripte zu politischen, philosophischen und religiösen Fragen sowie ihre Dichtungen und bedeutende Briefe an Freunde, Schriftsteller und Politiker veröffentlichen.

In Deutschland wird Simone Weil seit den frühen fünfziger Jahren rezipiert, und zwar vor allem als religiöse Schriftstellerin. Erst durch die Vermittlungsbemühungen von Heinz Abosch wird sie in den siebziger Jahren als glänzende politische Analytikerin und radikale Sozialistin bekannt. Dabei bleiben jedoch die philosophischen Grundlagen und Ausgangspunkte ihres Denkens verborgen, weil ihre explizit philosophischen Texte, wie z.B. ihre Vorlesungen am Mädchengymnasium in Roanne 1933/34 oder ihre philosophische Diplomarbeit von 1930 Science et Perception dans Descartes - mit einer Ausnahme - nicht ins Deutsche übersetzt werden. Diese Ausnahme betrifft ihre Deutungen gewisser antiker, vor allem platonischer Texte, die sie 1941/42 in Marseille niedergeschrieben hatte und zum Teil im dortigen Dominikanerkloster, dem Pater Perrin angehört, vorträgt. 1951 unter dem Titel Intuitions Pré-chrétiennes erschienen, werden diese Texte 1959 als Vorchristliche Schau veröffentlicht. Aber Weils Publizität in Deutschland beginnt mit der Übersetzung einer unter thematischen Gesichtspunkten geordneten Auswahl ihrer Notizen aus ihren letzten Lebensjahren, die Thibon 1948 unter dem Titel La Pesanteur et la Grâce vorgelegt hatte und die Kemp 1952 als Schwerkraft und Gnade übersetzt. Diese Auswahl täuscht eine Geschlossenheit und Stringenz ihres Denkens vor, die sich in den Heften selbst nicht findet. Seit letztem Jahr ist es nun auch dem, der des Französischen nicht mächtig genug ist, um diese Texte im Original lesen zu können, möglich, Weils Aufzeichnungen in einer vierbändigen Ausgabe des Hanser-Verlags in der mit Anmerkungen, Glossaren und Namenverzeichnissen versehenen Übersetzung von Elisabeth Edl und Wolfgang Matz zu studieren.

Diese Ausgabe macht den ganzen Umfang dessen zugänglich, was Simone Weil in zwanzig Notizheften in wenigen Jahren niederschrieb. Die Lektüre ist nicht einfach. Es bedarf großer Geduld, die Fäden philosophischer und theologischer Überlegungen zu verfolgen, da die Themen wechseln, wenn sie auch in sich wandelnder Form wiederkehren. Aufgrund des gleichsam experimentellen und oft fragmentarischen Charakters ihrer Gedanken ist deren Geltungsanspruch und systematischer Stellenwert nicht leicht zu bestimmen, auch wenn sie ihre Überlegungen in der Regel, wie bei ihr auch sonst üblich, sehr apodiktisch vorträgt. Über die eingestreuten astro- und mythologischen Erörterungen wird man hin-weglesen müssen, ebenso über ihre Versuche, zeitlich und räumlich weit entfernte Kulturen bezüglich bestimmter ideeller Kongruenzen in einen genealogischen und ideengeschichtlichen Zusammenhang zu bringen, um sich von der analytischen Kraft, der spirituellen Tiefe und der häufig provokanten Neuartigkeit ihrer Gedanken gefangen nehmen zu lassen.

Fragt man nach Hilfen für die Lektüre dieser Aufzeichnungen, so wäre in erster Linie auf Sammlungen von ausgearbeiteten Abhandlungen Simone Weils selbst hinzu-weisen, in denen einige ihrer Grundgedanken entfaltet werden. Hier wäre vor allem der Band Das Unglück und die Gottesliebe zu nennen, der zuerst 1953 als Übersetzung der 1950 erschienenen Sammlung Attente de Dieu herauskam und mehrere Auflagen bis in die jüngste Zeit erlebte, nun aber vergriffen ist. Das Buch besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil enthält sechs vornehmlich an Pater Perrin gerichtete Briefe, die die beste Einführung in Weils spirituelle Entwicklung darstellen. Vor allem der fast dreißig Seiten umfassende vierte Brief, von ihr selbst (im sechsten, abschließenden Brief) als "Skizze meiner geistlichen Autobiographie" bezeichnet, ist das bewegende Dokument eines auf das unbedingt Gute und das heißt auf Gott gerichteten Herzens. Der zweite Teil besteht aus vier Abhandlungen: außer jener, die dem Buch den Titel gibt, noch "Betrachtungen über den rechten Gebrauch des Schulunterrichts und des Studiums im Hinblick auf die Gottesliebe", in denen Weil die Grundhaltung ihrer Spiritualität erläutert und entfaltet, nämlich die der beharrlichen, zugleich auf den Augenblick und das Unbedingte in ihm gerichteten Erwartung und Aufmerksamkeit (l'attente et l'attention), "Formen der impliziten Gottesliebe", worunter sie die Nächstenliebe, die Liebe zur Ordnung der Welt (d.h. zum Kosmos), die Liebe zu den religiösen Gebräuchen und die Freundschaft faßt, und schließlich "Betrachtungen über das Vaterunser".

Mit Ausnahme des Traktats über Formen der impliziten Gottesliebe wurden die Texte dieses Bandes in einen zuerst 1976 erschienenen weiteren Sammelband aufgenommen, der den Titel Zeugnis für das Gute trägt. Über das Genannte hinaus enthält er eine Fortsetzung der Abhandlung über die Gottesliebe und das Unglück sowie die "Studie für eine Erklärung der Pflichten gegen das menschliche Wesen". In dieser Studie entwirft Weil ein Konzept von Pflichten, das sich explizit gegen das vor allem durch die Französische Revolution geschichtlich wirk-

kräftig gewordene Konzept der Menschen-rechte wendet. Zusammen mit dem in London kurz vor ihrem Tod erarbeiteten, aber nicht mehr abgeschlossenen Werk L'Enracinement, das 1956 auch auf Deutsch erschien (Die Einwurzelung), handelt es sich um den Entwurf einer Alternative zur Menschenrechtstradition und deren Begründung, der meines Erachtens noch nicht jene Beachtung gefunden hat, die er verdient. Neben poetischen Texten enthält Zeugnis für das Gute noch Auszüge aus Weils Cahiers, diese wie alles übrige in Kemps Übertragung. Dieser Sammelband wurde mehrfach aufgelegt, jüngst mit dem Untertitel "Spiritualität einer Philosophin". Er ist neben der vierbändigen Ausgabe der Cahiers bedauerlicherweise im Augenblick die einzige im Buchhandel erhältliche deutsche Übersetzung von Texten Weils (sieht man ab von dem Bändchen Aufmerksamkeit für das Alltägliche, in dem aus Bekanntem noch einmal eine Auswahl getroffen und diese kommentiert wird, und sieht man ab von dem Bändchen Entscheidung zur Distanz: Fragen an die Kirche, das Weils Brief an einen amerikanischen Ordensmann in einer nicht immer zuverlässigen Übersetzung Kemps wiedergibt und von ihm mit störenden Zwischenüberschriften versehen ist).

Seit längerem vergriffen sind auch die von Abosch ausgewählten und übersetzten sozialkritischen und politischen Schriften Weils, die in zwei Bänden erschienen: Fabriktagebuch und andere Schriften zum Industriesystem sowie Unterdrückung und Freiheit. Der erste Band gibt einen unmittelbaren Einblick in die Welt der Fabrikarbeit, in die sich Simone Weil bis zur physischen und psychischen Erschöpfung eingelassen hatte. Ihr Fabriktagebuch, das die Mitte des Buchs bildet, wird gesäumt von brieflichen und systematischen Reflexionen über die soziale Situation des französischen Fabrikarbeiters zur damaligen Zeit. Der zweite Band gibt im ersten Teil die hellsichtigen Beobachtungen und tiefschürfenden politischen Analysen wieder, die das Ergebnis einer Deutschlandreise im August und September 1932 waren, im zweiten Teil Weils kritische Überlegungen zu den kommunistischen Zielen und Strategien, seien sie nun marxistischer, leninistischer oder trotzkistischer Provenienz. Der größte sich in diesem Teil findende Essay, "Reflexionen über die Ursachen der Freiheit und sozialen Unterdrückung", löst sich von jeder vorgegebenen Position und untersucht in dichten Gedankengängen die Wurzeln menschlicher Gewaltverhältnisse.

Wie die bisherige Durchsicht des in deutschen Übersetzungen meist nur noch bibliothekarisch oder antiquarisch greifbaren Schrifttums Weils ergibt, ist das Studium ihrer Gedankenwelt, für die die enge Verbindung von Theorie und Praxis charakteristisch ist, aus inneren und äußeren Gründen nicht einfach. Wer Simone Weil in der Ori-ginalsprache studieren möchte, wird sich viele ihrer posthum edierten Schriften nach wie vor leicht beschaffen können. In meiner Literaturliste werden die französischen Originaltitel - mit zwei Ausnahmen - nicht eigens aufgeführt, weil sie sich leicht aus dem Anhang dieser oder jener deutschen Ausgabe oder aus der ein oder anderen der zahlreichen biographischen Darstellungen entnehmen lassen. Die beiden Ausnahmen betreffen einmal die seit zehn Jahren erscheinende kritisch edierte und kommentierte Gesamtausgabe der Werke Weils, die auf sechzehn Bände veranschlagt ist und von der bisher sechs Bände erschienen sind, zum anderen die schon erwähnten philosophischen Vorlesungen Weils, die wohl nicht in der Gesamtausgabe erscheinen werden, weil sie nur Nachschriften darstellen, für ein Verständnis der Entwicklung ihres philosophischen Denkens aber unverzichtbar sind.

Welche Hilfen aus der Sekundärliteratur stehen bereit, um sich Weils Denken zu nähern? Die einzige sich für deutsch Lesende anbietende und zu empfehlende Einführung in das Gesamtfeld ihrer philosophischen, religiösen und politischen Überlegungen stellt der aus einer Tagung hervorgegangene, von Schlette und Devaux herausgegebene Sammelband von Aufsätzen, Vor-trägen und Diskussionsbeiträgen mit dem Titel Simone Weil: Philosophie - Religion - Politik dar. Eine gründlichere Beschäftigung speziell mit Weils philosophischem Denken wird auf das unten angegebene, unübersetzte Buch von Peter Winch angewiesen sein, das in sorgsamer Weise aus Wittgensteinianischem Geist sowohl eine genetische als auch systematische Deutung zentraler philosophischer Motive und Konzeptionen Weils bietet und bis an die Schwelle ihrer spirituellen Erfahrungen und Einsichten führt. Möchte man sich eher Weils sozialkritischen und gesellschaftspolitischen Analysen und Vorschlägen zuwenden, findet man in den Einleitungen von Abosch zu den beiden von ihm herausgegebenen Bänden und in seinem Buch Simone Weil zur Einführung Materialien und kritische Kommentare. Aboschs Einführungsschrift ist zudem eine informationsreiche Beschreibung des bewegten Lebens Weils; und weil ihre Lebenspraxis ohne deren philosophische und religiöse Aufarbeitung und umgekehrt ihre Theorie ohne die politische und spirituelle Praxis nicht zu begreifen sind, bieten die gründlicheren Berichte über ihr Leben (wie die von Abosch, Beyer, Cabaud, Krogmann, Little, Perrin/Thibon, Pétrement und Wimmer) auch einen Zugang zum Denken dieser großen Frau.

Drei weiterführende Werke für ein eindringenderes Studium seien abschließend noch genannt. Diese Hinweise beschränken sich auf die deutsche Sekundärliteratur, soweit sie im Augenblick noch im Buchhandel ver-fügbar ist - und das ist nicht viel! Aber es dürfte leicht fallen, sich anhand von Bibliographien, wie sie sich etwa in den Büchern von Krogmann, Little, Schlette/Devaux oder Wicki-Vogt finden, zu orientieren, wobei unbedingt auf die viermal im Jahr erscheinenden, von der "Association pour l'Etude de la Pensée de Simone Weil" herausgegebenen Cahiers Simone Weil hinzuweisen ist, die wissenschaftliche Beiträge und Tagungsberichte sowie Buchbesprechungen enthalten und am ehesten über den internationalen Stand der Weil-Forschung informieren.

Nun zu den drei Studien, die nicht mehr einführenden Charakters sind, sondern die Kenntnis vor allem des spirituellen Werks, besonders der Cahiers, voraussetzen:

Ruth Ewertowski setzt Weils Moralkritik in Das Außermoralische in ein fruchtbares Verhältnis zur Kritik der Moral bei Nietzsche, Kleist und Kafka. Obwohl Literaturwissenschaftlerin, gelingt es Ewertowski, aus ihrer bedeutenden Kenntnis der philosophischen Tradition Inhalte und Wurzeln des moralkritischen Denkens der vier behandelten Denker(innen), die zugleich Dichter (innen) sind, zu erhellen. Gerd Haeffner, Philosoph und Theologe, widmet sich in seinem Buch In der Gegenwart leben einem spirituellen Urphänomen in systematisch klärender Absicht. Dafür bietet Haeffners Aufnahme der reflektierten Erfahrungen Pascals, Kierkegaards, Blochs, Bubers und eben Simone Weils die angemessene Orientierung. Wie schon bemerkt, sind die Begriffe der Erwartung und der Aufmerksam-keit für Weils Spiritualität grundlegend. Der "Gegenstand" solcher Achtsamkeit ist die jeweilige Gegenwart, der jeweilige Augenblick, ohne Hängen an Vergangenem und ohne Hoffen auf eine selbstbezogene Zukunft. Maja Wicki-Vogts Untersuchung zu Weils Logik des Absurden ist keine logische Studie, sondern eine auf dem Hintergrund existenzphilosophischen Denkens, dem man Weil zurechnen kann, auf Weils Originaltexten fußende und auf deren philosophische Quellen wie Platon, Descartes und Spinoza zurückgehende Darstellung des für Weil so charakteristischen Grenzbereichs von Philosophie und Theologie, von Denken und Glauben.

 

LITERATUR

(Bücher ohne Preisangabe sind im Buchhandel vergriffen)

Schriften Simone Weils

OEuvres Complètes (Hrsg.: Andre A. Devaux/ Florence de Lussy), Paris, Gallimard 1988ff. (auf 16 Bände angelegt, unterschiedliche Preise pro Band)

OEuvres. Edition établie sous la direction de Florence de Lussy. 1288 p., 160 F., März 1999, Gallimard, Paris.

Leçons de Philosophie (Hrsg.: Anne ReynaudBuérithault), Paris, Plon 1959, 1989; engl. Übersetzung: Lectures on Philosophy (Einführung: Peter Winch), Cambridge/London, Cambridge University Press 1978.

Schwerkraft und Gnade, München, Kösel 1952, 1954, 1981; Taschenbuchausgabe: München/Zürich, Piper 1989.

Das Unglück und die Gottesliebe, München, Kösel 1953, 1961.

Die Einwurzelung. Einführung in die Pflichten dem menschlichen Wesen gegenüber, Kösel, 1956.

Vorchristliche Schau, München-Planegg, O.W. Barth 1959.

Unterdrückung und Freiheit. Politische Schriften, München, Rogner und Bernhard 1975.

Fabriktagebuch und andere Schriften zum Industriesystem, Frankfurt a.M., Suhrkamp 1978.

Zeugnis für das Gute. Traktate - Briefe - Aufzeichnungen, Olten, Walter 1976, 1979; Taschenbuchausgabe: München, dtv 1990, dieselbe Ausgabe mit neuem Untertitel und in anderem Verlag: Zeugnis für das Gute. Spiritualität einer Philosophin, Zürich/Düsseldorf, Benziger 1998, 220 S. DM 34,00.

Cahiers/Aufzeichnungen, 4 Bände, München/ Wien, Hanser 1991-1998, zusammen 1758 S., zusammen DM 268.--.

Aufmerksamkeit für das Alltägliche. Ausgewählte Texte zu Fragen der Zeit. Herausgegeben und erläutert von Otto Betz. 3. Auflage, 1994, DM 34.--, München, Kösel.

Sekundärliteratur

Association pour l'Etude de la Pensée de Simone Weil (Hrsg.): Cahiers Simone Weil (erscheinen seit 1978).

Abosch, Heinz: Simone Weil zur Einführung, Hamburg, Junius 1990, 174 S., DM 17.80.

Beyer, Dorothee: Simone Weil. Philosophin - Gewerkschafterin - Mystikerin, Mainz, Matthias-Grünewald-Verlag (Topos-Tb. 241), 174 S., DM 14.80.

Cabaud, Jacques: Simone Weil. Die Logik der Liebe, Freiburg, Alber 1968, DM 108.--.

Ewertowski, Ruth: Das Außermoralische. Friedrich Nietzsche - Simone Weil - Heinrich von Kleist - Franz Kafka, Heidelberg, Universitätsverlag Winter 1994, 283 S., DM 68.--.

Haeffner, Gerd: In der Gegenwart leben. Auf der Spur eines Urphänomens, Stuttgart/Berlin/Köln, Kohlhammer 1996, 171 S., DM 32.--.

Krogmann, Angelica: Simone Weil in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Reinbek bei Hamburg 1970 ff., 188 S. DM 12.90.

Little, Janet Patricia: Simone Weil. A Bibliography, London 1973 (Suppl. Nr. 1, London 1979).

Perrin, Jean-Marie/Thibon, Gustave: Wir kannten Simone Weil, Paderborn, Schöningh 1954.

Pétrement, Simone: La Vie de Simone Weil, 2 Bände, Paris, Fayard, 1973 (engl. Ausgabe: Simone Weil. A Life, New York 1976).

Schlette, Heinz Robert/Devaux, André (Hrsg.): Simone Weil. Philosophie - Religion - Politik, Frankfurt a.M., Knecht 1985, 320 S., DM 38.--.

Wicki-Vogt, Maja: Simone Weil. Eine Logik des Absurden, Bern/Stuttgart, Haupt 1983, 258 S., DM 47.--.

Wimmer, Reiner: Vier jüdische Philosophinnen: Rosa Luxemburg - Simone Weil - Edith Stein - Hannah Arendt, Tübingen, Attempto 1990, 1992, 1998, 308 S., DM 39.--, Taschenbuchausgabe: Leipzig, Reclam 1996, 397 S. DM 24.--.

Winch, Peter: Simone Weil: "The Just Balance", Cambridge/New York, Cambridge University Press.

 

Reiner Wimmer ist Professor für Philosophie an der Universität Tübingen.