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Kracauer

Siegfried Kracauer

 

Der Suhrkamp Verlag macht das Werk des Schriftstellers, Philosophen, Soziologen und Filmtheoretikers Siegfried Kracauer in einer auf neun Bände angelegten Ausgabe erstmals umfassend zugänglich. Neben den bereits erschienenen Schriften wird die Ausgabe eine Vielzahl von bisher unbekannten Texten sowie Studien, Entwürfe und Varianten aus dem umfangreichen Nachlass enthalten. Alle Texte sollen kritisch durchgesehen und kommentiert werden.

 

Der Editionsplan:

 

Band 1: Soziologie als Wissenschaft. Der Detektiv-Roman. Die Angestellten (Frühjahr 2006).

Band 2:

2.1. Von Caligari zu Hitler

2.2. Studien zu Massenmedien und Propa- ganda (Frühjahr 2008).

Band 3: Theorie des Films (Frühjahr 2005)

Band 4: Geschichte – von den letzten Dingen (Frühjahr 2005)

Band 5: Essays, Feuilletons und Rezensionen (in vier Teilbänden, Herbst 2006)

Band 7: Romane und Erzählungen (Herbst 2004)

Band 8: Jacques Offenbach und das Paris seiner Zeit (Herbst 2005).

 

Als erstes sind bereits erschienen Band 6, Kleine Schriften zum Film (Herausgegeben von Inka Mülder-Bach, 3 Teilbände, zusammen ca. 1608 S., Ln., ca. € 112.—) und Band 9, Frühe Schriften aus dem Nachlass (Herausgegeben von Ingrid Belke, 2 Teilbände, zusammen ca. 804 S., Ln., ca. € 75.—).

Die Schriften zum Film, die den Zeitraum von 1921-1961 umfassen, versammeln in chronologischer Folge sämtliche kleineren Film-Texte Kracauers: rund 800 Kritiken, Rezensionen, Essays, Feuilletons sowie nachgelassene Typoskripte und Entwürfe.

Die Frühen Schriften aus dem Nachlaß vereinen sechs unveröffentlichte Arbeiten aus den Jahren 1912 bis 1961, in denen Kracauer sich mit philosophischen Problemen, künst- lerischen Strömungen und sozialen und politischen Fragen der Zeit auseinandersetzt. Diese im Literaturarchiv in Marburg liegenden Texte waren in der in den siebziger Jahren begonnenen, aber unvollendet gebliebenen Ausgabe nicht enthalten. „Von einem  eigenständigen Frühwerk zu sprechen, wäre irreführend – es sind eher Versuche, einen Denkort zu schreiben. Georg Simmel, der Philosoph der Berliner Moderne, ist das verehrte Vorbild dieser Jahre. Ihm schickt Kracauer seine Abhandlungen, bekommt aber meistens nichtssagende Antworten“, beschreibt Bert Rebhandl in der Berliner Zeitung (vom 28.5.2004) die Situation des jungen Kracauers.

 




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