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Lotze, Hermann

HERMANN LOTZE

 

Hermann Lotze (1817-1881) war noch in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts einer der bekanntesten Philosophen Deutschlands, der seit 1870 weltweit höchstes Ansehen genoss und dessen Werk nachhaltig gewirkt hat.

Reinhardt Pester, der 1997 eine Biographie Lotzes veröffentlichte, hat die Briefe von, an und über Lotze aus dem Zeitraum von 1833 bis 1893 zusammen mit anderen Dokumen- ten herausgegeben:

 

Lotze, Hermann: Briefe und Dokumente. Zusammengestellt, eingeleitet und kommentiert von Reinhardt Pester. Mit einem Vorwort von Ernst Wolfgang Orth. 826 S., Ln., Studien und Materialien zum Neukantianismus, Band 20, 2003, Königshausen und Neumann, Würzburg.

 

Bereits 1901 erschien in der Reihe „From- manns Klassiker der Philosophie“ eine von Richard Falckenberg herausgegebene Sammlung von insbesamt 258 Briefen Lotzes. Allerdings wurde damals keiner der Briefe vollständig veröffentlicht und aus familiären Gründen sind Namen getilgt worden. Pester veröffentlicht in seiner Ausgabe diese Briefe, soweit noch vorhanden, vollständig; verlorengegangene Briefe in der Fassung, wie sie bei Falckenberg vorliegen.

Die Themen des Briefwechsels umfassen Ereignisse des Alltagslebens, Publikations- projekte, Karrierepläne und Berufungs­fragen. Dabei hält sich Lotze jeweils kurz und beschränkt sich auf das sachlich Notwendige. Die beigefügten Dokumente informieren u. a. über Lotzes Habilitation sowie den Versuch, in Leipzig eine Doppelprofessur für Philosophie und Medizin zu bekommen. Philosophisch interessante Gesprächspartner Lotzes sind Arnold Ruge, Christian Hermann Weiße, Immanuel Hermann Fichte und Friedrich Adolf Trendelenburg.

 




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