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Philosophen/innen

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Cesana-Cobben

CESANA, ANDREAS

Geboren 1951 in Basel, 1970-1979 Studium der Philosophie, Allgemeinen Geschichte und Schweizergeschichte an der Universität Basel, 1979 Promotion im Fach Philosophie, 1979-1986 Assistent am Philosophischen Seminar der Universität Basel, 1986 Habilitation für Philosophie, 1992 a.o. Professor an der Universität Basel, ab 1996 Leiter des Studium generale in Mainz und Inhaber der Johann-Gutenberg-Stiftungsprofessur an der Universität Mainz.
Arbeitsgebiete: u.a. Interkulturelle Philosophie, seit 1988 Mitherausgeber der Gesammelten Werke Bachofens, seit 2000 Leiter der Redaktionsstelle der Werke Jacob Burckhardts.
http://www.stiftung-jgsp.uni-mainz.de/286.php

CESARONE, VIRGILIO

geb. 1966,1985-1991 Studium der Philosophie, 1998 Promotion an der Universität Lecce,
Studienaufenthalt in Freiburg i.Br., seit 2001 Ricercatore am Dipartimento di Filosofia e Scienze der Universität Lecce.
Arbeitsgebiete u.a. Mythos, Phänomenologie des Religiösen, Heidegger, Gadamer.

CHARPA, ULRICH

geb. 1952, Dr. phil., Gymnasiallehrer, Lehrbeauftragter für Philosophie an der Universität zu Köln, Habilitation, Privatdozent an der Universität Bochum.
Arbeitsgebiete: Naturphilosophie, Wissenschaftsphilosophie.

CHASSARD, PIERRE

Mitarbeiter des Thule-Seminars, sieht im Denken von Lévinas und Derrida eine Bedrohung des Abendlandes.

CHENEVAL, FRANCIS

geb. 1962 in Bern, studierte Philosophie an der Universität Fribourg und der Georgetown University. Seit dem Jahr 2002 Professor für politische Philosophie an der Universität Zürich
(SN-Förderungsprofessur9.
Arbeitsgebiet: Politische Philosophie, Rousseau.

CHEUNG, TOBIAS

Cheung studierte Biologie, Philosophie und Wissenschaftsgeschichte in Berlin, Cambridge (Mass.), Tokio und Paris. Nach seiner Habilitation an der Humboldt-Universität zu Berlin 2007 hat er u.a. in München, Paris, Boston und Tokio gearbeitet. Er ist seit 2007 Privatdozent am Institut für Kulturwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Lebenswissenschaften, Medizin, Philosophie, Literatur, Architektur und Ostasienstudien mit einem Schwerpunkt in Japan.


CHO, KAH KYUNG

Prof. Dr., Promotion in Heidelberg 1957, Professor an der Seoul National University 1957 bis 1969; Professor, State University of New York at Buffalo seit 1970, seit 1994 SUNY Distinguished Professor.
Arbeitsgebiet: Phänomenologie aus östlicher Sicht

CHRUDZIMSKI, ARKADIUSZ

Studium in Stettin, 1995-1997 Forschungsassistent an der Universität Fribourg, ab 2000 Forschungsassistent am Fachbereich Philosophie der Universität Salzburg, Assistenzprofessor an der Universität Ziolona Góra (Polen).
Arbeitsgebiet: Meinong, Ontologie, Intentionalität

CHVATIK, IVAN

Direktor des Patocka-Archivs am Center for Theoretical Studies und an der Tschechischen Akademie der Wissenschaften, Prag

CHWASCZCA, CHRISTINE

geb. 1962, Studium der Politischen Wissenschaft, Soziologie, Neueren Deutschen Literatur und Philosophie in München; Promotion 1993. 1990-94 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft der Universität München, 1994 wissenschaftliche Assistentin am Philosophischen Seminar der Universität Kiel

CLAM, JEAN

Philosoph, Soziologe und Psychologe, arbeitet am Centre National de la Recherche Scientifique (Paris) und am Centre Marc Bloch (Berlin).
Orientiert sich an der französischen Differenztheorie, zu seinen Themen gehört das "Sagen".

CLASS, DIETHELM

geb. 1957, Werkzeugmacher, Diplomsozialarbeiter/Diplomsozialpädagoge und M.A. der Gesellschaftswissenschaften. Schüler von Ulrich Sonnemans, Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung 1997 und 2007 Lehrbeauftragter am Fachbereich Sozialarbeit und Sozialpädagogik an der Universität/GH Kassel
Arbeitsgebiet: Sozialtheorie

CLAUSEN, JENS

Jahrgang 1969, 1992-1998 Studium der Biologie und Philosophie an der Universität Tübingen, Promotion am Lehrstuhl für Ethik in den Biowissenschaften (Engels) mit einer Arbeit über die Ethik des Klonens von Menschen, 2002-2004 Leiter der BMBF-Nachwuchsforschergruppe "Zur Relevanz der Natur des Menschen als Orientierungsnorm für Anwendungsfragen in der biomedizinischen Ethik am Lehrstuhl für Bioethik der Universität Freiburg,  Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Unversität Tübingen.
Arbeitsgebiet: Ethische und anthropologische Aspekte moderner Neurowissenschaften, biomedizinische Ethik.

CLAUSSEN, DETLEV

Publizist, Professor für Gesellschaftstheorie, Kultur- und Wissenschaftssoziologie an der Universität Hannover. Geb. 1948 in Hamburg, von 1966 bis 1971 Studium der Philosophie Soziologie, Literatur und Politik in Frankfurt am Main, akademische Lehrtätigkeit in Hannover, Göttingen, Duisburg, Marburg und wiederum Hannover. Promotion 1975, Habilitation 1985.
Arbeitsschwerpunkte. Antisemitismus, Xenophobie, Nationalismus, Rassismus, Transformationsgesellschaften, Migrationsbewegungen, Kultur- und Wissenschaftssoziologie, Gesellschaftstheorie und Psychoanalyse

COBBEN, PAUL

geb. 1951, Ordinarius für Geschichte der modernen Philosophie an der philosophischen Fakultät Tilburg.
Arbeitsgebiet: Hegel (Hegelianer). Nimmt eine Aktualisierung von Hegels "Grundlinien des Rechts" vor.
pgcobben@home.nl

Thesen: 
 - Die allgemeine Kritik, die Heidegger an der abendländischen Metaphysik ausübt, kann nicht auf Hegels "Phänomenologie des Geistes" angewendet werden. 
- Vertritt die These, dass Anerkennung im Hegelschen Sinne sich zuallererst als ein Verhältnis der moralischen Freiheit verstehen lässt, d.h. als das Gebot, das absolute Gute zu verwirklichen, und nicht als ein Verhältnis der sozialen Freiheit. Die Wirklichkeit der moralischen Freiheit ist jedoch ohne soziale Freiheit nicht denkbar. Hegels Begriff der Anerkennung zeigt den inneren Zusammenhang zwischen moralischer und sozialer Freiheit.
(Philosophisches Jahrbuch 1/2009).







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