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Kant’s Gesammelte Schriften

 Die drei Kritiken werden neu ediert – Fragen an Tanja Gloyna

Kant’s Gesammelte Schriften, bekannt geworden als Akademie-Ausgabe, erschienen unter Leitung von Wilhelm Dilthey ab 1900. Was für ein Konzept hatte Dilthey?

Auf Betreiben Diltheys hatte die Berliner Akademie 1894 eine ‚kritische und vollständige’ Gesamtausgabe beschlossen. Dabei geht der Aspekt der Vollständigkeit auf ein philosophisches Interesse Diltheys zurück, wonach sämtliche Äußerungen eines Autors zu archivieren und allgemein zugänglich zu machen sind. Dies sollte nicht nur die Überlieferung sichern, sondern vor allem zum Verstehen beitragen: Nach Dilthey ist eine Gesamtausgabe Voraussetzung, einen Autor in seinen einzelnen Lebensäußerungen, aber auch im Ganzen besser zu verstehen als er sich selbst. Anliegen war, die ‚Entwicklungsgeschichte’ und das ‚System’ großer Denker erkennbar zu machen.

Dies spiegelt sich auch im Anspruch, die „neue Kantausgabe“ sei bestimmt, „eine Musterausgabe zu werden für alle ähnlichen Editionen, welche uns das ganze Werk eines Mannes vorführen“ – denn so ist das Projekt 1897 der Öffentlichkeit vorgestellt worden (Kant-Studien, Bd. I, S. 149). Und tatsächlich wirkte Diltheys Konzeption auf folgende historisch-kritische Ausgaben. Seine Vorstellung, entsprechende Editionen seien „die unentbehrliche Grundlage für das Verständniß der Geschichte des menschlichen Geistes“ (Bd. I, S VIII), prägt insofern die Auffassung von ‚kritischen und vollständigen’ Ausgaben als Grundlagen der Geisteswissenschaft.

Das ‚Material’ der Äußerungen Kants wurde in Abteilungen präsentiert, die sich aus sachlichen Gründen ergaben. Abteilung I sollte Werke (= Druckschriften) beinhalten, Abteilung II den Briefwechsel, Abteilung III den handschriftlichen Nachlass und Abteilung IV die Vorlesungen aufgrund von Nachschriften.

Für die Abteilungen waren ursprünglich verantwortlich: Wilhelm Dilthey (Werke), der Königsberger Bibliothekar Rudolf Reicke (Briefwechsel), Erich Adickes (Nachlass) und Max Heinze (Vorlesungen). Beginnend mit dem ersten Band aus der Abteilung II ist die Ausgabe seit 1900 in mehrfachen Nachdrucken, teils in zweiter, veränderter Auflage erschienen. Veränderte Auflagen waren notwendig, weil neues Material entdeckt wurde oder Bände im Sinn der Editionsrichtlinien überarbeitet werden mussten. Der Tod von Erich Adickes (1928) führte zu einem verzögerten Erscheinen der Bände aus der Abteilung III bis 1955. Erhebliche Teile des handschriftlichen Nachlasses gelten seit dem Zweiten Weltkrieg als verloren.

Eine Ausnahme hinsichtlich der Veröffentlichung stellt die Abteilung IV dar, die aus verschiedenen Gründen vor dem Erscheinen eines Bandes im Jahr 1920 eingestellt worden ist; in den 50er Jahren nahm die Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin den Plan wieder auf und beauftragte Gerhard Lehmann mit der Edition. Bedingt durch den Mauerbau 1961 wurde das Projekt, im Benehmen mit der Berliner Akademie, von der Göttinger Akademie der Wissenschaften fortgeführt. Seit 1987 betreuten Reinhard Brandt und Werner Stark (Marburg) die Abteilung IV. Nachdem 1997 mit Band XXV die Vorlesungen über Anthropologie erschienen sind, steht die Ausgabe (insgesamt 29 Bände) mit den Vorlesungen über Physische Geographie (Bd. XXVI), herausgegeben von Werner Stark, nun vor dem Abschluss. Nach gemeinsamen Bemühungen von Konrad Cramer, Volker Gerhardt und Jürgen Mittelstraß liegt die Gesamtverantwortlichkeit mittlerweile wieder bei einer Berliner Akademie: Seit 2002 sind Kant’s gesammelte Schriften ein Akademienvorhaben der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW).

Ziel des Akademienvorhabens der BBAW ist der Abschluss von Kant’s gesammelten Schriften auf dem mittlerweile erreichten Niveau von Editionswissenschaft und Forschung. Die erstmalige Edition der Vorlesungen über Physische Geographie berührt auch einen Teil des letzten Bandes der Abteilung I: Bei Erscheinen von Band IX im Jahr 1923 war klar, dass es sich bei den 1907 zur Edition vorbereiteten Texten zu Logik (Jäsche), Physischer Geographie und Pädagogik (Rink) nicht um Druckschriften Kants handelte und sie daher gar nicht in der Abteilung verortet werden durften. Band XXVI wird nun den Rinkschen Text zur Physischen Geographie ersetzen. Darüber hinaus haben die Mitglieder der Kant-Kommission der BBAW unter dem Vorsitz von Volker Gerhardt (Reinhard Brandt; Konrad Cramer; Eckart Förster; Carl Friedrich Gethmann; Rolf-Peter Horstmann; Jürgen Mittelstraß; Susan Neiman) beschlossen, einige Texte wegen der Unzulänglichkeiten der entsprechenden Bände neu zu bearbeiten.

Welches sind die Bände, die neu ediert werden sollen?

Eines der beiden Projekte bezieht sich auf den Nachlass (Abteilung III), konkret auf das 1936/38 in den Bänden XXI und XXII erschienene so genannte Opus postumum, eine Sammlung handschriftlicher Aufzeichnungen Kants, die sich lange in Privatbesitz befand. Das Arbeitsmanuskript, das zum Großteil aus Entwürfen zu einem geplanten eigenständigen Werk besteht, konnte 1999 mit Unterstützung des Bundes, der Kulturstiftung der Länder und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zu Berlin erworben werden. Dank einer weiteren Zuwendung der ZEIT-Stiftung wurde die Neuedition im Jahr 2001 angeschoben. Die DFG finanzierte eine Digitalisierung des Manuskripts mit den Zielen der Sicherung und einer elektronischen Edition. Zunächst werden Kants Ausführungen in der Kant-Arbeitsstelle, die wie derzeit vier weitere Vorhaben der BBAW ihren Sitz am Neuen Markt in Potsdam hat, transkribiert. Bei dieser Arbeit berücksichtigt Jacqueline Karl erstmals textgenetische Aspekte, die zu einer Neuanordnung und damit zu einem neuen Verständnis der Textentwürfe führen; Herausgeber ist Eckart Förster.

Das andere Projekt der Neuedition vorhandener Bände bezieht sich auf die Abteilung I: die Hauptwerke Critik der reinen Vernunft (1. Auflage, 1781 = ‚A’ / 2. Auflage, 1787 = ‚B’), Critik der practischen Vernunft (in der 1. Auflage, 1788) und Critik der Urtheilskraft (in der 2. Auflage, 1793) werden neu herausgegeben. Auch dieses Projekt wäre ohne Unterstützung der ZEIT-Stiftung nicht realisierbar.

Wo hat Diltheys Ausgabe aus heutiger Sicht Schwächen?

Die Schwächen der Ausgabe sind entsprechend der Gliederung in Abteilungen zu differenzieren. Im Fall der Abteilung I ist festzustellen, dass sich die Herausgeber, die für die einzelnen Druckschriften benannt worden sind, in unterschiedlichem Maße an die Editionsrichtlinien gehalten haben. Dies betrifft vor allem die sachlichen Anmerkungen zu Einzelstellen der edierten Texte, die teilweise nicht einlösen, was gefordert war. Das gilt auch für die drei Kritiken, herausgegeben von Benno Erdmann (Kritik der reinen Vernunft, Aufl. B in Bd. III; A in Bd. IV), Paul Natorp (Kritik der praktischen Vernunft, Bd. V) und Wilhelm Windelband (Kritik der Urtheilskraft, Bd. V). Geplant war laut Regeln für die Abteilung der Werke (vgl. Einleitung in die Abteilung der Werke, Bd. I, S. 510), die ‚für das Verständniss ganz unentbehrlichen Sacherklärungen’ in Form der ‚nothwendigen literarischen Nachweise überall da’ zu bieten, ‚wo eine Person, eine Schrift u.s.w. genannt oder auf sie angespielt wird’. Die Mängel der Umsetzung hier wie in den anderen Bänden der Abteilung I sind aber nicht immer auf die Nachlässigkeit der Herausgeber zurückzuführen, sondern auch durch den Stand der Quellengeschichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts begründet, der (vor Schaffung ‚geisteswissenschaftlicher Grundlagen’ mit und nach Dilthey) im Vergleich zu heute ungenügend war.
Daher ist ein Ziel der Neuausgabe, das ‚Historische’ bzw. den historischen Kontext einzelner Textpassagen mittels sachlicher Anmerkungen auf dem inzwischen erreichten Niveau der Forschung zu entschlüsseln. Darüber hinaus werden heute nicht mehr bedeutungsgleicher Sprachgebrauch erläutert sowie lateinische oder griechische Ausdrücke übersetzt, wenn ihr Sinn sich nicht eindeutig aus dem Zusammenhang ergibt.

Was wird sich hinsichtlich des eigentlichen Textes gegenüber der alten Ausgabe der drei Kritiken ändern?

Grundsätzlich anders gegenüber den vorliegenden Bänden der drei Kritiken, die im sprachlichen Bereich zu Normierung und Modernisierung gegriffen haben, ist der Aspekt der Originaltreue in der Neuedition. Daher wird man in Zukunft auch wieder ‚Critik’ statt ‚Kritik’ schreiben, denn so ist der Titel der drei Hauptwerke verändert worden. Dieser und andere Eingriffe in den Text waren aber nicht zufällig vorgenommen worden: Aufgrund der Tatsache, dass innerhalb der Druckschriften schwankende Schreibweisen herrschen, hatten die Begründer der Ausgabe nach einheitlichen Regelungen gesucht. Und da sich solche aus Kants handschriftlichen Aufzeichnungen (also vor möglichen Veränderungen durch Abschreiber oder Setzer) nicht ableiten ließen, fiel die Entscheidung für Abteilung I zugunsten einer zeitgemäßen Normierung nach Regeln der preußischen Schulrechtschreibung um 1880-1900.
Diese Modernisierung des Textbestands erfolgte trotz eines Einwands von Eduard Zeller, der Mitglied der Kant-Kommission war – und – ein wenig sinnentstellend festgehalten in der Einleitung (Bd. I, S. 512) – darauf hingewiesen hatte, dass Kants Werke, dem ‚vergänglichen Durchschnitt der Gegenwart’ angepasst, dann von Zeit zu Zeit wieder ‚umgeschrieben (ja übersetzt)’ werden müssten. Demzufolge plädierte er für den Erhalt unter ‚voller Rücksicht’ auf ‚die Gewohnheiten jener sprachlich erst halbvergangenen Zeit’, mit anderen Worten: für Originaltreue. Dieser Grundsatz entspricht den Standards historisch-kritischer Ausgaben und gilt daher auch für die Neuedition der drei Critiken. Da zudem Erkenntnisse der Kant-Philologie aus den letzten einhundert Jahren berücksichtigt werden, stellt die Neuedition der internationalen Forschergemeinschaft eine verbindliche Grundlage zur Verfügung, die nach Maßstäben heute geltender Textkritik verfasst ist.

Gibt es weitere Änderungen? Und was darf der Leser vom historisch-kritischen Apparat erwarten?

Die philologischen Anmerkungen werden im Apparat am unteren Rand einer Druckseite angeordnet. Verzeichnet werden Emendationen, die innerhalb des edierten Textes vorgenommen wurden; außerdem Konjekturen bzw. Konjekturvorschläge anderer Ausgaben (sprachliche Modernisierungen bleiben unberücksichtigt); ferner Varianten anderer Auflagen des edierten Textes, sofern Kant am Entstehen einer neuen Auflage nachweislich mitgewirkt hat. Sachliche Anmerkungen zu Einzelstellen, wie oben beschrieben, werden im Anschluss an den gesamten edierten Text gegeben.
Für die Druckschriften hat die Akademie-Ausgabe in der Regel jeweils nur eine Auflage eines Textes ediert und die Varianten der übrigen dokumentiert. Die Critik der reinen Vernunft bildet insofern eine Ausnahme, als schon bei der Konzeption der Akademie-Ausgabe nach einer angemessenen Darstellung der beiden Auflagen des Textes von 1781 (‚A’) und 1787 (‚B’) gesucht wurde. Bereits in der Vorgeschichte der Editionen zur Critik der reinen Vernunft hatten sich wechselnde Präferenzen für die eine oder die andere Auflage gezeigt. Schwierig hierbei war und ist die Entscheidung, ob die Ausgabe erster Hand oder die von Kant überarbeitete als verbindliche Fassung gelten kann. Der Titelblatt-Zusatz: ‚zweyte hin und wieder verbesserte’ Auflage verschärft das Problem; und so wurde für die vorliegenden Bände der Akademie-Ausgabe die Entscheidung getroffen, den Text von ‚B’ vollständig und somit als Referenztext in Band III zu präsentieren. Hingegen folgt die erste Hälfte von ‚A’ – in der zweiten sind die inhaltlichen Veränderungen nicht ausgeprägt – mit Band IV. Durch diese Wahl hat die Akademie-Ausgabe wesentlich zur später gängigen Rezeption der Critik der reinen Vernunft in Form von ‚B’ beigetragen.
Gleichwohl war die Lösung nicht unbedingt gewollt, hatte doch der Wunsch nach einer „klaren und bequemen Anschauung“ beider Auflagen „zugleich“ bestanden, um so die „historische Bedeutung“ und den „selbständigen Werth der ersten Fassung dieses Werkes“ anzuerkennen (Bd. I, S. 509). Benno Erdmann, der zuständige Herausgeber, hatte andernorts solche Versuche unternommen, und auch späterhin bemühten sich in- und ausländische Editionen um eine Zuordnung einzelner Abschnitte. Die Gegenüberstellung im Sinn einer ‚klaren und bequemen Anschauung’ beider Auflagen ‚zugleich’ steht jedoch bislang aus. Mit der Neuedition innerhalb der Akademie-Ausgabe wird diese gleichsam nachgereicht, indem die beiden Fassungen auf je gegenüberliegenden Buchseiten parallel angeordnet sind. Hierbei werden die Abschnitte, in denen Kant einzelne Worte oder Formulierungen gestrichen, ersetzt oder ergänzt hat, durch den Einsatz von Leerzeichen zeilenidentisch dargestellt. Darüber hinaus markiert die Kursive Abweichungen zwischen beiden Fassungen, abgesehen von orthographischen Veränderungen. Durch die editorische Gleichbehandlung beider Auflagen wird ‚A’ gewissermaßen rehabilitiert – auch wenn die ‚Synopse’ nur in dem Umfang erfolgt, in dem ‚A’ auch bislang in der Akademie-Ausgabe vertreten war. Dieses Verfahren auch in der zweiten Hälfte anzuwenden, hätte wegen der weitgehenden Textidentität keinen Sinn. Mit der neuen Darstellung der beiden Auflagen der Critik der reinen Vernunft wird eines in den Blick treten, was bislang zu wenig berücksichtigt worden ist: die Arbeitsweise Kants, hier anhand der Veränderungen an einem gedruckten Text.

Wer leistet diese Arbeit – personell und organisatorisch? Und wann ist mit dem Erscheinen der drei Critiken zu rechnen?

Für die Neuausgabe der Critiken konnte die Kant-Kommission als Herausgeber, die nicht an der BBAW beschäftigt sind, Andrea Esser (Marburg) sowie Jens Timmermann (St Andrews, Schottland) gewinnen. Andrea Esser gibt die Critik der Urtheilskraft, Jens Timmermann die Critik der practischen Vernunft heraus. Zuständig für die Critik der reinen Vernunft ist Tanja Gloyna (BBAW/ZEIT-Stiftung), die auch die Arbeiten an allen Critiken koordiniert. Projektleiter ist Volker Gerhardt. Das Vorhaben kann dank einer Drittmittelzuwendung der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius realisiert werden, die für drei Jahre Personal- und Sachmittel in Höhe von € 155.000.— zur Verfügung stellt. Die von dem Verleger, Publizisten und Politiker Gerd Bucerius gegründete ZEIT-Stiftung fördert seit Jahren die Erforschung des Werks von Immanuel Kant, beispielsweise durch die Vergabe des Internationalen Kant-Preises an renommierte Wissenschaftler oder die Einrichtung eines Kant-Stipendienprogramms. Auch für die Edition innerhalb der Akademie-Ausgabe hat sich die ZEIT-Stiftung (siehe oben zum Opus postumum) bereits engagiert.

Alle Bände, die zum Abschluss von Kant’s gesammelten Schriften ediert werden, erscheinen beim Verlag Walter de Gruyter, der auch eine Paperback-Ausgabe des ‚ganzen Kant’ plant. Die Neuedition der drei Critiken steht im Jahr 2009 an. Jens Timmermann, der nach einer Studienausgabe der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten diese Schrift Kants auch ausführlich kommentiert hat, erwartet, dass die Critik der practischen Vernunft mit der Neuedition aus dem Schatten der Grundlegung und mittlerweile auch der so genannten Metaphysik der Sitten treten werde. Damit könne sie die Aufmerksamkeit erlangen, die Kant ihr als Hauptwerk zugedacht hatte. Dieser Stellenwert kommt der Critik der Urtheilskraft unbestritten zu, und es findet sich kaum eine Abhandlung über Ästhetik/Kunsttheorie ohne einen Bezug auf Kants dritte Critik. So hofft Andrea Esser durch die Wiederbelebung der Kant-Philologie, die mit der Neuausgabe einhergeht, auf die stärkere Berücksichtigung von Kants Arbeitsweise im Einzelnen, aber auch von der Prozesshaftigkeit seines gesamten Schaffens. Dies wiederum stimmt mit dem Anliegen der ‚Synopse’ der beiden Auflagen der Critik der reinen Vernunft sowie einem Ziel der Neuedition des Opus postumum überein. Da im Rahmen der erstmaligen Edition der Vorlesungen über Physische Geographie ebenfalls neue Erkenntnisse über Entstehen und Überlieferung zu erwarten sind, dürfte die große Kant-Ausgabe in ihrem Abschluss zugleich Impulse für weitere Forschungen geben.

Tanja Gloyna koordiniert die Neuedition der drei Critiken an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (Kant-Arbeitsstelle, Potsdam).



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