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Einführungen: Husserl

Husserl

 

Paul Janssen, inzwischen emeritierter Philosophieprofessor an der Universität Köln und ausgewiesener Husserl-Spezialist, hatte im Jahr 1976 im „Alber-Kolleg Philosophie“ einen Band „Edmund Husserl. Einführung in seine Phänomenologie“ veröffentlicht, ein inzwischen längs vergriffener Band.

 

Nun hat Janssen das Buch in leicht modifizerter Form neu veröffentlicht und dazu einen zweiten Teil hinzugefügt, der seine eigene Auseinandersetzung mit zentralen Themen Husserls enthält, mit dessen „ichlichem Zeitbewusstsein“ und der „Lebenswelt“:

 

Janssen, Paul: Edmund Husserl. Werk und Wirkung. 306 S., kt., € 39.— 2008, Karl Alber, Freiburg.

 

Damit steht das Buch unter der unauflösbaren Spannung, dass es zum einen eine einführende Darstellung und zum anderen eine intime Auseinandersetzung mit einem komplexen Werk ist. Der erste, einführende Teil, steht unter einem hermeneutischen Ziel: Janssen interpretiert Husserls Phänomeno­logie als eine „auf Universalität, Totalität, und Einheit abzielenden transzendentalen Subjektivismus“. Dabei folgt er chronologisch den von Husserl selbst veröffentlichten Büchern. Den Schwerpunkt legt er auf die transzendentale Phänomenologie, von der er wichtige Lehrstücke eingehend darstellt. Andere Teile von Husserls Werk beschreibt er mehr, als dass er dessen Thesen herausarbeitet.

 

Für eine Einarbeitung in Husserl ist demgegenüber der Band

 


Bernet/Kern/Marbach: Edmund Husserl. Darstellung seines Denkens. 244 S,, Ln., 1989, € 36.—, Meiner, Hamburg

vorzuziehen. Dieser Band arbeitet klar und präzise Husserls Grundgedanken heraus und ist, auch wenn er schon älter ist, die beste Darstellung der Phänomenologie Husserls.

 




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