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Philosophen/innen

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Grüneberg - Guckes


GRÜNEBERG, PATRICK

Geb. 1977 in Melle, 2000-2005 Studium der Philosophie in Groningen, der FU und der TU Berlin. Promotionsstipendium „Bewusstseinsphilosophie in methodenkritischer Perspektive“.

GRÜNY, CHRISTIAN

Geb. 1969, studierte Philosophie und Linguistik in Bochum, Prag und Berlin, war 1999- 2000 Stipendiat am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen in der Studiengruppe „Lebensformen im Widerstreit“, lehrt an der Universität Witten/Herdecke und Promotion zum Thema der Erfahrung des Schmerzes. Assistent des Dekans an der Universität Witten/
Herdecke, seit 2008 dort Juniorprofessor, dann Privatdozent mit Vertretungsprofessur. Arbeitsschwerpunkte: Ästhetik, Musikphilosophie, Phänomenologie.

GRUNDHERR, MICHAEL VON

Researcher at the Center for Neurophilosophy and a lecturer at the Graduate School of Systemic Neurosciences (GSN) at the University of Munich (LMU). The research focusses on moral psychology and its implications for ethical theory, business ethics and moral education. Currently work on a project on moral competence (meaning, measurement and normative implications). In cooperation with psychologists I also do empirical work on moral competence and its correlation with immoral behaviour.

1997–1998 University of Göttingen: courses in mathematics and philosophy
1998–2002 LMU Munich: Master program in philosophy, mathematics, philosophy of science and modern German literature. Degree: M.A.
2002–2003 University of Cambridge (UK): graduate program in philosophy. Supervisors Prof. Simon Blackburn, Dr. Hallvard Lillehammer, Dr. Luke Pursehouse. Degree: MPhil
2003–2006 LMU Munich: PhD in philosophy. Thesis on metaethical foundations of prudential contractualism. Supervisor: Prof. Karl Homann. Degree: Dr. phil.

 

GRUNDMANN, THOMAS

Geb. 1960, Studium der Philosophie, Germanistik, Geschichte und Graecistik an den Universitäten Freiburg, und Tübingen. 1992 Promotion, 2001 Habilitation in Tübingen, dann Hochschuldozent an der Universität des Saarlandes, Professor für Philosophie an der Universität Köln.
AG: Erkenntnistheorie, Descartes (Cogito-Argument), Kant, Sprachphilosophie, Philosophie des Geistes.
Vertrat erst einen metaepistemologischen Internalismus, wechselte dann aber zum Externalismus.
http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Grundmann
http://uk-online.uni-koeln.de/cgi-bin/show.pl/page?uni=1&i_nr=26&f_nr=4&id=3141


GRUNWALD, ARMIN

Armin Grunwald wurde zum Sommersemester 2007 auf eine Professur für Technikphi-losophie und Technikethik an der Universität Karlsruhe berufen.

Grunwald, geboren am 20. Juni 1960, hatte erst in Münster und dann in Köln Physik stu-diert und 1987 mit einer Arbeit „Zur Theorie thermischer Transportprozesse in starken Magnetfeldern“ promoviert. Danach war er als Systemspezialist und Projektleiter im Bereich Software Engineering tätig, bevor er als wissenschaftlicher Mitarbeiter zur Deutschen Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DLR) wechselte, wo er sich mit konzeptionellen Fragen der Technikfolgenabschätzung und ihrem Einsatz im Raumfahrtbereich beschäftigte. 1996 wurde er stellvertretender Direktor der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH. 1998 habilitierte er sich an der Universität Marburg in Philosophie mit einer Arbeit zur Planungstheorie und wurde ein Jahr später Leiter des Instituts für Tech-nikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) im Forschungszentrum Karlsruhe, dessen Leitung er auch nach seiner Berufung an die Karlsruher Universität beibehält.
Grunwald will seine Forschungsarbeit an der Universität auf die philosophische und inter-disziplinäre Behandlung komplexer Technikfolgenprobleme konzentrieren und dabei nach der gesellschaftlichen Verantwortung für Technik sowie nach Gestaltungsmöglichkeiten für den wissenschaftlich-technischen Fortschritt fragen. Eine wesentliche Rolle sollen dabei Zukunftsaussagen über Technik-folgen spielen, deren epistemologischer Status häufig unklar ist. Grunwald will diese philosophisch-ethischen Analysen auf der einen Seite mit naturwissenschaftlich-technischen Analysen, auf der anderen Seite mit Fragen der politisch-gesellschaftlichen Handlungsmöglichkeiten verbinden und auf diese Weise einen Bogen von der Technikphilosophie über die Technikethik zur Technikfolgenabschätzung spannen.

In der Lehre will er versuchen, durch Vermittlung von Grundlagen ethischer Urteilsbildung und ihrer Ausprägungen in konkreten Technikfeldern die Fähigkeiten zur Verantwortungsübernahme zu erweitern. Themen der Lehre sind vor allem Ethik und Technikphilosophie, aber auch wissenschaftstheoretische Fragen der Technikwissenschaften und interkulturelle Wahrnehmungen der Technik und ihrer Folgen.

Die zunehmende „Autonomie“ der Technik beeinträchtigt die Autonomie des Menschen und dürfte zukünftig zu Konflikten führen, geht es doch um die Frage, wie viel Autonomie der Mensch bereit ist an die Technik abzugeben. Eine von Grunwald (gemeinsam mit dem Institut für Produkteentwicklung, dem Institut für Technische Informatik und dem Institut für Telematik an der Universität Karlsruhe) initiierte „New Field Group“ will diesem Thema in technischer, rechtlicher, ökonomischer auf philosophisch, vor allem wissenschaftstheoretisch und ethisch reflek-tierter Basis nachgehen.

Technikphilosophie: Für Grunwald ist Technik nie nur die Menge bereits verfügbarer und als Mittel zu Zwecken vorgestellten Techniken, sonder immer auch das, was an noch nicht verfügbaren Potentialen in diesen Techniken entdeckt und erfunden werden kann. Das Technische und das Soziale sind auch keine voneinander separierten Bereiche, sondern das Technische ist Teil auch des Sozialen: Soziale Vollzüge, Institutionen und auch die Sprache als Kommunikationsmedium weisen in sich technische Aspekte auf. Die Aspekte des Regelhaften und Reproduzierbaren ermöglichen erfolgreiches gemeinsames Handeln unter bestimmten Randbedingungen und sind wesentlich Elemente des gesellschaftlichen Handlungsraumes. Für die naturwissenschaftliche Erkenntnis ist Technik in einer doppelten Weise konstitutiv: zum einen setzt jedes naturwissenschaftliche Experiment eine Messtechnik voraus, zum anderen ist Technik in vielen Einzelfällen eine conditio sine qua non für naturwissenschaftlichen Fortschritt, indem weiterführende Experimente häufig eine neue oder verbesserte technische Praxis voraussetzen. Das Verhältnis von Naturwissenschaft und Technik ist daher keine Einbahnstrasse, sondern ein Wechselspiel.

GRUSCHKA, ANDREAS

Geb. 1950, Dr. phil. 1978, Habilitation 1983, 1991-1994 Professor für Erziehungswissenschaften in Münster, seit 1994 Professor für systematische und historische Erziehungswissenschaften an der Universität/GH Essen, 1986 Gründung des Instituts für Pädagogik und Gesellschaft, ab 2000 Professur an der Universität Frankfurt.
Arbeitsgebiete u.a. Adorno (Pädagogik)

GRZANNA, DAGMAR

Lehrer für Deutsch und Gesellschaftslehre an einer Gesamtschule in Gelsenkirchen, Teilnahme am Praktischen Schulversuch "Praktische Philosophie" in NRW

GUBATZ, THORSTEN

Promotion über „Heidegger, Gadamer und die Turiner Schule“ in Freiburg.
Vergleicht Brandoms Rekonstruktion von "Sein und Zeit" mit dem Original.
Arbeitsgebiet: Heidegger

GUCKES, BARBARA

Geb. 1964, studierte Philosophie, Klassische Archäologie und Alte Geschichte in
Göttingen, Promotion 1995 in Göttingen, Habilitation 2002 an der Universität
Bielefeld. 2003 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Konstanz.
Habilitation, Ruf an die Universität Bern abgelehnt, hat sich vom akademischen Betrieb zurückgezogen „genug vom Klugscheissern“, arbeitet als Schäferin in der Biologischen Station Zwillbrück e.V.







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