header


  

Kongresse

16.02.2017 Druckversion  |  Schrift: vergrößern verkleinern 

Calls for paper

 

 

---------------------------------------------------------------------------------------------

ohne Datum:

Die Phänomenologie und das Politische
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für phänomenologische Forschung
FernUniversität in Hagen, 13.–16. September 2017
Call for Papers


Die Gegenwart politisiert sich. Die Krise Europas, die Konjunktur des Populismus, Flucht und Migration sowie die Rolle der internationalen Finanz- und Ordnungssysteme haben die politischen Verhältnisse wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Klassische und postklassische phänomenologische Ansätze tragen vielfach zur Erschließung, Analyse und Problematisierung des Feldes des Politischen bei, auch wenn die Phänomenologie hier an ihre Grenzen getrieben wird.
Mit ihrer Fokussierung auf die Erfahrungsperspektive erlauben phänomenologische Ansätze einen
Zugriff auf politische Haltungen, Einstellungen und Affekte, die sie in ihrer Genese und Charakteristik zu durchdringen vermögen. Sie lenken das Augenmerk auf die Genese politischer Institutionen und Prozesse. Ihre Analysen des politischen Raumes zeigen auf, unter welchen Bedingungen Subjekte überhaupt erst als Akteure erscheinen und ihre Stimme erheben können. Ihre postfundamentalistische Herangehensweise erlaubt es, politische Kämpfe und Wandlungsprozesse begrifflich systematisch zu fassen. Und schließlich legt die Phänomenologie ethische und praktische Aporien und Paradoxien frei, die mit der Konstitution des politischen Raumes unvermeidlich einhergehen.


Die Tagung diskutiert das Problemfeld mit internationalen GastrednerInnen sowie in acht thematischen Sektionen, auf die sich alle interessierten WissenschafterInnen bewerben können:


Sektion I: Genealogie – Genese – Konstitution der politischen Welt
(Sektionsleitung: Karl Mertens, Würzburg)
Nach Hannah Arendt ist das Politische ein Weltbereich, in dem Menschen primär als Handelnde auftreten. Im Kontext konstitutionsphänomenologischer Überlegungen führt dieser Ansatz zur Frage nach der Möglichkeit der Bildung politischer Institutionen: Wie gelingt es von Individuen vollzogenen Handlungen eine die menschliche Praxis bestimmende Sphäre von überindividueller Bedeutung herzustellen? Lassen sich die Sphären des öffentlichen Lebens, überindividuelle Praktiken, institutionelle Ordnungen und Strukturen im Rekurs auf das bewusste Erleben, die Erste-Person-Perspektive oder gar die transzendentale Subjektivität zureichend erfassen? Ist darüber hinaus auch ein Verstehen des Politischen in drittpersonaler Perspektive möglich? Wo liegen gegebenenfalls die Grenzen einer Phänomenologie´des Politischen?


Sektion II: Leib – Körper – Biopolitik
(Sektionsleitung: Tobias Klass, Wuppertal)
Die Verflechtung des Leibes in das Feld des Politischen beginnt mit der Bestimmung einer politischenEinheit als „corps social“, setzt sich fort in der politischen Diskussion rund um bioethische Fragen wie Präimplantationsdiagnostik oder Stammzellenforschung und reicht bis zu Fragen des Gender-Mainstreaming und der leiblichen Dimension von Kategorien wie race, class oder gender. Die Sektionwill sich in erster Linie auf Fragen der „Biopolitik“ konzentrieren, verstanden als Problematisierung vonKörperordnungen, -techniken und -disziplinierungen, die den Raum des Politischen allererst konstituieren.


Sektion III: Gewalt – Schmerz – Leiden
(Sektionsleitung: Michael Staudigl, Wien)
Die Sektion fragt nach den Möglichkeiten der Phänomenologie, verschiedenste Phänomene der Gewalt  umfassend zu erforschen. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Weise, in der tradierte Auffassungen menschlicher Verletzlichkeit, Erfahrungen des Leidens und Symbolisierungen von Schmerz den sozialen Sinn und die gelebte Praxis von Gewalt bestimmen. Wie mit dem unaufhebbaren Faktum menschlicher Verletzlichkeit umgegangen wird, wie es gelebt und sinnhaft artikuliert wird und wie diese Sinnzuschreibungen in eins auf die Konstitution des Politischen wirken, soll dabei beispielhaft mit Bezug auf ausgewählte Phänomene der Gewalt beschrieben und kritisch diskutiert werden.


Sektion IV: Affekte – Gefühle – Leidenschaften
(Sektionsleitung: Iris Därmann & Kathrin Busch, Berlin)
Gefühle sind keine Privatangelegenheit. Als Bindungs- und Trennungskräfte bringen sie politische
Ordnungen in Aufruhr und Bewegung. Hass, Ekel und Angst werden als politische Intensivierungstechniken des gewaltsamen Ausschlusses Anderer genutzt. Trauer, Leid und Ohnmacht können sich als affektive Kräfte politischen Widerstands erweisen. Im Mittelpunkt steht das In- und Auseinander von Politischem und Politik aus gefühlsphänomenologischer Perspektive. An welchen Gefühlen richtet sich das Politische aus und mit welchen Gefühlen rechnet wiederum die Politik? Inwiefern sind Gefühle (wie die Liebe) und Gefühlspraktiken unverzichtbar für das politische Bindegewebe und können es zugleich exzessiv bedrohen? Ist die Affizierbarkeit durch Andere und Anderes bereits ein spezifischer Modus politischer Affektivität im Sinne einer vita passiva, die als konstitutiv für die vita activa gelten kann?


Sektion V: Macht – Herrschaft – Unterdrückung
(Sektionsleitung: Christina Schües, Lübeck)
Strukturelle Macht und die Ausübung von Herrschaft, das Erleiden von Unterdrückung und die Erfahrung des Ausgeschlossenseins aus dem gesellschaftlichen Bereich stellen Herausforderungen dar, die dazu aufrufen, Ansätze einer politischen Phänomenologie zu entwickeln. Die Partizipation in der Demokratie sowie der Widerstand in nicht-demokratischen Gesellschaften bedürfen epistemischer Ressourcen. Doch wie können aus phänomenologischer Perspektive die Ausgrenzung von Wissenspraktiken, das Fehlen von Sprache, das Nicht-Gehörtwerden, die Unterdrückung oder Machtstrukturen selbst beschrieben werden?


Sektion VI: Kultur – Nation – Ethnie
(Sektionsleitung: Georg Stenger, Wien)
Kultur, Nation und Ethnie dienen oftmals als „Kampfbegriffe“, anhand derer identifikatorische resp.
essentialistische Zuschreibungen vorgenommen werden. Dagegen soll im Ausgang von einer phänomenologischen Konstitutionsanalyse danach gefragt werden, wie es überhaupt zu diesen Begriffen und den mit ihnen verbundenen Verständnissen und Zuschreibungen kommt. Im Zuge dessen erscheintes möglich, „Normativität“ und „Genese“ nicht länger gegeneinander auszuspielen. Perspektivisch  legen sich daher folgende Fragestellungen nahe: Gibt es eine konstruktive Responsivität zwischen den drei Begriffen resp. Denkräumen, die von alters her für bestimmte Ordnungsmuster stehen? Grenzen sie sich gegenseitig stärker voneinander ab, wie es die historische Entwicklung in beinahe allen Kulturen nahezulegen scheint? Oder sind sie von Anfang an so ineinander verstrickt, dass „das Politische“ gänzlich aus dem Blickwinkel zu geraten droht?

Sektion VII: Offene – unmögliche – kommende Gemeinschaft
(Sektionsleitung: Matthias Flatscher, Wien)
In produktiver und zugleich kritischer Auseinandersetzung mit der klassischen Phänomenologie loten neuere Ansätze einen anderen Begriff von Gemeinschaft aus. Dieser wird als „uneingestehbare“ (Blanchot), „entwerkte“ (Nancy) oder auch „kommende“ (Agamben) Gemeinschaft bezeichnet, um jeder Form von Essentialismus einen Riegel vorzuschieben und ihr nicht-identitäres Verständnis zu akzentuieren. In der Sektion sollen die Diskurse, die den Versuch unternehmen, Gemeinschaft auf diese offene Weise zu „gründen“, zu Wort kommen, um zugleich Implikationen für eine Revision des Politischenzu diskutieren und konkrete Konsequenzen aufzuzeigen.


Sektion VIII: Kunst – Medien – Politik
(Sektionsleitung: Christian Grüny, Witten)
Das Politische ist das große Thema gegenwärtiger künstlerischer Produktion. Im Mittelpunkt der Sektionsoll die Frage nach den Formen des Politischen in den Künsten stehen, die eng mit der Rolle der Phänomenologie in der Kunsttheorie zusammenhängt. Die Phänomenologie ist dort am stärksten, wo wahrnehmungsbezogene Formen den Fokus künstlerischer Gestaltung bilden; je stärker konzeptuelle und aktivistische Züge hervortreten, desto weniger scheint sie gefragt. Wie schätzen Künstler- und Theoretikerinnen der verschiedenen Disziplinen die Möglichkeiten und die Produktivität eines phänomenologischen Zugangs ein?


Plenarvorträge: Linda Martín Alcoff (New York), Emmanuel Alloa (St. Gallen), Bettina Bergo (Montréal),
Debra Bergoffen (Washington), Robert Bernasconi (PennState), James Mensch (Prag), Andreas Oberprantacher
(Innsbruck), Jacob Rogozinski (Straßburg).


Bitte senden Sie Vorschläge in Form eines etwa 500 Wörter umfassenden Abstracts für einen Vortrag
von max. 30 Minuten bis zum 15.02.2017 an den Generalsekretär der DGPF, Dr. Steffen Herrmann:
steffen.herrmann@fernuni-hagen.de. Die Auswahl der Beiträge treffen die Sektionsleitungen. Geben
Sie daher bitte die Sektion an, auf die Sie sich mit ihrem Vorschlag bewerben.
Den Auftakt der Jahrestagung der DGPF macht der Workshop „Traditionslinien der Phänomenologie“
am 13. September 2017. In drei Sektionen (I. Klassische Phänomenologie (Brentano bis Heidegger), II.
Französische Phänomenologie, III. Grenzen der Phänomenologie) können ohne thematische Einschränkungen
phänomenologische Forschungsprojekte (insbes. Dissertationen) präsentiert und diskutiert
werden. Die Sektionen des Workshops werden u.a. von Mitgliedern des Beirats der DGPF geleitet.
Vorschläge für einen Vortrag können in gleicher Form und auf demselben Wege wie für die thematisch
fokussierte Tagung beim Generalsekretär eingereicht werden.
Organisation:
Prof. Thomas Bedorf (Präsident)
Dr. Steffen Herrmann (Generalsekretär)
Deutsche Gesellschaft für phänomenologische Forschung
www.phaenomenologische-forschung.de

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 ---------

Termin: 12. Februar

 
Workshop Integrationsethik
12.05. – 13.05.2017
TU Chemnitz
+++ Verlängerung der Einreichungsfrist +++
 
In Zeiten, in denen jedes Jahr neue Rekorde der weltweiten Migrantenzahlen hervorbringt, wächst das Bedürfnis nach moralischer Orientierung in Fragen der Migration. Die Ethik der Migration hat, mit gutem Grund, Hochkonjunktur. Es ist wohl ebenso verständlich, dass sich – in einer politischen Situation der (wieder-)erstarkenden Nationalismen, der verstärkten Sicherung nationaler Grenzen und des Feilschens um möglichst geringe Aufnahmekontingente – die Debatten der Migrationsethik auf Fragen eines Menschenrechts auf Migration und der Legitimität geschlossener Grenzen konzentrieren. Dabei drohen jedoch die Fragen einer Ethik der Integration auf der Strecke zu bleiben: Gibt es für Migranten eine Pflicht zur Integration? Korrespondieren dieser Pflicht auch Rechte auf Integration? Welche Rechte und Pflichten hat die integrierende Gesellschaft gegenüber den Migranten? Welche Maßstäbe gelten für eine gelingende Integration? Wie sind sie begründbar? Was sind die Ziele von Integration? Wie viel Anpassung kann man von den zu Integrierenden verlangen? Und wie viel Veränderung ist andererseits den integrierenden Gesellschaften zuzumuten?
 
Ziel des Workshops ist es, Grundlagen, Begriffe und einzelne Aspekte einer Ethik der Integration auf Grundlage vorab eingereichter Papers (max. 12 Seiten) zu diskutieren. Alle Interessenten sind eingeladen, uns ihre Abstracts (max. 1 Seite) bis zum 12.02.2017an folgende Email-Adresse zu senden: jan.friedrich@zlb.tu-chemnitz.de.
 
Mögliche Themen können unter anderem sein:
  • Gibt es ein Recht auf Integration?
  • Was ist gelingende Integration?
  • Rechte und Pflichten der integrierenden Gesellschaft
 
Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen,
Tobias Gutmann
Jan Friedrich

----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Termin: 14. Februar

Situated Cognition

Call for applications: RTG "Situated Cognition", 12 PhD positions
    in Cognitive Science, Philosophy, Psychology, or Neuroscience

Call for applications ? RTG ?Situated Cognition?: 12 PhD positions in
Cognitive Science, Philosophy, Psychology, or Neuroscience The
interdisciplinary Research Training Group Situated Cognition, funded by
the Deutsche Forschungs-gemeinschaft (DFG), invites applications for 12
Ph.D. positions (salary scale TV-L E 13, 65%; including social benefits)
for a three-year structured PhD program. The program and all positions
will commence June 1st, 2017. The RTG is based at the Department of
Philosophy II and the Faculty of Psychology at Ruhr-University Bochum as
well as at the Institute of Cognitive Science and the Department of
Philosophy at Osnabrück University.

Speakers:

Prof. Dr. Albert Newen (Ruhr-Universität Bochum); albert.newen@rub.de
Prof. Dr. Achim Stephan (Universität Osnabrück); achim.stephan@uos.de

All PhD positions are essentially interdisciplinary with an emphasis on
one of the subjects involved, i.e. philosophical theory formation,
experimental psychology or neuroscience. Applicants have to apply for one
of the suggested projects (max. two with indication of preference). In
addition, applicants are encouraged to submit their own original project
proposal in one of the theoretical areas, as long as the proposal fits the
RTG?s guiding idea. Information about the guiding ideas of the RTG and the
PhD projects can be found at (www.situated-cognition.de
< http://www.situated-cognition.de>.)

Required qualifications:
Theoretical projects:
Candidates applying for or suggesting a theoretical project are expected to
have an excellent M.A., M.Sc. (or Staatsexamen degree) in Philosophy or
Cognitive Science. They should have expertise in at least one of the following
areas: Philosophy of Mind, Philosophy of Language, Philosophy of Action or
Philosophy of Perception. Furthermore, we expect advanced knowledge in at least
one of the following areas: Cognitive Psychology, Behavioral Biology,
Artificial Intelligence, or Neuroscience.
Empirical projects:
Candidates applying for an empirical project are expected to have an excellent
M.Sc. (or equivalent) in Cognitive Science, Psychology, Neuroscience or in an
equivalent field. Candidates have to prove that she/he is able to work out one
of the empirical projects described on the website.

Applications should include the usual documents, i.e.:

? the application form (please download to complete)
? a letter of motivation including the applicant?s research interests and
motivation to work within the RTG. This should include a selection of one (or
two) PhD-projects (see website)
? a curriculum vitae
? copies of degree certificates
? a writing sample: the core chapter of the Diploma/Masters thesis or
preferably one relevant publication (if available)
? optional: an outline of an original theoretical project which fits into the
RTG?s framework (see the RTG-website and the websites of the PIs)

Please send all documentation in a single PDF file, except the writing sample
which should be contained in a separate PDF file.

As certified family-friendly institutions, Osnabrück University and Ruhr
University Bochum are committed to furthering the compatibility between
work/studies and family life.

Osnabrück University and Ruhr University Bochum are highly committed equal
opportunity employers and strive to work towards a gender balance in schools or
departments where new appointments are made.

Equally qualified applicants with disabilities will be favored.

Applications and inquiries should be addressed to:
Prof. Dr. Albert Newen, Speaker RTG Situated Cognition
Ruhr University of Bochum
email: RTG-SituatedCognition@rub.de

APPLICATION DEADLINE: February 14, 2017.

 -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Termin: 15. Februar

The Centre for Ethics and Poverty Research (CEPR) of the University
of Salzburg is happy to announce the call for papers for its 2017
Salzburg Workshop in Philosophy and Poverty. The workshop will be
held at the University of Salzburg on 1 & 2 June 2017.

We invite scholars to submit papers on any topic of philosophical
inquiry into poverty. Possible topics include poverty as an issue of
global or social justice, human rights and poverty, the ethical
obligation of poverty alleviation and the design of poverty
alleviation measures or philosophical issues in poverty measurement,
the conception of poverty and poverty research.

Preference will be given to scholars in the earlier stages of their
careers and to papers that are related to the topic of the talk of
the invited speaker.

The workshop will run over two days and each speaker will have 75
minutes (about 25 minutes for presentation and 50 minutes for
discussion). Drafts are shared in advance and speakers can focus on
the key points of their paper in the oral presentation. A
peer-reviewed publication of selected papers is envisaged in an
edited volume on the workshop topic in the Springer Book Series
Philosophy and Poverty. We hope that particpiants will consider this
option to publish their paper presented at the Workshop.

If you are interested in participating please submit an extended
abstract of 750 words ready for blind review via the submission form
on the Workshop homepage. Deadline for submissions is 15 February
2017, and decisions will be communicated within two weeks. It is
expected that draft versions of the papers are shared two weeks
before the workshop.

In 2017, H.P.P. [Hennie] Lötter will be the invited speaker with a
paper on:Poverty and Human Dignity. H.P.P. Lötter is Professor of
Philosophy at the University of Johannesburg. Hennie's research
interests are in political philosophy and philosophy of science. He
is the author of several articles on poverty, and the monograph
"Poverty, Ethics and Justice" (University of Wales Press, 2011). This
book has also been subject of two recent symposia in Res Publica
(with Darrel Moellendorf, Gillian Brock, and Thaddeus Metz) and the
International Journal of Applied Philosophy (with Taddheus Metz,
Daryl Glaser, and Tristen Taylor).

​The workshop will take place at the Centre for Ethics and Poverty
Research. The Centre is located in the city centre of Salzburg.

There is no conference fee. Coffee breaks and two lunches will be
covered by the CEPR. Unfortunately we cannot offer any subsidy for
travel and accommodation costs, but accommodation at a hotel next to
the venue can be offered at a reduced rate.


Contact:

Dr Gottfried Schweiger
Centre for Ethics and Poverty Research
University of Salzburg
Mönchsberg 2a
A-5020 Salzburg
Austria
Email: gottfried.schweiger@sbg.ac.at
Web: http://www.workshop-poverty-philosophy.org

------------------------------------------------------------------------------------------------------

Termin: 10. Februar

 

 

 

Masterclass in Pragmatist Philosophy

 

with Prof. Dr. Richard Bernstein (New School for Social Research, New York )

 

Munich, March 20-22, 2017

 

 

 

Sponsored by the Munich School of Philosophy and the Katholische Akademie in Bayern

 

Organized by Prof. Dr. Michael Reder, Prof. Dr. Alexander Filipovic, and Dr. Mara-Daria Cojocaru (Munich School of Philosophy) and Dr. Johannes Schießl (Katholische Akademie in Bayern)

 

 

 

Please note that there will be a public talk on Tuesday, March 21, 2017, at 7pm

 

 

 

Call for applications

 

 

 

Richard Bernstein is Vera List Professor of Philosophy at the New School for Social Research and is one of the foremost contemporary experts on the pragmatist tradition. Early on in his work, he concentrated on Dewey’s metaphysics, and he continued to focus on pragmatist themes, for instance in reconstructing pragmatic fallibilism as both an epistemological and an ethical/political position, or in his work on judgment and intellectual virtue. He is famous for his non-partisan and pluralist approach to philosophy, seeking to relate what is good in any tradition, regardless of its provenance on the one or the other side of the Atlantic. However, he continued to highlight the fecundity of pragmatist themes, most recently in his 2016 Pragmatic Encounters, and his 2010 The Pragmatic Turn showed how pragmatist themes are prevalent in much of contemporary philosophy anyway. Professor Bernstein has also strong interests in social and political themes and he has frequently intervened on behalf of a radical and participatory understanding of democracy, thereby continuing a concern of pragmatism with the political and cultural preconditions of good philosophy.

 

 

 

While pragmatism is a fairly broad church, some characteristic features stand out: pragmatism is concerned with practical consequences of concepts and propositions, it assumes an important connection between thought and action, and it evolves in close interaction with the other sciences. Its philosophical method and ethos are often summed up in a series of „isms“, such as fallibilism, pluralism, anti-scepticism, or epistemological communitarianism. However, in recent years, there has been an impressive resurgence of interest in pragmatism’s history, its relation with other philosophical traditions, as well as its impact on contemporary philosophical debates and debates in other sciences, and we thus find the narrative of what pragmatism is still as contested as it is fruitful and inspiring for pretty much any philosophical question.

 

 

 

The masterclass is intended to cover all aspects of contemporary pragmatism and those close to Professor Bernstein’s own research interests. It provides advanced students, doctoral students, and postdocs who have research interests in pragmatist philosophy with the opportunity to discuss their ideas with Professor Bernstein and in the group. This is an excellent opportunity to engage in constructive criticism and to become part of a unique learning environment and we cordially invite all eligible persons to apply. We particularly encourage applications from members of minority groups in philosophy. Please do not hesitate to get in touch should there be any questions or concerns.  

 

 

 

Eligibility: You are eligible to apply if you are: a doctoral student in philosophy, a postdoc in philosophy within 6 years after completion of your PhD, or an undergraduate student with a demonstrable interest in philosophical pragmatism. Undergraduate students at the Munich School of philosophy can write a paper and obtain credits for this course in accordance with the usual procedures.

 -----------------------------------------------------------------------------------------------------

Termin: 28. Februar

Call for Papers:
Technik – Macht – Gewalt.
Günther Anders und die Politik/das Politische
Interdisziplinäre Tagung, 16.‐18. November 2017, Universität Freiburg
Veranstalter: Dr. Christian Dries (Institut für Soziologie, Freiburg), Prof. Dr. Oliver Marchart (Institut
für Politikwissenschaft, Wien)
Schon länger besteht der Verdacht, dass die zentrale Frage nach der Rolle der Technik in der Moderne
sich nicht auf das Problem von richtigem und falschem Gebrauch reduzieren lässt. Eine radikale
Position nimmt in dieser Hinsicht Günther Anders (1902‐1992) ein. Früh äußerte er die Befürchtung,
die moderne Technik sei nicht mehr durch kontrollierte Verwendung zu domestizieren und verwandele
den Menschen sukzessive in ein antiquiertes Geschöpf. Zu steil jedoch erschien in der fortschrittsoptimistischen
Nachkriegszeit seine These, mit der Erfindung der Maschine werde die Technik
zur alles dominierenden gesellschaftlichen und politischen Macht, zum „Subjekt der Geschichte“.
Inzwischen vernimmt man den Namen Anders zwar wieder häufiger, vor allem in der Technik‐ und
Medientheorie. Unterbelichtet aber blieb dabei bisher der Aspekt des Politischen/der Politik. Dem
will die interdisziplinäre wissenschaftliche Tagung mit dem Titel Technik – Macht – Gewalt nachgehen.
Gesucht sind Beiträge, die sich dezidiert mit Günther Andersʼ Poli􀆟kverständnis, seiner Vorstellung
von Macht, Herrschaft und Entfremdung im „Weltzustand Technik“, dem spezifischen Subjektcharakter
der Technik (und ihrem Verhältnis zur ökonomischen Sphäre), aber auch Andersʼ Überlegungen
zu unterschiedlichen Protestformen und seinem Aufruf zum gewalttätigen Widerstand gegen
die Atomwirtschaft auseinandersetzen.
Wie bestimmt Anders den Ort des Politischen (etwa im Unterschied zu Hannah Arendt oder den Ansätzen
Jean‐Luc Nancys, Jacques Rancières, Chantal Mouffes, Ernesto Laclaus u.a.)? Welche Politik
verfolgt die Technik? Welche Matrizen prägen welche Subjekte – oder vereiteln die technologischen
Dispositive in der andauernden Epoche der Antiquiertheit des Menschen letztlich die „Wiederzusammensetzung
eines neuen Subjekts“ (Giorgio Agamben)? Kann man in der atomaren „Endzeit“
noch politisch handeln (und wenn ja: in welchen Formen und Grenzen)? Welche Rolle spielt in diesem
Zusammenhang Andersʼ frühe postfundamentalistische Anthropologie der Weltfremdheit, die in
den Aufruf mündet, ‚in die Praxis zu desertieren‘? Wo lässt sich das Andersʼsche Technikverständnis
und seine Idee des Politischen an jüngere Debatten über die Agency der Technik, das Konzept der
Akteur‐Netzwerk‐Theorie oder die Ökologie der Medien anschließen? Nicht zuletzt steht die Frage im
Raum, inwiefern sich der bisweilen als konservativer Kulturkritiker abgestempelte abtrünnige Heidegger‐
Schüler in die linksheideggerianische Tradition politischen Denkens einordnen.

----------------------------------------------------------------------------------------------------

Termin: 1. April



CALL FOR ABSTRACTS: Formal Models of Scientific Inquiry

When: July 18-19, 2017
Where: Institute of Philosophy II, Ruhr-University Bochum

Conference website: http://homepage.ruhr-uni-bochum.de/defeasible-reaso
ning/Conference-Formal-Models.html

Description: Throughout the last two decades philosophical discussions on
scientific inquiry have increasingly utilized formal models. This has been
especially fruitful for the investigation of social aspects of scientific
inquiry, such as the division of cognitive labor, social factors that
influence scientific decision making, etc. To this end a variety of formal
models have been developed, starting from analytical ones to agent-based
models that provide computer simulations of scientific inquiry. One of the
main advantages of formal approaches is that they help us to understand
these issues precisely and to form normative generalizations that are
difficult to obtain in view of traditional methods (such as, for example,
historical case studies). Nevertheless, models frequently come with a high
degree of idealization and simplification, which may impede their relevance
for actual scientific practice. This poses the question, to which extent
formal models can be used to provide an understanding of scientific
inquiry, and to which extent they can be improved with respect to their
relevance for science policy.
The aim of this conference is to bring together scholars working on
different approaches to the formal modeling of scientific inquiry to
discuss both different types of formal models and the prospects and limits
of their usefulness for philosophy of science, social epistemology and
science policy. We invite contributions on these and related issues,
including:

- analytical models of scientific inquiry
- agent-based models of scientific inquiry
- modeling science by means of formal argumentation
- Bayesian approaches to the modeling of scientific inquiry
- using economic models to tackle scientific decision making: pros and cons
- critical examination of the prospects and limits of formal models of
science

Keynote speakers:
Gregor Betz (Karlsruhe Institute of Technology)
Leah Henderson (University of Groningen)
Jason McKenzie Alexander (London School of Economics)

Abstract submission:
Authors are invited to submit an extended abstract (500-1000 words) related
to the above questions to the EasyChair account:
https://easychair.org/conferences/?conf=fmsi2017 by April 1, 2017.
Extended abstracts should be submitted as an attached PDF file. Please also
provide a short abstract of up to 100 words.
An application for a special issue with the conference post-proceedings
will be submitted to an internationally recognized journal (details TBA).

Important dates:
submission deadline: April 1, 2017
notifications: May 1, 2017
conference: July 18-19, 2017

Program Committee:
Jesus P. Zamora Bonilla (Universidad Nacional de Educación a Distancia)
Peter Brössel (Ruhr-University Bochum)
Anna-Maria Asunta Eder (Northeastern University)
Remco Heesen (University of Cambridge)
Bennett Holman (Yonsei University)
Rogier De Langhe (Ghent University)
Jan Sprenger (Tilburg University)

Organizing committee:
AnneMarie Borg
Dunja ?e?elja
Christian Straßer
Vlasta Sikimi?

For any queries please contact us at: ModelsofScience@gmail.com

http://homepages.ruhr-uni-bochum.de/defeasible-reasoning/index.html

-------------------------------------------------------------------------------------------------

Termin: 1. Mai

CALL FOR PAPERS (Salzburg, deadline: May 1, 2017)


Salzburg Conference for Young Analytic Philosophy: SOPhiA 2017
September 13 - 15, 2017
Department of Philosophy (Humanities), University of Salzburg, Austria
Aim:
SOPhiA 2017 provides an opportunity for students and doctoral candidates in philosophy to
take a first peek into the philosophical business and to get in touch with prospective or well
established philosophers. Contributions in every discipline of philosophy (epistemology,
ethics, logic, metaphysics, philosophy of religion, philosophy of science, etc.) are welcome.
As common in analytic philosophy, contributors should make use of understandable language
as well as rational argumentation. In addition to the conference presentations there will also
be affiliated workshops on selected topics in analytic philosophy.
Keynote Speakers:
* Johannes Brandl (University of Salzburg)
* Christian List (London School of Economics)
* Michela Massimi (University of Edinburgh)
* Stathis Psillos (University of Athens)
Affiliated workshops:
* Formal Approaches to Prototype Concepts (Organizers: Annika Schuster & Corina
Stroessner, University of Duesseldorf)
* Grounding in and after Bolzano (Organizers: Antje Rumberg & Jan Claas, Constance &
Hamburg)
* Modeling Physical Reality (Organizer: Florian Boge, Wuppertal)
* The power to change: Dispositions and persistence (Organizer: Florian Fischer, Bonn)
* Values in Science: Perspectives from Philosophy of Science, Ethics, and Language
Philosophy (Organizers: Frauke Albersmeier & Alexander Christian, Duesseldorf)
Call for papers:
Students and doctoral candidates (pre-doc) in philosophy are encouraged to submit an abstract
(in English or German) prepared for double-blind review. We are committed to fostering
diversity and equality in our programs. Submissions from underrepresented groups are
particularly welcome. Abstracts should not exceed 2.000 characters. All submissions should
be suitable for a presentation of approximately 20 minutes in length (plus 10 minutes
discussion). Please submit your abstract with a biographical note and a short CV attached in a
separate document at http://www.sophia-conference.org/ until May 1, 2017. Attendees are
asked to register at the same site before the conference.
SOPhiA best paper award:
Contributors are also invited to submit a full paper (from 4.000 up to 8.000 words) not
including any author or affiliation information. A selection of full papers will be published in
KRITERION -- Journal of Philosophy. The best contribution will also be awarded with 250
EUR at SOPhiA 2017. Please prepare your full paper according to the guidelines available at
http://www.kriterion-journal-of-philosophy.org/ and submit it via e-mail (subject line:
SOPhiA 2017) to editor@kriterion-journal-of-philosophy.org. Please note that only full
papers in English submitted before the general deadline (May 1, 2017) can be considered for
the SOPhiA best paper award.
Submission deadline: May 1, 2017
Notification deadline: June 1, 2017
Website: http://sophia-conference.org

---------------------------------------------------------------------------------------------------


CALL FOR PAPERS (München, Deadline: 01.03.2017)
Conference: Reasoning and Argumentation in Science

Center for Advanced Studies, LMU Munich

31 May - 2 June 2017

http://tinyurl.com/RASCAS

Progress in science is not only a matter of new models and theories, but
also of new ways of reasoning and arguing for specific conclusions. In
this conference, we focus on these epistemological features of science
and consider the following questions: Which new reasoning and
argumentation schemes do contemporary scientists use­­? How are these
schemes justified, and how can they be assessed? Is it possible to come
up with a unified normative theory of reasoning and argumentation in
science? The conference focuses on reasoning and argumentation in the
sciences in general, but there will also be a special focus on reasoning
in specific natural and social sciences.

Topics of the conference will include, but are not limited to:

1. The general classification and analysis of patterns of reasoning and
argumentation used in contemporary science.

2. The philosophical and formal investigation of specific instances of
the application of non-standard forms of reasoning and argumentation in
the natural and social sciences.

3. The application of logical and probabilistic methods to the study of
scientific reasoning and argumentation.

Keynote Speakers**

Catarina Dutilh Noaves (University of Groningen)

Christian List (London School of Economics)

Wayne Myrvold (University of Western Ontario)

We invite submissions for presentations on any topic relating to
reasoning and argumentation in science, broadly construed. Submissions
should include both a short abstract (max. 100 words) and an extended
abstract (500-1000 words), and should be made through our automatic
submission system by *1 March, 2017*. To submit, please prepare your
abstract for blind review and follow the instructions on the webpage.

 ---------------------------------------------------------------------------------

 

Termin: 1. März

Reasoning and Argumentation in Science

Internationale Tagung unter Leitung von Benjamin Eva, Ph.D., Prof. Dr. Stephan Hartmann und Karolina Krzyżanowska, Ph.D., (CAS Senior Researcher in Residence).

31.05.2017 – 02.06.2017

Zum Vergrößern klicken

Progress in science is not only a matter of new models and theories, but also of new ways of reasoning and arguing for specific conclusions. In this conference, we focus on these epistemological features of science and consider the following questions: Which new reasoning and argumentation schemes do contemporary scientists use? How are these schemes justified, and how can they be assessed? Is it possible to come up with a unified normative theory of reasoning and argumentation in science? The conference focuses on reasoning and argumentation in the sciences in general, but there will also be a special focus on reasoning in specific natural and social sciences.

  1. Topics of the conference will include, but are not limited to: The general classification and analysis of patterns of reasoning and argumentation used in contemporary science.
  2. The philosophical and formal investigation of specific instances of the application of non-standard forms of reasoning and argumentation in the natural and social sciences.
  3. The application of logical and probabilistic methods to the study of scientific reasoning and argumentation.

Keynote Speakers: Catarina Dutil-Novaes (Groningen) • Christian List (LSE) • Wayne Myrvold (Western University)

Location, Registration and Call for Abstracts

Location: CAS, Seestraße 13, 80802 München
Registration required. If you are interested in participating please contact us:

Call for Papers: We invite submissions of both a short abstract (max. 100 words) and an extended abstract (500-1000 words) through our automatic submission system by 1 March 2017. To submit, please prepare your abstract for blind review, and save your extended abstract as a PDF file. Then follow the link to our Conference System.

  • Please note that first time users have to register as users of EasyChair.
  • The allocated time for delivering contributed papers at the conference will be 30 minutes, including discussion.
  • Submission Deadline: 1 March 2017
  • Notification of Acceptance: 20 March 2017

Program Committee:

  • Yann Benetreau Dupin
  • Matteo Colombo
  • Vincenzo Crupi
  • Radin Dardashti
  • Richard Dawid
  • Igor Douven
  • Isabelle Drouet
  • Nina Gierasimczuk
  • Ulrike Hahn
  • Catherine Herfeld
  • Sebastian Lutz
  • Cailin O'Connor
  • Jan-Willem Romeijn
  • Kyle Stanford
  • Katie Steele
  • Reuben Stern
  • Katya Tentori
  • Sylvia Wenmackers

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Termin: 1. März

Zur „Maschinen-Cultur“.
Über das Verhältnis von Mensch und Technik bei Nietzsche
Workshop am Kolleg Friedrich Nietzsche der Klassik Stiftung Weimar
unter der Leitung von Dr. Sarah Bianchi und Dr. Rüdiger Schmidt-Grépály
in Weimar am 27. und 28. April 2017
Hauptreferent(inn)en: Prof. em. Dr. Dr. h.c. Volker Gerhardt und Prof. em. Dr. Renate Reschke
„Je vollkommner die Maschine, desto mehr Moralität macht sie nötig“ konstatierte Friedrich
Nietzsche bereits im Jahr 1879.1 Die rasante technologische Entwicklung scheint unter den
heutigen Bedingungen Nietzsche immer mehr Recht zu geben. Betrachten wir die neuesten
Biotechnologien, die unter dem Stichwort ‚Enhancement’ gefasst werden, so wird deutlich,
dass es längst nicht mehr um die Frage nach dem technisch Möglichen geht, sondern weit
wichtiger scheint die Frage nach dem ethisch Gerechtfertigten zu werden. Was wiederum als
ethisch gerechtfertigt erachtet wird, kann für Nietzsche nicht bloß vorgefunden werden,
sondern entwickelt sich aus dem Verhältnis von Mensch und Technik. Dass Nietzsche diesem
Verhältnis durchaus skeptisch gegenüber steht, zeigt seine Kritik an einer vereinseitigenden
„Maschinen-Cultur“2, die keinen „Antrieb zum Höhersteigen, zum Bessermachen, zum
Künstlerwerden“3 bietet. Auf den ersten Blick mag eine solche Kritik Nietzsches an der
technischen Entwicklung überraschen, berufen sich doch in der zeitgenössischen Debatte
insbesondere posthumanistische, äußerst technikbegeisterte Strömungen auf ihn.4
Die Schnittstelle von philosophischer Anthropologie und Ethik nimmt der Workshop
zu seinem Ausgangspunkt, um daran anschließend das Verhältnis von Mensch und Technik im
Lebenszusammenhang auszuloten. Ein solcher Fluchtpunkt verspricht, die technischen
Entwicklungen nicht a priori zu begrenzen. Wenn die Unterscheidungen von Natur vs. Kultur,
natürlich vs. künstlich und Gesundheit vs. Krankheit heute nicht mehr greifen, so fragt der
Workshop danach, welche Aufschlüsse das Verhältnis von Anthropologie und Ethik bei
Nietzsche in der Debatte um Enhancement bieten kann. Schwerpunkte bilden dabei Fragen
nach geeigneten Strategien von Kritik und nach Nietzsches Verständnis von dem, was
Mensch-sein, oder besser: Mensch-werden, tatsächlich bedeutet. Eingeladen sind somit
Beiträge (von fortgeschrittenen Studierenden und Doktorand(inn)en), die sich aus
verschiedenen Perspektiven diesen Fragestellungen nähern und ein neues Licht auf die
zeitgenössische Debatte werfen. Für jeden Beitrag sind 30 min vorgesehen (20 min Vortrag
und 10 min Diskussion). Bitte richten Sie Ihre Bewerbung (Abstract von 300 Wörtern und
CV) bis zum 1. März 2017 an sarah.bianchi.1@philosophie.hu-berlin.de.
1 NF 40 (14) 1879.
2 WS, 2, 220, 653.
3 Ebd.
4 V.a.: Andy Miah, A Critical History of Posthumanism, in: Bert Gordijn/Ruth Chadwick (Hg.), Medical
Enhancement and Posthumanism, Berlin 2008, S. 86ff.

 -------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 Termin: 1. März

4. Arbeitstagung DoktorandInnen und HabilitandInnen der
Philosophiedidaktik


Liebe KollegInnen,
am 07. und 08.04.2017 findet die vierte Arbeitstagung von und für
DoktorandInnen und HabilitandInnen der Philosophiedidaktik statt.
Inhalte der Arbeitstagung sind die Vorträge der TeilnehmerInnen. Die
Vortragsplätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.
Die Teilnahme ohne einen eigenen Vortrag ist selbstverständlich ebenfalls
möglich.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Das Programm und eine Wegbeschreibung werden Mitte März 2017 an
alle TeilnehmerInnen per E-Mail versendet.
Anmeldungen per E-Mail werden bis zum 01.03.2017 erbeten:
Helge Kminek
kminek@em-uni-frankfurt
Herzliche Grüße und alles Gute für das Jahr 2017!
Helge Kminek

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
 
Termin: 15. März
 

 INTERNATIONAL SUMMER SCHOOL CRITICAL THEORY

 

Starting from summer 2017, we at the Humboldt University Berlin will organize a yearly international summer school in collaboration with the Frankfurt Institute for Social Research.

Each of these summer schools will take up a topic which is central to Critical Theory, politically relevant and systematically promising. In addressing its themes, the summer school confronts the approaches specific to a Critical Theory of society in the Frankfurt School tradition with conceptually and methodologically different perspectives.

The format mixes elements of workshops with text-based, advanced seminars. Over the course of at least one week, young researchers, graduate students and senior scholars will jointly discuss new systematic perspectives and “classic” texts from the Critical Theory corpus. A series of public round-tables will channel and sharpen the preceding exchange.

 

So far, the following topics are in preparation:

- Progress, Regression and Social Change (July 2017)

- Ideology and Critique (July 2018)

- Social Unreason: Crises and Pathologies (2019)

- Critical Theories of Gender (Summer 2020)

- Social Theory and Political Economy (Summer 2021)

 

 CALL FOR PAPERS: INTERNATIONAL SUMMER SCHOOL CRITICAL THEORY 2017

IN BERLIN (JULY 17TH TO JULY 21ST)

 

PROGRESS, REGRESSION, AND SOCIAL CHANGE

 

Is there such a thing as moral or social progress? How do we understand phenomena that might be seen as instances of social regression? And how, after all, are we to conceptualize social change?

While some Critical Theorists hold that we need a notion of progressive social change (and its counterpart) in order to understand and evaluate the dynamics of the transformations we undergo, the very notion of progress (as it is entrenched in the self-understanding of western modernity) seems to be ambivalent and is strongly contested.

So, while it is not easy to see how progress – as a certain kind of “learning process” that has played a central role in Critical Theory from its very beginning – could be dispensed with, our understanding of it certainly needs to be reconstructed.

It is not only the normative question in the narrower sense, though, that is at stake here. By asking how we can possibly conceive of social transformations as “change for the better”, we are not only addressing the issue of normative standards for evaluation of “the good society”. If we want to rely on immanent rather than freestanding normative standards, we also have to re-investigate our concepts of history and social transformation. That means: we should take seriously the notion that “progress” as well as “regression” are bound up with some account of social change as a result of the erosion of institutions and social practices that have been outlived or de-legitimized. Whether this amounts to an accumulative process, as the terms “regression” and “progress” seem to suggest, is one of a variety of questions that we mean to address at our summer school.

 

To apply for participation, graduate students and junior scholars are invited to submit short essays (3-5pages) representing their research interests which focus on the following themes or questions:

 

1. Philosophies of history/dialectics (Hegel/Kant)

2. Theories of revolution and social change (f.i. Historical Materialism)

3. Progress and regression (Benjamin and Adorno, Foucault)

4. Moral and institutional progress (as in Honneth, Anderson, Appiah)

5. Naturalist accounts of progress and accounts of social evolution (f.i. Kitcher, Habermas)

 

Deadline for submissions: March 15th 2017, please email to: summerschool.CT@hu-berlin.de

Attendance is free, i.e. we will not take fees. Participants will however have to cover their own travel costs and find accommodation in Berlin.

Organizers: Rahel Jaeggi, Eva von Redecker, Isette Schuhmacher (Humboldt University Berlin) in cooperation with the Frankfurt Institute for Social Research and the New School for Social Research (Alice Crary)

Participants (amongst others): Amy Allen, Jay Bernstein, Hauke Brunkhorst, Axel Honneth, Rahel Jaeggi, Terry Pinkard, Allessandro Pinzani.

 -------------------------------------------------------------------------------------------------------

Termin: 1. April
 
Call for Papers
The Diversity of Human Rights: Political Human Rights under Pressure
3. – 9. September 2017, Inter-University Centre Dubrovnik
Organizers
Prof. Dr. Bernd Ladwig, Free University Berlin
Prof. a.D. Dr. Georg Lohmann, Berlin/Otto von Guericke University Magdeburg
Dr. Ana Matan, University of Zagreb
Prof. Dr. Christian Neuhäuser, Technical University of Dortmund
PD Dr. Arnd Pollmann, Otto von Guericke University Magdeburg
Details
Topic: The Diversity of Human Rights: Human Righ





© Information Philosophie     Impressum     Kontakt