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Graduiertenkollegs

GRADUIERTENKOLLEGS

Kulturhermeneutik im Zeichen von Differenz und Transdifferenz
http://www.kulturhermeneutik.uni-erlangen.de/

Zentraler Forschungsgegenstand des Graduiertenkollegs sind Prozesse kultureller Differenzierung und Entdifferenzierung. Vor dem Hintergrund von Globalisierung einerseits und (Re-) Partikularisierung andererseits geht es darum, komplexe Vorgänge kulturellen Wandels und kultureller Übersetzung wahrnehmbar und beschreibbar zu machen bzw. im hermeneutischen Sinne zu verstehen. Methodisch knüpfen die Forschungen an die in der deutschen und europäischen Geistesgeschichte prominente Hermeneutik an, transformieren und erweitern diese jedoch von einem traditionsreichen Verfahren der Textauslegung zu interdisziplinären Methoden der Erschließung kultureller Prozesse. Eine solche Kulturhermeneutik geht von einem weiten und nicht normativen Kulturbegriff aus und versteht Kultur niemals als homogen und statisch, sondern immer als dynamisch, komplex und heterogen. Dem gemäß bedeutet 'Verstehen' nicht 'Horizontverschmelzung', sondern beständige Auseinandersetzung und Aushandlung. Dieser Zugang ist zudem notwendigerweise selbstreflexiv, da Standpunkt und Perspektive der Forschenden ihren Gegenstand mit hervorbringen







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