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20.04.2020 Druckversion  |  Schrift: vergrößern verkleinern 

Jürgen Habermas über die Corona-Krise und sein neues Buch

 

Für Jürgen Habermas sind die gesellschaftliche Folgen der Coronakrise nicht absehbar. Das sagte der Philosoph im Interview mit der Frankfurter Rundschau. Gesellschaften begegneten ständig großen Unsicherheiten, die dann normalerweise meist nur lokal und ungleichzeitig aufträten, um dann „mehr oder weniger unauffällig von den zuständigen Fachleuten“ abgearbeitet zu werden. Demgegenüber verbreite sich jetzt existentielle Unsicherheit global und gleichzeitig, „und zwar in den Köpfen der medial vernetzten Individuen selbst“. Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen seien unabsehbar, so Habermas. Niemand könne diese Folgen sicher abschätzen und Experten sollten sich mit unvorsichtigen Prognosen zurückhalten: „So viel Wissen über unser Nichtwissen und über den Zwang, unter Unsicherheit handeln und leben zu müssen, gab es noch nie."

 

https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/juergen-habermas-coronavirus-krise-covid19-interview-13642491.html







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