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Kongresse

12.09.2017 Druckversion  |  Schrift: vergrößern verkleinern 

Tagungen

Eine Uebersicht über Veranstaltugen ausserhalb dem Universitätsbereich, etwa über
philosophische Cafes und Vorträge finden Sie hier:

http://www.philosophischeveranstaltungen.de/

Internationale Tagungen:

http://philevents.org/events

 

 

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13.-15. September

*Kausalität, Willensfreiheit, göttliches Handeln*

13.-15.9.2017 in Wien

 

Informationen: http://iap.li/openness/Tagung2017.htm

 

Die Tagung ist Teil des Projektes /Die Offenheit des Universums für

Willensfreiheit und göttliches Handeln/

 

Redner:

Richard Swinburne

Robert Larmer

Stephen Mumford

Thomas Pink

Andrew Pinsent

Ansgar Beckermann

Ralf Bergmann

Michael Esfeld

Geert Keil

Erasmus Mayr

Uwe Meixner

Thomas Müller

Paul Näger

Harald Seubert

Daniel von Wachter

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16. September

 Tagung der Gesellschaft für Philosophie und Wissenschaften der Psyche

in Berlin

Informationen: gpwp.de

 Kontakt: vorstand@gpwp.de

„Leute zurechtmachen“. Praktiken der Formierung des Menschen in der politischen Gegenwart

Formierung, Präformierung, Deformierung – was hat es damit unter den gegenwärtigen sozialen und politischen Bedingungen auf sich? Die Tagung wird sich dieser Frage mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten aus Politischer Philosophie, Sozialphilosophie und Psychologie widmen. Alle TagungsbesucherInnen sind eingeladen, nach den Vorträgen auch am anschließenden Workshop teilzunehmen.

 

10.00 – 10.15 Uhr Begrüßung durch Christoph Kurth

 10.15 – 11.45 Uhr

 Wolfgang Heuer (Berlin) Queering Europe

Stefanie Rosenmüller (Dortmund)

 In welcher Hinsicht sind Menschenrechte abstrakt?

 12.00 – 13.30 Uhr

 Susanne Guski-Leinwand (Dortmund)

 Von „psychischer Ganzheit“ zum „Ganzheitsstaat“ im Nationalsozialismus: Ideengeschichtlicher Hintergrund und Einführung in die Ganzheitspsychologie der Zweiten Leipziger Schule (Felix Krueger u. a.)

Thilo Billmeier (Berlin)

 Politische Aspekte existenzieller Faktizität (Simone Weil)

 

14.30 – 16.00 Uhr

 Nina Trčka (Berlin)

 Kollektive Angst: Vom gesellschaftlichen Klima zum existenziellen Hintergrundgefühl. Ein Beitrag

zur Konzeption der interaffectivity

 

Ruth Sonderegger (Wien)

 Wie intersubjektiv ist die Sorge um sich und die anderen?

 

16.30 –18.00 Uhr Workshop Bernd Heiter zu Ehren

 Ulf Heuner (Berlin)

 Widerstand denken im Angesicht von Hartz IV.

 Zu Bernd Heiters Begriff des Rechtsmediums

 

Impulsreferat Christian Kupke (Berlin)

 Der zweite Tod kommt vor dem ersten. Zu Ken Loachs „Ich, Daniel Blake“

 

Ort: Berliner Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse e.V. (BIPP), Pariser Straße 44

(Ecke Emser Straße), 10707 Berlin-Wilmersdorf

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19./20. September

 

Forum Philosophische Anthropologie der Grenzfragen menschlichen Lebens

Zeitgenössische Theorien über gelingendes Sterben in der Diskussion

Mit dem Gelingen menschlichen Sterbens nimmt sich die Tagung eines Gegenstandes an, der in der zeitgenössischen, philosophischen Diskussion weitestgehend vernachlässigt worden ist.

Auf die normative Frage nach seinem Gelingen schlägt die Komplexität des Lebensakts menschlichen Sterbens durch. Menschliches Sterben vollzieht sich in den unterschiedlichen – körperlich-organischen, leiblichen und geistigen – Aspekte menschlichen Lebens. In ihm verschränken sich der organische Verfall, das leibliche Erleben des bevorstehenden Todes, die seelischen Erfahrungen, zum Abschied vom Leben aufgefordert zu werden, intersubjektiv geteilten Praktiken des Abschied-nehmens und sozio-kulturelle und religiöse Vorstellungen von Sterben und Tod.

Zugleich ist das individuelle Sterben auf unterschiedliche Weise in das zwischenmenschliche Miteinander eingelassen. Die Akte des Sterbens werden in der Gegenwart unterstützt von Angehörigen und professionellen Sterbebegleitern (Ärzten, Pflegenden und Seelsorgern) ausgeübt und sind integriert in den Rahmen eines staatlich organisierten, rechtlich kodifizierten und gesellschaftlich finanzierten Gesundheitssystems.

In seiner Vieldimensionalität ist menschliches Sterben Gegenstand von unterschiedlichen, wissenschaftlichen Disziplinen: neben der Philosophie und der Medizinethik u.a. auch der Theologie, der Spiritual Care, der Medizin, der Psychologie, der Pflegewissenschaft sowie den Kultur- und Sozialwissenschaften. Wenn die philosophische Auseinandersetzung mit dem menschlichen Sterben und dessen Gelingen der Komplexität ihres Gegenstands genügen soll, dann kann sie an dem Wissen nicht vorbeigehen, das in all diesen Disziplinen erreicht wird.

Vor diesem Hintergrund ist es Ziel der geplanten Tagung, ein interdisziplinäres Gespräch über das menschliche Sterben und sein Gelingen zu stiften. Auf diese Weise soll sie den Rahmen für gegenseitige Kritik, Ergänzung und Befruchtung eröffnen.

 

Informationen

Wann?

 19. bis 20. September 2017

 Wo?

Katholische Akademie Bayern/Kardinal Wendl Haus

 Mandlstraße 23

 80802 München

 Organisation

Dr. Olivia Mitscherlich-Schönherr

 Teilnahme

Bitte melden Sie sich mit einer formlosen Mail unter gelingendes-sterben@hfph.de für die Teilnahme an.

 

Es fällt keine Teilnahmegebühr an.

 

Bitte beachten Sie, dass die Hochschule für Philosophie, die Katholische Akademie Bayern und der Förderverein pro philosophhia e.V. diese Veranstaltung ideell und finanziell unterstützen. Wir danken diesen Institutionen an dieser Stelle recht herzlich!

 Tagungsprogramm

19.9.2017

8.30 Uhr

Begrüßungskaffee

9.00 Uhr

Grußworte von Johannes Wallacher (HfPh) und

einem Vertreter der Katholischen Akademie

1. Sektion: Philosophische Theorien über das Sterben und den Tod von Menschen

Moderation: Mara-Daria Cojocaru (Philosophie, HfPh München)

9.15 Uhr

Eröffnungsvortrag: Menschliches Sterben aus Sicht der philosophischen Anthropologie

Hans-Peter Krüger (Philosophie, Potsdam)

10.30 Uhr

Der Begriff des personalen Todes in der Philosophie. Darstellung und Kritik

Héctor Wittwer (Philosophie, Magdeburg)

11.30 Uhr

Hirntote am Ende ihres Lebens – warum uns die Erscheinung Sterbender berührt. Zur sozialphänomenologischen Kritik des Hirntodkonzeptes

Alexandra Manzei (Gesundheitssoziologie, Augsburg)

 

12.30 Uhr

Mittagessen

14.00 Uhr

Tod und Alterität

Bernard Schumacher (Philosophie, Fribourg)

 

 15.00 Uhr

Kaffee

2. Sektion: Gelingendes Sterben aus Sicht der philosophischen Ethik

Moderation: Patrick Zoll SJ (Philosophie, HfPh München)

15.30 Uhr

Die Liebe zu sich selbst im Sterben

Olivia Mitscherlich-Schönherr (Philosophie, HfPh München)

16.30 Uhr

Über eine Ethik des Sterbens hinaus - Anmerkungen über das Nachleben der Toten

Jean-Pierre Wils (Philosophie, Nijmegen)

18.00 Uhr

gemeinsames Abendessen

19.00 Uhr

Abendvortrag: Versöhnung mit dem Ungelebten. Zum Gelingen des Lebens im Sterben

Thomas Fuchs (Karl Jaspers Professur für Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie, Heidelberg)

Weitere Informationen zum Abendvortrag erhalten Sie auf der Internetseite der Katholischen Akademie Bayern.

Grußwort: Florian Schuller (Katholische Akademie Bayern, München)

Moderation: Olivia Mitscherlich-Schönherr (Philosophie, HfPh München)

20.9.2017

3. Sektion: Autonomie und gelingendes Sterben aus Sicht der Medizinethik

Moderation: Ludwig Jaskolla (Philosophie, HfPh München)

9.00 Uhr

Autonomie und menschenwürdiges Sterben

Brigitta-Sophie von Wolff-Metternich (Philosophie, Heidelberg)

10.00 Uhr

Kaffee

10.30 Uhr

Diskussionsforum: Rechtliche und ethische Aspekte der Behandlungsentscheidungen am Lebensende

10.30 Uhr

Suizidassistenz in der liberalen Gesellschaft

Roland Kipke (Philosophie, Eichstätt)

10.45 Uhr

Selbstbestimmungsrecht und Lebensschutz. Zur ethisch-rechtlichen Tiefenstruktur der Sterbehilfe-Debatte

Markus Rothhaar (Philosophie, Eichstätt)

11.00 Uhr

Leiderleben und Willensexploration bei sterbenskranken Menschen. Medizinethische und rechtliche Implikationen für Behandlungsentscheidungen am Lebensende

Martin Hähnel (Philosophie, Eichstätt)

 

12.30 Uhr

Mittagessen

4. Sektion: Diskussionsform: Demenz als Herausforderung an gelingendes Sterben und Leben bis zuletzt

Moderation: Barbara Schellhammer (Interkulturelle Bildung, HfPh München)

13.30 Uhr

Selbstbestimmung und Coping von an Demenz erkrankten Menschen – wahrnehmen und deuten

Martina Wolfinger (Theorien und Methoden Sozialer Arbeit, ksfh München)

 

14.00 Uhr

Sterben mit Demenz – Herausforderungen für Zugehörige und professionell Begleitende

Maria Wasner (Soziale Arbeit in Palliative Care, ksfh München)

15.30 Uhr

Kaffee

 

5. Sektion: Abschlussdiskussion: Spirituelle Herausforderungen durch das Bevorstehen des Todes aus der Sicht von Spiritual Care

Moderation: Reiner Anselm (ev. Theologie, LMU München)

16.00 Uhr

Spirituelle Fragen am Lebensende aus der Sicht der Palliativmedizin

Claudia Bausewein (Palliativmedizin, LMU München)

16.30 Uhr

Herausforderung Todesnähe: Spiritual Care für die Heilenden und durch die Heilenden

Eckhard Frick SJ (Anthropologische Psychologie, HfPh München)

 

18.00 Uhr

Tagungsende

 

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The Nature of Pain – An Interdisciplinary Perspective

20th September 2017, 09:15 – 18:00

Ruhr-University Bochum (Germany)

Venue: RUB, GA 04/187 (Mercator)

Scientific Organizers: Sabrina Coninx & Albert Newen

Institute for Philosophy II, Ruhr-University Bochum, Center for Mind, Brain and Cognitive Evolution

 

09:15 - 10:15      Keynote Speaker Tobias Schmidt-Wilcke (Institute of Clinical

                               Neuroscience and Medical Psychology, University of Düsseldorf, Germany;

                               Mauritius Therapieklinik Meerbusch, Germany):

                               Neuroimaging in Chronic Pain – Opportunities and Pitfalls

10:15 - 10:50      Adam Bradley (University of California, Berkeley):

                               Pain, Multimodality, and Bodily Awareness

10:50 - 11:15      Coffee Break

11:15 - 12:15      Keynote Speaker Jennifer Corns (University of Glasgow):

                               Pain is not a Natural Kind

12:15 - 13:00      Sabrina Coninx (Ruhr-University Bochum):

                               The Dynamics of Pain

13:00 - 14:15      Lunch

14:15 - 14:50      Weronika Kalwak tba

14:50 - 15:50      Keynote Speaker Sigrid Elsenbruch (Universitätsklinikum Essen):

                               From Gut Feelings to Visceral Pain

15:50 – 16:15     Coffee Break

16:15 - 16:50      Abraham Sapien-Cordoba (University of Glasgow & Paris Sorbonne):

                               Everything You Always Wanted to Know About Masochism (But Were Afraid to Ask)

16:50 - 17:50      Keynote Speaker Colin Klein (Macquarie University Sydney):

                               An Interspecies Perspective on the Dimensions of Pain

18:00 – 21:00     Conference Dinner

 

Attendance free of charge, please register till 15.09.2017 by sending an email to: sekretariat-newen@rub.de

This event is an independent satellite workshop of the Forth PLM (Philosophy of Mind and Language) Conference

to be held from the 21st to the 23rd September at the Ruhr-University.

For more information see: www.rub.de/phil-lang/PLM4/

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 21.-22. September

 

Emotional Machines. Perspectives from Affective Computing and Emotional Human-Machine Interaction

Interdisciplinary Conference at the University of Stuttgart, September 21-22 2017

Humans have emotions, machines do not. This seems to be a truism: Human beings are made of flesh and blood; they do not just act rationally but impulsively and emotionally. They make decisions, feel attracted to objects or subjects or repelled by them. They mourn others, are in a good mood or suffer from depression. But what about machines? At first glance machines and emotions seem to be at odds with each other. We program machines and they calculate without any emotions. However, if we take a closer look, things are not so clear: machines are today able to recognize and react to emotions, and according to their designers some even possess emotions.

Interdisciplinary research on emotions in machines has been divided until now in two branches of research which have so far been largely unrelated: affective computing and emotional human-machine interaction. By associating these two branches and by combining technological perspectives with the humanities and social sciences, we hope to provide a forum for research on machines that are supposed to be equipped with emotions and/or are capable of interacting emotionally with humans.

The aim of this conference is to bring together international top researchers who work on emotional machines from different disciplines to discuss questions related to the topic from various perspectives, for instance:

##Can machines have emotions?

##How do machines elicit emotions?

##How do humans react to emotional machines?

##Do we need emotional machines?

##How to design an emotional machine?

##How do people interact with emotional machines?

##How do the arts approach this topic?

##What purposes may emotional machines serve?

##What is possible from a technical point of view?

##Which ethical considerations are indispensable?

 

Confirmed Speakers

##Christoph Bartneck

##Joost Broekens

##Lola Canamero

##Giovanna Colombetti

##Luisa Damiano <Universita' degli Studi di Messina>

##Manfred Hild

##Eva Hudlicka

##Karl F. MacDorman

##Sean Patten

Organization

 

Prof. Dr. Catrin Misselhorn

(Director of the Institute of Philosophy, University of Stuttgart)

Maike Klein

(Institute of Philosophy, University of Stuttgart

 

21.-23. September

 

 

s c o p e  ·   c a l l   f o r   p a p e r s  ·   c o m m i t t e e s  ·   p r o g r a m  ·   c o n t a c t

1st International Workshop on Epistemology in Ontologies

September 21-23 2017, Bozen-Bolzano, Italy

Part of The Joint Ontology Workshops, Episode III, JOWO 2017 (http://www.iaoa.org/jowo/JOWO-2017/)

Scope

Formal ontologies and knowledge representation mainly focus on characterising how a given domain is structured, i.e., they identify a set of concepts, entities, and relations together with the constraints that hold for this domain. The structure of the characterisation is usually intended to reflect the point of view of significant experts or a realist view of how things about a particular domain are in reality.

The aim of this workshop is to explore an epistemological stance in formal ontology and knowledge representation and focus on the assessment of the modelling provided by the ontology designer.

In particular, we are interested in fostering two intertwined research directions:

(1) EPISTEMOLOGY OF ONTOLOGY. We are interested in promoting discussions about the epistemological foundations of formal ontologies and of knowledge representation. A number of timely important problems are related to this point, for instance: the investigations of cognitively adequate ontological representations, the investigations on the provenance of data, the problem of the reliability of the source of information (both human and artificial, e.g. sensors), the problem of the epistemic reliability of the classification provided by ontology users, the problem of finding epistemically and cognitively well-founded rationales for the integration of ontological representations with other representational formats (e.g. deep neural networks, vector space models etc.).

(2) ONTOLOGY OF EPISTEMOLOGY. We are interested in formal and ontological approaches to the definitions of the concepts that are relevant to the assessment of the perspective of the ontology designer. Problems related to this direction include: ontology of general epistemological concepts (e.g. proof, argument, explanation, epistemic reliability, trust), ontology of cognitive concepts (perception, reasoning, sensations), ontology of data and measurements.

Audience

We aim to address to an interdisciplinary audience, by inviting scholars in philosophy, computer science, logic, conceptual modelling, knowledge representation, and cognitive science to contribute to the discussion.

 

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PNS 3 SYMPOSIUM

 

‘Posttruth’ and a crisis of trust?

Perspectives from postnormal science

and extended citizen participation

@Tübingen, 25‐26 September 2017

Venue

University of Tübingen, “Alte Aula”, Münzgasse 30, Tübingen, Germany

25th September 2017 10:00 AM ‐ 26th September 04:00 PM

Call for contributions

Discussions of recent political events – most notably the presidential election in the United

States and the referendum in the United Kingdom to (Br)exit the European Union ‐

frequently refer to ideas of ‘post‐truth’, ‘post‐evidence’ or ‘post‐factual’ politics. In its

ambiguity, the idea of a ‘post‐truth’ age manifests a crisis of trust in both democratic and

scientific institutions. At the same time, it implies the untenable assumption that politics and

policies were once, and should be again, based on a unique truth provided by science

(comprising the whole spectrum of natural and social sciences, and humanities).

Since the early 1990s, the post‐normal science approach has been applied to issues in the

science‐society interfaces characterised by uncertainty and complexity, including a plurality

of legitimate perspectives. These cases have been described in terms of uncertain facts, high

stakes, disputed values and urgent decisions. In light of this, the conception of science as a

privileged ’fact‐provider’ for governance seems increasingly unsatisfying and problematic.

This third PNS Symposium [PNS1 in Bergen, NO and PNS2 in Ispra, IT] intends to provide a

space for discussing the current predicament of declining trust, increasing complexity and

uncertainty in the science‐society interfaces by deploying a variety of critical framings

including, but not limited to, those inspired by post‐normal science.

The purpose is to challenge current ideas of ‘post‐truth’, as well as reductionist

interpretations of facts and evidence, and explore ways for advancing the quality of

knowledge inputs to policy‐making. A parallel purpose is to show examples of communities

beyond the scientific domain engaging to co‐create usable knowledge, which has been

dubbed “extended peer communities”.

The meeting topics will be the following:

1) Extended peer communities in action. Experiences and challenges.

2) Trust as a cross‐cutting theme in science and governance.

3) Successes and failures in the deployment of a post‐normal science approach.

4) Hybridization between post‐normal science and other approaches.

5) Theoretical and practical critiques to post‐normal science.

6) Ethics and responsibility in the co‐creation of application‐oriented knowledge.

The symposium welcomes contributions from the sciences, the humanities, and the arts. We

encourage applications that put into perspective current challenges to science and

democracy, including science controversies and advice, and modes of citizen engagement.

To highlight the rich diversity of experiences, we invite contributions addressed but not

limited to issues of health, environment, emerging technologies, policy and politics.

The symposium is organised in the format of a few invited keynote presentations, several

conversations, as well as installations:

àThe conversations will consist of brief 10 minute statements by no more than four

participants followed by plenary discussions. They will be organised as thematic sessions

based on the submissions received.

àThe installations can consist of posters, objects or interactive initiatives

Dates to keep in mind

Extended Deadline

5th July 2017 à Deadline for submission of abstracts of no more than 150 words to

the following e‐mail address: pns2017@izew.uni‐tuebingen.de

26th July 2017 à Deadline for communication to the authors of the selected

contributions.

25th September 2017 10:00 AM ‐ 26th September 04:00 PM à Symposium

Practical Information

All requests of practical information (venue, accommodation, etc. should be addressed to:

Matthias Bornemann: matthias.bornemann@uni‐tuebingen.de

Organisation

University of Tübingen, International Centre for Ethics in the Sciences and Humanities

(IZEW), and Platform 4 “Education – Society – Norms – Ethical reflection”

in partnership with:

Senter for Vitenskapsteori (SVT), Universitetet i Bergen (UiB), NO

Scientific Committee

Alice Benessia, Interdisciplinary Research Institute on Sustainability (IRIS) – University of

Torino, IT

Violeta Cabello, Institut de Ciencia i Tecnologia Ambientals (ICTA), Universitat Autonoma de

Barcelona, ES

Bruna De Marchi, Centre for the Study of the Sciences and the Humanities, University of

Bergen, NO

Ingrid Foss Ballo, Department of Geography & Centre for the Study of the Sciences and the

Humanities, University of Bergen, NO

Ângela Guimarães Pereira, European Commission ‐ DG Joint Research Centre

Zora Kovacic, Institut de Ciencia i Tecnologia Ambientals (ICTA), Universitat Autonoma de

Barcelona, ES

Simon Meisch, University of Tübingen, International Centre for Ethics in the Sciences and

Humanities (IZEW), DE

Thomas Potthast, University of Tübingen, International Centre for Ethics in the Sciences and

Humanities (IZEW), and Platform 4 “Education – Society – Norms – Ethical reflection”, DE

Organising Committee

Thomas Potthast, University of Tübingen, Ethics Centre (IZEW), and Platform 4 “Education –

Society – Norms – Ethical reflection”, DE

Simon Meisch, University of Tübingen, Ethics Centre (IZEW), DE

Matthias Bornemann, University of Tübingen, Ethics Centre (IZEW), and Platform 4

“Education – Society – Norms – Ethical reflection”, DE

 

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 28./29. September

Imagination and Knowledge

28 & 29 September 2017

University of Konstanz

 Y-Building, Room Y311

 

Conference

That imagination as a representational capacity plays a distinctive role in our cognitive architecture is a traditional philosophical thought. However, whether and how imagination can give us knowledge about the external world is a disputed issue. If one is to believe Wittgenstein, then imagination may tell us something about the experiencing subject, but not about the external world. By contrast, the more and more philosophers are defending the view that we can acquire knowledge by using imagination. In this workshop we want to focus on the question of how this is possible and examine the different ways in which imagination gives us knowledge. This brings to consider issues about the conditions for knowledge by imagination. Is knowledge acquired via imagination the same sort of knowledge acquired by different means (e.g., perception or judgment)? Can imagination alone really ground knowledge? Hence, the aim of the workshop is also to consider how imagination relates to other mental phenomena. Last but not least, we will consider the relevance of the idea that there are different species of imagination to the view that imaginings can have epistemic value.

Speakers

•Amy Kind, Department of Philosophy, Claremont McKenna College, US

•Chris Gauker, Department of Philosophy, University of Salzburg, Austria

•Bruno Leclercq, Department of Philosophy, University of Liège, Belgium

•Dominic Gregory, Department of Philosophy, University of Sheffield, UK

•Magdalena Balcerak-Jackson, Department of Philosophy, University of Miami, US

•Margot Strohminger, Humboldt Research Fellow, Humboldt University of Berlin

•Julia Langkau, SNSF Ambizione Fellow, University of Fribourg, Switzerland

•Jérôme Dokic, Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales – Institut Jean-Nicod, France

•Andrea Lailach, Zukunftskolleg-Department of Philosophy, University of Konstanz, Germany

Organisers

•Andrea Lailach, University of Konstanz

•Margherita Arcangeli, Humboldt University of Berlin

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28./29 September

 

Summer School

Empirical Research and Normative Theory

praktiken der subjektivierung

Selbst-

Bildungen

28. September

Alexander Max Bauer, M. A. (Oldenburg) &

Malte Meyerhuber (Groningen)

Empirische Forschung und Normative Theorie –

Eine Problembestimmung

Niklas Dworazik, M. Sc. (Münster)

Die Moral bleibt in der Familie – Moralische Präferenzen von 3-

bis 6-Jährigen und ihren Müttern anhand der Trolley-Dilemmata

PD Dr. Mark Schweda (Göttingen)

Empirische Sozialforschung in der Medizinethik –

Aufgaben, Methoden, Anwendungsbeispiele

Sebastian Schleidgen, M. A. (Vallendar)

Zur Rolle sozial- und naturwissenschaftlicher

Erkenntnis für eine angewandte Ethik

Elsa Romfeld, M. A. (Heidelberg)

Closing the Gap? Vom Nutzen und Nachteil der

Brückenprinzipien für die Praktische Philosophie

Dr. Andrea Klonschinski (Kiel)

Gibt es ethische Experten? Die Rolle des philosophischen

Ethikers in angewandten Diskursen im Spannungsfeld

zwischen Theorie und Empirie

Prof. em. Dr. Stefan Müller-Doohm (Oldenburg)

Die Konzeption von Normativität

bei Habermas

3GO OLDENBURG GRADUIERTENSCHULE FÜR

GESELLSCHAFTS­ UND

GEISTESWISSENSCHAFTEN

GRADUATE SCHOOL FOR

THE HUMANITIES

AND SOCIAL SCIENCES

Konzept:

Alexander Max Bauer &

Malte Meyerhuber

Veranstaltung im Rahmen der

Oldenburg School for the

Social Sciences and the

Humanities 2017

der 3GO

weitere

Informationen

Graduiertenschule

für Gesellschafts- und

Geisteswissenschaften (3GO)

www.uni-ol.de/3go/oldenburg-school-2017/

3GO@uni-oldenburg.de

Graduiertenschule 3GO bei

29. September

Dr. Maarten Derksen (Groningen)

Putting Popper to Work – Psychologists'

Attempt to Realise Popper's Philosophy of Science

Dr. Hanno Sauer (Utrecht)

Debunking Arguments in Ethics

Prof. em. Dr. Bert Musschenga (Amsterdam)

What Can Cultural Anthropology

Contribute to Ethical Theory?

Dr. Martijn Boot (Groningen)

The Incompleteness of (Theories of) Justice

PD Dr. Lars Schwettmann (München)

A Simple Vote Won't Do It – Empirical Social Choice

and the Fair Distribution of Health Care Resources

Prof. Dr. Philipp Hübl (Stuttgart)

Taming the Elephant – Some Arguments

against the Power of Emotions

in Moral Thought

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5. Oktober

 

The Philosophy of Franz Brentano
2nd International Conference Graz 1977 / 2017
in Memory of Rudolf Haller

October 5th – 7th 2017

Jointly organized by Karl-Franzens-Universität Graz (Univ. Dr. Udo Thiel), the Franz Brentano-Archive Graz (Dr. Thomas Binder) and Università Milano Bicocca (Univ. Prof. Dr. Mauro Antonelli).

I. General Assessment Brentano’s Philosophy

Johannes Brandl:
The Many Levels of Brentano’s Thought

Wolfgang Huemer:Was Brentano a Systematic Philosopher?

II. Ontology

Wilhelm Baumgartner:Brentanos Early Concept of Ontology

Werner Sauer:
Brentano and Aristotle

Laurent Cesalli:Brentano and Medievial Ontology

Robin Rollinger:Substance and Accident in Brentano’s Reism

III. Psychology

Fererico Boccaccini:Brentano and Mental Action in the Late 19th Century

Guillaume Frechette:Brentanian Dispositions

Denis Seron:Descriptive Psychology First!

Hamid Taieb:Brentano on Sensation’s Characteristics

Ion Tanasescu:
Brentanos 4th Habilitation Thesis and the Idea of Psychology as Science

IV. Philosophy of Mind

Mark Textor:Understanding Brentano’s Thesis

Arkadiusz Chrudzimski:Brentano’s Theory of Intentionality

Mauro Antonelli:Self-Representation and Phenomenal Intentionality in Brentano.
A Critical Appraisal

Christiane Schreiber: The Primary Object of the Conscious Mind

V. Germany – Austria – Italy

Peter Andreas Varga:
The Roots of Brentano’s Concept of Philosophy in the Theological and Philosophical Controversy on Franz Jakob Clemens – and a Retrospect from Husserl’s Point of View

Denis Fisette:Brentano’s Philosophical Program in Vienna

Nicola De Domenico:Brentano in Italy

VI. Brentano and his Opponents

Arnauld Dewalque:Brentano’s Case against Kant

Johann C. Marek:Brentano and Meinong

VII. Epistemology, Religion, Politics

Maria Van der Schaar:Brentano on Truth and Evidence

Klaus Hedwig:
„A Surrogate of Wisdom“. On the Relationship of Religion and Philosophy of Religion in Brentano

Thomas Binder:Brentano on Politics

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5.-6. Oktober

 

 

Der junge Carnap in historischem Kontext: 1918-1935

 Young Carnap in an historical context: 1918 – 1935

 

Universität Konstanz,  Raum V 1001

5. – 6. Oktober 2017

 

Programm

 

Donnerstag, 5.10.2017                                                                                                             

 

9.00 Uhr    Begrüßung durch den Rektor

                    Begrüßung durch Gereon Wolters

 

Diskussionsleiter: Gereon Wolters (Univ. Konstanz)

 9.15 Uhr   Christian Damböck (Univ. Wien) Die Entwicklung von Carnaps Aufbau 1920-1925

10.15 Uhr  Daniel Kuby (Univ. Konstanz) Origins of voluntarism in scientific philosophy: The case of Carnap

11.15 Uhr  Kaffeepause

11.45 Uhr  André Carus (z.Zt. LMU München) Werte beim frühen Carnap: Von den Anfängen bis zum Aufbau  

12.45 Uhr  Lunch/Stehimbiß

 

Diskussionsleiter: Wolfgang Spohn (Univ. Konstanz)

14.00 Uhr  Thomas Uebel (Univ. of Manchester) Was bedeutet Carnaps Verwerfung der Erkenntnistheorie?

15.00 Uhr  Fons Dewulf (Univ. Gent) A variety of logics of the cultural sciences: Dilthey, Rickert, Carnap

16.00 Uhr  Kaffeepause

16.30 Uhr  Johannes Friedl (Univ. Graz) Realismus und Anti-Realismus beim frühen Carnap

17.30 Uhr  Georg Schiemer (Univ. Wien) Carnap’s structuralism

19.00 Uhr  Gemeinsames Abendessen

 

Freitag, 06.10..2017

 

Diskussionsleiter: Christian Damböck (Univ. Wien)

  9.00 Uhr      Christoph Limbeck-Lilienau (Univ. Wien) Carnap´s Turn to Physicalism  (1928-1932)

10.00 Uhr   Uljana Feest (Univ. Hannover) Carnaps Verhältnis zur Psychologie

11.00 Uhr  Kaffeepause

11.30 Uhr  Sylwia Werner (Univ. Konstanz) Carnap und die Lemberg-Warschau-Schule

12.30 Uhr  Lunch/Stehimbiß

 

Diskussionsleiter: Gottfried Gabriel (Univ. Jena)

14.00 Uhr  Ádám Tamas Tuboly (Hungarian Academy of Science) Building a New Thursday Circle: Carnap and Frank in Prague

15.00 Uhr  Hans-Joachim Dahms (Univ. Wien) Carnap: Philosoph der Neuen Sachlichkeit

      16.00 Uhr  Kaffeepause

      16.30 Uhr  Peter Bernhard (Univ. Erlangen-Nürnberg) Carnap und das Bauhaus                             

17.30 Uhr  Meike Werner (Vanderbilt Univ., USA.) Auf dem Weg in die Wissenschaft: Carnap als  Freischärler – Freiburg – Jena – Berlin 

19.00 Uhr  Gemeinsames Abendessen / Ende der Tagung

 

Veranstalter

Philosophisches Archiv der Universität Konstanz, in Verbindung mit Institut Wiener Kreis, Universität Wien (FWF Einzelprojekt P27733)

 

Mit freundlicher Unterstützung der Fritz Thyssen Stiftung, der Universitätsgesellschaft Konstanz (UVG) sowie des österreichischen Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF)

 

Kontakt und Anmeldung

Universität Konstanz

Philosophisches Archiv

Dr. Brigitte Parakenings

Telefon: +49 7531 88-3729

Telefax:  +49 7531 88-2502

E-Mail:  brigitte.parakenings@uni-konstanz.de

 

Um Ihre Zusage wird bis 18. September 2017 gebeten.

Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Eine Teilnahme an einem oder beiden Abendessen kostet je 35 Euro und ist nur gegen Vorauszahlung möglich

 

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5.-7. Oktober

 

Kant and Global Poverty

Type: International Conference

Institution: Institute for Advanced Studies in the Humanities

Location: Essen (Germany)

Date: 5.–7.10.2017

 

 

 

A three-day conference on global poverty and global justice.

 

Provisional Program

 

October 5th

 

13.30 – 14.45:

Elizabeth Ashford: “The allowing of severe poverty as the discarding

of persons’ lives”

 

15.00 – 16.15:

Klaus Steigleder: “Kant and positive duties”

 

16.30 – 17.45:

Corinna Mieth: “World Poverty and positive Duties”

 

18.00 – 19.15:

Heather Widdows: tba

 

October 6th

 

9.30 – 10.45:

Alessandro Pinzani: “Beati Possidentes? Kant on Inequality and

Poverty”

 

11.00 – 12.15:

Claudia Blöser: “What must we hope? The impact of hope in development

economics”

 

12.30 – 13:45:

Georg Lohman: “Is there a Kantian, republican argument against

poverty?”

 

13.45: Break

 

15.00 – 16.15:

Anna Wehofsits: “On Rationalizing”

 

16.30 – 17.45:

Martin Sticker: “Kant, Emergency and Latitude”

 

18.00 – 19.15:

Sarah Holtman: “Beneficence and Civic Respect: Some Reflections on

Kantian Citizenship”

 

October 7th

 

9.30 – 10.45:

Maike Albertzart: “Kant and fantastic virtue”

 

11.00 – 12.15:

Reza Mosayebi: “Kant's 'honestas iuridica' and the Poor”

 

12.30 – 13:45:

Alice Pinheiro Walla: “Right, not Beneficence: Kantian ideas for a

new understanding of Global Justice”

 

13.45: Break

 

15.00 – 16.15:

Christoph Bambauer: “Autonomy, Poverty, and Human Rights”

 

16.30 – 17.45:

Onora O’Neill: “Realism about Justice:  some differences between

Kant's political philosophy and contemporary human rights approaches”

 

 

Additional participants and Commentators:

Dieter Schönecker (Siegen)

Gözde Yıldırım (Boğaziçi University, Istanbul)

Lucas Thorpe (Boğaziçi University, Istanbul)

Pauline Kleingeld (Groningen)

Zubeyde Karadağ Thorpe (Hacettepe Üniversity, Ankara)

 

 

Organizers:

Corinna Mieth (Ruhr-University Bochum)

Martin Sticker (Trinity College Dublin, Irish Research Council funded

Postdoc)

 

Registration:

All welcome. Registration is free. Please register your interest by

sending an email to:

Martina.Tomczak@ruhr-uni-bochum.de

 

For enquiries email Martin Sticker.

 

 

Contact:

 

Dr. Martin Sticker

Department of Philosophy

Trinity College Dublin

Arts Building

Dublin 2

Ireland

Email: stickerm@tcd.ie

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9./10. Oktober

 

 

 

Titel:

The Epistemic Dynamics of Disagreement

Infos:

Ort: University of Cologne, Neuer Senatssaal

Beginn: 09.10.2017 10:45

Ende: 11.10.2017 16:45

Text:

This workshop focuses on the often-neglected question which broader epistemic principles underly peer-disagreement and other kinds of disagreement. The goal is to understand rational responses to disagreement on a fundamental level and to identify the dynamics of higher-order evidence, deep disagreement, formal considerations, and defeat that may ground such responses. This perspective does not only promise to deliver deeper insights into the epistemic significance of disagreement, but also connects the epistemology of disagreement to a number of related issues which have too often been discussed in isolation. Attendance is free, but prior registration is required. The event is part of the DFG-funded research project “Disagreement in Philosophy” hosted by the universities of Cologne and Bonn. Org. Thomas Grundmann, Elke Brendel, Dominik Balg, Jan Constantin, Chris Ranalli For registration, please send an e-mail with your name and affiliation to: grundmann-sekretariat@uni-koeln.de

Links:

http://dissens.uni-koeln.de/

 

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12.-14. Oktober

 

Internationales Symposium „Das 15. Jahrhundert“
Bretten,  12. – 14. Okt. 2017

Beginn: Do., 14.15 Uhr, Ende: Sa., ca. 14.00 Uhr

Veranstalter: Europäische Melanchthon-Akademie Bretten, Melanchthonstr. 3, 75015 Bretten www.melanchthon.com
 
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Günter Frank, EMA Bretten / KIT Karlsruhe

Prof. Dr. Mathias Herweg, KIT Karlsruhe, Prof. Dr. Franz Fuchs, Julius-Maximilians-Universität Würzburg


Das 15. Jahrhundert wird gemeinhin als Inkubationszeit gewertet, als eine Ära wichtiger Umbrüche und Innovationen, die vor 1500 eintraten, ihre Wirkung allerdings erst im folgenden Jahrhundert zur vollen Entfaltung brachten. Dabei ist dieses Jahrhundert nicht primär 'gerade noch' ('Herbst des Mittelalters') oder 'noch nicht' (Vor-Reformation), sondern eine auf vielen Feldern vitale Zeit eigenen Rechts, die es perspektivenreich zu sichten und zu erörtern gilt.

Das Symposium will das reiche und vielfältige geistig-kulturelle Leben des Jahrhunderts für sich, losgelöst von eventuell später aus ihm hervorgegangenen Phänomenen der Religions-, Medien-, Globalisierungs- und Wissen(schafts)sgeschichte sichten. Dieses Leben bietet Ansatzpunkte und Forschungsgebiete für viele Disziplinen.

Tagungsprogramm

Do., 12. Okt.

14.15 Uhr: Eröffnung der Tagung

14.30-15.30 Berndt Hamm (Ulm): Die theologische Dynamik des 15. Jahrhunderts (AT)

15.30-16.30 Franz Fuchs (Würzburg): Die Anfänge Friedrichs III.

 

Kaffeepause

 

17.00-18.30 Sektionsvorträge Friedrich III.

Achim Thomas Hack (Jena): Zu Wasser und zu Lande. Reisekönigtum zur Zeit Friedrichs III.

Gabriele Annas (Frankfurt/M.): Die Reichsversammlungen unter Friedrich III.

Christof Paulus (München): Friedrich III. und sein Schwiegersohn Herzog Albrecht IV. von Bayern

Daniel Luger (Wien): Humanismus am Hof Friedrichs III.

 

20.00 Uhr Öffentlicher Abendvortrag in der Gedächtnishalle des Melanchthonhauses:

 

Chantal Camenisch (Bern): Frost, Maikäfer und Ernteglück. Europa im 15. Jahrhundert

aus klima-, umwelt- und wirtschaftshistorischer Perspektive

 

anschließend Stehempfang

 

Fr. 13. Okt.

9.00-10.00 Joachim Schneider (Mainz): Geschichtsschreibung im Reich des 15. Jh.: Tradition und Innovation

10.00-11.00 Werner Williams-Krapp (Augsburg): Du sollst predig gern hörn oder guoten buoch lesin. Zur Literarisierung der Laien im 15. und frühen 16. Jahrhundert

 

Kaffeepause

 

11.30-13.00 Sektionsvorträge:

Dirk Werle (Heidelberg): Die gelehrte Konstellation in der Lyrik des Heidelberger Humanisten

Adam Werner von Themar

Mikhail Khorkov (Moskau): Verständnis der Weisheit und Streit über die mystische Theologie bei den Kartäusern im 15. Jh.

Hyun-Ah Kim (Toronto): In Search of Decorum: Music, Rhetoric and Moral Philosophy in Early Christian Humanism

Günter Frank (Karlsruhe): Die Geburt Europas: Eneas Silvio Piccolominis Europaschrift

 

Mittagspause

 

14.30-15.30 Maarten J.F.M. Hoenen (Basel): Zurück zur Sophistik? Grenzbereiche des Philosophierens im ausgehenden Mittelalter

15.30-16.30 Karl-Heinz Braun (Freiburg): Lorenzo Valla und sein Umgang mit den Heiligen Schriften

 

Kaffeepause

 

17.00-18.30 Sektionsvorträge Literarische Kultur

Mathias Herweg (Karlsruhe): Ein Konzil als enzyklopädisches Ereignis: Thomas Prischuchs 'Grundvest' des Konstanzer Konzils (1417/18)

Frank Noll (Karlsruhe): Ibidem rerum … laus cum vituperio continentur. Konfrontation und Integration der Diskurse im 'Ackermann' des Johannes von Tepl

Joachim Hamm (Würzburg): Das 'Narrenschiff' (1494) als Schwellentext des 15. Jahrhunderts

Jörg Robert (Tübingen): Vor der Reform - Satire und Religionskritik bei Erasmus (AT)

Jan-Hendryk de Boer (Duisburg-Essen): Das Außen des Textes. Dialogische Philosophie im 15. Jh.

 

Sa. 14. Okt.

9.00-10.00 Ulrich Köpf (Tübingen): Typen der Theologie im 15. Jahrhundert

10.00-11.00 Reinhold Rieger (Tübingen): Neue theologische Hermeneutik im Spätmittelalter?

Kaffeepause

 

11.30-13.00 Sektionsvorträge:

Ueli Zahnd (Basel): Zur vielbehaupteten Dominanz des Nominalismus im 15. Jh.

Jochen Link (Konstanz): Das Recht und seine philosophischen Hintergründe im 15. Jahrhundert - strukturelle, formelle und inhaltliche Umbrüche

Alexandra Axtmann (Karlsruhe): Tradition und Innovation in der Buchmalerei des 15. Jahrhunderts: Miniaturen auf dem Weg zum autonomen Bild

Günter Schmidt (Mainz): Vom Maßwerk in der Gotik zu den Bauhüttenbüchern im 15. Jahrhundert

 

13.30-14.00  Schlussdiskussion / Ende der Tagung

 

Änderungen vorbehalten

 

Anmeldung für Gasthörer bis 5. Okt. 2017

Anmeldung bitte mit vollständiger Adresse, Tel., E-Mail.

Bitte auch um Angabe aller Teilnahmetage:

Teilnahme am:   Do. (  ),   Abendvortrag Do. (  ),   Fr. (  )    Sa. (  )

 

Kontakt:

Europäische Melanchthon-Akademie Bretten, Melanchthonstr. 3, D-75015 Bretten

Tel. 07252 / 9441 12, Fax 07252 / 9441 16 / Sekretariat: Claudia Martin

E-Mail: martin@melanchthon.com, www.melanchthon.com

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13.-15. Oktober

Martin Buber zwischen Philosophie und Dichtung

Tagung der philosophischen Sektion der Martin Buber Gesellschaft vom 13. bis 15. 10.  2017

 Dass Martin Buber enge Beziehungen zur Welt der Dichtung und unterhielt, ist aus seiner Biographie ebenso deutlich zu ersehen wie aus seinen Werken. Dass er selbst als Schriftsteller der Poesie nahe stand, zeigt sich allein schon daran, dass Hermann Hesse ihn für den Literaturnobelpreis vorschlug. Selbst Bubers philosophische Hauptschrift „Ich und Du“ wurde von namhaften Interpreten als vorwiegend dichterisches Werk gedeutet.

Die Tagung soll wichtige literarischen Beziehungen in Bubers Werk zum Thema machen. Sie möchte insbesondere der Frage nachgehen, inwieweit Bubers philosophisches Verständnis von Wahrheit offen für poetische Zugangsweisen zur Wirklichkeit ist. 

 Freitag, 13.10.:

 Prof. Dr. Hans-Joachim Werner (Martin Buber-Gesellschaft): „Martin Buber zwischen Philosophie und Dichtung. Einführung ins Thema“

 Nach dem Abendessen:  Arbeitsgruppen

 Samsta, 14.10.:

 Vormittag:

09:00 Uhr bis 10:30 Uhr: Ulrich Gorki MA (Martin Buber-Gesellschaft): „Der philosophische Gedanke und die Dichtung“ (Arbeitstitel)

10:00 bis 12.30 Uhr: Dr. Karin Kortschak-Gummer (Martin Buber-Gesellschaft): „Der poietische Akt des Dichtens und Denkens bei Martin Buber“ 

15:00 bis 16:30 Uhr: Prof. Dr. Bernd Witte (Universität Düsseldorf): „Martin Bubers ‚Geschichten des Rabbi Nachman‘ und ‚Die Legende des Baal-Schem‘ als literarische Werke und als Grundlegung seiner Religionsphilosophie“

 Anschließend Arbeitsgruppen

 Nach dem Abendessen:

Andreas Losch: MB-Werkausgabe - die dialogphilosophischen Schriften (Bericht über den Stand der Edition)

 Sonntag, 15.10.:

 O8:00 Uhr: Morgenmeditation in der Kapelle

 09:00 Uhr bis 10:30 Uhr: Marcellina  Scopelliti (Universität Turin):  „Meetings with Remarkable Men. Dialogical bodies on stage: a truth that can only be performed. Martin Buber between philosophy and theatre“ 

 11:00 Uhr: Feedback und Perspektiven für die weitere Arbeit

 Anfragen unter hans-joachim.werner@web.de

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19.-22. Oktober

 

Internationaler Kongress für Kinderphilosophie

 „Aufklärung heute“

Sapere aude! - Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!

 

 von 19.–22. Oktober 2017 in Graz/Österreich

Was ist Aufklärung? "Aufklärung", so Kant "ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit." Und weiter meint er: "Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen." Die Frage nach Aufklärung stellt sich nicht nur zu Kants Zeiten, sondern auch Heute ist sie höchst aktuell. Ist das aufgeklärte, mündige und autonome Subjekt in Gefahr? Wo gibt es die meisten Hemmungen auf dem Wege zum selbstständigen Denken? Stehen Radikalisierungen, Emotionen und Irrationalität im Vordergrund? Wozu kann man eine Debatte über Aufklärung heute nutzen?

Der Internationale Kongress für Kinderphilosophie widmet sich dem Thema „Aufklärung heute“. Was verbindet man heute mit Aufklärung? Welche Phänomene werden damit beschrieben? Sollte man sich noch für eine historisierte Aufklärung interessieren? Oder ist sie eine Art Bildungsprojekt?

Mündigkeit, Vernunft, Menschenrechte, Kritikfähigkeit, Zivilcourage, kategorischer Imperativ – sind Begriffe, die einem zu „Aufklärung“ einfallen. Wie wird heute auf die Aufklärung Bezug genommen? Welche Normen und Wertvorstellungen verbindet man damit?

Die Komplexität der modernen Welt, die Vielzahl und Vielfalt an Angeboten aller Art, der wissenschaftliche Fortschritt, die Herausbildung zahlreicher ExpertInnenkulturen, die Unübersichtlichkeit der Verhältnisse stellen uns vor große Herausforderungen. Wie steht es nun mit Bildung und Aufklärung?

Der diesjährige Kongress ist als interkulturelles Forum geplant, um philosophische Auseinandersetzungen mit den gegenwärtigen Phänomenen zu ermöglichen, sowie einen Bogen zu anderen wissenschaftlichen Disziplinen zu spannen. Ein wichtiges Ziel dieser Veranstaltung ist es, einen Austausch verschiedener Ansätze einzuleiten und damit weitere Wissensgrundlagen sowohl für Bildungskonzeptionen wie auch für bildungspolitische Initiativen explizit zu machen.

Die Themen des Kongresses umfassen schwerpunktmäßig folgende Bereiche:

  • Neue Aufklärung und Digitalisierung
  • Aufklärung und Gegenwart - Idee der Aufklärung heute
  • Das aufgeklärte Subjekt
  • Aufklärung und Bildungsbereich
  • Community of Inquiry (Forschungsgemeinschaft)
  • Demokratie und Kritisches Denken
  • Freiheit und Selbstbestimmtheit
  • Historische Aufklärung/Historizität der Aufklärung
  • Forderungen der Aufklärung und Wertvorstellungen
  • Menschenrechte im Zeichen der Aufklärung

 

Information und Anmeldung

Österreichische Gesellschaft für Kinderphilosophie

Schmiedgasse 12, A-8010 Graz

Phone: +43 (0) 316 90 370 201

Email: kinderphilosophie@aon.at

www.kinderphilosophie.at

 

Veranstaltungsort

Karl-Franzens-Universität Graz,

Meerscheinschlössl, Mozartgasse 3, A-8010 Graz

 

Kongressgebühren

€ 60,-

Mitglieder: € 30.-

Studierende: freier Eintritt

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 20.Oktober

 

The Human Right to a Dignified Existence in an International Context

sekremrz@uni-potsdam.de

www.uni-potsdam.de/mrz

Conference Program

Friday, 20.10.2017

I Understanding the Right to a Dignified Existence and Addressing Responsibility

09:15 – 09:30 Logi Gunnarsson (Universität Potsdam)

Welcome, Opening Remarks

On the Nature of the Human Right to a Dignified Existence

09:30 – 10:15 Elena Pribytkova (Universität Basel)

“The Right to a Dignified Existence as a Human Right”

10:45 – 11:30 John Tasioulas (King’s College London)

“Human Rights, Human Dignity & the Human Right to a Dignified Existence”

12:00 – 13:00 Lunch Break

13:00 – 13:45 Georg Lohmann (OvG-Universität Magdeburg, em.)

“How to determine the scope of a Human Right to a Dignified Existence?”

Addressing Responsibility: Whose and What Kind of Duties?

14:15 – 15:00 Roland Pierik (University of Amsterdam)

“National States′ Shared Responsibility to Protect the Human Right to a Dignified Existence: Mapping

the Terrain”

15:30 – 16:00 Coffee Break

16:00 – 16:45 Elizabeth Ashford (University of St.Andrews)

“The Infliction of Severe Poverty as the Perfect Crime”

17:15 – 18:00 Christian Neuhäuser (Technische Universität Dortmund)

“Securing the Right to a Dignified Existence: The Problem of Structural Responsibility“

 

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»Der Zukunft auf der Spur«

 

Transformation aus der Perspektive Ernst Blochs

20.-22. Oktober 2017 .

Rosa-Luxemburg-Stiftung, Münzenbergsaal

Programm Freitag, 20.10.

 

18:30 Uhr Lutz Brangsch (Berlin) und Beat Dietschy (Bern): Begrüßung, Organisatorisches.

 19:00 Uhr Ulrich





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