Eine kuratierte Liste mit Verlagen die einen Schwerpunkt im Bereich der Geisteswissenschaft (Philosophie, Geschichte, Literatur- und Sprachwissenschaft, etc.) haben.
Die folgende Auswahl umfasst etwa 50 etablierte Verlage aus dem deutschsprachigen Wissenschafts- und Fachbuchbereich.
Die Liste ist alphabetisch geordnet und stellt kein Ranking dar. Aufgenommen wurden vor allem Verlage,
deren publizistisches Programm einen deutlichen Fokus auf Philosophie, Geschichte, Theologie, Religionswissenschaft, Literatur- und Sprachwissenschaft oder Sozialwissenschaften
besitzt.
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Academia Verlag
Der Academia Verlag entstand als wissenschaftlicher Fachverlag und entwickelte sich zu einem Haus mit einem breit gefächerten geistes- und sozialwissenschaftlichen Programm. 2018 wurde der Verlag von Nomos übernommen und zunächst als eigenständiges Imprint weitergeführt. 2024 wurde Academia in das Hauptprogramm von Nomos integriert.
Das Programm umfasst insbesondere Philosophie, Altertumswissenschaft, Geschichte, Politikwissenschaft und weitere Geistes- und Sozialwissenschaften.
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Agenda Verlag
Der Agenda Verlag wurde 1992 von Bernhard Schneeberger in Münster gegründet. Nach dessen Tod 2015 übernahm sein Sohn Michael Schneeberger die Leitung des Familienunternehmens. Der Verlag verbindet bis heute Belletristik, Sach- und Fachliteratur.
Für die Geisteswissenschaften sind insbesondere Geschichte, Geschichtswissenschaft, Theologie, Philosophie und Philologie relevant. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der regionalen Geschichte Westfalens und Münsters.
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Aisthesis Verlag
Der Aisthesis Verlag wurde 1985 in Bielefeld gegründet und hat sich von Beginn an auf geisteswissenschaftliche Publikationen konzentriert. Das Haus entwickelte sich insbesondere durch Veröffentlichungen zur deutschen Literatur und Kulturwissenschaft zu einem etablierten Fachverlag. Neben wissenschaftlichen Monographien und Sammelbänden erscheinen auch Editionen und literarische Werke.
Aisthesis konzentriert sich vor allem auf Literaturwissenschaft, Germanistik, Kulturwissenschaft, Literaturgeschichte und Editionswissenschaft.
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Alibri Verlag
Der Alibri Verlag wurde 1994 in Aschaffenburg gegründet und ging aus dem Umfeld des Internationalen Bücherdienstes der Konfessionslosen hervor. Der Verlag versteht sich als unabhängiges, säkulares und gesellschaftskritisches Haus.
Das Programm konzentriert sich auf Religions- und Kirchenkritik, Humanismus, Philosophie und gesellschaftspolitische Themen. Einen wichtigen Platz nehmen außerdem Aufklärung und Wissenschaftskritik ein.
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Argument Verlag
Der Argument Verlag entstand 1959 in Berlin aus der von Wolfgang Fritz Haug und anderen Studierenden gegründeten Zeitschrift Das Argument. Daraus entwickelte sich ein unabhängiger Verlag für kritische Wissenschaft und linke Theorie. Seit den 1970er Jahren gehören unter anderem Marxismus, Feminismus, Philosophie und Sozialwissenschaften zum Programm.
Im Zentrum stehen Marxismus, Feminismus, Kritische Theorie, Gesellschafts- und Kulturtheorie sowie Kritische Psychologie. Ein bedeutendes Projekt ist das Historisch-kritische Wörterbuch des Marxismus.
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Aschendorff Verlag
Der Aschendorff Verlag geht auf eine Münsteraner Buchhandlung zurück, deren Wurzeln bis ins 18. Jahrhundert reichen. Das Unternehmen entwickelte sich zu einem wichtigen katholischen und wissenschaftlichen Verlag Westfalens. Neben theologischen Publikationen entstand ein umfangreiches Programm in Geschichte, Philosophie und weiteren Geisteswissenschaften.
Zu den wichtigsten Bereichen gehören Theologie, Philosophie, Kirchen- und Landesgeschichte sowie mittelalterliche Geschichte und weitere historische Themen.
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Beltz Juventa
Beltz Juventa geht auf den 1909 gegründeten Juventa Verlag zurück, der sich vor allem der Sozialpädagogik und sozialen Arbeit widmete. 2002 wurde Juventa Teil der Beltz-Gruppe und unter dem Namen Beltz Juventa weitergeführt. Das Programm wurde dabei um zahlreiche sozialwissenschaftliche und pädagogische Fachgebiete erweitert.
Der Verlag publiziert vor allem Sozialwissenschaften, Soziale Arbeit, Pädagogik, Kindheits- und Jugendforschung, Soziologie und angrenzende gesellschaftswissenschaftliche Bereiche.
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Böhlau Verlag
Der Böhlau Verlag wurde 1853 in Weimar gegründet und entwickelte sich zu einem bedeutenden Verlag für historische und kulturwissenschaftliche Forschung. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden Verlagsstandorte unter anderem in Köln und Wien. Heute gehört Böhlau zur internationalen Brill-Verlagsgruppe.
Böhlau ist besonders stark in Geschichte, Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft, Sprach- und Literaturwissenschaft sowie in der Mittelalter- und Osteuropaforschung.
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C.H.Beck
C.H.Beck wurde 1763 gegründet und gehört damit zu den ältesten noch bestehenden deutschen Verlagen. Neben dem juristischen Programm entwickelte sich seit dem 19. Jahrhundert ein bedeutender Bereich für Geschichte und Kulturwissenschaften. Heute verbindet das Haus wissenschaftliche Publikationen mit einem umfangreichen Sachbuch- und Literaturprogramm.
Der wissenschaftliche Bereich ist besonders stark in Geschichte, Altertumswissenschaft, Philosophie, Kulturwissenschaft, Politik und Sozialwissenschaften.
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Campus Verlag
Der Campus Verlag wurde 1975 von Frank Schwoerer in Frankfurt am Main gegründet. Ursprünglich war er als Verlag für Wirtschaft und Sozialwissenschaften konzipiert. Im Laufe der Jahrzehnte erweiterte sich das Programm insbesondere um Politik, Geschichte und gesellschaftliche Themen.
Campus publiziert vor allem in Sozialwissenschaften, Politik, Geschichte, Wirtschaft und Gesellschaft und verbindet wissenschaftliche Literatur mit anspruchsvollem Sachbuch.
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de Gruyter
Der Verlag Walter de Gruyter entstand 1749 aus älteren Berliner Verlagstraditionen und entwickelte sich zu einem der bedeutendsten deutschen Wissenschaftsverlage. Im 20. und 21. Jahrhundert wurden zahlreiche Fachverlage und wissenschaftliche Programme integriert. Das Unternehmen ist heute international ausgerichtet und publiziert sowohl gedruckt als auch digital.
Für die Geisteswissenschaften besonders relevant sind Geschichte, Philosophie, Sprach- und Literaturwissenschaft, Theologie, Religionswissenschaft, Altertumswissenschaft und Kulturwissenschaft.
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Dieterich’sche Verlagsbuchhandlung
Die Geschichte der Dieterich’schen Verlagsbuchhandlung reicht bis 1752 zurück, als Johann Christian Dieterich eine Buchhandlung in Gotha übernahm. Über Göttingen und Leipzig entwickelte sich das Unternehmen zu einem traditionsreichen Verlag, der zahlreiche bedeutende Gelehrte und Schriftsteller veröffentlichte.
Das Programm widmet sich literarischen, philosophischen und kulturgeschichtlichen Texten aus verschiedenen Epochen und Kulturen. Schwerpunkte liegen unter anderem auf Lyrik, Philosophie, Theologie sowie klassischer europäischer und außereuropäischer Literatur.
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Duncker & Humblot
Die Verlagstätigkeit begann 1798 in Berlin; 1809 übernahmen Carl Duncker und Peter Humblot das Unternehmen. Schon früh lagen wichtige Schwerpunkte auf Philosophie und Geschichtswissenschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Verlag in Berlin neu aufgebaut und entwickelte ein breites wissenschaftliches Programm.
Das Programm umfasst Geschichte, Philosophie, Literaturwissenschaft, Politikwissenschaft sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften; ein weiterer großer Bereich ist die Rechtswissenschaft.
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Ergon Verlag
Der Ergon Verlag wurde 1989 in Würzburg gegründet und entwickelte sich aus der Zusammenarbeit mit der Universität Würzburg zu einem spezialisierten geisteswissenschaftlichen Verlag. Besondere Bedeutung gewann das Haus durch seine Publikationen zur Orient- und Islamwissenschaft. 2017 wurde Ergon Teil der Nomos-Verlagsgruppe.
Zu den Kerngebieten gehören Orientalistik, Islamwissenschaft, Judaistik, Religionswissenschaft, Geschichte, Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Altertumswissenschaft.
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Evangelische Verlagsanstalt
Die Evangelische Verlagsanstalt wurde 1946 in Berlin gegründet und war zunächst eng mit der evangelischen Kirche in der sowjetischen Besatzungszone verbunden. Nach der deutschen Teilung entwickelte sich der Verlag zu einem wichtigen theologischen Verlag der DDR. Seit der Wiedervereinigung arbeitet die EVA von Leipzig aus als eigenständiger evangelischer Fachverlag.
Der Schwerpunkt liegt auf evangelischer Theologie, Religionswissenschaft, Kirchengeschichte, Bibelwissenschaft und Kirchenpraxis.
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Felix Meiner Verlag
Felix Meiner gründete den Verlag 1911 in Leipzig und übernahm dabei die bereits seit 1868 bestehende „Philosophische Bibliothek“. Nach der Zerstörung des Leipziger Verlags im Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen 1951 in Hamburg neu gegründet. Bis heute befindet sich der Verlag in Familienbesitz.
Felix Meiner ist einer der wichtigsten deutschsprachigen Fachverlage für Philosophie. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Klassiker-Ausgaben, historisch-kritische Editionen, Philosophiegeschichte und systematische Philosophie.
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Ferdinand Schöningh
Der Ferdinand Schöningh Verlag wurde 1847 in Paderborn gegründet und entwickelte sich zu einem bedeutenden katholischen und wissenschaftlichen Verlag. Im Laufe seiner Geschichte entstanden besonders starke Programme in Geschichte, Theologie und Pädagogik. Seit 2017 gehört Schöningh zur internationalen Brill-Gruppe.
Die wichtigsten geisteswissenschaftlichen Bereiche sind Geschichte, Theologie, Literatur- und Kulturwissenschaft, Philosophie sowie Medienwissenschaft.
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frommann-holzboog
Die Geschichte des Verlages reicht bis 1727 zurück und ist eng mit der Buchhandelsgeschichte von Züllichau und Jena verbunden. Nach einer langen Entwicklung von einem theologischen und philosophischen Verlag wurde das Unternehmen nach dem Zweiten Weltkrieg neu aufgebaut. Seit 1955 prägt die Familie Holzboog die Geschichte des Hauses.
frommann-holzboog ist besonders auf Philosophie, Theologie, Geistesgeschichte, Psychoanalyse und die Geschichte der Psychologie spezialisiert.
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Franz Steiner Verlag
Franz Steiner gründete den Verlag 1949 in Wiesbaden, nachdem er zuvor in Leipzig eine wissenschaftliche Druckerei betrieben hatte. Das Haus entwickelte sich rasch zu einem bedeutenden Fachverlag der Geisteswissenschaften. 1984 erfolgte der Umzug nach Stuttgart; bis heute liegt ein Schwerpunkt auf historischer Forschung.
Der größte Programmbereich ist die Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart, ergänzt durch Altertumswissenschaft, Germanistik, Romanistik, Orientalistik, Kunstgeschichte, Philosophie und Sozialwissenschaften.
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Georg Olms Verlag
Die heutige Geschichte des Georg Olms Verlags begann 1953 mit der Übernahme der Buchhandlung Georg Olms. 1958 entstand daraus der Verlag, der sich zunächst besonders durch wissenschaftliche Nachdrucke profilierte. Später wurde das Programm durch zahlreiche geisteswissenschaftliche Erstveröffentlichungen erweitert.
Zu den Schwerpunkten gehören Altertumswissenschaft, Geschichte, Philosophie, Germanistik, Romanistik, Sprach- und Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft sowie Theologie und Religionswissenschaft.
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Gütersloher Verlagshaus
Das Gütersloher Verlagshaus entstand aus einer langen Tradition protestantischer Verlagsarbeit und wurde insbesondere durch theologische und kirchliche Literatur bekannt. Das Haus entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einem wichtigen Verlag für evangelische Theologie und religiöse Sachliteratur. Heute gehört es zur Penguin Random House Verlagsgruppe.
Der Schwerpunkt liegt auf Theologie, Religion, Spiritualität, Kirchengeschichte und gesellschaftlichen Fragen aus religiöser Perspektive.
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Harald Fischer Verlag
Der Harald Fischer Verlag hat seinen Sitz in Erlangen und ist als wissenschaftlicher Fachverlag insbesondere durch Editionen und Quellenangebote bekannt. Das Haus verbindet klassische Buchpublikationen mit der Aufbereitung und Digitalisierung wissenschaftlicher Quellen und historischer Materialien.
Für die Geisteswissenschaften sind insbesondere Philosophie, Geschichte, Sprachwissenschaft, Judaistik und Hebraistik relevant. Daneben veröffentlicht der Verlag Arbeiten zu Kulturgeschichte und weiteren kulturwissenschaftlichen Themen.
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Harrassowitz Verlag
Otto Harrassowitz gründete den Verlag 1872 in Leipzig. Von Anfang an spezialisierte sich das Unternehmen auf wissenschaftliche Literatur, insbesondere Orientalistik und Bibliothekswissenschaft. Nach der Zerstörung und Enteignung des Leipziger Unternehmens wurde der Verlag 1953 in Wiesbaden neu aufgebaut.
Harrassowitz ist besonders bedeutend für Orientalistik, Asienwissenschaften, Geschichte, Religionswissenschaft, Altertumswissenschaft sowie Buch- und Bibliothekswissenschaft.
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Hentrich & Hentrich
Hentrich & Hentrich entstand aus einer 1997 gegründeten Buchreihe und entwickelte sich zu einem spezialisierten Verlag für jüdische Geschichte und Kultur. Das Haus hat seinen Sitz in Berlin und publiziert zahlreiche wissenschaftliche und kulturgeschichtliche Arbeiten. Heute gehört der Verlag zur Verlagsgruppe Hentrich & Hentrich.
Im Mittelpunkt stehen jüdische Geschichte, Judaistik, Antisemitismusforschung, Erinnerungskultur, deutsch-jüdische Geschichte und jüdisches Leben in Vergangenheit und Gegenwart.
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Hiersemann Verlag
Der Hiersemann Verlag wurde 1792 in Leipzig gegründet und gehört zu den traditionsreichen deutschen Fachverlagen. Das Unternehmen entwickelte sich insbesondere durch wissenschaftliche Literatur zur Buch- und Bibliotheksgeschichte sowie zu den Geisteswissenschaften. Heute sitzt der Verlag in Stuttgart.
Zu den Kernbereichen zählen Buch- und Bibliothekswissenschaft, Literatur- und Kulturgeschichte, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und historische Nachschlagewerke.
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Hirzel – geisteswissenschaftliches Programm
Der Hirzel Verlag wurde 1853 in Leipzig gegründet und besitzt eine lange wissenschaftliche Verlagstradition. Im Laufe seiner Geschichte publizierte er unter anderem Werke aus Philosophie, Kultur- und Sprachwissenschaft. Das heutige Unternehmen gehört zur Medien Union.
Neben naturwissenschaftlichen Bereichen gibt es geisteswissenschaftliche Publikationen insbesondere zu Sprache, Kultur, Philosophie und Gesellschaft.
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J.B. Metzler
Der Verlag wurde 1682 in Stuttgart gegründet und zählt zu den ältesten deutschen Verlagen. Seit dem 19. Jahrhundert entwickelte er sich zu einem wichtigen Verlag für Literatur, Antike und Geschichte. Heute gehört J.B. Metzler zu Springer Nature und publiziert weiterhin schwerpunktmäßig geisteswissenschaftliche Fachliteratur.
Die Kernbereiche sind Literatur- und Medienwissenschaft, Philosophie, Linguistik, Antike und Geschichte. Besonders bekannt ist Metzler für Handbücher, Lexika und wissenschaftliche Nachschlagewerke.
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Karl Alber Verlag
Der Verlag Karl Alber wurde 1910 in Ravensburg gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte er sich zunehmend zu einem spezialisierten philosophischen Fachverlag. Seit 2022 gehört Karl Alber zur Nomos-Verlagsgesellschaft.
Der Schwerpunkt liegt auf Philosophie, insbesondere Gegenwartsphilosophie, Ethik, Phänomenologie, Religionsphilosophie und Theologie.
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W. Kohlhammer
Der Verlag W. Kohlhammer wurde 1866 in Stuttgart gegründet und entwickelte sich aus einer Druckerei und Verlagsbuchhandlung zu einem großen Fachverlag. Neben Verwaltungs- und Fachliteratur entstand ein umfangreiches Programm für Wissenschaft und Bildung. Heute gehört Kohlhammer zu den etablierten deutschen Fachverlagen.
Für die Geistes- und Sozialwissenschaften relevant sind insbesondere Theologie, Geschichte, Pädagogik, Sozialwissenschaften, Psychologie und Kulturwissenschaft.
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Königshausen & Neumann
Königshausen & Neumann wurde 1979 in Würzburg gegründet. Das Haus entwickelte sich zu einem unabhängigen wissenschaftlichen Verlag mit einem besonders breiten geisteswissenschaftlichen Programm. Bis heute erscheinen dort mehrere tausend wissenschaftliche Titel aus Philosophie, Literatur- und Kulturwissenschaft.
Zu den Kerngebieten gehören Philosophie, Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Ästhetik, Psychologie und Gesellschaftswissenschaften.
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LIT Verlag
Der LIT Verlag wurde 1980 gegründet und entwickelte sich zu einem international tätigen wissenschaftlichen Fachverlag. Neben dem deutschen Hauptsitz entstanden Standorte und Kooperationen in mehreren Ländern. Das Programm wurde kontinuierlich auf zahlreiche geistes- und sozialwissenschaftliche Disziplinen ausgeweitet.
LIT publiziert besonders umfangreich in Geschichte, Politik- und Sozialwissenschaften, Theologie, Religionswissenschaft, Philosophie, Literatur- und Kulturwissenschaft.
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Logos Verlag Berlin
Der Logos Verlag Berlin wurde 1995 gegründet und entwickelte sich zu einem unabhängigen Wissenschaftsverlag mit mehreren tausend veröffentlichten Titeln. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Berlin und veröffentlicht Bücher und Zeitschriften aus zahlreichen wissenschaftlichen Fachgebieten.
Innerhalb der Geisteswissenschaften sind insbesondere Philosophie, Didaktik, Geschichtsdidaktik, Religionspädagogik und Sozialwissenschaften relevant. Der Verlag ist allerdings fachübergreifend ausgerichtet und veröffentlicht auch in technischen und naturwissenschaftlichen Bereichen.
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Lukas Verlag
Der Lukas Verlag wurde 1995 von Frank Böttcher in Berlin gegründet. Der Verlag entwickelte sich zu einem spezialisierten Fachverlag für historische, kunsthistorische und architekturgeschichtliche Publikationen. Seit 2025 ist der Verlag als GmbH unter dem Dach des Mitteldeutschen Verlags organisiert.
Der Verlag konzentriert sich auf Kunstgeschichte, Architektur, Denkmalpflege, Zeitgeschichte und regionale Kulturgeschichte. Einen besonderen Schwerpunkt bilden wissenschaftliche Arbeiten zur Architektur- und Kulturgeschichte Berlins.
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Manutius Verlag
Der Manutius Verlag hat seinen Sitz in Heidelberg und ist auf wissenschaftliche und literarische Veröffentlichungen aus den Geisteswissenschaften spezialisiert. Das Programm verbindet moderne wissenschaftliche Studien mit edierten historischen Texten und Quellen. Eine wichtige Rolle spielen Texte der Frühen Neuzeit und der europäischen Geistesgeschichte.
Die Schwerpunkte liegen auf Philosophie, Geistesgeschichte, Literaturwissenschaft sowie historischen und literarischen Quellen. Hinzu kommen Veröffentlichungen zu Humanismus, Kunst und Musik.
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Milena Verlag
Der Milena Verlag wurde 1980 in Wien als Wiener Frauenverlag gegründet. Ursprünglich konzentrierte er sich auf Literatur und wissenschaftliche Arbeiten von Frauen und war der erste feministische Verlag Österreichs. 1997 wurde der Verlag in Milena Verlag umbenannt; seitdem ist das Programm breiter aufgestellt.
Heute liegt der Schwerpunkt auf deutschsprachiger und internationaler Literatur, feministischer Literatur, zeitgeschichtlichen Themen, Satire und gesellschaftspolitischen Sachbüchern. Die feministische Tradition des Hauses bleibt ein wichtiger Bestandteil des Verlagsprofils.
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Mohr Siebeck
Die Wurzeln des Verlages reichen bis 1801 zurück, als eine Buchhandlung in Frankfurt gegründet wurde. Jacob Christian Benjamin Mohr führte das Unternehmen ab 1804 und baute insbesondere die Verbindung zur Universität Heidelberg aus. Später wurde Tübingen zum wichtigsten Standort der Verlagstradition.
Das Programm umfasst insbesondere Theologie, Philosophie, Judaistik, Religionswissenschaft sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaften; hinzu kommt ein sehr bedeutender rechtswissenschaftlicher Bereich.
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Narr Francke Attempto
Die heutige Verlagsgruppe geht auf mehrere traditionsreiche wissenschaftliche Verlage zurück, die im Laufe der Zeit zusammengeführt wurden. Der Narr Verlag wurde 1971 in Tübingen gegründet; später kamen Francke und Attempto hinzu. Die Gruppe hat sich zu einem bedeutenden deutschsprachigen Verlag für Sprach- und Literaturwissenschaft entwickelt.
Die Kernbereiche sind Germanistik, Anglistik, Romanistik, Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Fremdsprachendidaktik, Theologie und Kulturwissenschaft.
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Neue Kritik
Der Verlag Neue Kritik wurde 1965 in Frankfurt am Main im Umfeld der Studentenbewegung und des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes gegründet. Zunächst veröffentlichte er vor allem Texte marxistischer und sozialistischer Theorie. Später wurde das Programm um Literatur, jüdische Geschichte und osteuropäische Themen erweitert.
Wichtige Schwerpunkte sind politische Theorie, Geschichte der Studentenbewegung und der Neuen Linken, osteuropäische Literatur, jüdische Geschichte sowie die Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust. Daneben erscheinen literarische Werke und politische Essays.
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Nomos Verlag
Die Wurzeln von Nomos liegen im 1953 gegründeten August Lutzeyer Verlag. 1964 erhielt das Unternehmen den Namen Nomos und entwickelte sich zunächst vor allem im Bereich Recht und Europawissenschaften. Seit den 2000er Jahren wurde das Programm durch zahlreiche Übernahmen um Sozial- und Geisteswissenschaften erweitert.
Neben dem großen rechtswissenschaftlichen Programm gehören Sozialwissenschaften, Geschichte, Philosophie, Religion, Sprach- und Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft und Orientalistik zu den geistes- und sozialwissenschaftlichen Kernbereichen.
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Psychosozial-Verlag
Der Psychosozial-Verlag wurde 1993 in Gießen gegründet. Das Haus entwickelte sich zu einem spezialisierten Verlag für Psychoanalyse, Psychologie und Sozialwissenschaften. Im Laufe der Jahre wurde das Programm um zahlreiche gesellschafts- und kulturwissenschaftliche Themen erweitert.
Schwerpunkte sind Psychoanalyse, Psychologie, Psychotherapie, Sozialwissenschaften, Gesellschaftstheorie und Kulturwissenschaft.
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Reclam
Der Reclam Verlag wurde 1828 in Leipzig gegründet und wurde insbesondere durch die Universal-Bibliothek bekannt. Die preisgünstigen Klassikerausgaben machten zahlreiche Werke der Weltliteratur einem breiten Publikum zugänglich. Heute gehört Reclam zu den wichtigsten deutschen Verlagen für klassische Literatur und ihre Vermittlung.
Neben Literaturausgaben erscheinen vor allem literaturwissenschaftliche, philosophische und kulturwissenschaftliche Studien, Einführungen und kommentierte Klassikertexte.
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Res publica Wissenschaftsverlag
Der res publica Wissenschaftsverlag wurde 2015 in Eberswalde gegründet und wird von Ingo Naumann geführt. Von Beginn an publiziert der Verlag wissenschaftliche Literatur sowohl gedruckt als auch digital. Das Programm umfasst Monographien, Herausgeberwerke, Nachschlagewerke und wissenschaftliche Ratgeber.
Zu den wichtigsten Bereichen gehören Geistes-, Sozial- und Humanwissenschaften sowie Theologie und Kunstwissenschaft. Der Verlag veröffentlicht daneben jedoch auch Titel aus medizinischen Bereichen.
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Rombach Verlag
Der Rombach Verlag wurde 1962 in Freiburg gegründet. Das Unternehmen entwickelte sich zunächst als wissenschaftlicher und literarischer Verlag und baute insbesondere sein kultur- und geisteswissenschaftliches Programm aus. Seit 2020 gehört Rombach Wissenschaft zur Nomos-Verlagsgruppe.
Das wissenschaftliche Programm konzentriert sich auf Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Musikwissenschaft und Theaterwissenschaft.
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Schwabe Verlag
Schwabe geht auf die 1488 in Basel gegründete Offizin Petri zurück und gilt als ältester noch bestehender Verlag der Welt. Über Jahrhunderte entwickelte sich das Haus von einem Druck- und Verlagsunternehmen zu einem spezialisierten Verlag für Geistes- und Kulturwissenschaften. Heute ist Schwabe besonders eng mit der wissenschaftlichen Buchproduktion in Basel verbunden.
Zu den wichtigsten Bereichen gehören Philosophie, Geschichte, Altertumswissenschaft, Archäologie, Literaturwissenschaft, Theologie, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft.
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Suhrkamp Verlag
Der Suhrkamp Verlag wurde 1950 von Peter Suhrkamp gegründet und entwickelte sich unter Siegfried Unseld zu einem der prägenden deutschen Verlage für Literatur und intellektuelle Sachbücher. Neben der Literatur wurde insbesondere die Philosophie zu einem wichtigen Programmbereich. Das wissenschaftliche Programm wird heute vor allem unter Suhrkamp Wissenschaft und verwandten Imprints weitergeführt.
Für die Geisteswissenschaften besonders relevant sind Philosophie, Sozialwissenschaften, Literaturwissenschaft, Kulturtheorie und Gesellschaftstheorie.
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Tectum Verlag
Tectum wurde 1995 gegründet und entwickelte sich zunächst vor allem durch die Veröffentlichung akademischer Qualifikationsschriften. 2017 wurde der Verlag von Nomos übernommen und als eigenständige Marke fortgeführt. Das Programm wurde anschließend stärker auf ein breites Spektrum der Geistes- und Sozialwissenschaften ausgerichtet.
Zu den Bereichen gehören Geschichte, Politikwissenschaft, Soziologie, Philosophie, Kulturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Medienwissenschaft und Sozialwissenschaften.
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transcript Verlag
transcript wurde 1999 in Bielefeld gegründet und etablierte sich zunächst vor allem mit Publikationen zur Kultur- und Sozialwissenschaft. Das Programm wuchs schnell und wurde um zahlreiche interdisziplinäre Forschungsfelder erweitert. Heute gehört transcript zu den bekannten unabhängigen wissenschaftlichen Verlagen für Kultur- und Sozialwissenschaften im deutschsprachigen Raum.
Schwerpunkte sind Kulturwissenschaft, Sozialwissenschaften, Geschichte, Medienwissenschaft, Politikwissenschaft, Soziologie, Literaturwissenschaft und Philosophie.
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Turia + Kant
Turia + Kant wurde 1980 in Wien gegründet und entwickelte sich zu einem spezialisierten Verlag für Philosophie und Kulturtheorie. Neben wissenschaftlichen Monographien veröffentlicht das Haus Übersetzungen und Schriften wichtiger zeitgenössischer Denker. Der Verlag ist eng mit dem philosophischen und psychoanalytischen Diskurs in Österreich und Deutschland verbunden.
Im Mittelpunkt stehen Philosophie, Psychoanalyse, Kulturwissenschaft, politische Theorie und Ästhetik.
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UTB
UTB wurde 1970 als Zusammenschluss mehrerer wissenschaftlicher Verlage gegründet. Ziel war es, hochwertige wissenschaftliche Studienliteratur für Hochschulen in einem gemeinsamen Programm anzubieten. Heute arbeiten zahlreiche Fachverlage unter dem UTB-Dach zusammen.
Für die Geisteswissenschaften bietet UTB insbesondere Lehr- und Studienbücher in Geschichte, Philosophie, Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Theologie, Pädagogik und Sozialwissenschaften.
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Vandenhoeck & Ruprecht
Vandenhoeck & Ruprecht wurde 1735 in Göttingen gegründet und war von Anfang an eng mit der dortigen Universität verbunden. Das Haus entwickelte sich zu einem der traditionsreichsten deutschen Verlage für Theologie, Geschichte und Geisteswissenschaften. Heute gehört der Verlag zur internationalen Brill-Gruppe.
Besonders wichtig sind Theologie, Religionswissenschaft, Geschichte, Altertumswissenschaft, Psychologie, Pädagogik und weitere Geistes- und Sozialwissenschaften.
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Velbrück Wissenschaft
Velbrück Wissenschaft entstand aus dem seit den 1990er Jahren bestehenden Velbrück Verlag und entwickelte sich zu einem eigenständigen wissenschaftlichen Programmbereich. Der Verlag konzentriert sich auf anspruchsvolle wissenschaftliche Monographien und Sammelbände. Sein Profil ist stark interdisziplinär und verbindet Geistes- und Sozialwissenschaften.
Zu den Schwerpunkten zählen Soziologie, Philosophie, Kulturwissenschaft, Religionswissenschaft, Literaturwissenschaft und Gesellschaftstheorie.
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Verlag Vittorio Klostermann
Vittorio Klostermann gründete den Verlag 1930 in Frankfurt am Main. Von Anfang an spielte Philosophie eine zentrale Rolle; nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Haus zu einem wichtigen Verlag der deutschen Geisteswissenschaften. Seit 2024 gehört Klostermann zur Nomos-Verlagsgruppe, bleibt aber als eigenständiges Verlagshaus in Frankfurt bestehen.
Der Schwerpunkt liegt auf Philosophie, insbesondere Phänomenologie und Philosophiegeschichte, sowie Literaturwissenschaft, Geistesgeschichte und Bibliothekswissenschaft.
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Wallstein Verlag
Der Wallstein Verlag wurde 1986 in Göttingen gegründet. Sein wissenschaftliches Programm entwickelte sich insbesondere aus Editionen und literatur- und kulturwissenschaftlichen Arbeiten. 2018 übernahm Wallstein die Konstanz University Press und erweiterte damit sein geisteswissenschaftliches Profil.
Wallstein publiziert vor allem Literaturwissenschaft, Geschichte, Kulturwissenschaft, Philosophie, Wissenschaftsgeschichte und Editionswissenschaft.
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Waxmann Verlag
Waxmann wurde 1983 gegründet und entwickelte sich zu einem wissenschaftlichen Fachverlag mit Standorten in Münster und New York. Ursprünglich lag ein Schwerpunkt auf Bildungs- und Erziehungswissenschaften. Das Programm wurde später erheblich um Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften erweitert.
Neben Pädagogik und Bildungsforschung publiziert Waxmann umfangreich in Geschichte, Kulturwissenschaft, Sozialwissenschaften, Archäologie, Sprach- und Literaturwissenschaft.
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Wochenschau Verlag
Der Wochenschau Verlag wurde 1949 gegründet und spezialisierte sich zunächst auf politische Bildung. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich daraus ein wissenschaftlicher Fachverlag für Politik, Gesellschaft und Pädagogik. Heute publiziert das Haus sowohl wissenschaftliche als auch hochschuldidaktische Literatur.
Der Schwerpunkt liegt auf Politikwissenschaft, politischer Bildung, Soziologie, Demokratie- und Gesellschaftsforschung sowie angrenzenden Sozialwissenschaften.
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Wilhelm Fink Verlag
Der Wilhelm Fink Verlag wurde 1962 in München gegründet und etablierte sich insbesondere mit anspruchsvollen Publikationen zur Philosophie, Literatur- und Kulturwissenschaft. Über Jahrzehnte entstand ein umfangreiches wissenschaftliches Programm. Seit 2017 gehört Fink zur internationalen Brill-Gruppe.
Fink konzentriert sich auf Philosophie, Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft, Ästhetik und historische Geisteswissenschaften.
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Wissenschaftliche Buchgesellschaft
Die Wissenschaftliche Buchgesellschaft wurde 1949 in Darmstadt gegründet und war ursprünglich als Mitgliederverein zur Versorgung von Wissenschaftlern und Studierenden mit Fachliteratur konzipiert. Über Jahrzehnte entwickelte sie ein umfangreiches wissenschaftliches Buchprogramm und prägte insbesondere die Verbreitung geisteswissenschaftlicher Klassiker und Studienliteratur.
Das traditionelle Programm umfasst Geschichte, Philosophie, Theologie, Altertumswissenschaft, Literaturwissenschaft und weitere Geisteswissenschaften.
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Wissenschaftlicher Verlag Berlin
Der Wissenschaftliche Verlag Berlin ist ein spezialisierter Fachverlag für wissenschaftliche Monographien und Sammelbände. Das Programm wurde im Laufe der Jahre insbesondere um Sozial- und Geisteswissenschaften erweitert. Veröffentlichungen entstehen häufig aus Forschungsarbeiten und akademischen Qualifikationsschriften.
Schwerpunkte sind Sozialwissenschaften, Geschichte, Philosophie, Politik, Kulturwissenschaft und weitere geisteswissenschaftliche Disziplinen.
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Verlag Traugott Bautz
Der Verlag Traugott Bautz wurde 1978 gegründet und hat seinen Sitz in Nordhausen. Er entwickelte sich insbesondere durch wissenschaftliche Publikationen zur Theologie und Philosophie. Einen besonderen Schwerpunkt bilden umfangreiche biographische und religionswissenschaftliche Nachschlagewerke.
Das Programm umfasst Theologie, Religionswissenschaft, Philosophie, Kirchengeschichte und Religionsphilosophie.
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Verlag für Religionswissenschaft
Der Verlag für Religionswissenschaft entwickelte sich als spezialisierter wissenschaftlicher Verlag aus der Nachfrage nach Fachliteratur zur vergleichenden Religionswissenschaft. Das Programm ist international ausgerichtet und veröffentlicht insbesondere Forschungsarbeiten und Dissertationen.
Der Schwerpunkt liegt auf Religionswissenschaft, Religionsgeschichte, Mythologie, Ritualforschung und vergleichender Erforschung religiöser Traditionen.
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Vandenhoeck & Ruprecht
Vandenhoeck & Ruprecht wurde 1735 in Göttingen gegründet und war von Beginn an eng mit der Universität verbunden. Der Verlag entwickelte sich insbesondere durch Theologie, Geschichte und Altertumswissenschaft zu einem bedeutenden deutschen Wissenschaftsverlag. Heute gehört er zur internationalen Brill-Gruppe.
Besonders stark sind Theologie, Religionswissenschaft, Geschichte, Altertumswissenschaft, Pädagogik und Psychologie.
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V&R unipress
V&R unipress wurde als wissenschaftlicher Ableger der Verlagsgruppe Vandenhoeck & Ruprecht gegründet und konzentriert sich auf akademische Publikationen. Das Programm entstand insbesondere aus der Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen. Heute gehört V&R unipress zu Brill.
Das Programm umfasst vor allem Geschichte, Theologie, Religionswissenschaft, Literaturwissenschaft, Philosophie und weitere Geistes- und Kulturwissenschaften.
Hinweis zur Auswahl
Einige der genannten Häuser gehören heute zu größeren Verlagsgruppen oder werden als Imprints weitergeführt.
Sie erschienen dennoch als eigenständige Verlagsmarken in dieser Liste, wenn ihr geisteswissenschaftliches Profil
unter diesem Namen weiterhin erkennbar ist. Das betrifft beispielsweise Karl Alber, Ergon, Georg Olms,
Rombach, Tectum, Vandenhoeck & Ruprecht, Schöningh und Wilhelm Fink.
Außerdem wurde einige Grenzfälle mit einem sehr breiten Programm in die Liste mit aufgenommen: C.H.Beck, de Gruyter, Kohlhammer und Hirzel.
Philosophie
Philosophie Studium
Impressum
Datenschutz